Samstag, 14. März 2015

[Film-Review] Noordzee, Texas

Inhalt: Pim erkennt schon in jungen Jahren, dass er doch eher von Jungs angezogen wird. So verliebt er sich in einen etwas älteren Freund. Doch dieser kommt später mit einem Mädchen zusammen.

Meine Meinung: Durch Zufall bin ich auf diesen Film gestoßen. Die Inhaltsbeschreibung klang sehr interessant und außergewöhnlich, sodass ich ihn sehen musste. Der Streifen erzählt Pims Geschichte und wie er sich in den etwas älteren Gino verliebt. Seine Liebe wird auch erwiedert, doch Gino möchte nicht, dass jemand etwas von ihnen erfährt. Plötzlich hat Gino eine Freundin und Pim fühlt sich betrogen. Diese Gefühle werden in dem Film sehr gut vermittelt, sodass die Stimmung sehr gut herüber kommt. Hierbei darf man jedoch keinen Hollywood-Schmachtfetzen erwarten. Die Geschichte wird subtiler erzählt und vieles muss man quasi zwischen den Zeilen lesen. Das macht das Werk anspruchsvoll, aber interessanter und spannender. Dieser Film ist etwas besonderes. Die Darsteller spielen ihre Rollen sehr natürlich. Die Scham vor homosexuellen Szenen ist augenscheinlich nicht vorhanden, was den Film authentisch macht. Irgendwie steckt so viel darin, dass ich wahrscheinlich noch eine Weile brauchen werde, um ihn zu verdauen. Allerdings wäre der zweite Handlungsstrang mit dem neuen Untermieter von Pims Mutter etwas unnötig. Vielleicht hätte es besser sein können, wenn man mehr daraus gemacht hätte. Stattdessen wird etwas angerissen, was nebensächlich und unwichtig für die Haupthandlung ist. Insgesamt ist es aber ein sehenswertes Werk.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
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Darsteller: Jelle Florizoone, Mathias Vergels, Eva Gucht, Nina Marie Kortekaas, Katelijne Damen 
Komponist: Adriano Cominotto 
Künstler: Els Voorspoels, Bavo Defurne, Kurt Rigolle, Yves Verbraeken, Anton Mertens, Johnny De Meyer, Johan Somers, Nathalie Lermytte 
Sprache: Flämisch (Dolby Digital 2.0), Flämisch (Dolby Digital 5.1) 
Untertitel: Deutsch 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Salzgeber & Co. Medien GmbH
Produktionsjahr: 2011 
Spieldauer: 98 Minuten

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