Sonntag, 29. März 2015

[Film-Review] Der Nanny

Inhalt: Der reiche Geschäftsmann Clemens möchte eine Wohngegend abreißen. Um dies zu verhindern, besucht ihn Rolf - einer der "Opfer" - in seiner Villa. Doch anstatt ihm die Meinung zu sagen, wird er kurzerhand als Nanny für Clemens rotzfreche Kinder engagiert.

Meine Meinung: Die Filme von Matthias Schweighöfer schaue ich sehr gerne und daher wollte ich mir diesen Film anschauen, ohne mich vorher großartig darüber zu informieren. Am Anfang dachte ich, dass der Streifen ziemlich übertreibt und an britischen Slapstick grenzt, dessen Inhalt nicht ernst zu nehmen ist und völlig an der Realität vorbei geht. Auch im Schauspiel der Darsteller ist dies durch übertriebene Mimik zu erkennen. Doch im Laufe des Films gewinnt der Inhalt an Ernsthaftigkeit. Die Story ist eigentlich richtig gut, aber an der Umsetzung hapert es dank dieser übertriebenen Darstellung. Was mir allerdings sehr gut gefällt, ist das Aufgebot an bekannten Gesichtern wie Veronica Ferres oder Joko Winterscheidt. Besonders herausragend ist die Darstellerin von Clemens Tochter. Sie liefert ein hervorragendes Schauspiel. Insgesamt gibt es nicht sehr viele Stellen, bei denen man tatsächlich laut Lachen muss, aber trotzdem bringt der Streifen Spaß. Man kann ihn sich ruhig einmal anschauen. Er ist für die ganze Familie gut geeignet.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
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Regie: Matthias Schweighöfer
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Warner Home Video 
Erscheinungsjahr: 2015
Laufzeit: 110 Minuten

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