Samstag, 10. Januar 2015

Passagier 23 von Sebastian Fitzek

Inhalt: Jährlich verschwinden Menschen auf Kreuzfahrtschiffen. So gingen auch Martins Frau und sein Sohn über Bord. Als plötzlich ein vermeintlich verschwundenes Mädchen wieder auftaucht, macht sich Martin auf die Suche nach der Wahrheit.

Meine Meinung: Als Fan der Bücher von Sebastian Fitzek freute ich mich auf sein neustes Werk, auch wenn es auf See spielt und ich solche Bücher normalerweise nicht so gerne lese. An sich finde ich den wahren Hintergrund der Story sehr interessant. Die Handlung selbst ist allerdings nicht mein Fall. Zum einen blickte ich anfangs nicht durch diese vielen Charaktere durch und mir fiel es schwer, mich auf die Geschichte einzulassen. Zudem langweilte ich mich den größten Teil des Buches über. Mir fehlte irgendwie Aufregung und Spannung. Später wird es besser und ich fieberte teilweise sogar mit dem Protagonisten mit. Auch ich wollte dann die Lösung hinter dem Verschwinden der Passagiere herausfinden. Gegen Ende wurde es schließlich richtig spannend und die Ereignisse überschlagen sich, sodass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Zum Schluss gibt es sogar noch ein Rätsel, welches der Protagonist lösen muss (wobei ich die Auflösung nicht ganz nachvollziehen konnte). Zusammenfassend sei gesagt, dass dies kein gewöhnlicher Fitzek ist (da beispielsweise der obligatorische Gedächtnisverlust fehlt), weswegen ich wahrscheinlich mit anderen Erwartungen an das Buch gegangen bin. Ansonsten ist es ein guter Thriller für Leute, die spannende Literatur mögen.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
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Gebundene Ausgabe: 432 Seiten 
Verlag: Droemer HC (30. Oktober 2014) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 342619919X 
ISBN-13: 978-3426199190

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