Samstag, 31. Januar 2015

Josephine Mutzenbacher

Inhalt: Das Buch erzählt die Geschichte der Josephine "Pepi" Mutzenbacher, die ihre Sexualität in frühen Kinderjahren entdeckt und diese mit vielen Männern auslebt.

Meine Meinung: Der Name Josephine Mutzenbacher war mir bereits ein Begriff und als mir das Buch zufällig in die Hände fiel, war ich neugierig, wie eine derartig erotische Geschichte geschrieben ist. Doch als ich anfing, dieses Werk zu lesen, wurde mir bewusst, dass ich die Protagonistin doch nicht wirklich kannte. In dem Buch geht es um die Kinderjahre der Protagonistin. Schon mit sehr jungen Jahren entdeckt sie die Lust und lebt diese mit verschiedenen Jungen und später auch Männern aus. Und das war ein wenig schockierend und unangenehm für mich. Man liest einen pornografischen Roman über ein Kind, das zunächst Sex mit anderen Kindern hat, welches sehr detailliert und plastisch erzählt wird und später dann auch mit Erwachsenen sexuelle Handlungen ausübt. Ich wusste anfangs nicht, was ich davon halten soll. Doch ich versuchte, diese Tatsache auszublenden und stellte mir die Protagonistin eher als junge Frau vor. Und dann kann dieser Roman ziemlich amüsant sein. Die Geschichte ist im Dialekt geschrieben, was sehr lustig ist. Für manche Begriffe wurde sogar mein Wortschatz erweitert. Ich wusste nicht, dass man zum weiblichen Busen auch "Duterl" sagen kann. Das finde ich sehr witzig. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass einige Menschen beim Lesen sehr erregt werden. Tabus werden (wie bereits erwähnt) gebrochen Ein weiteres Beispiel sind die inzestuösen Szenen. Auf der einen Seite verstehe ich zwar nicht, warum dies als großes, literarisches Werk der Erotik angesehen wird, aber auf der anderen Seite hatte ich dennoch Vergnügen beim Lesen.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗

Verlag: Otus Verlag AG, 04/2006 
Einband: Gebunden 
Sprache: Deutsch 
ISBN-13: 9783907200421 
Bestell-Nr.: 3186736 
Umfang: 303 Seiten

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen