Sonntag, 18. Januar 2015

[Film-Review] Beautiful Thing

Inhalt: Jamie und Ste sind zwei Teenager, die kein leichtes Leben haben. Jamie ist unbeliebt, Ste muss sich mit seinem agressiven Vater und gewaltätigen Bruder herumplagen. Doch eines Tages kommen beie Jungen sich näher.

Meine Meinung: Vor vielen Jahren habe ich diesen Film im Fernsehen gesehen und war fasziniert. Das ist kein typischer Hollywood-Film, sondern eine britische Produktion mit Tiefgang. Das faszinierte mich schon damals und so musste ich mir den Film heute nachkaufen. Noch immer finde ich die Handlung berührend und wunderschön. Es ist eine Mischung aus einem Coming-Out- und Coming-of-Age-Film, welche ohne Klischees oder kitschigen Elementen auskommt. Man nimmt den Schauspielern ihre Rollen ab. Besonders gut gefallen mir die Mutter und das rotzfreche Nachbarsmädchen, welche beide herrlich erfrischend wirken. Auf der einen Seite wird die Handlung schnell voran getrieben und vieles wird nicht explizit gezeigt, sodass man manches aus den Dialogen erschließes muss. Auf der anderen Seite hat man aber nicht das Gefühl, dass man etwas verpasst oder dass etwas ausgelassen wurde. Stattdessen hat man das Gefühl, dass der Film sehr behutsam an eine Materie herangeht, die für die damaligen Verhältnisse (als der Film produziert wurde) noch teilweise ein Tabuthema war. Ich finde diesen Streifen wunderbar und absolut sehenswert.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Darsteller: Glen Berry, Scott Neal, Linda Henry, Tameka Empson, Ben Daniels 
Regisseur(e): Hettie MacDonald 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Salzgeber & Co. Medien GmbH 
Produktionsjahr: 1996 
Spieldauer: 87 Minuten

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen