Donnerstag, 8. Januar 2015

Berlin 05.01.-06.01.2015

Gerade mal vor etwa einem halben Jahr war ich beruflich in Berlin. Nun trieb mich zwar kein Vergnügen, aber eine private Angelegenheit, die ich zu erledigen hatte, erneut in die Hauptstadt. So war ich zwei Tage dort.

Los ging es an einem Montag. Morgens um ca. 06:15 Uhr namen wir den ICE vom Frankfurter Hauptbahnhof aus. Für mich war es das dritte Mal, dass ich die Hauptstadt besuchte. Das erste Mal flog ich mit dem Flugzeug, beim zweiten Mal nahmen wir den Bus und diesmal begleitete mich mein Schatz mit dem Zug.

Kurz vor 10:00 Uhr waren wir in Berlin. Ich erledigte schnell meine Sache und ab 11:00 Uhr durften wir die Zeit mehr oder weniger genießen. Als erstes gingen wir zum Alexanderplatz. Da es schüttete, vertrieben wir uns als erstes die Zeit im Kaufhaus Alexa. Erst danach schauten wir uns die Gegend an. Am Hackeschen Markt aßen wir Currywurst im Restaurant "Ampelmann". Zugegebenermaßen war die "Original Berliner Currywurst" ein wenig fad. Da habe ich schon bessere Currywürste gegessen.

Anschließend machten wir uns dann auf den Weg zum Hotel, um schon einmal einzuchecken. Wir waren erneut in einem A&O Hotel und Hostel in Berlin Mitte. Somit habe ich alle drei A&Os in Berlin besucht. Unser Zimmer war vollkommen in Ordnung und sauber. Meinem Schatz ging es nicht so gut und daher wollten wir uns etwas ausruhen. Wir legten uns ein paar Stündchen hin und am Abend wollten wir dann ein wenig das Berliner Nachtleben erkunden. Doch leider wurde uns ein Strich durch die Rechnung gemacht. Mein Schatz wachte mit Fieber auf und so war nicht daran zu denken, auszugehen. Mein Schatz schlief weiter, während ich zumindest ein wenig die Umgebung erkunden wollte. Ich machte einen langen Sparziergang durch Berlin und schaute mich ein wenig um.

Erst am nächsten Morgen konnten wir beide wider gemeinsam losziehen. Wir waren schon sehr früh fitt, sodass wir noch vor 08:00 Uhr aus dem Hotel auscheckten. Wir fuhren zum Berliner Hauptbahnhof, wo wir unser Gepäck einschlossen, damit wir es nicht herumschleppen mussten. Schließlich hatten wir noch bis etwa 19:30 Uhr Zeit. Denn erst dann sollte unsere Zug zurück nach Frankfurt fahren.

Vom Hauptbahnhof aus liefen wir zu den wohl meist besuchten Sehenswürdigkeiten in Berlin. Ich kannte sie zwar schon, aber mein Schatz war zum ersten Mal in der Hauptstadt. Also gingen wir zunächst zum Bundes- und Reichstag. Von dort aus ging es weiter zum Brandenburger Tor. Dort setzten wir uns in ein Dunkin' Donut und aßen einen Bagel mit einem Becher Kaffee zum Frühstück. Danach ging es weiter zum Holocaust Mahnmal. Anschließend liefen wir zum Potsdamer Platz, wo wir uns das Sony-Center, die Arkaden und anschließend den Boulevard der Stars anschauten.


Später gingen wir dann noch in ein paar Geschäfte - natürlich auch in einen Buchladen. Da kaufte ich mir aber kein Buch, sondern einen Film. Da es sehr kalt war, nahmen wir uns die Zeit und setzten uns in ein Café und tranken gemütlich eine heiße Tasse Tee. Am Vortag hatten wir gesehen, dass sich u.a. das Berliner Dungeon und Sealife am Hackeschen Markt befand. So überlegten wir, ob wir zumindest eines der beiden Attraktionen anschauten. Wir entschieden uns für das Sealife, da wir noch das Hamburger Dungeon in guter Erinnerung haben und wir befürchteten, dass es dann doch zu ähnlich sein würde. Wir wollten aber was Neues erleben.

Vorher fuhren wir aber noch zum Kurfürstendamm, denn die Besichtigung dieser großen Straße und des KaDeWe (Kaufhaus des Westens) ist natürlich Pflichtprogramm, wenn man zum ersten Mal in Berlin ist. Dort kauften wir noch ein paar Souveniers und machten uns dann auf den Weg zurück zum Hackeschen Markt.

Dort aßen wir noch Burger in einem Restaurant am Hackeschen Markt, doch dieser war nichts Besonderes. Danach ging es endlich ins Sealife. Wir schauten und die Fische, Seesterne, Seepferdchen und andere Meeresbewohner in den verschiedenen Aquarien an. Danach durften wir noch in den Aqua Dome. Das ist ein riesiges Aquarium, in das man mit einem Aufzug hineinfährt. Man steht dann quasi in der Mitte eines überdimensionalen Aquarium.

Danach hatten wir zwar noch ein paar Stunden Zeit, bis unser Zug fahren sollte, aber da es draußen ziemlich kalt war und mein Schatz noch immer fiebrig war, beschlossen wir, schon einmal zum Hauptbahnhof zu fahren. Dieser ist ja viel größer als der Hauptbahnhof in Frankfurt und birgt mehr Geschäfte. Also schauten wir uns dort noch ausgiebig um.

Schließlich ging es dann gegen 19:30 Uhr zurück in die Heimat. Mit einem Umstieg in Kassel waren wir gegen Mitternacht wieder in Frankfurt angekommen. Wir waren ziemlich müde und deshalb sehr froh, zuhause angekommen zu sein. Doch wir haben uns definitiv vorgenommen, noch einmal und dann aber ein paar Tage länger, die Hauptstadt zu besuchen. Ich werde wahrscheinlich noch mindestens zweimal in diesem Jahr nach Berlin kommen. Ich liebe die Stadt einfach.


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