Sonntag, 31. August 2014

[Neuzugänge] Die kleine Prinzessin Sara als Manga

Kurz vor Ende des Monats habe ich noch von einem Neuzugang zu berichten.

Nach einer recht langen Zeit habe ich mal wieder einen Manga gekauft - und zwar die Manga-Adaption eines Romans. Den Roman habe ich nicht gelesen, aber als Kind habe ich eine Anime-Serie dazu geschaut und diese war so schön. Der Manga basiert nicht auf diesen Manga, die Zeichnungen sind ganz anders. Aber dennoch bin ich interessiert.

Der Original-Roman stammt von Frances Hudgson Burnett und dieser Manga wurde von Azuki Hotei gezeichnet.

Das Hardcover-Buch in diesem satten Pink habe ich in einem Mängelexemplar-Buchladen am Frankfurter Hauptbahnhof für gerade mal 5 Euro gekauft. Bei dem Schnäppchen musste ich zuschlagen.

Samstag, 30. August 2014

Anatol und die Wurschtelfrau von Christine Nöstlinger

Inhalt: Die kleine Desiree möchte unbedingt ihren Kater Anatol behalten. Da aber die Haushälterin allergisch gegen Katzen ist, beschließt sie kurzerhand zu ihrem bis dahin recht unbekannten Großvater zu ziehen.

Meine Meinung: Schon lange wollte ich mal ein Kinderbuch von dieser Autorin lesen und nun bot sich mir die Gelegenheit. Die Geschichte hat mir recht gut gefallen, weil sie sehr gut für Kinder geeignet ist, aber nicht so beschönigt ist, wie viele andere Kinderbücher. So wächst die Protagonisten in einer Familie mit einigen Problemen auf. Ständig wird gestritten und herumgeschrieen. Das kennen bestimmt viele Kinder von ihren eigenen Familien und daher kann das Buch diesen jungen Leserinnen und Lesern aufzeigen, dass sie nicht alleine sind. Vielleicht lernen sie dadurch auch, über ihre Probleme zu sprechen. Die Charaktere waren mir ebenfalls sehr sympathisch. Die Protagonistin selbst ist kein schüchternes, passives, kleines Mädchen, sondern strotzt vor Selbstbewusstsein. Zum Schreibstil kann ich nur sagen, dass ich manchmal ein wenig Schwierigkeiten mit dem österreichischen Ausdruck hatte. So stolperte ich beispielsweise immer über das Perfekt von "hauen", nämlich "gehaut". Andererseits fand ich dies in dieser Hinsicht ziemlich interessant und in Gedanken habe ich die hochdeutsche Ausdrucksweise mit dem Österreichischen verglichen und zugegebenermaßen etwas dazugelernt. Das Buch ließ sich schnell durchlesen und hat mir insgesamt gut gefallen. Jüngeren Leserinnen und Lesern im Grundschulalter würde ich das Buch auf jeden Fall nahelegen.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Taschenbuch: 200 Seiten 
Verlag: Beltz & Gelberg; Auflage: Neuausgabe mit neuem Einband (26. Januar 2009) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3407740891 
ISBN-13: 978-3407740892

Freitag, 29. August 2014

[FFF] Meine 5 Serien-Lieblingsfolgen

ACHTUNG SPOILER!!!

1. Buffy - Im Bann der Dämonen: Noch einmal mit Gefühl
Dies ist die siebte Folge der sechsten Staffel und eine Musical-Folge. Das ist die beste Folge einer Serie, die überhaupt produziert wird. Die Songs sind nicht nur schön, sondern sie passen perfekt zum Inhalt der Serie. Meiner Meinung nach ist diese Folge sehr qualitativ hochwertig produziert und ich habe mir sogar die CD zur Folge gekauft. Noch heute schaue ich sie mir gerne an und singe die Songs dazu mit. Zudem bin ich immer wieder berührt. Einfach großartig.

2. Desperate Housewives: Peng
Das ist die siebte Folge der dritten Staffel und darin findet eine Geiselnahme in einem Supermarkt statt. Dabei ist eine der Protagonistinnen verwickelt: Lynette. Zudem ist unter anderem eine Ex-Geliebte ihres Ehemannes in dem Supermarkt, mit der er auch eine Tochter gezeugt hatte. Nun will sie Lynette den Mann ausspannen. Die Geiselnahme findet aber statt, weil die Ehefrau des Besitzers des Ladens eifersüchtig ist und ihren Mann für einen Ehebrecher hält. Als die Geiselnehmerin von dem Disput von den beiden Frauen hört und dabei erfährt, dass Lynette mit ihrem Mann verheiratet ist und die Ex-Geliebte ihr den Mann ausspannen will, erschießt sie die Frau kurzerhand. Diese Folge war so spannend und so schockierend, dass ich damals zitternd vor dem Fernseher saß. Zudem spielt Laurie Metcalf (bekannt aus "Roseanne" u.a.) die Geiselnehmerin, was mir sehr gefällt.

3. The Walking Dead: Tot oder lebendig
Hierbei handelt es sich um die siebte Folge der zweiten Staffel. Die Gruppe rettete sich zuvor auf eine Farm. Trotzdem suchen sie weiter nach Carols verschwundener Tochter Sophia. Als die Gruppe herausfindet, dass Hershel Zombies in der Scheune versteckt, wollen einige aus der Gruppe diese Zombies erschießen. Es gibt eine große Diskussion uns schließlich wird die Scheune geöffnet. Und unter den Untoten befindet sich leider auch Sophia. Schockiert müssen sich das Sophia und die anderen ansehen, wie das kleine Mädchen zum Zombie wurde. Schließlich wird sie wie alle anderen Untoten endgültig getötet. Dieser Augenblick war sehr herzzerreißend und hat mich vollkommen mitgenommen.

4. Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits: Die Auserwählte (2)
Diese Folge ist der zweite Teil einer Doppelfolge und das Staffelfinale der ersten Staffel - also die 22. Folge. Nach einem Flugzeugabsturz mitten in der Stadt, sucht Melindas beste Freundin Andrea nach ihrem Bruder, weil sie ihn unter den Opfern vermutet. Die ganze Folge über ist Andrea verzweifelt, doch schließlich hat ihr Bruder überlebt. Doch am Ende kommt heraus, dass Andrea selbst ein Geist ist, weil sie von der fallenden Maschine erfasst wurde und starb. Sie hatte es bis dahin nicht gemerkt, da Melinda ganz normal auf sie reagierte. Erst am Ende wird deutlich, dass Melinda es die ganze Zeit wusste. Diese Folge hat was von dem Film "The Sixth Sense" und hat mich total überrascht. Außerdem fand ich das sehr traurig, weil ich Andrea als Charakter mochte.

5. Nip/Tuck - Schönheit hat ihren Preis: Quentin Costa
Dies ist die 15. Folge der dritten Staffel und ebenfalls ein Staffelfinale. In der Staffel ging es um einen gesuchten Serienkiller. Außerdem bekommen die beiden Schönheitschirurgen den neuen Kollegen Quentin und lernen die hübsche Kit kennen. In dieser besagten Rolle stellt sich heraus, dass Quentin und Kit hinter den Morden stecken und Geschwister sind. Das war sehr schockierend, weil in einer vorherigen Folge Christian, Kit und Quentin quasi einen flotten Dreier haben. Somit war der Gedanke an einen Inzest sehr erschütternd. In der Folge wird aber auch sehr plastisch gezeigt, dass Quentin kein Geschlechtsorgan besitzt. Sozusagen war das die erschütternste Folge dieser insgesamt vollkommen erschütternden Serie.

Donnerstag, 28. August 2014

Filofaxing ohne Filofax

Überall auf Youtube findet man derzeit Videos zum neuen Trend "Filofaxing". Das bedeutet, dass man sein Filofax-Kalender mit Stickern und anderen hübschen dekorativen Elementen verschönert. Nun habe ich mich auch anstecken lassen...

Schon vor vielen Jahren besaß ich ein Filofax - bzw. einen derartigen Kalender, weil der Original-Filofax ziemlich teuer ist. Mit diesem kam ich aber irgendwie nicht so gut klar, weil die Einlagen mir zu klein sind bzw. mich dieses Ringsystem in der Mitte beim Schreiben stört. Also habe ich seither einen einfachen Ringbuchkalender.

Allerdings finde ich die Idee des Dekorierens so toll, dass ich das nun mit meinem normalen Kalender auch mache. Ich bastle ja sowieso sehr gerne und liebe es, kreativ zu werden. Daher bestücke ich meinen Kalender nun auch mit Aufklebern und "Sticky Notes" oder stemple irgendwelche Symbole hinein.

Mein Kalender hat an sich schon eine tolle Aufmachung. Aber ich habe noch ein paar schöne Sachen in verschiedenen Geschäften gefunden, mit denen ich meinen Kalender aufpeppen kann:

Diese Sticker habe ich beim Kik für jeweils 1 € erstanden. Sterne und Smileys.

Die Sprechblasen-Haftnotizzettel ganz links habe ich reduziert bei Xenos bekommen. Eigentlich hätten sie 2,79 € gekostet. Ich glaube, ich habe nur die Hälfte bezahlt. Die oberen Sticky Notes und die ganze Reihe auf der rechten Seite habe ich bei Woolworth für 0,49 € bzw. 1 € gekauft. Die Sprechblasen unten in der Mitte kaufte ich beim T€DI für 1 €.

Jeweils 1 € habe ich für diese wunderschönen Stcky Notes beim T€DI bezahlt. Diese kann man auch wie ein kleines Büchlein umklappen und mit sich führen.

Diese Stempelstifte haben 2 € beim T€DI gekostet. Damit lassen sich die Seiten sehr schön verzieren.

Mittwoch, 27. August 2014

Custodias Blut von P. und T. Ferbeth

Inhalt: Die Fotografin Custodia erfährt eines Tages unverhofft, dass sie keine normale Frau ist, sondern die Shagoon einer andersartigen Welt. Nur mit ihrer Hilfe kann die rechtmäßige Kaiserin von Abbyshon gefunden werden.

Meine Meinung: Durch Erzählungen erwachte Interesse an diesem Werk in mir, sodass ich es lesen wollte. Ich lese zwar gerne mal Urban Fantasy, aber zugegebenermaßen gehören reines Fantasy und Romance nicht gerade zu meinen bevorzugten Genres. Und obwohl man hier sogar auf beides in geballter Kraft trifft, fand ich es nicht so schlecht. Anfangs hatte ich das Problem, in die Geschichte hineinzufinden. Ich wurde mit zu vielen neuen Vokabeln bombardiert, mit denen ich nichts anfangen konnte - Abbyshon, Shagoon, Enigmar, etc. Doch als ich mich endlich hineingefunden hatte, war ich auf den Fortgang der Geschichte ziemlich gespannt. Für mich war das Lesen eine neue Erfahrung und das Buch konnte mich definitiv ein bisschen für Fantasy begeistern. Meiner Meinung nach hätte man die kitschigen Liebesakte weglassen können und den Raum für weiteren Inhalt schaffen können. Denn die Story wird ziemlich rasant erzählt, obwohl sehr viel in ihr steckt. Da mir der Schreibstil sehr gefällt, hätte man das Buch meiner Ansicht nach etwas verlängern können. Für Fantasy- und Romance-Fans ist der Roman sicherlich einen Blick wert. Insgesamt ist es ein gelungener Start einer Reihe.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗

Taschenbuch: 208 Seiten 
Verlag: Sieben-Verlag (März 2014) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 386443324X 
ISBN-13: 978-3864433245

Dienstag, 26. August 2014

[Alien Fighter] Kapitel 25: Ylos, der Eroberer


Das Raumschiff des Dunklen Welchen dröhnte über der Stadt. Die Kids und Heildies befanden sich noch immer in einem leichten Schockzustand. Sie mussten soeben mit ansehen, wie der Dunkle Welche skrupellos seine Untergebenen zu Staub verwandelte. Diese Begebenheit führte ihnen auch vor Augen, wie mächtig dieser Außerirdische war und wie böse.
Ilusio konnte seine Tränen nicht stoppen und fiel auf die Knie. Er konnte nicht verkraften, dass sein Vater ihn nun verstoßen hatte. Empat spürte seine Verzweiflung und hatte tiefes Mitleid mit dem schwarzen Phantom, gegen das er noch vor kurzem gekämpft hatte. Er ging zu ihm herüber, kniete sich zu ihm hin und legte einen Arm um ihn.
Der verstoßene Sohn blickte verblüfft in die grünen Augen des außerirdischen Jungen. Er konnte nicht glauben, dass er ausgerechnet von ihm getröstet wurde.
„Was machst du da?“, fragte er ihn. „Warum tust du das? Ich wollte euch vernichten.“
„Das ist jetzt Nebensache. Wir sitzen alle im selben Boot. Da bleibt keine Zeit für Feindschaft.“ Mit diesen Worten lächelte er Ilusio an und spürte gleichzeitig, wie sich das Gemüt seines Gegenübers aufhellte. Ilusio nickte dem Jungen zu und erhob sich wieder. Er trat einige Schritte näher an seinen Vater. Verwundert betrachteten Beelze und die anderen die Szene, die sich nun abspielte.
„Nun gut“, begann Ilusio selbstbewusst zu sprechen, „wenn du mich nun verstoßen hast, bin ich ab jetzt dein Gegner. Ich werde mich nicht kampflos geschlagen geben.“

Montag, 25. August 2014

Moin, Moin, Hamburg! (Tag 4)

Und schon war auch unser letzter Tag in Hamburg angebrochen. Da wir früh auschecken mussten, standen wir um acht Uhr auf und machten uns fertig. Nachdem wir unsere Taschen gepackt hatten, checkten wir aus dem Hotel aus. Das war auch sehr lieblos und kannte ich aus früheren Aufenthalten ebenfalls nicht. Wir mussten unsere Zimmerkarten einfach in einen Glasbehälter werfen und das war es dann. Ohne ein nettes "Auf Wiedersehen" oder so.

Mit unserem Gepäck fuhren wir dann zum Hauptbahnhof. Dort konnten wir nämlich unsere Reisetasche einschließen. Schließlich hatten wir ja noch etwa sechs Stunden Zeit, bis unser Bus nach Frankfurt fuhr. Also konnten wir die Zeit noch nutzen. Wir marschierten zunächst in die Speicherstadt, die wir uns bei der Rundfahrt vom Boot aus angesehen hatten. So bekamen wir noch mal einen direkten Blick darauf. Dort befand sich auch das Dialog im Dunkeln, was wir gerne gemacht hätten. Aber dies ging ein wenig über unser übrig gebliebenes Budget hinaus. Das Geld wollten wir nämlich für das Miniatur-Wunderland erübrigen, was wir anschließend aufsuchten. Aber dort gab es schon am Morgen eine Wartezeit von ca. einer Stunde, sodass wir unsere letzten
Stunden nicht mit Warten vergeuden wollten. Abends soll man eher reinkommen, aber für uns war diese Information zu spät. Eigentlich wollte ich dann noch einen Tee in einem netten Teehaus trinken, aber dieses hatte leider noch geschlossen. Also setzen wir unseren Weg fort und landeten noch mal am Fluss auf einer kleinen Aussichtsplattform mit Bänken. Dort rasteten wir kurz und machten Fotos. Dann ging es wieder zurück in die Innenstadt.


Dort setzen wir uns noch mal zum Abschluss gemütlich an die Binnenalster und genossen die Sonne. Wir bummelten ein letztes Mal durch die Straßen und Einkaufsgassen. Wir betraten die Geschäfte und schauten nach weiteren Mitbringels aus der Stadt. Wir ließen den Aufenthalt auf uns wirken und schauten auf ein paar schöne Tage zurück. In der Europa-Passage holten wir uns dann schließlich beim Inder unser Mittagessen, was wir ebenfalls wieder an der Alster zu uns nahmen. Nach einem weiteren Spaziergang durch die Straßen, gönnten wir uns ein Eis und holten zum Schluss unser Gepäck für die Rückfahrt ab.

Gegen halb vier kam dann auch unser Bus, der uns in sieben Stunden und zwanzig Minuten nach Frankfurt bringen sollte. Um kurz vor elf sollten wir angekommen sein. Leider gerieten wir ausgerechnet mitten in einen Stau wegen eines Unfalles. Es kam zum völligen Stillstand für zwei Stunden. Mit allen weiteren Verzögerungen dauerte unsere Fahrt schließlich zehn Stunden, bis wir in Frankfurt ankamen. Danach tat uns alles weh. Wir nahmen ein Taxi nach Hause und waren letztendlich froh in unser Bett zu kommen.

Insgesamt waren es aber wunderschöne Tage in der Hansestadt. Sie ist wirklich einen Besuch wert.

Sonntag, 24. August 2014

The Scarecrow of Oz von L. Frank Baum

Inhalt: Cap'n Bill und Trot landen durch Zufall im Jinxland, was etwas abgeschnitten von Oz liegt. Dort regiert der grausame König Krewl. Mit der Hilfe der Vogelscheuche wollen sie den König stürzen und wieder Recht und Ordnung im Jinxland herstellen.

Meine Meinung: Anders als der Titel vermuten lässt stehen in diesem Band Cap'n Bill und Trot im Mittelpunkt der Geschichte. Die beiden Charaktere werden neu im Oz-Universum eingeführt und damit werden die Figuren um zwei weitere erweitert. Das sind auch die beiden Kritikpunkte, die ich an dieses Werk habe. Zum einen kommen wieder neue Protagonisten hinzu, obwohl es schon so viele liebgewonnene Charaktere gibt, von denen ich gerne mehr Geschichten gelesen hätte, als wieder neue einzuführen. Zum anderen erwartete ich, dass die Vogelscheuche im Mittelpunkt der Geschichte steht. Diese taucht aber erst im letzten Drittel des Buches auf und nimmt zwar eine wichtige Rolle ein, welche jedoch nicht den Titel rechtfertigt. Der Titel führt meiner Ansicht nach in die Irre. Die Geschichte ist an sich wie immer. Die Charaktere landen durch Zufall im Lande Oz, müssen Gefahren überstehen, um im Endeffekt in die Smaragdstadt zu gelangen. Diesmal gilt es einen fiesen König eines neuen Landes innerhalb des Landes Oz zu stürzen. Wären mehr von den altbekannten Charakteren involviert gewesen, hätte ich mich sicher mehr gefreut. So war es eine nette weitere Oz-Geschichte.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗


Taschenbuch: 188 Seiten 
Verlag: Theophania Publishing (21. Juni 2011) 
Sprache: Englisch 
ISBN-10: 1770832475 
ISBN-13: 978-1770832473

Samstag, 23. August 2014

Moin, Moin, Hamburg! (Tag 3)

Der dritte Tag unserer Hamburg-Reise begann etwas später, weil der Vortag ja ein wenig länger dauerte. Heute hatten wir wieder einiges vor, also mussten wir uns sputen.

Am Vortag hatten wir uns für diesen Tag erneut mit den Freunden verabredet, die ebenfalls zufällig in Hamburg waren. Wir dachten, dass sie ebenfalls einen gemütlichen Morgen begonnen hatten und fuhren deshalb in die Innenstadt (wo sich ihr Hotel in der Nähe befand). Allerdings waren sie auch schon uns entgegengekommen und waren bei den Landungsbrücken, wo sich unser Hotel in der Nähe befand. Also verpassten wir uns quasi.
Wir wollten eigentlich gemeinsam zum Stadtteil Altona laufen, aber so änderten wir die Pläne ein wenig. Während unsere Freunde einen Spaziergang nach Altona unternahmen, verbrachten wir ein wenig Zeit in der Innenstadt und bummelten dort ein wenig. Es mussten ja noch Souveniers gekauft werden.

Danach fuhren wir mit der Bahn (ca. elf Minuten) nach Altona und trafen unsere Freunde wieder. Wir schauten uns die Umgebung dort an. Auf einer Aussichtsplattform schauten wir uns noch mal den Hafen an und schossen ein paar schöne Fotos. Dann ging es zum Fischmarkt, wo wir gemeinsam Fisch essen gehen wollten. Nach einer kleinen Suche fanden wir ein kleines Lokal, das ziemlich gut besucht war. Eigentlich wollte ich in ein Restaurant, in dem man bedient wird und man gemütlich essen kann. Das war eher ein Selbstbedienungs-Fastfood-Restaurant mit Bierzeltgarnituren als Sitzgelegenheit. Doch die Stimmung dort war ganz schön und so kamen wir mit Leuten ins Gespräch, die dort ansässig waren und uns versicherten, dass man in diesem Lokal den besten Fisch in ganz Hamburg bekommen würde. Und wir wurden nicht enttäuscht. Für wenig Geld habe ich den besten Fisch gehabt, den ich jemals gegessen habe. Ich aß zum ersten Mal Wolfsbarsch und dieser war richtig lecker. Aber ich probierte auch den Lachs von meinem Schatz und dieser war ebenfalls delikat. Also da hatten wir echt einen Glückstreffer gelandet und wir waren sehr begeistert.

Danach machten wir einen Spaziergang zurück zu den Landungsbrücken. Auf dem Weg kamen wir beispielsweise am U-Boot-Museum vorbei, aber irgendwie hatten wir keine Lust, das U-Boot zu betreten. Anschließend machten wir noch mal einen kurzen Abstecher über den Hamburger Dom, da ihn unsere Freunde noch mal sehen wollten. Als wir uns dann noch mal in Richtung Innenstadt begaben, trennten wir uns von unseren Freunden für kurze Zeit. Mein Schatz und ich setzten uns dann an die Binnenalster ins Alex und tranken etwas. Danach gingen wir noch mal in die Innenstadt und kauften ein paar Kleinigkeiten.

Gegen halb acht trafen wir dann unsere Freunde wieder, weil wir gemeinsam einen Dämmertörn geplant hatten. Das ist eine abendliche Schiffsrundfahrt durch die Speicherstadt und an den Hafen. Unser Fremdenführer und Captain an Bord war richtig lustig, sodass wir viel Spaß bei dieser Rundfahrt hatten. So hatten wir quasi Sightseeing und Comedy-Show in einem. Da haben sich die zwanzig Euro für die zwei Stunden erneut gelohnt und wir haben ein weiteres Highlight auf unserer Reise gehabt.

Daraufhin trennten wir uns wieder von unseren Freunden und machten uns auf den Weg zu unseren Hotels. Dort zogen wir uns noch mal um und machten uns fertig für den Kiez. Wir wollten noch mal raus und uns am letzen Abend ein wenig vergnügen. So zogen wir durch die Straßen und schauten uns unsere Umgebung noch mal bei Nacht an. Das war ein lustiges und buntes Treiben. Schließlich landeten wir nochmal bei Schweinske, wo wir einen Cocktail tranken und den Abend ausklingen ließen.

Dann ging es zurück ins Hotel. Am nächsten Tag sollte es auch schon wieder zurück nach Frankfurt gehen. Fortsetzung folgt...

Freitag, 22. August 2014

[FFF] 5 lustige Parodien

1. Scary Movie
Dieser Film ist quasi schon der Klassiker unter den Film-Parodien. Mittlerweile gibt es schon einige Folge-Teile, die allesamt berühmte Horrorfilme aufs Korn nehmen. Besonders den ersten Teil, der hauptsächlich Scream parodiert (was komisch ist, weil Scream selbst eine Parodie ist), kann ich immer wieder schauen.

2. Beilight
Die Twilight-Bücher habe ich gerne gelesen, doch als ich den ersten "Twilight-Film" geschaut habe, war ich enttäuscht. Doch diese Parodie des Filme ist richtig gut gelungen und kann man sich auch ruhig anschauen, wenn man die Original-Bpcher bzw. -Filme nicht kennt.

3. Date Movie
Hierbei handelt es sich um eine Parodie von Liebesfilmen, wobei ich nicht genau weiß, welcher Film besonders im Fokus steht (da ich Liebesfilme nicht so gerne schaue). Das Besondere an dem Film ist die Darstellerin Alison Hannigan (bekannt aus "How I met your mother", "Buffy" oder "American Pie"), die ich liebe.

4. Austin Powers
James Bond für Arme! Aber ich liebe diese Ulknudel sehr. James Bond habe ich nie geschaut, aber Austin Powers ist urkomisch. Besonders witzig finde ich immer die sexuellen Anspielungen.

5. Das Leben des Brian
Eine Parodie der Bibel-Geschichten kann ich ja nur gut finden, oder? Dies ist ein Klassiker der Film-Geschichte und nicht umsonst ist die Gruppe um Monty Python legendär.

Donnerstag, 21. August 2014

Moin, Moin, Hamburg! (Tag 2)

Der zweite Tag unseres Hamburg-Trips begann um ca. halb acht Uhr morgens, weil wir noch viel vom Tag haben wollten. Wir machten uns fertig, tranken einen Eiskaffee, den ich schnell beim Lidl gegenüber besorgte und machten uns auf den Weg.

Zunächst sahen wir uns die Umgebung an und machten einen Spaziergang über die Reeperbahn bei Tag und liefen die Seitenstraßen in der Umgebung ab. Als um 10:00 Uhr endlich das Panoptikum öffnete, zahlten wir die 5,50 Euro Eintritt und betraten das Wachsfigurenkabinett. In Berlin war ich schon im Madame Tussauds, aber dies hier ist kleiner und kuscheliger. Meiner Meinung nach sehen die Wachsfiguren in diesem Kabinett den Vorbildern nicht sehr ähnlich. Bei Madame Tussauds treffen sie das Original eher. Aber trotzdem war es ganz nett darin, ein paar Fotos zu schießen. Neben Sissi, Udo Lindenberg, Angela Merkel oder Lena Meyer-Landrut, fanden sich auch ein paar "außergewöhnliche" Persönlichkeiten der Menschheit wieder, wie die größte Frau oder der dickste Mann der Welt. Für den Eintrittspreis sollte jeder Hamburg-Besucher mal reingehen. Dafür lohnt es sich und es ist ein Spaß für Groß und Klein.

Anchließend waren wir auch schon mit Freunden verabredet, die zufällig zeitgleich in Hamburg waren. Wir trafen uns bei den Landungsbrücken am Hafen und marschierten gemeinsam in die Speicherstadt zum Hamburg Dungeon. Dort kostet das Ticket ca. 23 Euro, aber wenn man die Augen offen hält, bekommt man überall Vergünstigungen. Zum Beispiel hatten wir Flyer aus dem Hotel, wofür wir dann zwei Karten zum Preis von einer bekamen. Und dafür hat es sich mehr als gelohnt. Im Dungeon läuft man von Raum zu Raum und erlebt die "schreckliche" Geschichte Hamburgs. In jedem Raum trifft man auf eine andere Persönlichkeit, die von Schaustellern dargestellt werden. Und wir als Zuschauer werden involviert. So erlebt man die Pest, Stoertebekers Enthauptung und das große Feuer mit. Es ist superwitzig gemacht und manchmal bekommt man einen kleinen Schreck. Das hat auf jeden Fall superviel Spaß gemacht und kann wärmstens empfohlen werden.

Nach dem Dungeon gingen wir gemeinsam lecker im Kartoffel Keller essen. Anschließend machten wir einen Spaziergang in die Innenstadt an die Binnenalster. Dort gibt es Geschäfte und ein Kaufhaus - die Europa Passage. Dort bummelten wir ein wenig und setzten uns in ein Eiscafé. Das war richtig nett. Als es langsam dämmerte, verabschiedeten wir uns von unseren Freunden und marschierten los zum Hamburger Dom.

Der Hamburger Dom ist eine riesige Kirmes, die sich in der Nähe der Reeperbahn befindet. Wir waren überwältigt von der Größe der Kirmes. Auch bei den Attraktionen gab es viele tolle Dinge, die es bei uns nicht gibt. Beispielsweise kann man bowlen oder mit Kanonen auf digitale Monitore schießen, während man bei uns noch ganz manuell Entchen abeschießen muss. Auch von den Leckereien gab es viel Auswahl. Hauptsächlich beschäftigten wir uns in einer kleinen "Spielhalle", in der man Tickets für Preise sammeln musste. Allerdings ist das natürlich die reinste Abzocke wie überall. Aber Spaß hat es trotzdem gemacht.

Später kam dann noch eine Internetbekannschaft von meinem Schatz zu uns, da sie sich noch nie live gesehen hatten. Wir waren bei uns im Hotel und unterhielten uns, bis es Zeit zum Schlafen war. Diesmal ging der Abend schon länger, als am Vortag. Aber es war ein wirklich schöner Tag. Fortsetzung folgt...

Mittwoch, 20. August 2014

Gefühlte Wahrheit von Carin Müller

Inhalt: Auf einem Segelkreuzfahrtschiff trifft die erfolglose Selma auf den ersten Offizier Henri, dessen Ehe derzeit nicht sehr gut läuft. Außerdem befindet sich plötzlich ein Geist auf dem Schiff.

Meine Meinung: Nachdem ich nur Gutes über dieses Buch gehört habe, hat mich das Cover vollkommen überzeugt: Ich musste es lesen. Eigentlich stehe ich nicht auf heitere Frauenromane, doch dieses Werk bietet mehr. Im Mittelpunkt steht zwar eine problematische Liebesbeziehung, allerdings liefert der Rahmen mehr. Es gibt lustige Situationen, seltsame Geister, eine Schiffstour nach Afrika und Fußball. Diese Elemente könnten also auch männliche Leser interessieren. Ich fand das sehr unterhaltsam und amüsant. Der Schreibstil lässt sich flüssig und schnell lesen, sodass ich nicht einmal zwei Tage gebraucht habe, um den Roman durchzulesen. Besonders gut gefallen haben mir die Interpretation vom Geister-Dasein und dem Leben nach dem Tod sowie die Integration der Fußball-Weltmeisterschaft in die Geschichte, ohne dass alles zu konstruiert wirkt. Insgesamt war es eine logische und runde Sache, die ich nicht nur Frauen weiterempfehlen kann. Wer heitere Romane mag, sollte sich das Werk unbedingt anschauen.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Taschenbuch: 210 Seiten 
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (29. April 2014) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 1499226403 
ISBN-13: 978-1499226409

Dienstag, 19. August 2014

[Alien Fighter] Kapitel 24: Xaos und Elimina


Der Dunkle Welche hat den Planeten Erde endlich erreicht. Sein Sohn Ilusio ist sehr erfreut darüber. Als er in seinem Schiff erscheint, verbeugt sich sein Sohn ehrfürchtig vor ihm:
„Vater“, begann Ilusio, „ich habe deine Ankunft sehnsüchtig erwartet.“
„Das freut mich“, sprach die gebieterische Stimme des Dunklen Welchen. „Vor allem freue ich mich auf das Artefakt, dass du mir beschafft hast.“
Ohne zu zögern, holte Ilusio den sternförmigen Kristall zum Vorschein. Er leuchtete prächtig und der Dunkle Welche war sehr darauf gespannt, die ungeheure Kraft des Artefaktes in sich zu spüren.
Doch als er ihn in den Händen hielt, fühlte er absolut nichts. Eine innere Gewissheit stieg in ihm auf, dass er nicht in der Lage war, den Kristall einzusetzen. Diese Gewissheit machte ihn wütend.
„So ein Mist“, schrie er. „Dieses Ding ist wertlos für mich.“
„Aber Vater“, versuchte ihn sein Sohn zu beruhigen, „selbst wenn du es nicht benutzen kannst, kann ihn niemand mehr benutzen, weil er sich jetzt in deinem Besitz befindet. So kann ihn auch niemand gegen dich einsetzen.“
„Natürlich hast du Recht, aber es regt mich trotzdem auf.“ Der Dunkle Welche verschnaufte einen Moment und fuhr dann mit einer etwas ruhigeren Stimme fort. „Und befindet sich Lucius wenigstens in deiner Gefangenschaft?“
„Selbstverständlich“, antwortete Ilusio. „Er befindet sich einer Zelle hier auf dem Schiff.“

Montag, 18. August 2014

Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher

Inhalt: Clay bekommt einen Satz Kassetten. Darauf hört er die Stimme seiner Mitschülerin Hannah, die Selbstmord begangen hat. Nun hört er ihre Geschichte und warum sie ihr Leben beendete.

Meine Meinung: Die Inhaltsbeschreibung dieses Buches klang äußerst spannend. Ein Junge hört sich die Aufnahmen eines Mädchens an, dass Selbstmord beging. Darauf erklärt sie ihre Beweggründe. Ich war sehr gespannt darauf und erhoffte mir eine skandalöse und schreckliche Geschichte. Von der Idee her klang sprach mich das sofort an. Doch die Umsetzung enttäuschte mich leider. Schon vom Stil her ist das Buch verwirrend. Der Text wechselt ständig von Clays Gedankenwelt zu Hannahs Aufnahmen. Zwar sind Hannahs Worte durch Kursivsatz gekennzeichnet, aber der Lesefluss wird dennoch gestört. Irgendwann gewöhnt man sich nämluch an die Schrift und nimmt kaum einen Unterschied war. Daher musste ich Passagen mehrmals lesen, um zu verstehen, wer nun spricht. Die Geschichte ist auch ziemlich langweilig. Die Gründe für den Selbstmord waren für Hannah sicherlich sehr schlimm und ich will das nicht verharmlosen (falls es Menschen gibt, die Ähnliches durchgemacht haben), aber für einen Roman braucht man meiner Meinung nach ein wenig mehr. Meine Emotionen wurden nicht berührt. Ich konnte die Gefühle des Protagonisten nicht nachvollziehen und für Hannah hatte ich kein Mitleid. Ich empfand sie eher als zickig, weswegen sie mir unsympathisch war. Von der Idee her fand ich das Buch allerdings recht innovativ, was ich noch mal erwähnen möchte.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 288 Seiten 
Verlag: cbt HC; Auflage: 1 (16. März 2009) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3570160203 
ISBN-13: 978-3570160206


Sonntag, 17. August 2014

We love Books Treffen 16.08.2014

Gestern fand zum sechsten Mal das "We love Books"-Treffen für Bücherfreunde aller Art statt. Neben Bloggern und Autoren sind auch ganz herzlich stinknormale Leserinnen und Leser eingeladen. Und diesmal waren wir auch eine recht große Gruppe, was mich sehr gefreut hat.

Das Treffen fand diesmal in der Australian Bar "Yours" in Frankfurt in der Schillerpassage statt. Um 11:30 Uhr ging es los. Ich war einer der wenigen, der das reichhaltige und wirklich leckere Frühstücksbuffet für 7,90 Euro in Anspruch nahm. Ich gehörte aber zu vielen, die die hausgemachte Limonade probierten. Diese war wirklich lecker. Ich fand es super, dass wir die seperate Lounge bekommen haben, denn so konnten einige Autorinnen eine kleine Lesung abhalten.

Neben Carin Müller, die ihr gerade erst fertig geschriebenen Roman vorstellte, lasen Tanja Bruske, Kay Noa und Jennifer Grimm aus ihren Werken vor. Sie hielten wacker durch, obwohl sie ständig von den Kellnern unterbrochen wurden. Das war eine starke Leistung.

Ich habe mich absolut toll amüsiert. Die Autorin Katja Piel lernte ich als absolut lustige und nette Person kennen. Von ihr bekamen mein Schatz und ich sogar eine CD - den Soundtrack zu ihrem Buch "Tod auf Ibiza" - geschenkt. Wir wollen nun unbedingt das Buch lesen, wenn es im September erscheint.
Carin Müller konnte ich zu ihrem Dasein als Autorin löchern. Sie hatte total interessante und amüsante Geschichten auf Lager, die den ganzen Tisch gut unterhalten haben.

Eine Bücherliebhaberin hat sich ganz besonders viel Mühe gemacht und uns mit einem kleinen Nachtisch versorgt. Die sympathische Sue hat Bonbons mitgebracht, auf denen jeweils ein kleines Buchcover aufgeklebt war. Das nenne ich mal eine gute Idee UND Marketing-Strategie! Dabei ist sie nur ein Fan und wird nicht dafür bezahlt.

Ich hatte viel Spaß, obwohl ich leider schon gegen 15:00 Uhr wieder gehen musste. Aber das nächste Treffen kommt bald und darauf freue ich mich schon sehr.

Samstag, 16. August 2014

Moin, Moin, Hamburg! (Tag 1)

Mein Schatz und ich waren vom 10.08. bis 13.08.2014 zum ersten Mal in Hamburg. Schon lange wollte ich die Hansestadt gerne mal sehen und jetzt hat es endlich geklappt. Hier möchte ich gerne von der kleinen Reise berichten.

Am Sonntagmorgen ging es für uns mit dem Flixbus los. Die Fahrt sollte mit Pausen sieben Stunden und zwanzig Minuten dauern. Naürlich wären wir lieber mit der Bahn gefahren, aber der Bus war die viel günstigere Alternative. Zwar kann man die Fahrt nicht gerade gemütlich nennen, aber weil ich am Vortag in meinen Geburtstag hineingefeiert hatte, war ich so kaputt, dass ich die meiste Zeit sowieso verschlafen habe. Mit fünfzig Minuten Verspätung (wegen eines Staus) kamen wir endlich am zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Hamburg an. Von dort aus ging es mit der S-Bahn direkt auf die Reeperbahn, wo sich unser Hotel befinden sollte.

Schon dreimal war ich im A&O Hostel/Hotel unterkommen - einmal in Berlin-Friedrichshain, einmal am Berliner Hauptbahnhof und einmal in Düsseldorf. Und jedes Mal waren die Zimmer schön und sauber. Doch leider hatten wir diesmal kein Glück. Unser Zimmer war ziemlich schäbig und schmutzig. Vor allem das Badezimmer war eine Zumutung. Das Waschbecken war demoliert und schwarz. Zumindest waren die Betten sauber (auch wenn ich bei einem Doppelzimmer ein Doppelbett und keine zwei einzelnen Betten erwarte), sodass wir darin gut schlafen konnten. Wir wollten den Tag sowieso außer Haus verbringen. Von daher war das so ganz okay.

Nach dem Einchecken machten wir uns frisch und gingen dann direkt auf der Reeperbahn im Schweinske (einer Restaurant bzw. Bar-Kette) essen. Wir bestellten Schnitzel mit einer Sesampanade, dazu Penne mit Gemüse. Das war sehr lecker.

Anschließend ging es auch schon zum Hafen, weil mein Schatz mir überraschenderweise Karten für das Musical "Der König der Löwen" geschenkt hatte. Mit einer Fähre gelangten wir rüber zum Musicalstandort. Dort erlebte ich einen wunderschönen Abend. Das Musical war fantastisch. Die Kostüme waren großartig und die ganze Show ein Erlebnis fürs Auge. Wir saßen am Gang und darüber kamen zwischendurch auch einige Darsteller. Nicht alle Songs haben mir gefallen, aber vom Visuellen her war es genial. Ein bisschen seltsam fand ich allerdings, dass die Darsteller der Kinder-Löwen Simba und Nala perfektes Deutsch beherrschten, während ihre erwachsenen Verkörperungen nur gebrochenes Deutsch sprache. Aber insgesamt war es super.


Danach gingen wir zurück zur Reeperbahn und liefen über den Kiez bei Nacht. Tagsüber ist es recht ruhig dort, aber abends geht die Post ab. An einer Straße wurde ich von Prostituierten angesprochen, die mich mitnehmen wollten. Das war schon ein seltsames Gefühl.

Da wir vom Tag ziemlich kaputt waren, fielen wir auch bald tot ins Bett. Fortsetzung folgt...

Freitag, 15. August 2014

[FFF] 5 internationale Komödien

1. American Pie
Alle Filme der Reihe (bis auf die, in denen der Cast des ersten Films nicht dabei ist) gefallen mir sehr gut. Sie sind lustig, vielleicht ein wenig vulgär, aber sie treffen meinen Humor.

2. Jack & Jill
Filme mit Adam Sandler schaue ich gerne, aber hier hat er meiner Meinung nach alles getoppt, da er in einer Doppelrolle zu sehen ist. Sandler als Frau ist grandios.

3. Brautalarm
Ein weiterer richtig witziger Film. Besonders gut gefällt mir dabei, dass zwei meiner liebsten Comedy-Darstellerinnen mitspielen: Melissa McCarthy und Rebel Wilson. Das führt zu komischen Situationen, bei denen ich mir teilweise den Bauch vor Lachen halten musste.

4. Der Teufel trägt Prada
Diese Komödie hat ist nicht nur einfach lustig, sondern hat auch an sich eine tolle Handlung. Meryl Streep spielt mit, was ihn sowieso schon sehenswert macht.

5. Bad Teacher
Cameron Diaz gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingsschauspielerinnen, aber in der Rolle als schlechteste Lehrerein der Welt finde ich sie superwitzig.

Donnerstag, 14. August 2014

[Neuzugänge] Die Vernichteten

Letzte Woche war mein Geburtstag und dieses Jahr waren die Büchergeschenke sehr bescheiden, weil sich der Fokus auf meinen Trip nach Hamburg legte, über den ich hier noch berichten werde.
Daher habe ich eigentlich nur ein Buch geschenkt bekommen, worüber ich mich aber sehr freue, da ich die Trilogie nun endlich zuende lesen kann: "Die Vernichteten" von Ursula Poznanski.
Zudem fanden meine "Schwiegereltern in Spé" ein altes Buch von meinem Schatz zuhause und gaben es mir mit: "Anatol und die Wurschtelfrau" von Christine Nöstlinger. Das scheint ein süßes Kinderbuch zu sein und deshalb möchte ich es demnächst mal durchlesen.

Mittwoch, 13. August 2014

[Film-Review] Interstella 5555

Inhalt: Von einem fernen Planeten wird eine erfolgreiche Band entführt. Sie werden von Menschen zu Marionetten gemacht, damit sie auf der Erde für einen fiesen Produzenten ebenfalls erfolgreich arbeiten.

Meine Meinung: Zufällig bin ich wieder einmal über das Musikvideo zu "One more time" von Daft Punk gestoßen. Schon damals fand ich den Anime-Videoclip total toll und ich hatte mal gehört, dass die ganzen Songs des Albums "Discovery" ein Film ergeben sollen. Also recherchierte ich im Internet und entdeckte die DVD. Tatsächlich gibt es einen Film zum Musikalbum. Der Film besteht quasi aus vielen Musikvideos, wobei eine richtige Handlung erzählt wird. Dabei kommt er ohne Dialoge und wenig Geräuschen aus. Das finde ich sehr innovativ. Die Zeichungen gefallen mir sehr gut und wird sicherlich auch andere Anime-Fans in den Bann ziehen. Die elektronischen Songs der Band gehen gut ins Ohr. Dass es keine Dialoge gibt, tut dem Verständnis keinen Abbruch. Somit ist der Film international verständlich, was ich beachtlich finde. An sich ist die Story ganz gut, aber da der Film mit etwa 65 Minuten recht kurz ist, kommt keine großer Inhalt zustande. Das Ende ist mir leider auch etwas zu einfach gewesen. Aber ansonsten ist es ein außergewöhnliches Werk der Filmgeschichte.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Regisseur(e): Kazuhisa Takenouchi, Leiji Matsumoto 
Komponist: Daft Punk, Romanthony, Todd Edwards, DJ Sneak 
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: EMI Electrola GmbH & Co.KG 
Produktionsjahr: 2003 
Spieldauer: 65 Minuten

Dienstag, 12. August 2014

[Alien Fighter] Kapitel 23: Wundervoller Abend


Ein riesiger Schatten zog sich über die Stadt. Alles wurde schlagartig dunkel. Am Himmel tauchte ein gigantisches Gebilde auf, welches nicht richtig zu erkennen war. Menschen kreischten und versuchten, sich hektisch in ihre Häuser zu retten. Der Geruch von Angst und Panik lag in der Luft. Dies war der Anfang vom Ende, der Beginn des Untergangs der Erde.
Schlagartig wurde es still. Aber nur eine Millisekunde, bis die Erde aufriss und Häuser in sich zusammenfielen. Autos fielen in den Abgrund und die Stadt lag in kürzester Zeit in Trümmern. Und diese Stadt war nur der Anfang. Bald würde der ganze Planet so aussehen. Alles würde zerstört werden. Alles würde dem Erdboden gleich gemacht werden.
Ein heller Lichtstrahl richtete sich auf den Boden und eine schwarze Gestalt schien von dem Gebilde herunter zu fahren. Ihr Gesicht war von einem schwarzen Schleier verhüllt. Nur rot stechende Augen blickten aus dem Schatten hervor. Diese Augen waren die Augen des Bösen. Der Blick verriet pure Zerstörungskraft. Dies war der Dunkle Welche, der gekommen war, um dem ganzen Kampf ein Ende zu bereiten und die Macht über den Planeten an sich zu reißen. So, wie er es schon mit vielen anderen Planeten und vielen anderen Galaxien im ganzen Universum getan hatte.

Montag, 11. August 2014

[Film-Review] Sisters of Wellber - Elegy for a Sad Warrior

Inhalt: Galahad erhält von Prinz Gernia den Auftrag, die Prinzessin zu töten. Doch er erfährt, dass hinter der Fassade des Prinzen ein skrupelloser Mörder steckt. Und so wechselt er die Seiten.

Meine Meinung: Dieser Film fiel mir zufällig in die Hände. Früher habe ich gerne Animes gesehen und die Inhaltsbeschreibung klang so gut, dass ich den Film kurzerhand mitnahm. Die Zeichnungen gefallen mir sehr gut und auch die Story ist interessant. Erst später habe ich gelesen, dass dieser Film ein Zusammenschnitt einer Serie sein soll. Mir ist nicht aufgefallen, dass etwas fehlte. Für mich machte der Film so trotzdem Sinn, dass ich alles gut verstanden habe. Es ist eine tolle Mischung aus altertümlicher Welt und Fantasy und erinnert mich ein wenig an Computer-Rollenspiele. Der Film ist vielleicht kein Film, den man unbedingt gesehen haben muss, aber ich fühlte mich kurzweilig gut unterhalten. Für Anime-Fans ist das sicher was und wenn man die Serie nicht kennt, kann man sicher darüber hinweg sehen, dass da viel weggeschnitten worden ist.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Regisseur(e): Takayuki Hamana 
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren 
Studio: WVG Medien GmbH 
Produktionsjahr: 2007 
Spieldauer: 85 Minuten

Sonntag, 10. August 2014

Ankündigung: Ich fahre nach Hamburg!

Heute ist mein Geburtstag und kleines Geschenk, was ich mir teilweise selbst gemacht habe, fahren mein Schatz und ich für ein paar Tage nach Hamburg.

Ich war noch nie in Hamburg und bin sehr gespannt, die Stadt zu erkunden. Teilweise fühle ich mich so, als ob ich da schon mal gewesen bin, weil ich so viele Bücher schon gelesen habe, die dort spielen. Nun darf ich das leibhaftig erkunden. Bis zum Mittwoch, den 13.08.2014 werden wir in Hamburg sein. Aber keine Sorge, meine Blogeinträge in dieser Zeit sind schon fertig und geplant.

Natürlich werde ich wieder reichlich Fotos knipsen und bei meiner Rückkehr einen Blogeintrag schreiben, bei dem ich über unseren Trip ein bisschen berrichte. Wenn ihr das hier lest, bin ich wahrscheinlich sogar schon dort...

Samstag, 9. August 2014

[Film-Review] The Purge 2: Anarchy

Inhalt: Im Jahre 2023 findet die sechste Säuberung statt. Über Nacht werden für 12 Stunden die Gesetze außer Kraft gesetzt und sogar Mord ist erlaubt. Während ein Pärchen mit dem Auto liegen bleibt und deshalb ungewollt auf der Straße ist, werden Eva und ihre Tochter Cali gewaltsam auf ins Freie gebracht.

Meine Meinung: Der Vorgänger dieses Filmes war okay, aber große Lust hatte ich auf die Fortsetzung nicht mehr. Zum Glück habe ich es mir anders überlegt und ihn mir doch angesehen. Der zweite Teil war um Längen besser als der erste, was daran liegt, dass er all das hatte, was dem ersten Teil fehlte: Die Handlung spielt hauptsächlich auf der Straße, sodass man das ganze grausame Szenario der Säuberung mitbekommt, es gibt aufregende und schockierende Momente, die mich entsetzt haben und er bietet insgesamt ungemeine Spannung, die mich von Anfang bis zum Ende fesselte. Zudem sind die Charaktere interessanter als im ersten Teil. Man lernt sie besser kennen und sympathisiert daher mit ihnen. Den ersten Teil kann man getrost vergessen, aber diese Fortsetzung ist fantastisch, sodass man sie sich ansehen sollte. Hoffentlich gibt es weitere Teile in diesem Stile.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗

Regisseur(e): James DeMonaco 
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren 
Studio: Universal Pictures Germany GmbH
Produktionsjahr: 2014
Spieldauer: 103 Minuten

Freitag, 8. August 2014

[FFF] Meine 5 Lieblingskrimis

1. "Fünf" von Ursula Poznanski
Die Autorin gehört zu meinen liebsten Lieblingsautorinnen und daher ist es auch klar, dass ich ihre Krimis liebe. Dieses Werk war ihr erster Krimi und ich fand das Thema Geocaching ziemlich innovativ.

2. "Der Jäger" von Andreas Franz
Franz gehört zwar zu den Autoren, die ich gerne mal kritisiere, weil mir seine Bücher manchmal einen zu religiösen Touch haben. Aber dieses Werk hat mir dennoch richtig gut gefallen. Es war sehr spannend.

3. "Eine unbeliebte Frau" von Nele Neuhaus
Das ist der erste Krimi, den ich von dieser Autorin gelesen habe, aber er hat mir gleich recht gut gefallen. Die Autorin hat einen guten Schreibstil und der Fall war äußerst interessant.

4. "Schweig still, mein Kind" von Petra Busch
Dies ist ebenfalls ein sehr spannender Krimi, der das Besondere hat, dass ein Protagonist eine Behinderung hat. Das in einem Buch zu integrieren und einen Kriminalfall zu verstricken, fand ich sehr interessant.

5. "Todesbraut" von Sandra Lüpkes
Anscheinden sind meiner Meinung nach Frauen die besseren Krimi-Autorinnen, denn an der fünften Stelle ist dieses Buch einer weiteren Schriftstellerin. Todesbraut ist ebenso ein spannender Krimi, den es sich zu lesen lohnt.