Samstag, 31. Mai 2014

[Film-Review] X-Men - Zukunft ist Vergangenheit

Inhalt: Im Jahr 2023 werden alle Mutanten von Sentinels ausgelöscht. Nun wird Wolverine in die Vergangenheit geschickt, damit er Mystique davon abhält, einen Mord zu begehen, der dafür sorgt, das diese Sentinels überhaupt produziert werden.

Meine Meinung: Die X-Men sind meine absoluten Lieblingssuperhelden, weswegen ich dem neuen Film entgegenfieberte. Dieser beginnt sofort rasant und schockierend, als die Mutanten gegen Sentinels kämpfen und nacheinander abgemetzelt werden. Zwar fragte ich mich, wie ein in einem früheren Film verstorbener Charakter plötzlich wieder lebt, aber ansonsten platzte ich vor Nervenkitzel. Die Geschichte ist auch im weiteren Verlauf interessant und spannend. Beliebte Mutanten aus den vorherigen Filmen kann man in voller Aktion bewundern. Endlich gibt es ausreichend Kämpfe, in denen man die Fähigkeiten der Mutanten bestaunen kann. Die Effekte hierfür sind grandios gelungen. Es gibt sogar ein paar lustige Stellen. Ansonsten kann man diesen Film tatsächlich in einem Wort zusammenfassen: EPISCH!

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗

Regie: Bryan Singer 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: 20th Century Fox Home Entertainment
Produktionsjahr: 2014 
Spieldauer: 132 Minuten

Freitag, 30. Mai 2014

Sams in Gefahr von Paul Maar

Inhalt: Herr Daume hat die Sams-Rückhol-Tropfen gestohlen und damit nun das Sams in seiner Gewalt. Martin und seine Freunde wollen es retten.

Meine Meinung: Ein weiteres Buch dieser Reihe wartete darauf, von mir gelesen zu werden. Und dieser Band ist ganz anders als die vorherigen, was ich nicht im negativen Sinn meine. Noch immer ist das Sams lustig und hat witzige Sprüche auf Lager. Die Reime bringen mich immer wieder zum Schmunzeln. Was dieses Werk so besonders macht, ist die spannende Handlung. Der Titel verspricht nicht zu viel. Das Sams befindet sich tatsächlich in höchster Gefahr und muss gerettet werden. Während die vorherigen Bände noch recht kindlich und albern gehalten sind, findet man hier eine actiongeladene und fesselnde Handlung. Ich wollte die ganze Zeit wissen, ob das Sams aus den Händen des bösen Lehrer Daume befreit werden kann. In diesem Band wird sodann Spannung und Unterhaltung miteinander verbunden, sodass es seine perfekte Mischung ergibt. Besonders Jungs im Grundschulalter wird dieses Buch sehr gefallen. Aber selbst ich als Erwachsener hatte Spaß damit.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 208 Seiten 
Verlag: Oetinger; Auflage: 8., Aufl. (Februar 2002) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3789142336 
ISBN-13: 978-3789142338

Donnerstag, 29. Mai 2014

Die Auserwählten im Labyrinth von James Dashner

Inhalt: Als Thomas plötzlich erwacht und sich an nichts außer seinen Namen erinnnern kann, befindet er sich auf einem großen Hof, welches von riesigen Mauern umgeben ist. Bald findet er von den dortigen Bewohnern heraus, dass sich dieser Hof inmitten eines überdimensionalen und gefährlichen Labyrinths befindet.

Meine Meinung: Der Name des Buches klang sehr vielversprechend und spannend, weshalb ich neugierig auf das Buch geworden bin. Die Handlung des ersten Bandes dieser Trilogie entpuppte sich dann tatsächlich als äußerst interessant. Es ist eine Dystopie, bei der sich die Protagonisten in einer ständigen Gefahr befinden, sodass man unbedingt erfahren möchte, ob sie dieser Gefahr entkommen können. Allerdings hat mich an dem Schreibstil gestört, dass es meine Vorstellungskraft nicht aktivierte. Wie oft ich die Beschreibungen des Labyrinths oder der Monster auch laß, ich konnte mir davon kein vollständiges Bild machen. So tat ich mich damit während der gesamten Lektüre schwer, was den Lesefluss ziemlich stört. In meinem Kopf entstand einfach kein "Film" und das führte dazu, dass ich mich teilweise ziemlich langweilte, obwohl die Idee der Geschichte in meinen Augen ein großes Potential gehabt hätte. Diesmal ist es das erste Mal, dass ich mich auf die Verfilmung freue, damit ich endlich ein Bild von allem erhalte. So kann ich mir vorstellen, die folgenden Bände nach dem Schauen des Filmes zu lesen, denn schließlich möchte ich trotz allem wissen, wie die Geschichte ausgeht. Fans von Dystopien könnte das Buch eventuell das Interesse wecken.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗

Gebundene Ausgabe: 496 Seiten 
Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 1 (April 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3551520194 
ISBN-13: 978-3551520197

Mittwoch, 28. Mai 2014

[Film-Review] Der Lorax

Inhalt: In Thneedville besteht alles aus Plastik. Auch die Bäume sind aus Plastik, sodass es Frischluft nur zu kaufen gibt. Doch Ted möchte für seinen Schwarm einen richtigen Baum beschaffen. Und so erfährt er die Geschichte über das Verschwinden der Bäume.

Meine Meinung: Eigentlich wollte ich mir den Film damals schon im Kino anschauen. Leider bin ich nicht dazu gekommen, weswegen ich ihn mir jetzt auf DVD angesehen habe. Die Geschichte beginnt ganz süß mit einer Stadt, die nur aus Plastik besteht. Doch leider bleibt es lediglich dabei. Die Geschichte ist ziemlich einfallslos und uninteressant. Nur die wirklich putzigen Figuren sehen toll aus. Es gibt ein paar Stellen, bei denen man nur aufgrund dieser süßen Bären und anderen Tieren schmunzeln muss. Die Handlung ist allerdings sehr fade. Spannung wird meiner Meinung nach nicht wirklich erzeugt, da selbst die Bösewichte zu kurz kommen. Am enttäuschendsten ist allerdings, dass die scheinbare Hauptfigur - der Lorax selbst - nur eine recht kleine Rolle hat und viel zu kurz kommt. Überhaupt hat er eine recht passive Rolle eines Wächters der Bäume inne, der nicht aktiv ins Geschehen eingreift. Seine Synchronstimme, die auch im Deutschen von Danny de Vito gesprochen wird, soll vielleicht witzig wirken. Aber mich nervt es, dass man den Lorax kaum verstehen kann (weil der Schauspieler gar nicht Deutsch sprechen kann und deshalb nur gebrochenes Kauderwelsch von sich gibt). Aus dem Plot hätte man meiner Meinung nach mehr machen können. Kleine Kinder werden vielleicht ihr Vergnügen an dem Film finden, aber ich bin nicht davon überzeugt.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗ 

Regisseur(e): Chris Renaud, Kyle Balda 
Komponist: John Powell 
FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung 
Studio: Universal Pictures Germany GmbH 
Produktionsjahr: 2012 
Spieldauer: 85 Minuten

Dienstag, 27. Mai 2014

[Alien Fighter] Kapitel 13: Mut, Selbstbewusstsein, Stärke, Wille


Damon hat sich mit Patrick verabredet, um mehr über seinen neuen Kumpel und Leidensgenossen zu erfahren. Sie beide gingen zwar auf dieselbe Schule, aber wirklich etwas miteinander zu tun, hatten sie nie.
Sie saßen zusammen in der Burger-Bude und verschlungen einen doppelten Cheeseburger und dazu eine große Cola. Während des Essens sagte Patrick keinen einzigen Ton, was Damon nicht schlimm fand, aber auch danach war Patrick merkwürdig still.
„Jetzt erzähle doch mal was über dich“, forderte ihn Damon grinsend auf. Er wollte ihn aus der Reserve locken.
„Was möchtest du denn wissen?“, entgegnete Patrick schüchtern.
„Was sind so deine Hobbys? Was machst du so in der Freizeit? Ich möchte einfach mehr über dich erfahren.“
„Also“, begann er, „da gibt es nicht viel zu erzählen.“
„Irgendwas muss dir doch einfallen.“
„Ähm“, zögerte Patrick, „ich lese gerne.“
„Und weiter?“
„Nichts weiter.“
„Ach Patrick, dir muss man ja alles aus der Nase ziehen.“
„Ich bin nicht so der Gesprächige. Weißt du, meine Familie und ich sind sehr oft umgezogen. Und so konnte ich nie wirklich richtige Freundschaften schließen. Deshalb kenne ich mich in diesen Dingen nicht so gut aus.“
„Armer Junge“, seufzte Damon und schüttelte dabei seinen Kopf, „das müssen wir natürlich ändern. Am besten wir gehen gleich zu den anderen und dann unternehmen wir gemeinsam etwas. Du wirst sehen, wie wir alle gute Freunde werden.“
Patrick war mit diesem Vorschlag einverstanden, auch wenn ihm dabei sein Bauch kribbelte. Er war ein wenig aufgeregt und wusste nicht, wie er sich unter den anderen so richtig verhalten musste.

Montag, 26. Mai 2014

[Film-Review] Der unglaubliche Hulk

Inhalt: Nach einer überhöhten Gamma-Bestrahlung verwandelt sich Bruce Banner bei Wutanfällen in einen gefährlichen, grünen Koloss - Hulk. Von der Regierung gesucht, versucht er ein Heilmittel zu finden.

Meine Meinung: Nach X-Men, Captain America, Iron Man und vielen anderen Marvel-Filmen, freute ich mich auch auf die neuste Hulk-Verfilmung. Die Geschichte beginnt da, als Bruce Banner schon längst mit Gammastrahlung infiziert worden ist. Das finde ich schade, denn ich hätte gerne die Entstehungsgeschichte des Hulk gesehen, so wie man sie in den neuen Verfilmungen der anderen Marvel-Superhelden sehen kann. Stattdessen steigt man hier an einer anderen Stelle ein. Banner ist auf der Suche nach einem Heilmittel, muss dabei vor dem Militär fliehen, das ihm einen superstarken Gegner auf den Hals hetzt. Zudem ist da noch seine alte Liebe, die er noch immer nachtrauert und nicht vergessen kann. Das alles bietet Stoff für einen guten Superhelden-Film. Gut finde ich die Bezüge zu den anderen Marvel-Verfilmungen. Es ist nicht nur so, dass der Darsteller von Iron Man am Ende einen kurzen Auftritt hat, sondern es wird ebenfalls auf die Waffentechnologie der Firma Stark (wohinter Iron Man steckt) hingewiesen. Auch das Superserum aus Captain America wird angesprochen. Leider ist der Film ziemlich actionlastig, wohingegen die Story mir ein wenig zu langweilig ist. Im Mittelpunkt stehen Verfolgungsjagden und Kämpfe. Die Charaktere kommen zu eindimensional vor. So ist der Film ein tolles Schauspiel fürs Auge, aber nicht fürs Hirn. Als Fan von Superheldenfilmen gehört er dennoch in die Sammlung.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Regisseur(e): Louis Leterrier 
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren 
Studio: Concorde Video 
Produktionsjahr: 2008 
Spieldauer: 108 Minuten

Sonntag, 25. Mai 2014

[Film-Review] Die Frau in Schwarz

Inhalt: Arthur übernimmt den Verkauf einer alten Villa, die abgeschieden von einem kleinen Dorf liegt. Dort sind die Menschen in Aufruhr, da ihre Kinder Selbstmord begehen. Sie glauben, der Geist einer Frau steckt dahinter.

Meine Meinung: Als ich den Trailer gesehen hatte, war ich sehr auf den Film gespannt. Schon der Anfang ist sehr gruselig und so bleibt die Stimmung den ganzen Film über. Die Handlung weckte mein Interesse und führte mich zu einigen Spekulationen, die sich alle nicht bewahrheitet hatten. Somit ist der Film ziemlich unvorhersehbar. An einigen Stellen habe ich mich heftig erschreckt und stets erwartete ich einen weiteren Schocker. Das Filmset und die Art und Weise, wie die Stimmung erzeugt wird, sind meiner Meinung nach fantastisch. Es gibt so viel zu entdecken, sodass ich mir vorstellen könnte, den Film mehrmals schauen zu können, ohne dass er langweilig wird. Die Handlung ist ziemlich ergreifend und so ist das Ende ebenfalls. Danach musste ich ihn erst einmal verdauen, was sehr positiv ist für einen solchen Film. Denn dies zeigt, dass er mich emotional ergreifen konnte. Insgesamt ist dies ein wirklich interessanter, spannender und gruseliger Film, den sich Horror- und Psychothrillerfans unbedingt anschauen sollten.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Regisseur(e): James Watkins 
Komponist: Marco Beltrami 
Künstler: Jon Harris, Jane Goldman, Keith Madden, Ben Holden, Guy East, Richard Jackson, Tim Maurice-Jones, Kave Quinn, Paul Ritchie, Nigel Sinclair, Simon Oakes, Brian Oliver, Tobin Armbrust, Todd Thompson, Marc Schipper, Neil Dunn, Tyler Thompson, Roy Lee, Xavier Marchand 
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren 
Studio: Concorde Video DVD 
Produktionsjahr: 2012 
Spieldauer: 92 Minuten

Samstag, 24. Mai 2014

Großstadtgefühle von Jannis Plastargias

Inhalt: Jonas lebt nun wieder in Berlin und hat eine Fernbeziehung mit Paul. Doch plötzlich sieht er seinen Freund mit Carl. Er läuft ihnen hinterher. Und dann geht es ganz schnell. Paul liegt auf dem Boden und überall ist Blut.

Meine Meinung: Nachdem mir "Plattenbaugefühle" schon so gut gefallen hat, war ich natürlich sehr neugierig auf die Fortsetzung. Wie geht es im Leben des Protagonisten Jonas weiter? Dieses Buch unterscheidet sich allerdings sehr von seinem Vorgänger: Es geht nicht mehr um das Coming-Out eines schwulen Jugendlichen, der sich in einen anderen Jungen mit Migrationshintergrund aus dem Ghetto verliebt. Zwar taucht Afyon noch einmal auf, hat aber eher eine untergeordnete Rolle in der Geschichte. Der Protagonist hat in diesem Buch ganz andere Probleme - und zwar geht es darum, wie es ihm allgemein mit seiner Homosexualität geht. Dabei spielen Beziehungskrisen, Hormonstörungen und die Auseinandersetzung mit sich selbst eine große Rolle. Dem Autor ist damit hoch anzurechnen, dass er nicht den selben Brei aufwärmt, den man schon aus der Vorgeschichte kennt, wie es oft bei Fortsetzungen von Bücherreihen der Fall ist. Dabei bleibt sein Schreibstil weiterhin außergewöhnlich und sehr gut. An einer Stelle musste ich richtig lachen, als er sogar einen Running-Gag aus dem vorherigen Buch für eine neue Figur übernimmt. Was ebenfalls anders ist als im ersten Band, ist der überaus hohe Anteil an Erotik. Auf der einen Seite ist das sehr anregend, auf der anderen Seite stellt dies Homosexuelle als triebgesteuerte Wesen dar, was eventuell ein falsches Licht auf sie wirft. Insgesamt bin ich sehr begeistert von dieser überaus gelungenen Fortsetzung.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Broschiert: 200 Seiten 
Verlag: Michason & May (5. Mai 2014) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3862860353 
ISBN-13: 978-3862860357

Freitag, 23. Mai 2014

[FFF] Superheldenverfilmungen

1. "X-Men - Erste Entscheidung"
Die X-Men sind meine allerliebsten Comicsuperhelden. Daher ist auch ein X-Men-Film an erster Stelle. Dabei gefällt mir "Erste Entscheidung" am besten, weil da die Kräfte stärker im Vordergrund stehen und mich die Animationen überzeugt haben. Außerdem spielt Jennifer Lawrence mit.

2. "Batman Begins"
Auch wenn viele wahrscheinlich den zweiten Teil dieser Trilogie bevorzugen würden, mag ich den ersten am liebsten. Er konzentriert sich auf die Entstehungsgeschichte des dunklen Ritters und ist zudem nicht so langatmig wie es die beiden Folgeteile teilweise sind.

3. "Captain America - The First Avenger"
Früher hatte ich nicht so einen großen Bezug zu diesem Superhelden. Aber der Film hat mich komllett überzeugt. Besonders beeindruckend finde ich den Effekt, wie aus einem schmächtigen Kerl ein muskulöser Held wird.

4. "Iron Man"
Dieser Film hat mich aufgrund seines Humors überzeugt. Iron Man gehört eher zu den unseriöseren Superhelden, was ihn menschlich macht. Mir hat der Film sehr viel Spaß gemacht.

5. "The Amazing Spider-Man"
Spider-Man war schon immer einer meiner Lieblingssuperhelden. Warum ich "The Amazing Spider-Man" und nicht einen mit Elijah Wood in dieser Liste habe, liegt daran, dass sich dieser Film eher an die Comicvorlage hält und zudem bessere Spezialeffekte liefert.

Donnerstag, 22. Mai 2014

[Film-Review] Muppets Most Wanted

Inhalt: Die Muppets gehen mit ihrem neuen Manager Dominic Badguy auf Tour. Derweil bricht der größte Verbrecher der Welt Constantine aus dem Gefängnis aus. Da er Kermit ähnlich sieht, nimmt er seine Rolle ein, während Kermit ins sibirische Gefängnis muss.

Meine Meinung: Schon seit dem letzten Muppets-Film freute ich mich auf eine weitere Fortsetzung. Nachdem der Vorgänger teilweise eine ernsthafte Hintergrundgeschichte hatte, ist dieser jedoch prinzipiell albern angelegt. Die Geschichte ist zwar ganz nett, aber leider nichts Besonderes. Dafür sorgt er wie gewohnt mit lustigen Musical-Elementen für Spaß. Ein Song hat es mir besonders angetan: "Ich geb' dir was du willst". Ein bisschen besser als im letzten Film hat mir gefallen, dass die "alten" Muppets wie Kermit, Miss Piggy, Fozzy oder Tier wieder mehr im Mittelpunkt stehen. Insgesamt ist es ein netter Muppets-Film mit mäßig guter Handlung, aber großer Star-Besetzung.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Regisseur(e): James Bobin 
FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung 
Studio: Walt Disney 
Produktionsjahr: 2014 
Spieldauer: 113 Minuten

Mittwoch, 21. Mai 2014

Liebe und andere Schmerzen - 16 Herzschläge von Jannis Plastargias (Hrsg.)

Inhalt: Diese Anthologie enthält 16 Kurzgeschichten zum Thema Liebe: Teils romantisch, teils phantastisch, teils sehr ungewöhnlich.

Meine Meinung: Kurzgeschichten lese ich zwischendurch gerne einmal und wie bei so vielen Anthologien erwarte ich solche, die mir gut gefallen und solche, die mir weniger gut gefallen. Und so ist dies auch bei dieser Sammlung von 16 Kurzgeschichten erfahrener Autorinnen und Autoren sowie Neulingen auf dem Gebiet des Schreibens. Einige Geschichten sind sehr interessant und spannend. So wird die Begegnung zweier Männer in einer Herrensauna erzählt oder wie sich ein junger Mann in die "Schwuchtel" des Dorfes verliebt. Auch schräge Geschichten haben mich überzeugt, als beispielsweise eine Frau einen Wunsch bei einer Fee frei hat oder als ein Mann die ungewöhnliche Liebe zu seinem Auto hegt. Andere Geschichten allerdings langweilten mich ein wenig. Glücklicherweise steht es einem frei, diese dann einfach zu überspringen, ohne irgendetwas verpasst zu haben, da die Geschichten unabhängig voneinander sind. Insgesamt ist es aber eine gelungene Mischung, die mich ein paar Tage lang unterhalten konnte.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Broschiert: 192 Seiten 
Verlag: Größenwahn Verlag (14. Juni 2013) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3942223236 
ISBN-13: 978-3942223232

Dienstag, 20. Mai 2014

[Alien Fighter] Kapitel 12: Lektras Ablösung


Ein paar Tage später erreicht eine kleine Raumkapsel das Raumschiff von Ilusio. Heraus steigt eine mysteriöse, außerirdische Dame. Eigentlich sah sie fast wie ein Mensch aus, jedenfalls von der Hautfarbe her. Außerdem hatte sie lange, rotbraune Haare, die ihr weit über den Rücken reichten. Nur ihre Augen waren seltsam. Sie hatten keine Pupillen und waren komplett weiß. Zudem war ihre ganze Erscheinung von einer seltsamen, geheimnisvollen Aura umgeben. Sie trug ein langes, dunkelrotes Kleid und sie schien nur so über den Boden zu schweben. Sie bewegte sich langsam voran und hinter sich vernahm man schon fast eine Art Nebel.
Diese Dame war von Ilusio als Unterstützung für sein Team angefordert worden. Lektra und Soll Datt machten keine Fortschritte und vielleicht konnte die neue Rekrutin endlich die gewünschten Erfolge erzielen.
Ihr Name war Hypnosa und dieser Name war auch Programm, denn sie hatte die Fähigkeit, andere Leute zu hypnotisieren und sie somit ihrem Willen zu untersetzen.
Lektra war ziemlich eifersüchtig auf ihre neue Kollegin, mit der sie so gar nicht gerechnet hatte. Sie hatte die Befürchtung, dass sie vielleicht schon bald von ihr ersetzt werden sollte. Dieser Gedanke jagte ihr höllische Angst ein.
Ilusio unterwies seine Untergebene in seinen neuen Plan. Hypnosa sollte die Alien-kinder hypnotisieren und dafür sorgen, dass sie aufeinander losgehen. Wenn sie sich gegenseitig außer Gefecht setzten, müssten sie sich selbst nicht darum kümmern und Anstrengungen unternehmen. Die neue Rekrutin nahm den Auftrag schweigend an. Reden war anscheinend nicht so ihre Stärke.
Nachdem Ilusio seine Fähigkeit einsetzte und Hypnosa komplett wie eine menschliche Frau aussehen ließ, machte sie sich leise auf den Weg zur Erde.

Montag, 19. Mai 2014

The Emerald City of Oz by L. Frank Baum

Inhalt: Da es Dorothys Onkel und Tante droht, alles zu verlieren, ziehen sie nach Oz. Dort schickt sie Ozma erst einmal auf eine Reise durch das Land, damit sie es besser kennen lernen. Währendessen versucht der Nome-King Truppen zusammenzustellen, um die Smaragdstadt einzunehmen.

Meine Meinung: Dies ist nun der sechste Teil der Reihe und als Fan war ich besonders darauf gespannt, welche Ideen dem Autor noch kommen. In dieser Geschichte verändert sich einiges. Dorothy siedelt sammt ihrer Tante und ihrem Onkel nach Oz über. So geraten Tante Em und Onkel Henry mehr in den Fokus der Geschichte. Auf Reisen durch Oz lernen sie dann neue lustige Völker kennen, die teilweise ziemlich absurd sind. Leider blieben meiner Meinung nach die ulkigen Witze aus vorherigen Bändern ein wenig auf der Strecke. Es reicht nicht nur, dass die Wesen an sich seltsam sind. Ich vermisste die lustigen Dialoge zwischen den Charakteren. Dass es zwei verschiedene Erzählstränge gibt, wäre eigentlich eine gute Idee gewesen. Aber weder die Handlung um den Nome-King noch die zu Dorothys Reise sind abwechslungsreich. Im Prinzip passiert auf beiden Ebenen die ganze Zeit das Gleiche. Das Ende ist ebenso hervorsehbar, sodass keine Spannung aufkommt. Zwar war es wieder ein Genuss, in die Welt von Oz abzutauchen, aber ich merke dem Autor an, dass ihm an dieser Stelle die Luft ausging. In dem Werk ist am Nachwort zudem die Rede, dass dies wirklich der letzte Teil sein soll. Aber wir wissen ja, dass es noch viele weitere Bände gibt. Daher hoffe ich, dass dem Autor nach diesem Band viele neue wunderbare Einfälle gekommen sind. Dies ist leider bislang der schlechteste Teil der Reihe.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗

Taschenbuch: 232 Seiten 
Verlag: Theophania Publishing (21. Juni 2011) 
Sprache: Englisch 
ISBN-10: 1770832491 
ISBN-13: 978-1770832497

Sonntag, 18. Mai 2014

Plattenbaugefühle von Jannis Plastargias

Inhalt: Jonas zieht von der Großstadt Berlin in ein "Ghetto" von Darmstadt. Dort ist alles anders. Und plötzlich merkt Jonas, dass er selbst anders ist, denn er entwickelt Gefühle für Afyon - einem Jungen.

Meine Meinung: Dies ist das erste Werk, das ich von diesem Autor lese. Die Thematik klang für mich sehr interessant, weswegen ich sehr gespannt war. Beeindruckt bin ich von der Sprache in diesem Jugendroman. Der Stil ist außergewöhnlich gut. Die Gedanken des Protagonisten scheinen so wiedergegeben zu werden, wie sie ihm in dem Augenblick kommen, sodass man sich in seine Welt perfekt hineinversetzen kann. Gedanken und Gefühle werden so auf den Punkt gebracht. Ich denke, gerade Jugendlichen, die selbst in dieser Phase stecken, ihre Sexualität zu entdecken, kann das Buch helfen. Aber auch insgesamt klärt dieses Buch über Homosexualität auf, ohne den Finger zu erheben. Daher könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass es in Schulen als Lektüre eingesetzt werden kann. Ein wenig gestört hat mich, dass dem Protagonisten trotz seiner Konflikte irgendwie alles sehr schnell gelingt: Sein Coming-Out läuft relativ reibungslos, er wird selbst trotz seiner Andersartigkeit in der Schule akzeptiert, er hat es nicht schwer, Gleichgesinnte zu finden etc. Leider geht das nicht allen Jugendlichen beim Erwachsenwerden so. Aber andererseits macht gerade das diesen Roman so besonders. Hier ist der homosexuelle Junge nicht das Opfer der Gesellschaft, was Hoffnung und Mut gibt. Meiner Meinung nach ist es Glanzstück queerer Literatur.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗
  
Broschiert: 166 Seiten 
Verlag: Größenwahn Verlag (4. Oktober 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3942223074 
ISBN-13: 978-3942223072


Samstag, 17. Mai 2014

[Neuzugänge] Vervollständigen mit Rebuy

Wieder einmal habe ich eine Bestellung bei rebuy aufgegeben und für rund 20 Euro vier Bücher, eine Bluray und eine DVD gekauft.

Als erstes habe ich die nächsten zwei Sams-Bücher bestellt, die mir fehlen. "Onkel Alwin und das Sams" sowie "Sams in Gefahr" von Paul Maar.
Dann habe ich endlich den zweiten Teil der Reihe von Anonymus bestellt, wovon ich schon längst den dritten Teil besitze, aber nicht weiter lesen konnte, weil mir "Das Buch ohne Staben" fehlte.
 Den zweiten Teil der neuen Peter Pan-Reihe habe ich nun auch: "Peter und die Schattendiebe" von Dave Barry und Ridley Pearson.
Auch meine Harry-Potter-Film-Reihe habe ich mit "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Teil 1) endlich komplett.
Meine Superheldenfilmsammlung ergänze ich mit "Green Lantern".

Ich bin sehr zufrieden, da alle Artikel in einem sehr guten Zustand sind. Gerade bei den Büchern könnte man meinen, dass sie neu sind. Rebuy hat mich mal wieder sehr zufrieden gestellt.

Freitag, 16. Mai 2014

[FFF] Deutsche Filme

1. "Otto - Der Film"
Der Komiker Otto unterhält mich immer gut, was auch seine Filme beweien. Besonders die alten Filme aus den Achtzigern begeistern mich immer wieder. Sie werden, so oft ich sie auch schaue, nicht langweilig. Daher ist sein Erstlings-Filmwerk auf Platz 1 dieser Liste.

2. "Die Blechtrommel"
Ein noch älterer Film ist dieser hier. Es ist ein Film, der mich als Kind total schockiert und fasziniert hatte. Es ist erschütternd und dramatisch - und diese Gefühle werden bei mir jedes Mal ausgelöst, wenn ich ihn mir anschaue. Leider habe ich das Buch nicht gelesen.

3. "Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo"
Ein weiterer dramatischer und recht alter Film konnte mich ebenfalls als Kind ziemlich erschüttern. Daher darf er in dieser Liste nicht fehlen. Ich glaube, wenn ich jemals das Verlangen gehabt hätte, Drogen zu nehmen, hätte mich dieser Film komplett davon abgehalten.

4. "Schlussmacher"
Nun ist auch mal ein neuerer Film in dieser Liste. Und da darf natürlich einer mit Matthias Schweighöfer nicht fehlen. Dieser hier ist mein liebster Film von ihm, nicht zuletzt, weil er in Frankfurt spielt. Er ist lustig und romantisch, traurig und interessant. Eine gute Mischung.

5. "Fack ju Göhte"
Zu guter Letzt komplettiert ein weiterer neuer Film diese Liste. Ich war einer der Millionen Zuschauer, der diesen Film einfach genial findet, weil er so übertrieben albern ist. Ich kann mich dabei immer weider kaputt lachen.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Spiel mit dem Tod von Erica Spindler

Inhalt: Als die Ex-Polizistin Stacy ihre Freundin Cassie tot auffindet, möchte sie den Mörder finden und lässt sich nicht ganz freiwillig auf ein tödliches Rollenspiel im Stile von Alice im Wunderland ein.

Meine Meinung: Als ich die Inhaltsbeschreibung dieses Krimis durchgelesen hatte, wuchs das Interesse bei mir. Ich fand die Idee sehr spannend, dass ein Rollenspiel nach "Alice im Wunderland" einen Mord auslöst und nun nach dem Mörder gefahndet werden muss. In der Umsetzung hätte diese Idee zwar meiner Meinung nach eine größere Rolle spielen sollen, aber insgesamt hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin schaffte es, dass ich immer weiter lesen wollte. Die Kapitel sind nicht sehr lang, sodass keine Langweile aufkommt. Die Charaktere der Protagonistin und den beiden ermittelden Komissare wurden sehr gut dargstellt. Jede Figur hat ihre Eigenheiten, die teilweise witzig sind und ihren Charme versprühen. Einzig die Tatsache, dass ich schon ziemlich schnell wusste, wer der Mörder ist, ist ein kleines Manko. Meiner Ansicht nach kann man dies schnell durchschauen. Insgesamt ist es durchaus ein gelungener Krimi.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Taschenbuch: 448 Seiten 
Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1., Aufl. (Oktober 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3899419405 
ISBN-13: 978-3899419405

Mittwoch, 14. Mai 2014

[Ich blogge...] #19 ESC 2014 und mein neues Smartphone

Heute habe ich nicht sehr viel zu berichten, aber dennoch möchte ich einen Eintrag schreiben. Deshalb werde ich die beiden Themen, die ich ansprechen möchte, ausführlicher behandeln.

Zum einen habe ich ENDLICH ein neues Smartphone. Mein altes
Handy - das Samsung Galaxy SII - hatte mir über zwei Jahre lang sehr gute Dienste geleistet. Doch langsam wurde der Akku schwach, es hat sich öfter mal aufgehängt und war insgesamt ziemlich langsam. Schon seit Dezember spielte ich mit dem Gedanken, mir ein neues Handy zuzulegen, doch mir fehlten leider die finanziellen Mittel. Und wie das Schicksal so will, gab es zwei Vorkommnisse, dass mich zu meinem Smartphone brachte: Zum einen hatte ich einen zusätzlichen, zeitlich begrenzten Job, der mir etwas Geld einbrachte und zum anderen ist mir mein altes Handy herunter gefallen. Danach funktionierte es gar nicht mehr. Ich konnte es nicht mal mehr anschalten.
Also habe ich mir bei amazon mein neues Smartphone zu eimen Hammer-Preis bestellt. Eigentlich sollte es erst nach ca. 2 bis 3 Wochen bei mir ankommen. Stattdessen dauerte es nur zwei Tage.
Von welchem Smartphone spreche ich? Vom Nokia Lumia 1520. Warum ich mich dafür entschieden habe, obwohl es mittlerweile schon wieder bessere Smartphone gibt? Es ist riesig - also ein Phablet - worauf ich sehr gut Ebooks lesen kann, aber vor allem ist es GELB! Ja, ein schönes Gelb ist es! Schöner, als das Pastellgelb vom neuen Iphone (aber Apple kommt mir sowieso nicht ins Haus!).
Bisher bin ich sehr begeistert. Das Handy ist schnell und ich kann damit Internetseiten sehr schnell aufrufen. Videos werden super abgespielt und dafür lohnt sich die Größe. Und wie schon erwähnt, kann ich nun super Ebooks lesen. Darüber hinaus hält der Akku im Vergleich zu meinem alten Handy um ein Vielfaches. Wie man sieht, bin ich sehr zufrieden.

Das zweite Thema, worüber ich schreiben möchte, ist der Eurovision Song Contest 2014. Ich habe mich so gefreut, dass Conchita Wurst für Österreich gewonnen hat. Sie war meine Favoritin. Ich kannte sie bereits vorher aus dem Fernsehen und da war sie mir sehr sympathisch. Zudem war das Lied und ihre Stimme superschön. Ihr Siegt bedeutet aber nicht nur ein Sieg für Österreich, sondern auch ein Sieg für Toleranz. Das finde ich total klasse. Mit anderen Worten hat sie der Homophobie in den Hintern getreten.
Zum Anlass habe ich eine kleine ESC-Party geschmissen. Wir waren ca. 15 Leute und tippten mit einer Punkteliste fleißig mit. Neben meinem Schatz und mir hat nur einer auf Conchita getippt. Ein anderer Favorit bei uns war noch Spanien, was von vier Leuten auf dem ersten Platz gesehen würde. Nur eine unter uns sah auch die Niederlande ganz vorne. Mir persönlich hat das Lied nicht gefallen, aber Geschmäcker sind verschieden. Schade war zum einen der 18. Platz von Deutschland und zum anderen der letzte Platz von Frankreich. Das französische Lied mochte ich auch.
Insgesamt hat es einen großen Spaß gemacht und einige Lieder haben mir sehr gut gefallen. Für mich war es wieder eines der Highlights 2014 und ich freue mich schon aufs nächste Jahr.

Welche Lieder fandet ihr noch gut? Nennt mir eure ESC-Lieblingssongs!

Dienstag, 13. Mai 2014

[Alien Fighter] Kapitel 11: Kampf auf einem Wolkenkratzer


Am nächsten Tag suchte Chiara ein persönliches Gespräch unter vier Augen mit Jenny. Diese war zunächst sehr verwundert darüber, willigte aber natürlich ein.
Chiara wollte sich für den offensichtlichen Annäherungsversuch an Damon bei Jenny entschuldigen, weil sie gemerkt hatte, dass Jenny mehr für ihn empfand, als sie zugeben wollte.
„Du kannst es ruhig zugeben. Du bist in ihn verknallt.“
Jenny war zunächst verunsichert, aber nachdem die blonde Schönheit hoch und heilig versprochen hatte, niemanden etwas davon zu erzählen und zudem noch die Finger von Damon zu lassen, gab sich Jenny einen Ruck.
„Du hast ja Recht. Aber Damon und ich kennen uns schon so lange. Wir waren immer die dicksten Freunde und ich glaube, mehr wird daraus nicht.“
„Jetzt gib doch nicht so schnell auf, Jenny“, entgegnete Chiara ihr mit einer zuckersüßen Stimme. „Du musst natürlich was dafür tun, dass Jungs auf dich aufmerksam werden. Du kannst nicht darauf warten, dass etwas von Damon kommt. Dafür sind Jungs in unserem Alter noch nicht reif genug. Du musst die Initiative ergreifen.“

Montag, 12. Mai 2014

[Neu] Eine DVD und zwei Rezi-Exemplare

Pero konnte mal wieder nicht widerstehen und hat eine DVD beim Hugendubel für 4,99 Euro gekauft: "Die Frau in Schwarz". Ich hatte schon viel von dem Film gehört und er soll ja ganz gut sein. Deshalb will ich ihn auch endlich sehen.

Zudem habe ich zwei Rezensionsexemplare vom Größenwahn-Verlag bekommen. Bei dem ersten Bücherstammtisch in Frankfurt habe ich den Autor Jannis Plastargias kennengelernt. Daher wurde ich auf seine Bücher aufmerksam: Das Jugendbuch "Plattenbaugefühle" und die von ihm herausgegebene Anthologie "Liebe und andere Schmerzen" erreichten mich nun. Ich bin gespannt.

Sonntag, 11. Mai 2014

Die schlimmste Schule der Welt von Howard Whitehouse

Inhalt: Emmaline zieht zu ihrer seltsamen Tante und will mit Hilfe ihres Freundes Rubberbones eine Flugmaschine bauen. Doch dann möchte ihre Mutter, dass sie das schlimmste Internat der Welt besucht. Schnell merkt das Mädchen, dass sie wieder dort weg will, aber das ist nicht so einfach.

Meine Meinung: Das Thema Schule in Büchern interessiert mich immer ungemein. Daher war ich gespannt darauf zu erfahren, was so schlimm an der besagten Schule ist. Gleich am Anfang des Buches merkt man, dass die Geschichte am Ende des 19. Jahrhunderts spielt und deshalb auch eine eigentümliche Sprache hat. Daran habe ich mich allerdings schnell gewöhnt. Die gezeichneten Charaktere wurden mir schnell sympathisch, weil sie äußerst lustig sind. Doch als die Geschichte dann beginnt, in der Schule zu spielen, merkte ich, dass die Geschehnisse in der Schule nur oberflächlich behandelt werden. In diesem Sinne handelt es sich bei dem Buch um keine Schul- bzw. Internatsgeschichte. Es geht eher um die Flucht aus der Schule. Irgendwann sind die Scherze abgenutzt und es kommt nichts Neues hinzu. Daher wurde mir die Geschichte auch immer langweiliger. Ich hatte mir mehr erhofft. Die Illustrationen sind sehr schön. Insgesamt war es eine nette Lektüre für Zwischendurch, aber nichts Besonderes.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
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Gebundene Ausgabe: 320 Seiten 
Verlag: Dressler; Auflage: 1 (Juli 2008) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3791522035 
ISBN-13: 978-3791522036

Samstag, 10. Mai 2014

[Film-Review] Captain America - The First Avenger

Inhalt: Steve Rogers ist ein schmächtiger Mann, der sich immer wieder für die Armee bewirbt, aber abgelehnt wird. Doch eines Tages wird er doch auserwählt, für die Armee ein Serum auszuprobieren, welches ihn zu einem Supersoldaten machen soll. Mit seinen neuen Kräften zieht er für Amerika in den Krieg.

Meine Meinung: Captain America gehörte früher nicht gerade zu meinen Lieblingssuperhelden. Ich fand ihn damals wahrscheinlich zu langweilig. Doch heute hat sich das geändert. Die Geschichte, wie Steve Rogers zu einem Superhelden wird, ist sehr interessant. Sie ist meiner Meinung nach anders als andere und wird in diesem Film mit eindrucksvollen Bildern erzählt. Gerade Kriegsfilme mag ich normalerweise überhaupt nicht, aber wenn alle so wären wie Captain America, könnte ich mir weitere solcher Filme anschauen. Besonders gefallen mir die Spezialeffekte. Ich frage mich wirklich, wie sie es geschafft, aus einem schmächtigen und kleinen Kerl, einen großgewachsenen, muskulösen Superhelden zu machen. Die heutige Technik ist erstaunlich. Der Film ist interessant, spannend und dramatisch. Eine Liebesgeschichte gibt es darin auch, aber sie ist glücklicherweise nicht so schnulzig erzählt, sodass sie mich nicht störte. Der Charakter des Protagonisten gefällt mir sehr gut. Dies ist ein fantastischer Superhelden-Film, den sich nicht nur Fans dieses Genres anschauen können.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
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Komponist: Alan Silvestri 
Künstler: Rick Heinrichs, Kevin Feige, Sarah Finn, Robert Dalva, Louis d'Esposito, Christopher Markus, Shelly Johnson, Christopher T. Silverman, Stephen Broussard, Anna B. Sheppard, Victoria Alonso, Jeffrey Ford, Randi Hiller, Stephen McFeely, Alan Fine, Stan Lee, David Maisel, Joe Johnston, Nigel Gostelow 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Walt Disney 
Produktionsjahr: 2011 
Spieldauer: 119 Minuten

Freitag, 9. Mai 2014

[FFF] Meine Lieblingsbücher mit Tieren

1. "Der beste Hund der Welt" von Sharon Creech
Was eine Überraschung... Wer meinen Blog schon ein wenig verfolgt, weiß, dass dies mein absolutes Lieblingsbuch ist. Die anrührende Geschichte eines Grundschülers, der die Poesie für sich entdeckt, ist einfach wunderbar.

2. "Bob, der Streuner" von James Bowen
Der Ex-Junkie James konnte sein Leben nur aufgrund des Streuners Bob in den Griff bekommen. Dieser Kater ist einfach total süß und James' Geschichte ist ergreifend.

3. "Schmitz' Katze" von Ralf Schmitz
Dieses Buch ist einfach nur witzig und mit tollen Bilder der alten Katze dieses Comedians bestückt. In den Erzählungen konnte ich meinen leider schon verschiedenen Kater wiedererkennen.

4. "Ich bin hier bloß die Katze" von Hanna Johansen
Die Geschichte aus dem Blickwinkel einer Katze zu lesen, war eine neue Erfahrungen für mich. Das Buch ist amüsant und interessant.

5. "Silberflügel" von Kenneth Oppel
Fledermäuse haben mich höchstens in Zusammenhang mit Batman interessiert. Aber seit diesem Buch, ist das anders. Eine Abenteuergeschichte im Stile der Warrior Cats, aber nur aus der Sicht von Fledermäusen, war ziemlich spannend für mich.

Donnerstag, 8. Mai 2014

[Film-Review] Der unglaubliche Hulk (Pilot zur Serie)

Inhalt: Dies ist der Pilotfilm zur Serie aus den 70ern. David Banner forscht nach den verborgenen Kräften im Menschen und bestrahlt sich selbst mit Gamma-Strahlen. Von da an verwandelt er sich in ein grünes Monster, wenn er wütend wird.

Meine Meinung: Ich hatte bereits einen Hulk-Film gesehen, der auf die alte Fernsehserie aus den 70ern beruht. Dieser hatte mir nicht so gefallen. Doch bei diesem Film, der den Piloten zur Serie darstellt, ist es etwas anders. Noch immer stört mich natürlich, dass der Hauptcharakter der Serie und demnach auch dieses Filmes David Banner heißt und nicht Bruce Banner wie in der Original-Comicvorlage. Auch die Effekte und filmerische Darstellung ist nicht mit den heutigen technischen Möglichkeiten zu vergleichen. Dafür ist der Inhalt des Filmes recht gut gelungen. Die Geschichte beginnt dramatisch: Banner verlor seine Ehefrau bei einem Autounfall. Danach plagt er sich selbst vor Gewissenbissen und forscht mit seiner Assistentin nach den inneren Kräften im Menschen, da er wissen möchte, ob er seine Frau hätte retten können. In einem Selbstversuch setzt er sich selbst Gamma-Strahlen aus. Wie es dann weiter geht, kennt man ja aus diversen anderen Hulk-Adaptionen. Die Figur des David Banner bzw. Hulk ist ein tragischer Charakter im Stile des Dr. Jeckyll und Mr. Hide. Das Ende des Filmes hatte mich ebenfalls erschüttert, denn es kam nicht wie erwartet. Insgesamt kann man sich diesen Film als Hulk-Fan durchaus anschauen. Zwar muss man sich an die veraltete Darstellung gewöhnen, aber wenn man dem Inhalt eine Chance gibt, wird man gut unterhalten.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
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Regisseur(e): Sigmund Neufeld Jr. 
Komponist: Joseph Harnell 
Künstler: Howard Schwartz, Kenneth Johnson, Richard Matheson, John McPherson 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Universal Pictures Germany GmbH 
Produktionsjahr: 1977 
Spieldauer: 184 Minuten

Mittwoch, 7. Mai 2014

[Abgebrochen] Aufatmen von Anita Krüger

Dieses Buch behandelt die "schwere" Kindheit eines Mädchens in den 50er Jahren. Vom Klappentext fand ich das interessant und daher wollte ich dieses Buch, was schon länger auf meinem SuB lag, endlich lesen.
Den Schreibstil fand ich sehr schön. Die Autorin besitzt eine bildhafte Sprache, sodass ich mir alles wunderbar vorstellen konnte. Allerdings war der Inhalt der Erzählungen einfach nur langweilig. Ich möchte der Protagonistin ihre "schwierige" Kindheit nicht abspenstig machen, da das Arbeiten in einem Hotel unter der Führung eines strengen Vaters sicherlich sehr hart ist, aber die Autorin erzählt dies mit einer Heiterkeit und Freude, dass keine Tragik und keine Emotionen bei mir hervorgebracht werden. Alles, was erzählt wird, kam mir so belanglos vor. Selbst als Julia fast von ihren Brüdern (aufgrund eines Streiches) getötet wird, erzählt sie das so nebenher, als wäre es die normalste Sache der Welt. Ich erwartete die ganze Zeit das angekündigte Drama und die Tragik des Romans, aber sie kamen nicht auf. Nach über 200 Seiten musste ich das Buch nun einfach abbrechen. Es ging nicht mehr. Es tut mir leid, aber für mich war das verschwendete Zeit. Schade...

Dienstag, 6. Mai 2014

[Alien Fighter] Kapitel 10: Jahrmarkt in der Stadt


Jenny und Damon bekamen eine neue Mitschülerin in ihre Klasse. An diesem Morgen kam ihre Klassenlehrerin Frau Müller mit einem bildhübschen Mädchen ins Klassenzimmer. Sie hatte eine tolle Figur, blondes schulterlanges Haar, das sie mit einem pinken Haarreif nach hinten gesteckt hatte. Sie hatte große, rehbraune Augen und einfach ein bezauberndes Lächeln. Zudem trug sie einen sehr kurzen, rosa farbigen Minirock, womit sie gleich die Blicke ihrer Mitschüler auf sich zog. Ihr Name war Chiara Peters und ihre Familie war in die Stadt gezogen, als ihr Vater beruflich dahin versetzt wurde.
Frau Müller wies Chiara direkt den Platz hinter Damon zu und als sie an ihm vorbei lief, lächelte sie ihm zu und warf kokett ihre blonde Mähne nach hinten. Jenny beobachte dieses ganze Szenario argwöhnisch.
In der ersten Pause kam die neue Klassenkameradin sogleich auf Damon zu und bat ihn, ob er ihr nicht die Schule zeigen könnte, was der Vierzehnjährige natürlich nicht verneinen konnte. Als Chiara bemerkte, dass Jenny sie nicht mehr aus den Augen ließ und ihnen unaufgefordert folgte, wollte sie wissen, ob Jenny und Damon ein Pärchen wären.
„Nein, wir sind nur gute Freunde“, brummte Jenny.
„Ach so“, gab Chiara zurück, „dann ist ja alles in Ordnung.“
Sie hakte sich bei Damon unter den Arm ein und ließ sich durch den Schulkorridor führen. Damon führte sie zur Schulbücherei, der Cafeteria, dem Schulkiosk und zu den Schülertoiletten, immer dicht gefolgt von Jenny, der das ganze nicht zu gefallen schien.
Als das Ende der großen Pause angeläutet wurde, fragte Chiara, ob Damon sie denn nicht heute Nachmittag zum Jahrmarkt begleiten würde, der heute in der Stadt sein sollte. Da der Junge den Jahrmarkt sehr liebte, stimmte er vorbehaltlos zu, ohne dabei zu bedenken, dass dies ein offizielles Date mit der neuen, hübschen Mitschülerin bedeuten könnte.
Und so fragte er später Jenny, ob sie denn nicht auch mitkommen möchte. Mit einer tiefen Zufriedenheit in ihrem Bauch, nahm sie das Angebot dankend an.

Montag, 5. Mai 2014

[Neu] 3 Marvel-Filme

Nachdem ich den alten Captain-America-Film von 1979 und den Hulk-Film von 1977 gesehen hatte, wollte ich natürlich endlich die Neuverfilmungen sehen. Also habe ich mir die DVDs dazu endlich gekauft.
Bei dem größten Rewe in Hessen (Egelsbach) gab es "Captain America - The First Avenger" für 7,99 Euro. "Der unglaubliche Hulk" habe ich bei Saturn für 8,99 Euro gekauft. Ebenfalls sehen möchte ich, wie es mit Iron Man weitergeht, da ich den ersten Teil nun endlich gesehen hatte. Also habe ich mir noch "Iron Man 2" bei Hugendubel für 5,99 Euro gekauft.
Aber ich schaue mich noch weiter um, da es noch einige Marvel-Filme gibt, die ich noch nachzuholen habe - wie Thor oder die Avengers.