Freitag, 5. Dezember 2014

[Film-Review] Die Feuerzangenbowle

Inhalt: Der Schriftsteller Dr. Pfeiffer wagt ein Experiment. Da er früher selbst Privatunterricht erhielt, sah er nie eine Schule von innen. Jetzt ergreift er die Chance, verkleidet sich als Schüler und drückt selbst noch einmal die Schulbank.

Meine Meinung: Obwohl dieser Film ein alter Schwarzweiß-Schinken ist, besitzt er heute noch einen gewissen Charme. Daher ist er zurecht ein Klassiker, den man gesehen haben muss. Mit heutigen Filmen ist er natürlich nicht zu vergleichen. Der Ton ist nicht der Beste und die Bildtechnik ist ziemlich veraltet. Aber man sieht sich diesen Film trotzdem gerne an. Das ist der "Fack ju Göhte" der 40er Jahre. Lausbubenhafte Schüler und verpeilte Pauker - so was mag jeder, der dies selbst mal erlebt hat. Besonders lustig finde ich den einen Lehrer mit der komischen Aussprache (Stichwort "Schöler") und den anderen Lehrer, der seine Schuhe während des Unterrichts auszieht. Heinz Rühmann spielt seine Rolle als Dr. Pfeiffer sehr charmant. Am besten schaut man sich diesen Streifen mit Freunden bei einer eigenen Feuerzangenbowle an.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
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Darsteller: Heinz Rühmann, Hilde Sessak, Karin Himboldt, Erich Ponto, Paul Henckels 
Regisseur(e): Helmut Weiss 
Komponist: Werner Bochmann 
Künstler: Willi Herrmann, Walter Schulze-Mittendorf, Ewald Daub, Robert Leistenschneider, Helmuth Schönnenbeck 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: STUDIOCANAL 
Produktionsjahr: 1944 
Spieldauer: 93 Minuten

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