Mittwoch, 8. Oktober 2014

[Film-Review] Bean - Der ultimative Katastrophenfilm

Inhalt: Der Museumswärter Mr. Bean wird als Kunstexperte nach Amerika geschickt und ein 50 Millionen Dollar teures Gemälde zu enthüllen. Dabei zerstört er das Bild. Nun muss er die Sache wieder hinbiegen.

Meine Meinung: Schon als Kind habe ich die Sketche mit Mr. Bean geliebt. Seine Mimik und Gestik sind einmalig. Jetzt wollte ich auch endlich mal den Film sehen, obwohl ich mir schon gedacht habe, dass er nicht so sein wird wie die Sketche. Und tatsächlich ist es auch so. Da die Handlung einen kompletten Film füllen muss und daher nicht aus einzelnen Szenen bestehen kann, kommt die Situationskomik, die man aus der Serie kennt, nicht so zum Ausdruck. Die Handlung ist ziemlich konstruiert, damit Mr. Bean überhaupt so zum Zuge kommen kann, damit sein Witz rüberkommt. Obwohl ich kein Filmemache bin, würden mir spontan viele Ideen kommen, wie ich diesen Charme hinbekommen hätte - beispielsweise einen Film über Mr. Beans Aufenthalt in einem Hotel - von mir aus auch in den USA. Apropos USA - das ist ein weiterer Faktor, der mich gestört hat. Warum muss der Film in Amerika spielen? Mr. Bean gehört nach England zu den Engländern. Darüber hinaus gibt es in dem Film viele Dialoge. Ich hätte mir auch hierbei gewünscht, dass man bei den Sketchen bleibt, die quasi fast ohne Worte auskommen. Aber das wäre ja dann kein angemessenere Hollywood-Streifen geworden. Falls man Mr. Bean vorher nicht aus seinen Sketchen kannte, wird sich bei diesem Film vielleicht gut unterhalten fühlen. Wer aber die Serie kennt, ist bestimmt ein wenig enttäuscht.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗ 

Regisseur(e): Mel Smith 
Komponist: Howard Goodall 
Künstler: Rowan Atkinson, Francis Kenny, Rebecca O'Brien, Tim Bevan, Peter S. Larkin, Chris Blunden, Richard Curtis, Eric Fellner, Robin Driscoll, Peter Bennett-Jones, Kevin Constant 
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: Universal Pictures Germany GmbH 
Produktionsjahr: 1998 
Spieldauer: 85 Minuten

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