Sonntag, 12. Oktober 2014

[Film-Review] Annabelle

Inhalt: Mia ist schwanger und bekommt eine Puppe von ihrem Mann geschenkt. Eines Nachts werden die Nachbarn von ihrer Tochter Annabelle und ihrem Freund, die einer satanistischen Sekte angehören, umgebracht. Sie überfallen Mia und ihren Mann ebenfalls. Annabelles Freund wird dabei von der Polizei erschossen, während sich Annabelle mit der Puppe in der Hand selbst richtet. Danach passieren unheimliche Dinge in Mias Haus.

Meine Meinung: Da dies das Prequel zu "The Conjuring" ist, welches meiner Meinung nach eines der besten Horrorfilme der letzten Jahre ist, hatte ich große Erwartungen an den Film. Und ich würde nicht enttäuscht. Der Streifen ist ziemlich unheimlich und es gibt einige Schockmomente. Zwar ist der Anfang vielleicht ein bisschen zu lang, aber dafür ist die Handlung insgesamt umso besser. Die Handlung vieler Horrorfilme geht zugunsten der Effekthascherei verloren. Hier hatte ich nicht das Gefühl, dass es so ist. Stattdessen findet man hier einen runden Handlungsbogen vor. Deshalb konnte der Film sogar teilweise meine Emotionen erreichen. Beispielsweise fand ich die Szenen mit dem Baby besonders dramatisch. Aber auch andere Situationen rührten mich an, sodass ich teilweise sehr ergriffen war. Das Ende fand ich ebenfalls rund, obwohl ich mir vorstlelen kann, dass einige nichts mit den Namen Edward und Lorraine Warren anfangen können, wenn sie "The Conjuring" nicht gesehen haben. Insgesamt ist dies ein gelungenes Prequel und allen Horrorfilmfans sei dieser Film empfohlen.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
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Regie: John R. Leonetti
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren 
Studio: Warner Home Video 
Produktionsjahr: 2014
Laufzeit: 98 Minuten.

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