Dienstag, 9. September 2014

Rinkitink in Oz von L. Frank Baum

Inhalt: Das Land Pingaree wird von bösen Herrschern eingenommen. Prinz Inga und König Rinkitink wollen die Menschen aus der Gefangenschaft befreien.

Meine Meinung: Dies ist ein weiterer Band der Oz-Reihe und der Titel offenbarte mir einen neuen, unbekannten Charakter. Daher waren meine Erwartungen nicht sehr hoch. Bei den vorherigen Werken kritisierte ich die Abwesenheit bekannter und liebgewonnener Figuren, die vom Titel her versprochen wurden. Hier werden sie nicht durch den Titel versprochen und daher hielt sich meine Enttäuschung in Grenzen, dass erneut Charaktere vorheriger Bände fehlen. Hier werden zu Anfang neue Figuren eingeführt. Im Mittelpunkt steht Prinz Inga. Aber auch Rinkitink, ein wirklich witziger König, gehört zum wichtigen Personal. Die Handlung des Buches hat mir allerdings nicht so gut gefallen. Es geht quasi um Krieg, wobei das in dieser Reihe natürlich sehr verharmlost dargestellt ist und man hier trotzdem noch von einer kindgerechten Erzählweise sprechen kann. In diesem Werk gibt es bezüglich der Geschichte ein ewiges Hin und Her. Dabei hat mir ein Spannungsbogen gefehlt. Zum Ende hin tauchen endlich alt bekannte Figuren auf. Dabei erfüllen sie lediglich den Zweck, eine eingefahrene Handlung zu retten. Das fand ich sehr schade, da es mir grundsätzlich zu einfach war, wie der Konflikt gelöst wurde. Wie in den vorherigen Bänden gab es am Ende ein Fest und dies ist mittlerweile Standart geworden, was ich auch ziemlich langweilig finde. Ich wünschte mir für die folgenden Bände neue, andersartige Ideen mit gewohnten Charakteren wie die Vogelscheuche oder den Zinnmann.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Taschenbuch: 202 Seiten 
Verlag: Theophania Publishing (21. Juni 2011) 
Sprache: Englisch 
ISBN-10: 1770832467 
ISBN-13: 978-1770832466

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