Dienstag, 30. September 2014

Artemis Fowl von Eoin Colfer

Inhalt: Der zwölfjährige Artemis Fowl entstammt einer Familie von Dieben, die so an Reichtum gekommen sind. Artemis ist ein Genie und will dieser Tradition folgen. Er entführt eine Elfe, um Gold zu erpressen.

Meine Meinung: Von "Artemis Fowl" hatte ich schon einiges gehört, aber ich wusste nie genau, worum es darin geht. Da die Kritiken recht positiv sind, wollte ich es ebenfalls einmal wagen. Irgendwie stellte ich mir aber etwas ganz anderes vor. Ich kann zwar nicht beschreiben, was ich mir erhoffte, aber ich rechnete nicht damit, dass der zwölfjährige Protagonist ein genialer Dieb ist. Und dies beinhaltet leider zwei Faktoren, die mich an dem Werk gestört haben. Zum einen ist Artemis kein sympathischer Charakter, da er ein fieser Dieb ist. Damit hat man die Rolle des Protagonisten in ein negatives Licht gerückt. Zum anderen stört mich die Genialität des Charakter, weil sie ihn so erwachsen macht und somit den Kinder- oder Jugendbuchfaktor nimmt. Anders ausgedrückt: Mir ist Artemis zu ernst. Darüber hinaus gibt es noch einen dritten Punkt, der mir nicht gefallen hat. Und zwar steht Artemis gar nicht so im Mittelpunkt der Geschichte. Meiner Meinung nach stehen Elfen und Gnome, insbesondere Holly und Foaly im Zentrum der Handlung. Damit finde ich den Titel nicht gerechtfertig. Er löste in mir falsche Erwartungen und damit Unmut aus. An dem Schreibstil habe ich nichts zu beklagen. Man kann das Buch recht schnell durchlesen und von der Story her ist es auch gar nicht mal so schlecht. Wenn ich das von vornherein gewusst hätte, wäre meine Meinung sicherlich etwas besser ausgefallen.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
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Taschenbuch: 240 Seiten 
Verlag: List; Auflage: 1. (1. April 2003) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3548603203 
ISBN-13: 978-3548603209

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