Montag, 18. August 2014

Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher

Inhalt: Clay bekommt einen Satz Kassetten. Darauf hört er die Stimme seiner Mitschülerin Hannah, die Selbstmord begangen hat. Nun hört er ihre Geschichte und warum sie ihr Leben beendete.

Meine Meinung: Die Inhaltsbeschreibung dieses Buches klang äußerst spannend. Ein Junge hört sich die Aufnahmen eines Mädchens an, dass Selbstmord beging. Darauf erklärt sie ihre Beweggründe. Ich war sehr gespannt darauf und erhoffte mir eine skandalöse und schreckliche Geschichte. Von der Idee her klang sprach mich das sofort an. Doch die Umsetzung enttäuschte mich leider. Schon vom Stil her ist das Buch verwirrend. Der Text wechselt ständig von Clays Gedankenwelt zu Hannahs Aufnahmen. Zwar sind Hannahs Worte durch Kursivsatz gekennzeichnet, aber der Lesefluss wird dennoch gestört. Irgendwann gewöhnt man sich nämluch an die Schrift und nimmt kaum einen Unterschied war. Daher musste ich Passagen mehrmals lesen, um zu verstehen, wer nun spricht. Die Geschichte ist auch ziemlich langweilig. Die Gründe für den Selbstmord waren für Hannah sicherlich sehr schlimm und ich will das nicht verharmlosen (falls es Menschen gibt, die Ähnliches durchgemacht haben), aber für einen Roman braucht man meiner Meinung nach ein wenig mehr. Meine Emotionen wurden nicht berührt. Ich konnte die Gefühle des Protagonisten nicht nachvollziehen und für Hannah hatte ich kein Mitleid. Ich empfand sie eher als zickig, weswegen sie mir unsympathisch war. Von der Idee her fand ich das Buch allerdings recht innovativ, was ich noch mal erwähnen möchte.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
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Gebundene Ausgabe: 288 Seiten 
Verlag: cbt HC; Auflage: 1 (16. März 2009) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3570160203 
ISBN-13: 978-3570160206


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