Sonntag, 3. August 2014

Sommerwerft 2014

Bereits im letzten Jahr berichtete ich von der Sommerwerft, dem internationalen Theaterfestival am Fluss (klicke hier). Auch dieses Jahr war ich ein paar Mal dort und ich möchte es mir nicht nehmen lassen, davon zu berichten. Es fand vom 18.07. bis 03.08.2014 in diesem Jahr statt.

Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal die Silent Disco mitgemacht. Dabei bekommt man gegen Hinterlegung seines Personalausweises Funkkopfhörer, worüber man die Musik des DJs hört und dann unter freiem Himmel tanzen kann, ohne dass die Umgebung gestört wird. Als Idee finde ich das total klasse. Doch ich muss leider sagen, dass mich die Störungen in den Kopfhörern genervt haben. Eine durchgängige Melodie ist deshalb nicht zu genießen. Außerdem sind die Kopfhörer bei voller Lautstärke dennoch zu leise, sodass kein richtiges Feeling aufkommt.

Am vorletzten Abend habe ich mir das Theaterstück "F.A.U.S.T. III – The price of happiness. antagon theaterAKTion" angeschaut. Dies ist nicht im klassischen Sinne ein Theaterstück, sondern eher eine künstlerische Performance, die durch Tanz, Musik und Projektionen unterstützt werden. Die Message daraus zu erlesen, fiel mir dieses Jahr schwerer als im letzten Jahr, aber dennoch war es interessant anzusehen. Hier ist ein Zusammenschnitt von Ausschnitten, sodass man einen kleinen Eindruck von dem Spektakel erhalten kann:

Ansonsten war ich nur ein paar Mal dort, um mit Freunden etwas zu trinken und zu essen. Die angeboteten Speisen sind total lecker und sehr zu empfehlen. Zum einen habe ich einen Salatteller mit Couscous und Humus gehabt (9,00 Euro), welcher mir richtig gut geschmeckt hat. Dann aß ich noch an einem anderen Tag einen Wrap, der ebenfalls mit Couscous befüllt war (4,50 Euro). Beides bekommt man bei einem kleinen Aufpreis auch mit Fleisch. Zudem probierte ich einen selbstgebackenen, frischen Brownie und dieser war wirklich fantastisch. Ich mag es sehr nussig und wenn der Brownie "matschig" und nicht so trocken ist. Andere Leckereien haben mich auch angesprochen und ich hoffe, dass ich sie im nächsten Jahr mal probieren kann.

Insgesamt ist es ein schönes, konstenfreies Festival (lediglich um Spenden wird gebeten - Getränke und Speisen sind natürlich kostenpflichtig). Wer zu dieser Zeit mal zufällig nach Frankfurt kommt (oder sogar dort lebt), sollte definitiv mal dahin gehen. 

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