Samstag, 23. August 2014

Moin, Moin, Hamburg! (Tag 3)

Der dritte Tag unserer Hamburg-Reise begann etwas später, weil der Vortag ja ein wenig länger dauerte. Heute hatten wir wieder einiges vor, also mussten wir uns sputen.

Am Vortag hatten wir uns für diesen Tag erneut mit den Freunden verabredet, die ebenfalls zufällig in Hamburg waren. Wir dachten, dass sie ebenfalls einen gemütlichen Morgen begonnen hatten und fuhren deshalb in die Innenstadt (wo sich ihr Hotel in der Nähe befand). Allerdings waren sie auch schon uns entgegengekommen und waren bei den Landungsbrücken, wo sich unser Hotel in der Nähe befand. Also verpassten wir uns quasi.
Wir wollten eigentlich gemeinsam zum Stadtteil Altona laufen, aber so änderten wir die Pläne ein wenig. Während unsere Freunde einen Spaziergang nach Altona unternahmen, verbrachten wir ein wenig Zeit in der Innenstadt und bummelten dort ein wenig. Es mussten ja noch Souveniers gekauft werden.

Danach fuhren wir mit der Bahn (ca. elf Minuten) nach Altona und trafen unsere Freunde wieder. Wir schauten uns die Umgebung dort an. Auf einer Aussichtsplattform schauten wir uns noch mal den Hafen an und schossen ein paar schöne Fotos. Dann ging es zum Fischmarkt, wo wir gemeinsam Fisch essen gehen wollten. Nach einer kleinen Suche fanden wir ein kleines Lokal, das ziemlich gut besucht war. Eigentlich wollte ich in ein Restaurant, in dem man bedient wird und man gemütlich essen kann. Das war eher ein Selbstbedienungs-Fastfood-Restaurant mit Bierzeltgarnituren als Sitzgelegenheit. Doch die Stimmung dort war ganz schön und so kamen wir mit Leuten ins Gespräch, die dort ansässig waren und uns versicherten, dass man in diesem Lokal den besten Fisch in ganz Hamburg bekommen würde. Und wir wurden nicht enttäuscht. Für wenig Geld habe ich den besten Fisch gehabt, den ich jemals gegessen habe. Ich aß zum ersten Mal Wolfsbarsch und dieser war richtig lecker. Aber ich probierte auch den Lachs von meinem Schatz und dieser war ebenfalls delikat. Also da hatten wir echt einen Glückstreffer gelandet und wir waren sehr begeistert.

Danach machten wir einen Spaziergang zurück zu den Landungsbrücken. Auf dem Weg kamen wir beispielsweise am U-Boot-Museum vorbei, aber irgendwie hatten wir keine Lust, das U-Boot zu betreten. Anschließend machten wir noch mal einen kurzen Abstecher über den Hamburger Dom, da ihn unsere Freunde noch mal sehen wollten. Als wir uns dann noch mal in Richtung Innenstadt begaben, trennten wir uns von unseren Freunden für kurze Zeit. Mein Schatz und ich setzten uns dann an die Binnenalster ins Alex und tranken etwas. Danach gingen wir noch mal in die Innenstadt und kauften ein paar Kleinigkeiten.

Gegen halb acht trafen wir dann unsere Freunde wieder, weil wir gemeinsam einen Dämmertörn geplant hatten. Das ist eine abendliche Schiffsrundfahrt durch die Speicherstadt und an den Hafen. Unser Fremdenführer und Captain an Bord war richtig lustig, sodass wir viel Spaß bei dieser Rundfahrt hatten. So hatten wir quasi Sightseeing und Comedy-Show in einem. Da haben sich die zwanzig Euro für die zwei Stunden erneut gelohnt und wir haben ein weiteres Highlight auf unserer Reise gehabt.

Daraufhin trennten wir uns wieder von unseren Freunden und machten uns auf den Weg zu unseren Hotels. Dort zogen wir uns noch mal um und machten uns fertig für den Kiez. Wir wollten noch mal raus und uns am letzen Abend ein wenig vergnügen. So zogen wir durch die Straßen und schauten uns unsere Umgebung noch mal bei Nacht an. Das war ein lustiges und buntes Treiben. Schließlich landeten wir nochmal bei Schweinske, wo wir einen Cocktail tranken und den Abend ausklingen ließen.

Dann ging es zurück ins Hotel. Am nächsten Tag sollte es auch schon wieder zurück nach Frankfurt gehen. Fortsetzung folgt...

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