Dienstag, 22. Juli 2014

[Alien Fighter] Kapitel 20: Teamwork


Die Ankunft meines Vaters naht, dachte sich Ilusio. Daher musste er sich schnell überlegen, wie er die Alienkinder loswird. Lektra und auch Soll Datt hatten zu oft versagt. Ihm blieb jetzt wohl nichts anderes übrig, als selbst einzuschreiten.
„Was habt Ihr vor, großer Meister?“, wollte Soll Datt wissen.
„Ich werde euch beiden nun zeigen, wie man es richtig anstellt. Ich werde zur Erde gehen und diese Kinder endgültig besiegen. Sie werden nie wieder meine Pläne vereiteln.“
„Euer Vater wird sehr stolz auf Euch sein, Meister Ilusio“, lobte Lektra ihren Herrn, damit sie sich auf diese Weise eventuell ein paar Pluspunkte verschaffen konnte.
„Lasst mich jetzt allein, ihr beiden!“, befahl er seinen Untergebenen. „Ich muss mich auf meine Aufgabe vorbereiten und brauche dafür höchste Konzentration.“
Ohne zu zögern verließen Lektra und Soll Datt den Raum. Ilusio schloss daraufhin seine leuchtend roten Augen und setzte seine Hände auf seine Schläfen. Er ging in sich und stellte sich die fünf Alienkinder vor. Mit seiner kompletten Energie versuchte er Illusionen zu erschaffen, die er den Kindern als Trugbild senden konnte.
So erschien er als Abbild seiner Selbst jedem der fünf Kids. Alle lagen schon in ihren Betten, denn es war mitten in der Nacht. Von der Illusion wurden sie alle geweckt. Erschrocken und sofort in höchster Alarmbereitschaft rissen sie sich hoch und saßen in der nächsten Sekunde aufrecht in ihren Betten.

In Damons Zimmer bemerkte sogar Heildies, dass Ilusio als Trugbild erschienen war und eilte seinem jungen Freund zur Hilfe.
„Was ist das?“, fragte Damon mit schnellem, zittrigem Atem.
„Das ist eine von Ilusios Trugbildern, Damon“, antwortete Heildies. „Es ist nicht echt. Irgendetwas möchte er uns sagen.“
Und da ertönte auch schon die Stimme des Sohnes des Dunklen Welchen:
„Alienkind aus der Winkelgalaxie, höre mir gut zu.“
Damon und auch Heildies spitzten die Ohren, denn sie wollten beide wissen, was das zu bedeuten hatte.
„Wenn du das Artefakt wieder zurück haben möchtest, komme morgen Abend bei Anbruch der Dunkelheit in den Park. Dort erwarte ich dich, um dir ein Angebot zu unterbreiten.“ Mit diesen Worten verschwand das Trugbild wieder.
„Das ist eine Falle“, platzte es aus Heildies heraus.
„Das ist mir klar“, erwiderte Damon, „aber haben wir eine Alternative? Wir müssen zu ihm gehen und uns anhören, was er will.“
„Er wird euch angreifen, wenn ihr nicht aufpasst. Oder es wird sogar etwas Schlimmeres passieren.“
„Das Risiko müssen wir eingehen“, schloss der Junge ab und legte sich wieder gemütlich in sein Bett. Heildies schüttelte entsetzt den Kopf. Seiner Meinung nach dürften Damon und die anderen nicht auf diese Forderung eingehen. Er hatte Angst um seine Schützlinge, aber er wusste auch, wie stur Damon war und so hoffte er darauf, dass die anderen vernünftiger sein würden.

Am nächsten Morgen trafen sich Heildies und Damon sofort mit Mei, Chiara und Patrick. Auch Claude hatten sie versucht zu erreichen, doch dieser ignorierte ihre Anrufe.
Heildies ahnte schon, dass die anderen Kids Ilusios Nachricht auch erhalten hatten und er wurde darin bestätigt.
„Und was machen wir jetzt?“, fragte Mei in die Runde.
„Was meinst du? Natürlich werden wir hingehen“, entgegnete Damon.
„Ich bin dagegen“, mischte sich Heildies ein, weil er noch immer anderer Ansicht war. „Es ist sicherlich eine Falle und ihr dürft nicht in sie hinein tappen. Bleibt dem lieber fern. Seid vernünftig!“
„Heildies hat wahrscheinlich recht“, bestätigte ihn Chiara. „Wenn wir dahin gehen, setzen wir uns einer gewissen Gefahr aus.“
„Danke, Chiara“, lächelte Heildies sie an.
„Aber es ist eine Chance, das Artefakt zurück zu bekommen“, argumentierte Damon dagegen. „Diese Chance dürfen wir uns einfach nicht entgehen lassen.“
„Das denke ich auch“, sagte nun Mei. „Und immerhin ist es nur Ilusio und nicht der Dunkle Welche. Vielleicht ist das die Chance, das Artefakt zurück zu bekommen, bis Ilusios Vater hier eintrifft.“
„Und wenn das passiert, ist sowieso alles verloren“, nuschelte Patrick nun gedankenverloren vor sich hin.
„Wie bitte?“, wollte Heildies wissen und schaute den Jungen mit den smaragdgrünen Augen entsetzt an.
„Patrick äußerte da etwas sehr Kluges“, antwortete Chiara für ihn. „Entweder wir gehen da nicht hin und Ilusio behält auf jeden Fall das Artefakt. Wenn der Dunkle Welche dann auftaucht, wird das hundertprozentig das Ende der Welt sein. Oder wir gehen heute Abend zum Treffpunkt und haben wenigstens eine minimale Chance uns das Artefakt wieder zu holen.“
„Oh nein“, rief das kleine feenartige Wesen resigniert aus, „jetzt haben sie auch noch dich überzeugt, Chiara.“
„Dann sind wir wohl alle einer Meinung und werden heute Abend in den Park gehen“, sprach Damon. „Ich bin sehr gespannt, was uns dort erwarten wird.“
„Verspricht mir aber, dass ihr auf euch aufpasst“, flehte Heildies seine jungen Freunde an. „Bitte!“
„Natürlich“, bejahte Chiara diese Bitte und tätschelte den Kopf des kleinen fliegenden Wichts.

Am Abend war es endlich soweit. Die vier Kids und Heildies machten sich auf den Weg zum Treffpunkt im Park. Dort erwartete sie schon Claude.
„Du hast seine Nachricht also auch erhalten“, stichelte Mei den blonden Jungen an.
„Ich muss zugeben, ich bin ein wenig überrascht. Ich dachte, ich wäre der einzige, der sein Abbild gesehen hat“, entgegnete Claude.
„Bilde dir ja nicht zu viel auf deine Superaugen ein“, blaffte Mei zurück.
„Jetzt streitet euch nicht“, unterbrach Heildies das Gezanke der beiden. „Ihr seid alle aus demselben Grund hier. Ihr müsst euch auf euren Feind konzentrieren und nicht miteinander streiten.“
Beleidigt wandten Mei und Claude die Blicke voneinander ab.
„Vielleicht sollten wir uns Rücken an Rücken im Kreis aufstellen, falls von irgendwoher ein Angriff aus dem Hinterhalt erfolgen sollte“, schlug Chiara vor.
„Sehr gute Idee“, unterstützte Heildies ihren Vorschlag. „Es ist ja ziemlich dunkel und wir wissen alle, dass das hier eine Falle sein könnte.“
„Bis jetzt sehe ich noch nichts“, warf Claude ein, um damit zu signalisieren, dass er den Vorschlag unnötig fand.
„Ich muss zugeben, dass ich auch nichts Seltsames fühle“, fügte Patrick hinzu.
„Und was ist mit dir, Mei?“, wollte Damon wissen. „Hörst du etwas Verdächtiges?“
Mei horchte konzentriert auf die Umgebung und sprach schließlich: „Bis auf den Wind kann ich nichts Ungewöhnliches feststellen.“
„Also ist er noch nicht da“, schlussfolgerte Heildies.
„Trotzdem sollten wir uns schon mal verwandeln“, riet er seinen Freunden, die daraufhin nickten und riefen. Und so riefen die fünf Kids:
„Capra, Alien Form!“
„Akuo, Alien Form!“
„Ajna, Alien Form!“
„Petalouda, Alien Form!“
„Sensor, Alien Form!“
Und sofort standen sie in ihrer außerirdischen Form da. Beelzes Haut hatte sich wieder rot gefärbt und er hatte wieder seine beiden Hörner auf dem Kopf. Audias Ohren wuchsen heran und ihre Haut hatte einen gelben Schimmer. Auf der Stirn von Triclops war nun wieder sein drittes Auge erschienen und seine Haut war blau geworden. Pix hatte erneut Flügel, die ihr aus dem Rücken kamen und ihre Haut färbte sich rosafarben. Und auch Empat verwandelte sich in den grünen außerirdischen Jungen mit dem Antennen auf dem Kopf. Nun waren sie auf die Ankunft Ilusios vorbereitet.
Und schließlich leuchtete ein heller breiter Strahl auf die Erde vor ihnen und wie aus dem Nichts erschien Ilusio mit seiner langen schwarzen Robe, die sogar seinen Kopf bedeckte und nichts als einen Schatten preisgaben, aus dem zwei rot leuchtende Augen funkelten.
Die Kids schraken zurück und stellten sich sofort in Kampfposition.
„Oh“, sprach Ilusio mit seiner dunklen Stimme los, „anscheinend habt ihr mich schon erwartet. Das freut mich.“
„Ilusio, sag uns, warum hast du uns hierher bestellt“, forderte ihn Beelze mutig auf.
„Das hatte ich euch bereits mitgeteilt. Ich möchte euch das Artefakt geben.“ In seiner Stimme klang eine Spur Selbstsicherheit und Spott mit, sodass Beelze und seine Freunde sofort in Zweifel gerieten.
„Irgendwas sagt mir, dass das ein Trick ist“, flüsterte Empat den anderen zu.
„Wo ist dabei der Haken?“, wollte Beelze nun wissen und blieb dabei weiterhin in Kampfposition. Seine Fäuste erhob er vor sein Gesicht, jederzeit bereit, sich zu verteidigen, wenn es sein musste.
„Es gibt keinen Haken, mein Lieber“, entgegnete Ilusio süffisant. „Ihr müsst mich lediglich besiegen.“
„Ach so ist das“, bemerkte Audia, „daher weht der Wind also. Du willst, dass wir gegeneinander kämpfen.“
„Richtig“, bestätigte die vermummte Gestalt. „Ich fordere euch hiermit heraus. Wenn ihr mich besiegt, bekommt ihr das Artefakt.“
„Nichts leichter als das“, rief Beelze laut los und hechtete auf Ilusio zu, um ihn zu attackieren.
„Halt!“, rief Triclops seinem Schulkameraden zu, doch es war zu spät. Beelze holte zum Angriff aus und schlug seine Faust direkt in Ilusios Gesicht. Doch dabei traf er lediglich die Luft. Ilusios Körper war durchlässig.
„Was soll das?“, fragte Beelze überrascht.
„Das wollte ich dir doch sagen“, entgegnete Triclops. „Dieses dort ist nur ein weiteres Trugbild. Das ist nicht der echte Ilusio.“
„Richtig!“, ertönte plötzlich eine Stimme von hinten. Die Kids drehten sich um und blickten erneut in das Gesicht von Ilusio. „Weil ich vielleicht der richtige bin.“
„Oder ich“, kam es von der Seite.
„Oder vielleicht ich?“, sprach eine weitere Stimme von der anderen Seite. Und da tauchten von allen Seiten Wesen auf, die wie Ilusio aussahen.
„Das sind aber viele“, bemerkte Chiara.
„Die sind alle nicht echt“, sprach Triclops. „Das sind alles nur Trugbilder.“
„Aber wo ist dann der echte?“, wollte Mei wissen.
„Seid vorsichtig“, mischte sich nun Empat ein. „Ich spüre, dass der echte auch hier irgendwo ist.“
„Kannst du ihn nicht sehen?“, fragte Beelze seinen dreiäugigen Kampfgefährten.
„Ich schaue ja, ob ich ihn finde.“
Alle Trugbilder begannen hämisch loszulachen und versuchten damit die Kids zu verwirren.
„Also ich kann nicht heraushören, welches Lachen echt ist und welches nicht“, schrie Audia und hielt sich selbst schützend die Ohren zu.
„Wenn ihr nicht es schafft, den richtigen zu erkennen, dann muss ich eine andere Methode wagen.“ Beelze holte sein Feuerzeug hervor und entflammte es. Mit dieser Flamme erzeugte er Feuerbälle, die er auf die Trugbilder schleuderte. Eines nach dem anderen verschwand dadurch. Aber so viele falsche Ilusios verschwanden, so viele neue erschienen. Das Lachen der Trugbilder wurde dadurch nur lauter.
„Das klappt nicht“, warf Chiara nun ein. „Was machen wir denn nun?“
Und da kamen die falschen Ilusios plötzlich näher und trieben die fünf Alienkinder immer mehr in die Enge. Verzweifelt schaute Triclops alle Abbilder an, aber in keinem erkannte er den wahren Sohn des Dunklen Welchen. Er wusste nicht, was er nun tun konnte. Die Figuren schritten näher und näher an sie heran und der Kreis, den die Kinder zur Verfügung hatten, wurde enger und enger.
„Tut doch was!“, forderte Pix ihre Freunde auf.
„Aber wir haben doch keine Ahnung, was wir tun könnten“, gab Beelze verzweifelt zurück. Da schaute Triclops zufällig nach oben und durch einen Baumwipfel nahm er eine dunkle Gestalt war. Da erkannte er ihn.
„Schnell“, schrie er, „da oben in dem Baum ist der wahre Ilusio!“
Überrascht blickten alle nach oben. Pix zögerte nicht lange und flog sofort in die Höhe an den Ästen des Baumes vorbei zu der Gestalt, deren rot leuchtende Augen sie nun auch sehen konnte. So schnell konnte Ilusio gar nicht reagieren, da schubste das geflügelte Mädchen ihn schon von der Baumkrone. Mit einem lauten Plumps lag der schwarz gekleidete Außerirdische vor ihren Füßen und die Trugbilder verschwanden.
„Super!“, freute sich Heildies. „Ihr habt es geschafft.“
„Nicht so schnell“, unterbrach ihn Ilusio und richtete sich langsam wieder auf. „So einfach besiegt ihr mich nicht. Mal sehen, ob ihr mich jetzt gleich findet.“ Als Ilusio wieder aufrecht stand, hob er seine Hände in die Luft und seine Augen begannen erneut zu leuchten. Plötzlich erschien ein heller Lichtschein und die fünf Kids inklusive Heildies mussten ihre Augen schließen, weil das Licht so grell war. Als sie sie wieder öffneten, war Ilusio verschwunden.
„Er ist weg“, schrie Pix entsetzt.
„Nein“, widersprach ihr Empat. „er ist noch hier. Ich kann ihn ganz deutlich spüren.“
„Denkt er, damit kommt er noch mal durch“, fragte sich Beelze. „Er weiß doch ganz genau, welche übersinnlichen Fähigkeiten einige unter uns haben.“
„Diesmal muss ich dir beipflichten“, stimmte ihm Triclops zu. „Meinen Augen entgeht nichts. Ich werde ihn erneut finden.“ Triclops schaute sich um und konzentrierte sich, doch sein drittes Auge konnte den Sohn des Dunklen Welchen nicht ausfindig machen. „Wo versteckst du dich? Komm heraus, wenn du dich traust!“
Doch Ilusio blieb im Verborgenen.
„Das kann doch nicht sein, dass du ihn nicht siehst“, regte sich Beelze über Triclops auf.
„Diesmal passt er eben besser auf“, versuchte Pix den dreiäugigen Außerirdischen zu unterstützen.
Plötzlich bekam Triclops einen Tritt gegen den Rücken ab, der ihn zu Boden schleuderte.
„Autsch“, schrie er auf.
„Triclops!“, rief Pix und stürzte sich zu ihm.
Und da bekam Beelze einen heftigen Schlag ab, sodass er auch zu Boden flog. Dasselbe passierte Empat und Heildies wurde mit einer Wucht gegen einen Baum geschleudert.
Nur Audia wich Ilusios Schlag aus.
„Ha“, sprach sie, „ich kann deine Angriffe hören, Ilusio. Mich bringst du nicht so leicht zum Fallen.“
Und erneut griff er sie an, doch sie bückte sich rechtzeitig und holte selbst zum Schlag aus. Ihre Faust donnerte sie in die Richtung, aus der sie den Angriff spürte, sodass nun Ilusio schmerzvoll aufstöhnte.
„Da haben wir dich ja“, spottete nun Audia.
„Ja, jetzt sehe ich ihn auch“, meldete sich Triclops, der sich nun auch wieder aufrichtete. „Er steht direkt vor dir.“ Ein weiterer Schlag bekam Ilusio direkt ins Gesicht und damit wurde er wieder für alle sichtbar.
„Jetzt reicht es mir“, schrie Ilusio wütend los. „Euch werde ich es jetzt endgültig zeigen. Bisher war das alles Spielerei. Nun werdet ihr euer blaues Wunder erleben.“
Mit diesen Worten entflammte ein Feuer um die Kinder herum und kreiste sie ein.
„Ist das wieder eines seiner Trugbilder?“, wollte Audia wissen und streckte eine ihrer Hände aus, um sich die Finger daran zu verbrennen. „Autsch! Das ist echt!“
„Die Falle muss er vorher vorbereitet haben“, schlussfolgerte Empat. „Deshalb fühlte er sich so selbstsicher. Ich kann dieselbe Selbstsicherheit von ihm erneut spüren.“
„Diesmal habe ich euch wirklich, ihr Gören! Ihr werdet brennen“, freute sich der Sohn des Dunklen Welchen.
„Du hast wohl vergessen, dass ich ein Mitglied dieses Teams bin“, sprach nun Beelze selbstsicher los und marschierte durch die Flammen. „Ich wurde geboren auf dem Planeten Capra, auf dem die Bewohner jeder Flamme strotzen. Dieses Feuer kann mich nicht aufhalten.“
Mist, dachte sich Ilusio. Ich habe mich bei meinen ersten Angriffen zu sehr darauf konzentriert, dass er mich nicht sehen, hören oder spüren würde, dass ich bei dieser Falle hier vergessen habe, seine Kräfte mit einzubeziehen. Was für eine fatale Fehleinschätzung.
Beelze nutzte nun die Flammen, die sein Gegner erschaffen hatte, um ihn anzugreifen. Er formte weitere Feuerbälle, die er auf Ilusio schleuderte, sodass er sich fast den Hals verbrannte. Währenddessen flog Pix die anderen drei Kids aus dem Feuerkreis heraus. Zwar waren sie sehr schwer für sie, aber mit dem vollen Einsatz ihrer Kräfte, konnte sie alle aus der Feuerfalle befreien.
„Hast du nun genug, mein Lieber?“, spottete Beelze über Ilusio. „Dann gib uns jetzt das Artefakt!“
Der böse Außerirdische wusste nun, dass er verloren hatte, womit er niemals gerechnet hätte. Gekränkt blickte er sein Gegenüber an und sprach:
„Ihr glaubt doch wohl selbst nicht, dass ich euch das Artefakt überlasse. Niemals bekommt ihr es jemals wieder in eure Hände!“ Nach Beendigung dieses Satzes erschien wieder der helle Lichtstrahl, der Ilusio sicher auf sein Schiff zurückbrachte. Verärgert mussten die fünf Kinder auf die leere Stelle blicken, auf der gerade noch ihr Feind stand, der sie im Endeffekt doch nur betrogen hatte.
Heildies konnte die ganze Sache nur folgendermaßen kommentieren:
„Wie gewonnen, so zerronnen.“

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