Mittwoch, 28. Mai 2014

[Film-Review] Der Lorax

Inhalt: In Thneedville besteht alles aus Plastik. Auch die Bäume sind aus Plastik, sodass es Frischluft nur zu kaufen gibt. Doch Ted möchte für seinen Schwarm einen richtigen Baum beschaffen. Und so erfährt er die Geschichte über das Verschwinden der Bäume.

Meine Meinung: Eigentlich wollte ich mir den Film damals schon im Kino anschauen. Leider bin ich nicht dazu gekommen, weswegen ich ihn mir jetzt auf DVD angesehen habe. Die Geschichte beginnt ganz süß mit einer Stadt, die nur aus Plastik besteht. Doch leider bleibt es lediglich dabei. Die Geschichte ist ziemlich einfallslos und uninteressant. Nur die wirklich putzigen Figuren sehen toll aus. Es gibt ein paar Stellen, bei denen man nur aufgrund dieser süßen Bären und anderen Tieren schmunzeln muss. Die Handlung ist allerdings sehr fade. Spannung wird meiner Meinung nach nicht wirklich erzeugt, da selbst die Bösewichte zu kurz kommen. Am enttäuschendsten ist allerdings, dass die scheinbare Hauptfigur - der Lorax selbst - nur eine recht kleine Rolle hat und viel zu kurz kommt. Überhaupt hat er eine recht passive Rolle eines Wächters der Bäume inne, der nicht aktiv ins Geschehen eingreift. Seine Synchronstimme, die auch im Deutschen von Danny de Vito gesprochen wird, soll vielleicht witzig wirken. Aber mich nervt es, dass man den Lorax kaum verstehen kann (weil der Schauspieler gar nicht Deutsch sprechen kann und deshalb nur gebrochenes Kauderwelsch von sich gibt). Aus dem Plot hätte man meiner Meinung nach mehr machen können. Kleine Kinder werden vielleicht ihr Vergnügen an dem Film finden, aber ich bin nicht davon überzeugt.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗ 

Regisseur(e): Chris Renaud, Kyle Balda 
Komponist: John Powell 
FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung 
Studio: Universal Pictures Germany GmbH 
Produktionsjahr: 2012 
Spieldauer: 85 Minuten

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