Dienstag, 6. Mai 2014

[Alien Fighter] Kapitel 10: Jahrmarkt in der Stadt


Jenny und Damon bekamen eine neue Mitschülerin in ihre Klasse. An diesem Morgen kam ihre Klassenlehrerin Frau Müller mit einem bildhübschen Mädchen ins Klassenzimmer. Sie hatte eine tolle Figur, blondes schulterlanges Haar, das sie mit einem pinken Haarreif nach hinten gesteckt hatte. Sie hatte große, rehbraune Augen und einfach ein bezauberndes Lächeln. Zudem trug sie einen sehr kurzen, rosa farbigen Minirock, womit sie gleich die Blicke ihrer Mitschüler auf sich zog. Ihr Name war Chiara Peters und ihre Familie war in die Stadt gezogen, als ihr Vater beruflich dahin versetzt wurde.
Frau Müller wies Chiara direkt den Platz hinter Damon zu und als sie an ihm vorbei lief, lächelte sie ihm zu und warf kokett ihre blonde Mähne nach hinten. Jenny beobachte dieses ganze Szenario argwöhnisch.
In der ersten Pause kam die neue Klassenkameradin sogleich auf Damon zu und bat ihn, ob er ihr nicht die Schule zeigen könnte, was der Vierzehnjährige natürlich nicht verneinen konnte. Als Chiara bemerkte, dass Jenny sie nicht mehr aus den Augen ließ und ihnen unaufgefordert folgte, wollte sie wissen, ob Jenny und Damon ein Pärchen wären.
„Nein, wir sind nur gute Freunde“, brummte Jenny.
„Ach so“, gab Chiara zurück, „dann ist ja alles in Ordnung.“
Sie hakte sich bei Damon unter den Arm ein und ließ sich durch den Schulkorridor führen. Damon führte sie zur Schulbücherei, der Cafeteria, dem Schulkiosk und zu den Schülertoiletten, immer dicht gefolgt von Jenny, der das ganze nicht zu gefallen schien.
Als das Ende der großen Pause angeläutet wurde, fragte Chiara, ob Damon sie denn nicht heute Nachmittag zum Jahrmarkt begleiten würde, der heute in der Stadt sein sollte. Da der Junge den Jahrmarkt sehr liebte, stimmte er vorbehaltlos zu, ohne dabei zu bedenken, dass dies ein offizielles Date mit der neuen, hübschen Mitschülerin bedeuten könnte.
Und so fragte er später Jenny, ob sie denn nicht auch mitkommen möchte. Mit einer tiefen Zufriedenheit in ihrem Bauch, nahm sie das Angebot dankend an.

In Ilusios Raumschiff war Soll Datt gerade dabei, den elektrischen Anzug von Lektra zu reparieren.
„Kannst du ihn wieder in Gang bekommen?“, erkundigte sich die Alienfrau, die noch immer wütend darüber war, wie leicht sie der blaue Knirps außer Gefecht setzen konnte, weil er die Schwachstelle ihrer neuen Waffe kannte.
„Ich denke, ich kriege das wieder hin“, antwortete Soll Datt. „Aber pass das nächste Mal besser auf und lass dich nicht wieder grillen.“
„Dafür habe ich mir schon was ausgedacht. Zum einen werde ich aufpassen, dass der Knirps meinen Anzug nicht erneut beschädigt und zum anderen werde ich Heildas gleich mitnehmen, damit er zur Stelle ist, falls mir wieder was passiert.“
„Das ist eine gute Idee“, ertönte es plötzlich mit einer rauhen Stimme hinter ihnen. Ilusio stand mit seiner langen schwarzen Robe vor ihnen, natürlich hatte er auch seine Kapuze auf dem Kopf, sodass sein Gesicht nicht zu erkennen war.
Sofort verbeugte sich Lektra vor ihrem Meister und erwartete ihre Strafe. Denn sie hatte ja schon wieder versagt und noch immer Beelze und die anderen Kinder nicht besiegt.
„Lektra, ich hoffe, du wirst mich dieses Mal nicht enttäuschen. Ich werde langsam sehr ungeduldig. Es kann doch nicht so schwer sein, diese Kinder aus dem Weg zu räumen.“
„Oh Meister“, gab Lektra flehend zurück, „ich werde mein Bestes geben und diesmal werde ich sie endgültig besiegen.“
Ohne ein weiteres Wort drehte sich Ilusio um und verschwand wieder aus der Tür. Lektra wischte sich den Angstschweiß von der Stirn. Sie wusste, dass ihr Meister das nicht mehr lange mitmachen würde und sie endlich Ergebnisse liefern müsste.

Am Nachmittag trafen sich dann Damon und Chiara auf dem Jahrmarkt. Sie war zunächst überrascht, dass er Jenny und Mei mitgebracht hatte.
„Darf ich dir vorstellen, das ist meine gute Freundin Mei. Sie ist Chefredakteurin der Schülerzeitung. Und Jenny kennst du ja bereits. Ich habe die beiden gefragt, ob sie nicht auch mitkommen möchten. Umso mehr Leute dabei sind, desto lustiger wird es doch, nicht?“
„Sicher“, antwortete Chiara mit einem falschen Lächeln. Sie hatte sich natürlich erhofft, mit Damon allein zu sein.
Zusammen liefen sie über den Jahrmarkt und Chiara versuchte ständig, Damon allein für sich zu beanspruchen. Egal ob sie Kettenkarussell oder Autoskooter fuhren, Chiara saß immer neben Damon und Jenny musste somit mit Mei Vorlieb nehmen.
„Meine Güte, macht die sich an Damon ran“, flüsterte Mei.
„Ja“, bestätigte Jenny zähneknirschend.
„Aber du bist doch nicht eifersüchtig, oder?“, versuchte Mei ihr zu entlocken und erntete dadurch nur einen Fausthieb auf ihren Oberarm.
Als sie zum Riesenrad kamen, freute sich Chiara sehr.
„Wow, ist das hoch“, staunte Damon.
„Ja, und total romantisch, wenn man mit seinem Liebsten über den Wolken segelt und die Stadt betrachtet.“
„Äh…“, stammelte Damon. „Ja…“
„Komm, lass uns Riesenrad fahren“ und schon zog sie an seinem Arm zum Ticketverkäufer.
Aber sie hatte die Rechnung ohne Jenny gemacht, die sofort auch Mei hinter sich herzog und zwei Tickets kaufte. Bevor der Waggon geschlossen wurde, stiegen die beiden noch hinzu und so teilten sich alle vier einen Waggon Richtung Himmel. Chiara seufzte enttäuscht auf und versuchte nicht einmal ihren Missmut zu verstecken.
Schließlich begann sich das Riesenrad zu bewegen und die vier Kids stiegen in die Luft. Als sie immer höher fuhren, freute sich Chiara über die Erfahrung.
„Ist das nicht herrlich? Schaut euch doch mal die Ameisen da unten an.“
„Also ich bevorzuge lieber den Boden“, gab Mei zurück, deren Knie weich wie Butter wurden.
„Wow“, lachte Damon los, „unsere mutige Mei hat doch vor etwas Angst.“
„Pah“, blaffte sie zurück, „ich mag eben die Höhe nicht. Na und?“
Jenny mischte sich unterdessen nicht in die Unterhaltung ein und beobachtete eher ihre neue Klassenkameradin, die nun ihren Kopf auf Damons Schulter legte. Sie merkte, dass in ihr die Wut aufstieg und ballte ihre Hände zu Fäusten. Am liebsten wäre sie einfach zwischen die beiden gesprungen und hätte ihre Widersacherin aus dem Waggon geschubst.
Damon merkte von Jennys Gefühlen rein gar nichts. Er war viel mehr damit beschäftig, sich Chiara vom Leib zu halten. Er fand ihre Annäherungsversuche ziemlich unangenehm. Hier im Riesenrad war es aber zu eng und so konnte er ihr nicht sehr gut ausweichen und musste daher ihre Nähe zulassen.

Währendessen beobachteten zwei Schurken das ganze Schauspiel aus der Ferne. Unter dem Riesenrad waren Lektra und Heildas, die gesehen hatten, wie die vier Kinder in das Riesenrad stiegen. Und sofort hatte Lektra einen Plan.
„Siehst du, Heildas“, sprach sie, „nun müsste ihr Waggon ganz oben angekommen sein. Jetzt werden wir es ihnen zeigen.“
Sie ging zum Kontrollhäuschen und setzte den Betreiber des Riesenrats mit einem gekonnten Elektroschock außer Gefecht. Danach stellte sie sich vor die Steuerung und setzte erneut ihre neue Waffe ein. Sofort sprühten Funken und alle Lichter gingen aus. Das Riesenrad blieb stehen. Die Menschen erschraken sofort und schauten aus ihren Waggons. Natürlich konnte keiner erkennen, was vor sich ging. Jeder rechnete mit einem Stromausfall, auch Damon und seine drei Begleiterinnen.
„Nun bist du dran, Heildas! Demontiere ihren Waggon, sodass sie in die Tiefe stürzen. Somit hätten wir mindestens zwei der Knirpse den Gar ausgemacht.“ Sie freute sich bei dieser Vorstellung und lachte laut los. Das kleine, böse Heilmed flog sofort los und machte sich an die Arbeit.
Oben wunderten sich die vier Kinder immer noch, warum das Problem nicht behoben wurde.
„Langsam bekomme ich Angst“, jammerte Chiara. „Halt mich fest, Damon!“ Sie warf sich ihrem neuen Freund in die Arme und das konnte Jenny nun nicht mehr ertragen. Rasch zog sie die beiden auseinander und stellte sich zwischen ihnen.
„Was ist denn mit dir los?“, meckerte Chiara sie an.
„Nichts. Du musst dich nur nicht so aufführen. Es ist doch alles in Ordnung. Es ist nur ein Stromausfall. Nichts, worüber man ausflippen müsste.“
Natürlich erahnte Chiara, dass Jenny nur aus Eifersucht so reagiert hatte. Ihr war klar, dass sie wohl mehr für Damon empfand, als sie zugeben wollte. Sie wollte gerade etwas erwidern, als Mei losschrie:
„Ruhe!“
Alle drehten sich zu ihr und es wurde mucksmäuschenstill im Waggon. Nach einigen Sekunden wollte Damon wissen, was sie gehört hatte.
„Was ist los? Was hast du?“
„Da ist irgendwas da draußen. Es hört sich an, als würde da irgendjemand an unserem Waggon herumschrauben“, erklärte sie aufgeregt.
Damon versuchte etwas zu erkennen, doch er konnte nichts sehen, da der Waggon vollständig verschlossen war und so sich niemand aus dem Fenster strecken konnte. Doch da fing der Waggon an zu ruckeln und die Kids erschraken ein weiteres Mal. Chiara fing sich als erste wieder und sagte:
„Ich glaube, jetzt geht es gleich weiter.“
„Nein“, widersprach ihr Mei, „da will uns jemand abhängen.“
„Was?“, reagierten die anderen entsetzt.
„Bist du dir sicher?“, hakte Jenny nach.
„Absolut, ich kann es hören.“
„Also ich höre rein gar nichts“, warf Chiara etwas empört ein.
„Du hast auch nicht so ein supergutes Gehör wie Mei“, blaffte Jenny zurück und biss sich in der selben Sekunde auf die Zunge, da sie sich darüber ärgerte, ihr gegenüber schon so viel verraten zu haben.
Plötzlich tauchte ein fliegendes Etwas direkt vor ihrem Fenster auf. Es war Heildas, der die vier Kids mit einem schiefen Grinsen anschaute. Es vergingen ein paar Sekunden und Chiara schrie schockiert los.
„Beruhige dich“, versuchte Damon sie zu beschwichtigen.
„Was ist das?“, heulte das Mädchen los. „Hilfe!“
„Das ist Heildas“, erklärte Jenny und sprach eher zu Mei als zu Chiara. „Er gehört zu Ilusio.“
„Das klingt nicht gut“, gab Mei zurück. „Er will uns in die Tiefe stürzen und wir können nichts tun.“
„Was redet ihr da?“, schrie Chiara sie plötzlich an. „Was geht hier vor? Warum wisst ihr so gut Bescheid.“
Damon seufzte und schaute fragend seine beiden Freundinnen an, die nur nickten. Daraufhin suchte er nach erklärenden Worten:
„Du musst ganz ruhig bleiben, Chiara. Das da draußen ist ein außerirdisches Wesen. Und es will uns den Gar ausmachen, also vornehmlich Mei und mir. Also… äh… weil wir auch Außerirdische sind.“
„Wie bitte?“, schrie sie erneut los. „Ihr spinnt doch!“
„Ich glaube, wir müssen es ihr zeigen, Damon“, mischte sich nun Mei ein. „Wir haben sowieso keine andere Wahl.“
Und ohne ein weiteres Zögern verwandelten sich die beiden vor Chiaras Augen in Beelze und Audia. Chiara riss vor Erstaunen ihren Mund weit auf, konnte aber nichts dazu sagen. Und sodann geriet der Waggon erneut ins Schwanken. Hilflos setzte sich Chiara in eine Ecke, vergrub ihr Gesicht in ihren Händen und heulte los. Trotz ihrer widersächlichen Gefühle, rang sich Jenny durch und setzte sich zu Chiara. Sie legte ihre Hand um ihre Schultern und versuchte das weinende Mädchen zu beruhigen:
„Alles wird gut. Beelze und Audia werden uns hier heil herausbringen. Du kannst ihnen vertrauen.“
Mit verheulten Augen schaute sie ihre Mitschülerin unsicher an und drückte Jenny, die davon vollkommen überfordert war, an sich.
Beelze und Audia überlegten währenddessen, was sie unternehmen konnten. Da kam Audia der Einfall. Mit einem kräftigen Tritt schlug sie gegen die Waggon-Tür, die sofort aufsprang.
„Wie hast du das jetzt gemacht?“, wunderte sich Beelze.
„Wenn die Elektrik spinnt, dachte ich, kann man die Tür vielleicht leichter öffnen. Und siehe da, ein kraftvoller Stoß und sie ist auf.“
Vorsichtig steckte Beelze seinen Kopf nach draußen, während ihn Audia festhielt. Er sah, wie sich Heildas über dem Waggon noch immer zu schaffen macht.
„Es ist keine leichte Aufgabe für das kleine Mistvieh“, fluchte Beelze. Da zog er sein Feuerzeug aus der Hosentasche und Audia wusste sofort, dass er einen Feuerball auf Heildas abfeuern wollte.
„Lass das“, befahl sie ihm. „Oder willst du, dass wir abstürzen? Wenn du nicht ihn, sondern stattdessen die Verankerung des Waggons triffst, zerschellen wir schneller auf dem Boden, als uns lieb ist.“
Beelze kapierte und steckte sein Feuerzeug wieder ein. Nun galt es weiter zu überlegen, was zu tun wäre.
Chiaras Tränen schienen nun langsam wieder getrocknet zu sein. Sie erhob sich wieder und versuchte sich bei den anderen für ihre übertriebene Reaktion zu entschuldigen.
„Das war gar nicht übertrieben“, sprach Beelze ihr gut zu. „Es ist nur natürlich, dass du über uns schockiert bist.“
Plötzlich ruckelte der Waggon schon wieder los und Chiara verlor ihr Gleichgewicht. Sie fiel und stolperte Richtung der offenen Waggontür. Es ging so schnell, dass keiner reagieren konnte. Alle schrieen los. Aber da war Chiara schon aus der Tür gestürzt.
Schockiert rannten Beelze, Audia und Jenny zur Tür, doch sie konnten Chiara nicht mehr auffangen. Sie sahen, wie das hübsche Mädchen fiel und dabei schrie.
Wie in Zeitlupe lief Chiaras Leben vor ihren Augen ab. Sie schrie so laut sie konnte und erwartete jeden Augenblick das Aufprallen auf den Boden.
Doch da passierte es. Ihr Sturzflug wurde abgebremst! Sie öffnete die Augen und merkte wie sie wieder nach oben getragen wurde. Sie blickte um sich und fühlte eine hastige Bewegung in ihrem Rücken. Sie schaute sich über die Schulter und sah, wie ihr feenhafte, leicht rosige Flügel aus dem Rücken gewachsen waren. Mit Erstaunen versuchte sie zu realisieren, was passiert war. Sie schaute sich auf die Hände und sah, dass auch ihre Haut einen rosa Farbstich angenommen hatte. Als sie nach oben schaute, winkten ihr Beelze, Audia und Jenny freudestrahlend zu. Sodann setzte sie sich in Bewegung und flog zurück in den Waggon. Mit fragendem Blick schaute sie ihre Schulkameraden an. Dann blickte sie in ihr Spiegelbild, welches sie im Fenster dunkel erkannte. Nicht nur ihre Haut und ihre Flügel ließen sie sonderbar aussehen. Auch ihre Haarfarbe hatte ein knalliges Pink angenommen.
„Du bist nun wohl auch ein Alien“, unterbrach Audia sie in ihren Gedanken.
„Ja, du bist die vierte der fünf außerirdischen Babys, die auf die Erde gebracht wurden“, erklärte Beelze weiter.
Chiara konnte es nicht fassen. Nicht nur, dass sie eben zwei Aliens kennengelernt hatte, nein, nun war sie auch noch selbst eines. Sie war sehr schockiert über diese Nachricht und wusste gar nicht, was sie nun tun sollte. Da fing der Waggon auch wieder an zu schaukeln.
„Schnell! Du musst dieses kleine Vieh verscheuchen“, forderte Beelze sie auf. „Du kannst nach draußen fliegen und ihn vertreiben.“
Chiara dachte nicht weiter nach. Für sie war das sowieso alles wie ein Traum und so stürzte sie sich erneut aus dem Waggon. Aber diesmal hatte sie das sichere Gefühl, dass ihre Flügel sie tragen würden. Sie sauste nach oben auf das kleine Heilmed zu und klatschte es mit einem gezielten Schlag weg von dem Waggon. Heildas reagierte zunächst verwirrt, merkte aber sogleich, dass er nun keine Chance mehr hatte und sauste fluchtartig davon. Zufrieden begab sich Chiara zurück in den Waggon und ihre neuen Freunde beglückwünschten ihr zu ihrem ersten Sieg über die bösen Aliens.
Am Boden angekommen, forderte Heildas Lektra auf, für dieses Mal zu verschwinden. Der Plan war gescheitert.

Später saßen Jenny, Mei und Damon mit ihrer neu gewonnenen Gefährtin zusammen und erklärten ihr alles, was sie wissen musste. Auch Heildies war inzwischen dazu gestoßen, worüber sich Chiara zunächst erschrocken hatte, da sie dachte, es sei das böse Heildas, gegen welches sie gekämpft hatte.
Als alle Missverständnisse aus der Welt geschaffen waren, erzählte Heildies den Kids von Chiaras außerirdischer Abstammung:
„Dein ursprünglicher Name ist Pix und du kommst vom Planeten Petalouda. Das ist ein wunderbarer Ort, wo alle Bewohner friedlich miteinander umgehen. Sie haben es geschafft, eine Staatsform zu finden, bei der alle zufrieden miteinander leben konnten. Seit Jahrhunderten herrschte kein einziger Krieg mehr auf dem Planeten, bis der Dunkle Welche auftauchte. Da die Bewohner Waffen verabscheuten, war Petalouda das erste Ziel des bösen Meisters und die Bewohner waren ihm hilflos ausgeliefert. Schnell mussten sie sich ergeben und waren damit zu den ersten Sklaven vom Dunklen Welchen geworden. Nur deine Eltern konnten dich in Sicherheit bringen, indem sie Lucius baten, dich mitzunehmen.“
„Und haben alle Bewohner des Planteten Flügel gehabt?“
„Ja, diese und die rosige Haut sind das Merkmal der Bewohner. Zudem waren alle Bewohner überaus hübsch und attraktiv.“ Heildies lächelte.
„Dann ist es kein Wunder, dass ich so unwahrscheinlich schön bin“, erwiderte Chiara äußerst affektiert, sodass alle anfangen mussten zu lachen.

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