Mittwoch, 7. Mai 2014

[Abgebrochen] Aufatmen von Anita Krüger

Dieses Buch behandelt die "schwere" Kindheit eines Mädchens in den 50er Jahren. Vom Klappentext fand ich das interessant und daher wollte ich dieses Buch, was schon länger auf meinem SuB lag, endlich lesen.
Den Schreibstil fand ich sehr schön. Die Autorin besitzt eine bildhafte Sprache, sodass ich mir alles wunderbar vorstellen konnte. Allerdings war der Inhalt der Erzählungen einfach nur langweilig. Ich möchte der Protagonistin ihre "schwierige" Kindheit nicht abspenstig machen, da das Arbeiten in einem Hotel unter der Führung eines strengen Vaters sicherlich sehr hart ist, aber die Autorin erzählt dies mit einer Heiterkeit und Freude, dass keine Tragik und keine Emotionen bei mir hervorgebracht werden. Alles, was erzählt wird, kam mir so belanglos vor. Selbst als Julia fast von ihren Brüdern (aufgrund eines Streiches) getötet wird, erzählt sie das so nebenher, als wäre es die normalste Sache der Welt. Ich erwartete die ganze Zeit das angekündigte Drama und die Tragik des Romans, aber sie kamen nicht auf. Nach über 200 Seiten musste ich das Buch nun einfach abbrechen. Es ging nicht mehr. Es tut mir leid, aber für mich war das verschwendete Zeit. Schade...

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