Sonntag, 16. März 2014

Splitter von Sebastian Fitzek

Inhalt: Marc Lucas hat bei einem Autounfall seine schwangere Frau verloren und gibt sich dafür selbst die Schuld. Um dieses Trauma zu vergessen, wird ihm von einer speziellen Klinik die Teilnahme an einem Experiment angeboten, bei dem er die Erinnerung daran vergisst.

Meine Meinung: Auf einen weiteren Psychothriller von einem meiner liebsten Autoren freute ich mich sehr. Die Handlung fing auch sehr vielversprechend an. Wie bei vielen Werken des Autors handelt das Buch von Gedächtnisverlust. Doch diesmal scheint es so, als ob die Angehörigen des Protagonisten allesamt das Gedächtnis verloren hätten und nur er die Wahrheit kennt. Doch das Verwirrspiel wird immer absurder und schließlich kam es mir als Leser so vor, als ob die Hauptfigur an Wahnvorstellungen handelt. Für mich ist ein Roman gut, wenn man man dem Protagonisten vertraut und seinen Sinnen traut. Doch bei diesem Buch ist es so, dass ich an der Hauptfigur zweifelte und selbst daran glaubte, dass er spinnt. Dies ist beim Lesen irritierend und ich weiß nicht, ob ich es als innovative Idee oder störend empfinden soll. Dahingegen bin ich im Zwiespalt. Vom Schreibstil her kann ich wie immer nur Positives berichten. Das Werk lässt sich gut lesen und meine Vorstellungskraft wurde perfekt in Gang gesetzt. Das Ende klärt alles schlüssig auf, obwohl ich zugeben muss, dass es mich nicht zufrieden gestellt hat. Ich fand es ziemlich an den Haaren herbei gezogen. Insgesamt kann man aber sagen, dass es typischer Fitzek ist.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
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Taschenbuch: 384 Seiten 
Verlag: Knaur (9. August 2010) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3426503727 
ISBN-13: 978-3426503720

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