Mittwoch, 26. Februar 2014

[Alien Fighter] Kapitel 3: Chaotische Begegnung


Ein neuer Schultag steht an und Damon hat überhaupt keine Lust, den Tag zum Lernen aufzubringen. Und dann steht in der nächsten Woche auch noch eine Mathearbeit auf dem Stundenplan. Er ist vollkommen demotiviert. Da macht ihm Jenny den Vorschlag, dass sie doch am Nachmittag ins Kino gehen könnten. Wenn er diese Aussicht hätte, könnte er den Tag doch viel leichter überstehen. Und da hatte sie vollkommen Recht. Schon ging es Damon besser. Voller Vorfreude betraten sie das Schulgelände. Jenny kannte eben ihren besten Freund.
Mit ein wenig Abstand betrachtete Lektra das Treiben der beiden Freunde und sah sie lachend davonlaufen. Lektra erinnerte sich sofort daran, dass das Mädchen auch im Museum bei dem Jungen war und die beiden deshalb sehr gute Freunde sein mussten. Sofort kam ihr eine Idee in den Sinn und sie machte sich auf den Weg zu ihrem Meister, um ihm von ihrem neuen Plan zu berichten.
Doch Ilusio war nicht sehr gut auf Lektra zu sprechen, da sie in der letzten Zeit so oft versagt hatte.
„Du hast das Artefakt ja noch immer nicht gefunden“, schrie er sie mit seiner rauen Stimme an.
„Es tut mir schrecklich leid, Meister. Aber immer kommt mir dieser Knirps vom Planeten Capra in den Weg“, wimmerte sie, denn sie hatte Angst, bestraft zu werden.
„Vielleicht sollte jemand anderes deinen Job übernehmen und nach dem Artefakt suchen.“
„Bitte gebt mir noch eine Chance, Meister“, bettelte sie, „ich habe einen Plan.“
Sie brachte ihm seine Idee vor und Ilusio lauschte neugierig auf ihre Worte. Schließlich war er aber dann doch angetan von ihrem Vorschlag:
„Nun gut, dein Plan klingt jedenfalls nicht so schlecht, wie ich befürchtete. Aber trotzdem beauftrage ich jemand anderen mit der Suche nach dem Artefakt. So kannst du dich voll und ganz auf den Sohn von Lucius konzentrieren und ihm endlich den Gar ausmachen.“
„Danke, mein Meister.“ Lektra verbeugte sich.
„Soll Datt!“, rief Ilusio aus und ein weiteres Wesen betrat den dunklen Raum. Es war ein groß gewachsenes Wesen, das eine vollkommen blaue Rüstung anhatte. Auf dem Kopf trug es einen großen, schweren Helm mit einem dunklen Visier, das nicht einmal die Augen durchschimmern ließ.
„Zu Ihren Diensten“, erklang eine metallene Stimme stumpf durch den Helm.
„Ab jetzt wirst du Lektras Aufgabe übernehmen und nach dem Artefakt auf der Erde suchen“, befahl Ilusio dem außerirdischen Ritter.
„Jawohl“, entgegnete Soll Datt, verbeugte sich und trat ab.
Lektra war nicht gerade erfreut von der Wendung, da sie lieber weiter nach dem Artefakt gesucht hätte, aber sie war froh darüber, wenigstens weiterhin für ihren Meister arbeiten zu dürfen, ohne bestraft zu werden. Nur zu gut wusste sie, was geschehen würde, wenn Iluisio sie nicht mehr in seinen Diensten brauchen würde. Ihre neue Aufgabe war vielleicht nicht die einfachste, aber immerhin hatte sie eine.
„Nun kommen wir zu dir zurück, Lektra“, fuhr der vermummte Meister fort. „Ich werde meine Kräfte jetzt einsetzen, um eine Illusion zu erschaffen.“ Die Gabe der Erschaffung von Trugbildern war die besondere Fähigkeit von einigen Wesen des Planeten Finster, von dem Ilusio und sein Vater, der Dunkle Welche, herstammten. Mit dieser Fähigkeit konnte er schon viele Lebewesen täuschen und diesmal wollten sie damit den jungen Beelze austricksen.
Ilusio erhob seine Hände und konzentrierte sich. Plötzlich veränderte Lektra ihr komplettes Aussehen. Ihre blonden Haare wurden etwas dunkler, ihre leuchtend roten Augen nahmen ein wunderschönes Blau und auch ihr Gesicht nahm weichere Züge an.
„Wow“, rief sie aus, als sie ihre Gesichtszüge betastete und dabei stellte sie fest, dass auch ihre schrille Stimme nun eine andere, schönere Klangfarbe angenommen hatte. Sie war nun vollkommen verändert. Und mit diesem Aussehen sollte ihr Plan gelingen.

Nach der Schule hatten Jenny und Damon noch mal kurz darüber diskutiert, welchen Film sie sich anschauen wollten. Damon war ja für einen spannenden Actionfilm gewesen, aber Jenny wollte unbedingt eine neue Liebeskomödie sehen, die gerade erst in den Kinos angelaufen war. Schließlich konnte sie ihn auch damit überzeugen, dass er ebenso gerne Komödien schaute wie sie und dieser Anteil bei ihrem Film enthalten wäre, während ein Actionfilm so gar nichts für sie wäre. Somit war die Liebeskomödie der logische Kompromiss. Damon konnte nichts gegen ihre gerissenen Argumente einbringen und willigte schließlich ein. Davon abgesehen erinnerte Jenny Damon daran, doch diesmal pünktlich zu erscheinen, weil er sich gewöhnlich ein wenig Zeit ließ. Sie trennten sich erst, als Damon hoch und heilig versprach, diesmal zur besprochenen Zeit wirklich beim genannten Treffpunkt zu sein. Noch mehr! Er sagte sogar zu, eine Viertelstunde früher da zu sein, woran Jenny selbstverständlich zweifelte.
Aber es war dann doch tatsächlich so. Damon stand 15 Minuten vor der besprochenen Uhrzeit vorm Kino und wartete auf Jenny. Vor dem Kinoeingang hatte sich schon eine kleine Reihe gebildet. Viele Pärchen standen da und Damon vermutete, dass viele Mädchen ihre Freunde dazu überreden konnten, sich die neue Liebeskomödie mit ihnen anzuschauen. Unwillkürlich musste er grinsen, denn obwohl er nicht mit Jenny zusammen war, konnte sie ihn zu so einem Film überreden.
Keine fünf Minuten später stand auch schon Jenny neben ihm:
„Hallo Damon! Wie geht es dir?“
„Äh… ganz gut“, antwortete er irritiert, weil er mit so einer Begrüßung nicht gerechnet hatte.
„Wollen wir etwas zusammen unternehmen?“
„Aber deshalb sind wir doch hier“, gab er weiterhin verwirrt zurück. „Hast du das schon vergessen? Wir wollten uns einen Film ansehen?“
Jenny überlegte kurz und sagte dann:
„Wollen wir nicht lieber in den Park gehen? Es ist so ein schönes Wetter. Da wollen wir den Tag doch nicht in einem muffigen Kino verbringen, oder?“
Jetzt dachte Damon, dass sie völlig übergeschnappt sei, denn es war ja sie, die den Vorschlag gemacht hatte und auch unbedingt diesen neuen Film sehen wollte. Doch bevor er etwas dagegen sagen konnte, zog sie ihn am Arm und zerrte ihn weg vom Kino.
Was Damon nicht erahnte, war, dass es sich gar nicht um die richtige Jenny handelte, die ihn vom Kino weggebracht hatte. Hinter der Maske, oder besser gesagt hinter der Illusion, steckte Lektra. Ihr mieser Plan war es, sich als seine beste Freundin Jenny auszugeben, um ihm ein paar Informationen zu entlocken. Vielleicht konnte sie so mehr erfahren, falls Damon oder besser gesagt Beelze doch etwas über das Artefakt wusste. Und wenn nicht, konnte sie ihn immer noch in eine Falle locken und ihn so überraschend angreifen.
Zehn Minuten später tauchte dann auch die wahre Jenny vor dem Kino auf und wunderte sich, wo Damon geblieben war. Natürlich nahm sie erst an, dass er doch nur wieder zu spät dran wäre. Doch als die Minuten vergingen und der Film nun bald schon anfangen sollte, schickte sie ihm eine SMS, auf deren Antwort sie vergeblich wartete. Damon hatte nämlich sein Handy abgeschaltet, als er vor dem Kino auf Jenny wartete, denn im Kino durfte man diese ja nicht angeschaltet haben. Nachdem Jenny dann auch bei Damon zuhause anrief und da niemand ans Telefon ging, beschloss sie kurzerhand nach ihm zu suchen.
Währendessen waren Lektra alias Jenny und Damon schon im Park angekommen und schlenderten dort ein wenig durch die Gegend. Damon war noch immer irritiert von dem Sinneswandel seiner besten Freundin und hakte deshalb nach:
„Was war denn eben eigentlich los, Jenny? Du wolltest doch eigentlich mit mir ins Kino? Warum jetzt doch nicht?“
„Das hatte ich dir doch schon erklärt“, entgegnete sie, „im Kino ist es muffig und wir sollten diesen wunderschönen sonnigen Tag doch genießen.“ Bei diesen Worten hakte sie sich bei ihm unter den Arm ein und lehnte ihren Kopf an seine Schulter. Dabei wurde ihm ganz warm und sein Herz fing an zu pochen. Er konnte keinen klaren Gedanken fassen und ließ die ganze Sache einfach zu, ohne zu überlegen. So spazierten sie einfach weiter und Lektra dachte darüber nach, wie sie den Jungen aus der Reserve locken konnte.

Die wahre Jenny suchte derweil weiter nach Damon und war sehr sauer darüber, dass er sie so versetzt hatte. Andererseits befürchtete sie auch, dass ihm vielleicht etwas zugestoßen sein könnte und machte sich große Sorgen. Wenn diese Furcht nicht da wäre, hätte sie längst den Weg nach Hause angetreten und darauf gewartet, dass sich Damon bei ihr meldete und sich entschuldigte.
Glücklicherweise traf sie einen Schulkameraden von Damon und ihr auf der Straße und sie erkundigte sich bei ihm, ob er Damon vielleicht gesehen haben könnte.
„Hast du ihn etwa verloren?“, fragte er verdutzt. „Ich habe euch vorhin Richtung Park laufen sehen. Das war vor ungefähr einer halben Stunde.“
„Uns?“, erwiderte sie verwundert. „Vor einer halben Stunde war ich gar nicht mit ihm zusammen.“
„Dann habe ich mich vielleicht verguckt. Aber er war mit einem Mädchen zusammen und die sind zum Park gelaufen. Hast du vielleicht eine Zwillingsschwester?“
Bevor der Junge eine Antwort bekommen hatte, sauste Jenny schon ziemlich wütend davon und ließ ihn verdutzt auf dem Weg stehen. Jenny raste innerlich bei dem Gedanken, Damon könnte sie wegen einem anderen Mädchen versetzt haben und so wollte sie ihn sogleich zur Rede stellen. Sie stürzte davon in Richtung des Parks.

Dort war Lektra immer noch dabei, sich zu überlegen, wie sie Informationen aus Damon heraus bekommen könnte.
„Sag mal, Damon. Du hast doch keine Geheimnisse vor mir, deiner besten Freundin, oder?“
„Wie kommst du denn jetzt darauf?“, erwiderte er verunsichert.
„Ach nur so. Ich habe jedenfalls keine vor dir.“
„Super“, brachte Damon schwitzend heraus, „das finde ich toll.“ Jetzt war er komplett durcheinander. Ahnte sie etwa, dass in ihm auch der außerirdische Beelze vom Planeten Capra steckte? Und wenn ja, woher wusste sie das? Oder kannte sie ihn so gut, dass sie erahnte, wenn er etwas vor ihr verschwieg? Er war völlig aus der Fassung, löste sich von ihr und ging ein paar Schritte voran. Dabei sprach er ausweichend:
„Ist das Wetter nicht super? Atme doch mal diese frische Luft ein. Herrlich!“ Er breitete seine Arme aus und nahm einen langen Atemzug.
Lektra sah ihren Plan davonfliegen und überlegte angestrengt, wie sie das Blatt doch noch wenden könnte.
Doch da erklang eine Stimme:
„Damon, da bist du ja!“ Es war die wahre Jenny, die von vorne auf Damon zukam und gar nicht bemerkte, wer hinter ihm stand.
Damon erschrak und schaute seine Freundin verdutzt an, dann drehte er sich um und blickte in die Augen der falschen Jenny, die nur mit den Schultern zuckte, als ob sie nicht wüsste, was vor sich ging.
Da erblickte die wahre Jenny ihre Doppelgängerin und stieß einen hohen Schrei aus, der die Aufmerksamkeit aller Menschen im Park auf die drei zog. Diese dachten sich aber nichts dabei, denn für sie musste es lediglich so aussehen, als wäre da ein Zwillingspärchen.
Als sich Jenny nach einer Schreckminute wieder versuchte zu sammeln, sprach sie ihr falsches Ich an:
„Wer bist du? Was geht hier vor?“
Damon roch nun auch den Braten, drehte sich herum und stellte sich schützend vor die richtige Jenny. Nun wusste Lektra, dass sie ihre wahre Identität nicht mehr länger leugnen konnte und lüftete das Geheimnis:
„Jetzt ist es wohl raus. Ich hätte mir erhofft, dass ich länger Zeit bekomme, um mit dir allein zu sein.“ Die falsche Jenny holte eine ihrer Minibomben hervor und warf sie vor sich auf den Boden. Ein kleine Explosion folgte und rauch stieg auf. Als sich der Rauch verzogen hatte, stand Lektra vor ihnen, wie sie leibte und lebte. Die Menschen im Park schrieen bei diesem Spektakel und rannten schnell davon.
„Lektra, du bist es also“, schrie Damon.
„Da-da-das ist die Frau aus dem Museum“, stotterte Jenny ängstlich.
Mittlerweile war es menschenleer geworden und nur noch die drei hielten sich dort auf.
„Damon, was hat das zu bedeuten?“, fragte Jenny ihren Freund, dem tausend Gedanken gleichzeitig durch den Kopf gingen. Er musste seine Freundin beschützen, aber andererseits konnte er ja nicht so einfach vor ihr seine Identität als Beelze preisgeben. Ihm blieb aber nichts anderes übrig und so rief er:
„Capra, Alien Form!“
Jenny erschrak erneut und flüchtete sich hinter einen Baum, als sie sah, wie Damons Haut rot wurde und Hörner aus seinem Kopf wuchsen. Sie hatte Todesangst und wusste nicht, was hier vor sich ging.
„Es tut mir leid, Jenny“, sprach Beelze zu seiner Freundin. „Ich habe auch erst vor kurzem erfahren, dass ich eigentlich ein Außerirdischer bin, genau wie diese Frau. Es gibt nur einen Unterschied: Sie verfolgt Böses und ich muss sie aufhalten.“
„Pah!“, mischte sich nun Lektra ein. „Du wirst mich nicht aufhalten können. Ganz im Gegenteil, ich werde dich endgültig fertigmachen.“ Sie holte wieder eine ihrer murmelgroßen Bomben hervor und warf sie auf Beelze, der einen großen Satz zur Seite machte, sodass die Bombe ein paar Meter hinter ihm explodierte.
Jenny schrie panisch und heulte los vor Angst.
„Beruhige dich, Jenny! Ich habe alles im Griff!“ Er wollte näher auf sie zugehen und sie in den Arm nehmen, aber Jenny schüttelte nur energisch den Kopf und ging ein paar Schritt rückwärts. Schließlich drehte sie sich herum und rannte, so schnell ihre Füße sie trugen, davon.
Erst überlegte Beelze, ob er ihr hinterher laufen sollte, aber momentan hatte das Vertreiben von Lektra einfach Priorität. Er drehte sich um und holte ein Feuerzeug aus seiner Hosentasche.
„Diesmal bin ich vorbereitet, Lektra! Ich brauche kein Feuer mehr, welches du mir erschaffst. Ich erschaffe mein eigenes.“ Mit diesen Worten entzündete er die Flamme seines Feuerzeuges, hielt seine Hand in sie und brachte daraus einen größeren Feuerball hervor, den er auf Lektra schleuderte. Sie war so überrascht, dass sie nicht mehr ausweichen konnte und wurde zu Boden geschleudert. Ihre Klamotten fingen Feuer und sie wälzte sich auf dem Boden hin und her, um es zu löschen. Als sie es geschafft hatte und ihre schwarz verbrannten Kleider sah, fluchte sie nur laut los und rannte dann auch in die andere Richtung davon. Bevor sie zu weit weg war, drehte sie sich noch mal um und schrie:
„Das wirst du alles büßen, Beelze! Darauf kannst du dich verlassen.“ Und dann war sie weg.

Später zuhause angekommen versuchte Damon seine Freundin Jenny telefonisch zu erreichen, doch sie antwortete nicht, weder auf Anrufe, noch auf SMS. Er verzweifelte, denn er wusste nicht, was er tun sollte. Er wollte Jenny nicht ängstigen oder sie erschrecken. Er wollte sie doch nur beschützen und sah daher keine andere Möglichkeit, als sich vor ihren Augen zu verwandeln.
Heildies versuchte sein Bestes, um Damon aufzumuntern, aber dies war ein schwieriges Unterfangen. Jenny und Damon kannten sich fast ihr ganzes Leben lang und nun hatte er ihr Angst eingeflößt. Heildies konnte sich bildlich vorstellen, was das wohl bedeutete, aber auch es wusste nicht wirklich, wie Damon sich verhalten sollte. Sein einziger Vorschlag war:
„Vielleicht solltest du persönlich bei ihr vorbeischauen und versuchen, mit ihr zu reden.“
„Aber ich will sie nicht noch mal in Panik versetzen. Du hättest ihren Blick sehen müssen, als sie davon gerannt ist. Als sei ich ein Monster“, seufzte Damon, „und vielleicht bin ich das ja auch.“
„Rede doch keinen Unsinn“, entgegnete ihm Heildies, „du bist doch kein Monster!“
Aber hierbei war sich Damon nicht mehr so sicher. Und schon wieder geriet er in Zweifel, was seine Persönlichkeit betraf. Er hatte niemals damit gerechnet, dass er mit seiner außerirdischen Seite aeine engsten Lieben aus einem Leben vertreiben könnte. Er ahnte zu keinem Zeitpunkt, dass sie ihm aus Angst vor ihm einmal den Rücken kehren würden. Und diese Tatsache beängstigte ihn selbst nun ebenso. An dieser Tatsache hatte er in der nahen Zukunft sicherlich noch zu knabbern. Er wusste, dass ihn eine schlaflose Nacht erwarten würde.

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