Mittwoch, 31. Juli 2013

[Monatsrückblick] Juli 2013

Der Juli ist vorbei und ich habe nur noch knapp 3 Wochen Sommerferien, eher 2,5. Ich hatte mir erhofft, in den Ferien ganz viel zu lesen. Ein bisschen mehr war es bislang auch, aber noch nicht so viel, wie ich es mir gewünscht hätte. 

Werfen wir mal einen Blick auf meine gelesenen Bücher:
Immerhin waren es 6 Bücher, wobei ein Wälzer darunter war. Somit lande ich bei sage und schreibe 33 Bücher in diesem Jahr. Keine großartige Leistung...

Aber ein Manga war auch noch dabei:

In Sachen Film-Reviews sieht es nicht so schlecht aus:
 Das macht 13 Filme, womit mein Filmverzeichnis auf insgesamt 40 Filme steigt. Aber dazu muss gesagt sein, dass ich einige Reviews in Petto hatte, weil ich ein Film-Journal seit Januar 2012 führe. Da konnte ich einige Reviews daraus abschreiben. Nun habe ich aber alle darauf kopiert und muss mich nun nur noch auf die Filme stützen, die ich auch definitiv in dem jeweiligen Monat gesehen habe.

Neu eingezogen ist bei mir diesen Monat irgendwie gar nichts, bzw. nichts, was ich nicht schon gelesen oder geschaut hätte. Ein Buch ("Die rote Zora und ihre Bande") habe ich abgebrochen. Mein SuB ist nun auf 32 Bücher - also 3 Bücher weniger als im Vormonat - geschrumpft.

Zu meinen üblichen Rubriken habe ich nur wenige Einträge geschrieben. Dazu gehörten die "Neuerscheinungen" und "Ich blogge...". Ansonsten gab es aber ein paar besondere Specials - wie das große Harry-Potter-Special und der Lese-Marathon. Zudem habe ich einen Eintrag zur Challenge-Halbzeit geschrieben und eine Frage zum Thema Brechen des Buchrückens geschrieben. Ich denke, damit war der Blog in diesem Monat einigermaßen vielfältig.

Im kommenden Monat erwarten mich die beiden letzten Bände zu Death Note. Ansonsten werde ich sehr viel arbeiten müssen, denn jetzt beginnt langsam meine stressige Prüfungszeit. Wenn ich überhaupt zum Lesen komme, wird das nur sehr wenig sein. Jetzt im August hätte ich zwar noch ein bisschen Ferien, aber ich muss noch eine Facharbeit schreiben. Aber ein paar erfreuliche Dinge stehen auch an: Zum einen werde ich diesen Freitag einen Tag lang nach Köln fahren. Da war ich noch nie (Schande über mein Haupt) und so werde ich davon wahrscheinlich an dieser Stelle berichten. Zudem habe ich im August Geburtstag. Ich bin gespannt, ob ich vielleicht auch Bücher und/oder DVDs bekomme. Ich rechne nicht damit. Aber wer weiß, was noch passiert.  
 

Dienstag, 30. Juli 2013

Brichst du deinen Büchern den Rücken?

Bei Kielfeder habe ich die Rubrik "Montagsfrage" entdeckt, in der sie bestimmte Fragen beantwortet. Das letzte Mal beantwortete sie die Frage, ob sie ihren Büchern den Rücken bricht. Ihre Antwort war ein klares Nein. Daher fühlte ich mich angesprochen, auch mal darüber zu schreiben.
Ich sehe das ähnlich wie viele andere Leserinnen und Leser: Ungeknickte Bücher sehen schöner aus. Ja, das ist wahr. Wenn sie noch wie neu und ungelesen aussehen, hat man sie gerne im Bücherregal. Allerdings gibt es einige Bücher, bei denen es sehr mühevoll ist, den Buchrücken zu erhalten. Für mich ist Lesen ein Hobby und ein Genuss. Wenn ich mich dabei anstrengen muss, dass dem Buch dabei kein Schaden zugefügt wird, macht es keinen Spaß.
Das soll nicht heißen, dass ich völlig unbedacht lese und beispielsweise das Buch komplett nach hinten knicke. Das mache ich definitiv nicht. Aber wenn es der Gemütlichkeit erfordert, klappe ich das Buch so weit auf wie es geht. Und wenn dabei ein Knick im Rücken entsteht, ist es nunmal so.
Außerdem bin ich jemand, der seine Bücher auch gerne verleiht. Und ich müsste ja jedesmal riesige Angst um meine Bücher haben, wenn andere sie in den Händen halten. Natürlich möchte ich kein völlig verschmuddeltes Buch zurück bekommen, aber ansonsten sehe ich das nicht so eng.
Außerdem hat ein "verlesenes" Buch auch etwas. Es erzählt meiner Meinung nach eine weitere Geschichte und zwar, dass es Leserinnen und Leser gab, die das Buch genießen konnten.
Wie man sieht, betrachte ich das ganze etwas differenzierter. Ich verkaufe meine Bücher nicht weiter, also müssen sie meiner Meinung nach nur "intakt" und lesbar sein. Das heißt, der Büchrücken darf ruhig angeknackst sein, solange die Seiten in dem Buch noch daran haften bleiben.

Montag, 29. Juli 2013

Gänsehaut - Wenn das Morgengrauen kommt von R.L. Stine

Inhalt: Matt möchte unbedingt ein größeres Zimmer. Aber seine Mutter verweigert ihm den Umzug in das Gästezimmer. Kurzerhand übernachtet er gegen den Willen seiner Mutter im Gästezimmer. Und als er am Morgen aufwacht, ist die Welt nicht mehr so, wie sie vorher war.

Meine Meinung: Ein paar Gänsehaut-Geschichten habe ich gelesen, aber nur wenige haben mich bislang richtig überzeugen können. Bisher empfand ich die Bücher als nette Lektüren für zwischendurch. Doch diese Geschichte à la "Und täglich grüßt das Murmeltier", nur auf eine ganz andere Art und Weise, hat mir gut gefallen. Sie ist zwar für mich persönlich nicht wirklich gruselig (was aber für jüngere Leserinnen und Leser vielleicht sein mag), aber sie sorgte durch Spannung und Humor für gute Unterhaltung. Wenn der Protagonist schläft, verändert sich die Welt um ihn herum. Das bringt Stoff für lustige Situationen. Er versucht alles, dass seine Welt wieder in normale Bahnen verläuft und dazu muss er einige Abenteuer überstehen. Manchmal ist es schade, dass eine Geschichte nicht weitergeht, vor allem, wenn man sich an die Protagonisten gewöhnt hat. Auch die Handlung würde Stoff für weitere Geschichten bieten. Aber auch als abgeschlossene Geschichte hat mich dieses Buch recht gut unterhalten können.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Taschenbuch: 128 Seiten 
Verlag: cbj (1. März 1999) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3570205401 
ISBN-13: 978-3570205402

Sonntag, 28. Juli 2013

Gänsehaut - Hühnerzauber von R.L. Stine

Inhalt: Harriet und Harold leben in einem kleinen Dorf, in der auch eine seltsam dunkel gekleidete Frau namens Vanessa wohnt. Eines Tages verärgern die beiden Geschwister die Frau. Daraufhin spricht Vanessa einen Fluch aus. Danach müssen die Kinder miterleben, wie sie sich langsam in Hühner verwandeln.

Meine Meinung: Die Gänsehaut-Bücher sind nicht wirklich anspruchsvoll, aber gerade für jüngere Leser bringen sie eine spannende und gruselige Unterhaltung für zwischendurch. Auch ich lese sie manchmal ganz gerne, wenn ich eine kurze Abwechslung von der Erwachsenen-Literatur brauche. Dieser Band erfüllte meine Erwartungen. Die Geschichte in diesem Werk ist rund, was man auch nicht von jedem Band der Gänsehaut-Reihe erwarten kann. Die Protagonisten sind dieses Mal dreidimensionaler als ich es gewohnt bin. Man lernt mehr über ihr Leben und ihren Charakter kennen. Zudem wurden durch diesen Band zum ersten Mal meine Emotionen angesprochen und das Verhalten beispielsweise der Mutter der beiden Kinder, aber auch Harolds Art haben mich ein wenig aufgeregt. Schön ist es auch, dass jedes - kurze - Kapitel mit einem Cliffhanger endet, sodass man weiter lesen möchte. Für mich war es definitiv die beste Gänsehaut-Geschichte, die ich gelesen habe.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Taschenbuch: 128 Seiten 
Verlag: cbj (1. Januar 1999) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3570205398 
ISBN-13: 978-3570205396

Samstag, 27. Juli 2013

[Film-Review] Alvin und die Chipmunks 3 - Chipbruch

Inhalt: Im dritten Teil der Chipmunks unternimmt Dave mit seinen Jungs und den Chipettes eine Reise auf einem Luxusdampfer. Doch wie es so läuft, erleiden sie Schiffbruch und landen auf einer mehr oder minder einsamen Insel.

Meine Meinung: Schon als Kind habe ich die Chipmunks vergöttert. Ich liebte die Zeichentrickserie und fand sie sehr witzig. Als die Filme in die Kinos kamen, musste ich sie mir ansehen und war begeistert von den ersten beiden Teilen. Teil 3 kann das Niveau leider nicht so ganz halten. Die Chipmunks sind wie immer süß und lustig. Die Handlung ist auch ganz gut, da es einen logischen Spannungsbogen gibt. Leider gibt es allerdings nicht so viele Stellen im Film, bei denen man so richtig lachen muss wie ich es in den ersten beiden Teilen musste. Zudem macht die Musik und der Gesang den Charme der Chipmunks aus. In diesem dritten Teil hatte ich mir deshalb ein paar mehr Gesangseinlagen erhofft. Falls es weitere Teile geben sollte, müssen die Chipmunks meiner Meinung nach zurück auf die Bühne und nicht mehr auf eine einsame Insel oder ähnliches. Der Vollständigkeit halber kann man sich den Film aber ansehen.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗

Regisseur(e): Mike Mitchell 
Komponist: Mark Mothersbaugh 
FSK: Ohne Altersbeschränkung 
Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
Produktionsjahr: 2011 
Spieldauer: 84 Minuten

Freitag, 26. Juli 2013

[Film-Review] Jonas - Stell dir vor, es ist Schule und du musst wieder hin

Inhalt: Der 18jährige Jonas ist mehrfach sitzen geblieben und bekommt nun seine letzte Chance, seinen Realschulabschluss zu machen. In seiner Bewährungsphase wird er von einem Kamerateam begleitet.

Meine Meinung: Christian Ulmen kennt man aus verschiedenen Comic-Produktionen. Die Idee hinter diesem Film fand ich sehr interessant und daher musste ich mir den Film damals im Kino ansehen. Dieser Film ist mal etwas komplett anderes. Unter dem Schein einer Dokumentation werden lustige Situationen in einer Schule eingefangen bzw. inszeniert. Gerade ich als angehender Lehrer (und ehemaliger Schüler) stand oft vor ähnlichen Situationen und konnte mich deshalb sehr gut darin identifizieren. Es ist ein unerwartet witziger Film mit sehr viel Charme. Mir ist leider unklar, inwieweit Lehrkräfte und Schüler/innen wussten, wer hinter Jonas steckt. Mir kommt es jedenfalls so vor, als ob sie größtenteils das Ganze für bare Münze nehmen. Aber selbst wenn alles lediglich gestellt ist, macht es Spaß, sich den Film anzusehen. Ich kann ihn wirklich jedem empfehlen, vor allem Personen, die aktuell noch die Schule besuchen.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗

Regisseur(e): Robert Wilde 
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: Euro Video 
Produktionsjahr: 2011 
Spieldauer: 105 Minuten

Donnerstag, 25. Juli 2013

[Film-Review] Die Muppets

Inhalt: Walter - selbst eine Puppe - ist wohl der größte Fan der Muppets. Bei einem Besuch der Muppet Studios findet er heraus, dass der böse Tex Richman die Studios abreißen möchte, wenn keiner sie ihm für 10 Mio. Dollar abkaufen kann. Nun muss die alte Crew noch mal ran, um eine Show zusammen zu stellen, mit der das Geld aufgetrieben werden kann.

Meine Meinung: Als Kind habe ich die Muppet-Show geliebt. Egal ob Fozzys nicht lustige Witze, Gonzos tollpatschige Stunts, Schweine im Weltall oder die tolle Kochshow mit dem schwedischen Koch. Besonders witzig fand ich immer Miss Piggys Annäherungsversuche an Kermit. Schon alleine aus nostalgischen Gründen musste ich mir diesen Film anschauen. Und in dieser Beziehung hat er meine Erwartungen erfüllt und ist daher ein richtiger Hit für mich. Ich liebe diese Puppen und mich freut es sehr, sie wieder zu sehen. Gerade Miss Piggy kann mich in diesem Film wie in alter Manier zum Lachen bringen. Eine der Hauptrollen wird von Jason Segel, den man aus "How I met your mother" kennt, gespielt. Das finde ich auch toll. Früher trat ja immer ein Gaststar in der Muppet Show auf und die heutigen Promis in diesem Kontext zu sehen, finde ich fantastisch. Dieser Film bringt mich defintiv ins Muppet-Fieber und ich hoffe, dass die heutigen Kids genauso viel Spaß an den Muppets finden können wie ich damals.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Regisseur(e): James Bobin 
Komponist: Christophe Beck, Bret McKenzie 
FSK: Ohne Altersbeschränkung 
Studio: Walt Disney
Produktionsjahr: 2011 
Spieldauer: 103 Minuten

Mittwoch, 24. Juli 2013

[Film-Review] Jack und Jill

Inhalt: Jack hat im Gegensatz zu seiner Zwillingsschwester Jill eine glückliche Familie. Daher drängt die etwas seltsane zbd schräge Jill sich ihrem Bruder auf. Um sie loszuwerden, würde Jack seine Schwester gerne an den Mann bringen.

Meine Meinung: Ich liebe Filme, in denen Adam Sandler mitspielt. In diesem Film besetzt er sogar beide Hauptrollen, indem er ein Zwillingspärchen spielt. Adam Sandler in Frauenkleidern musste ich mir deshalb unbedingt anschauen. Der Film ist eine sehr unterhaltsame Komödie. Nicht nur Jill sorgt mit ihrer Art für herzhafte Lacher (wie kann es auch anders sein, wenn sie von Adam Sandler gespielt wird?), sondern auch überraschenderweise die Rollen von Jacks Kindern. Ich habe sehr oft lachen müssen und von dem Inhalt her, ist die Geschichte auch nicht albern, wie man es vielleicht hätte vermuten können, da Männer in Frauenkleider oftmals sehr lächerlich wirken. Aber hier handelt es sich ja nicht um eine Parodie. Die Handlung hatte seinen Sinn und bietete teilweise sogar tragische Momente. Im Großen und Ganzen ist dies ein empfehlenswerter Film für die ganze Familie.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗

Regisseur(e): Dennis Dugan 
FSK: Ohne Altersbeschränkung 
Studio: Sony Pictures Home Entertainment 
Produktionsjahr: 2011 
Spieldauer: 87 Minuten

Dienstag, 23. Juli 2013

Hausverbot von Mariola Brillowska

Inhalt: Lola wächst in Polen auf und möchte Künstlerin werden. Da sie in Deutschland bessere Chancen sieht, dies zu verwirklichen, wandert sie aus. In ihrer neuen Wahlheimat schlägt sie sich mit wenig Geld, viel Arbeit und ausschweifenden Partys durch das Leben.

Meine Meinung: Ich bin ein großer Fan der Künstlerin Mariola Brillowska und habe schon ein paar ihrer Performances besucht. Auch ihre Animationen liebe ich. Sie ist eine besondere Persönlichkeit, die mich immer wieder schockieren kann. Kritiker würden ihre Werke als trashig bezeichnen, ich finde sie allerdings faszinierend. Bei einer Performance stellte sie dann ihren Roman vor und las ein wenig daraus vor. Bis dahin wusste ich gar nicht, dass sie ein Buch heraus bringen würde. Total euphorisiert von dieser Neuigkeit, konnte ich ihrer kurzen Lesung gar nicht mehr folgen. Das war mir aber egal, denn das Buch würde ich mir sowieso besorgen. Von dem Buch erwartete ich, darin genau ihre Art wiederzufinden und ebenfalls so schockiert und fasziniert zu sein, wie ich es von ihren seltsam surrealen und recht perversen Animationen und Performances bin. Überraschenderweise ist es allerdings ein recht gewöhnlicher Roman, der von Mariolas eigener Biografie erzählen könnte. Vom Schreibstil finde ich das Buch sehr gut (wobei mir bewusst ist, dass sie sicherlich Hilfe diesbezüglich hatte). Auch die Handlung ist sehr interessant. Ich stellte mir beim Lesen stets vor, dass die Autorin von ihrem eigenen Leben erzählt. Sie deutete ja auch bei ihrer Lesung an, dass der Roman teilweise autobiografisch ist. Für mich war das sehr spannend und ich wollte immer mehr wissen. Ich gewöhnte mich recht schnell an die Seriösität des Buches, was im kompletten Gegensatz zu dem steht, was ich sonst von der Autorin weiß. Insgesamt wurde ich sehr gut unterhalten und kann das Buch jedem Kunstinteressierten empfehlen, denn damit erhascht man einen kleinen Blick hinter die Kulissen einer Künstlerin.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 320 Seiten 
Verlag: LangenMüller; Auflage: 1. Aufl. (10. Juli 2013) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3784433332 
ISBN-13: 978-3784433332

Montag, 22. Juli 2013

[Film-Review] Safe House

Inhalt: US-Geheimagent Matt Weston arbeitet in einem sogenannten Safe House in Kapstadt. Die Regierung lässt den Schwerverbrecher Tobin Frost dahin bringen, als der Unterschlupf von Leuten angegriffen wird, die hinter Frost her sind. Weston muss Frost nun an einen sicheren Ort bringen, wobei er ständig auf der Flucht von den Terroristen ist.

Meine Meinung: Ich bin absolut kein Actionfilm-Fan und hätte mir diesen Film wohl nicht angeschaut, wenn ich nicht damals zufällig bei einer Sneak-Preview im Kino gewesen wäre. Trotzdem versuchte ich unvoreingenommen an den Film zu gehen. Von der Handlung her hatte ich es sehr schwer, dem Film zu folgen. Ich habe einfach das komplizierte politische System, welches hinter den Safe Houses steckt, nicht verstanden. Es gibt auch nur spärliche Erklärungen. Insgesamt machte dies den Film ziemlich langweilig für mich. Die Action-Szenen sind wahrscheinlich für einen Actionfilmliebhaber ganz gut gemacht, aber die ständigen Verfolgungsjagden gehen mir auf die Nerven. Für mich muss das eher mit Handlung untermauert sein und nicht nur der Effekthascherei wegen passieren. Mehr hat der Film meiner Meinung nach nicht zu bieten. Da er fast zwei Stunden dauert, zog sich die Zeit für mich ewig hin. Das ist mir zu lang. Insgesamt finde ich den Film sehr schwach, aber wer Action liebt, kann sich ihn mal anschauen.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Regisseur(e): Daniel Espinosa 
Komponist: Ramin Djawadi 
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren 
Studio: Universal Pictures Germany GmbH
Produktionsjahr: 2012 
Spieldauer: 110 Minuten

Sonntag, 21. Juli 2013

[Film-Review] Die eiserne Lady

Inhalt: In dem Film geht es um das Leben der englischen Politikerin Margaret Thatcher. Es zeigt, wie sie von einem Mädchen aus einfachen Verhältnissen zum ersten weiblichen Premierminister wurde.

Meine Meinung: Politische Filme gehören eigentlich nicht zu meinen bevorzugten Genres. Auch Biographien schaue ich eher weniger. Doch da hier Meryl Streep die Hauptrolle spielt, musste ich den Film unbedingt schauen. Zudem hatten wir damals die Kinokarten für den Film gewonnen und daher wurde mir die Entscheidung abgenommen. Ich dachte mir vorher schon, dass die Schauspielerin die Rolle gut spielen wird. Doch meine Erwartungen wurden sogar mehr als übertroffen. Irgendwie rechnete ich mit einem langweiligen politischen Film. Stattdessen ist er dramatisch, sehr interessant, spannend und stellenweise sogar lustig. Meryl Streep spielt die Rolle hervorragend, sodass mir der Film sehr viel Spaß bereitet. Sie schaffte es, dass ich die letzten Zweifel an diesen Film beseitigen konnte. Und das beste: Auf unterhaltsame Weise habe ich sogar etwas über die Geschichte Englands erfahren und gelernt. Ich denke, dieser Film kann sogar Menschen begeistern, die nicht so politisch interessiert sind.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Regisseur(e): Phyllida Lloyd 
Komponist: Thomas Newman 
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: Concorde Video DVD
 Produktionsjahr: 2011 
Spieldauer: 101 Minuten

Samstag, 20. Juli 2013

Blinde Vögel von Ursula Poznanski

Inhalt: Zwei Leichen führen Ermittlerin Beatrice Kaspary in eine Facebook-Gruppe, die sich mit Lyrik beschäftigt. Kurzerhand legt sie sich ein falsches Profil zu und tritt der Gruppe bei, um Nachforschungen anstellen zu können. Wird sie den Mörder finden?

Meine Meinung: Die Autorin schafft es immer wieder, ein interessantes und aktuelles Phänomen der Gesellschaft für ihre Bücher aufzugreifen. In diesem Fall bindet sie Facebook in einen absolut spannenden Krimi ein, sodass ich mich als Leser mit dem Fall perfekt identifizieren kann. Wer selbst auf Facebook registriert ist, fühlt sich sofort in dem Buch zuhause. Ihre Charaktere schreiben selbst Posts, sodass ich mich teilweise dabei erwischte, wie ich meine Laptop-Mouse suchte, um ebenfalls auf "gefällt mir" klicken zu können. Ein weiteres Thema, welches in dem Krimi aufgegriffen wird, sind Gedichte. Doch keine Sorge! Diese Gedichte werden nicht ausführlich interpretiert, sodass man sich langweilt. Ich habe zwar versucht, mir zu überlegen, in welchem Zusammenhang die Gedichte mit der Handlung stehen, aber das hat eher zu mehr Interesse geführt und nicht zu Langeweile. Das bringt zusätzlichen Lese-Spaß. Poznanskis Schreibstil gefällt mir und ich habe ihre Protagonistin Beatrice Kaspary als Ermittlerin ins Herz geschlossen. Auch die Einbeziehung von privaten Problemen der Protagonisten gefällt mir sehr gut, auch wenn sie leider nur am Rande angerissen werden. Ich freue mich auf weitere Krimis, um dann mehr über das Privatleben dieser zu erfahren. Wer Krimis oder Thriller gerne liest, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Broschiert: 480 Seiten 
Verlag: Wunderlich; Auflage: 2 (2. April 2013) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3805250452 
ISBN-13: 978-3805250450

Freitag, 19. Juli 2013

[Ich blogge...] #9 Sommer-Beschäftigungen und andere tolle Sachen

Schon in meinem letzten "Ich blogge"-Post wollte ich von folgender kleiner Änderung auf meinem Blog berichten. Und zwar konnte man hier auf der rechten Seite immer sehen, welche Lektüren ich derzeit gelesen habe. Doch leider lese ich - Arbeit sei Dank - momentan nicht so viel wie noch im vergangenen Jahr. Deshalb wurden lange Zeit stets dieselben Bücher angezeigt. Dazu kam noch, dass ich manchmal vergessen hatte, die Bilder zu tauschen. Daher habe ich dies aus meinem Blog genommen und stattdessen "Featured" hinzugefügt. Da findet man jetzt jeweils ein Buch und einen Film, welche ich rezensiert habe und die ich hier besonders "bewerben" möchte. In unregelmäßigen Abständen wechsle ich diese beiden Werke aus.

Darüber hinaus wollte ich ebenfalls im letzten Eintrag auf meine Pläne bezüglich eine Lese- und eines Film-Marathons hinweisen. Der Lese-Marathon hat nun allerdings schon stattgefunden, wie man hier auf meinem Blog nachlesen kann. Den Film-Marathon werde ich demnächst durchführen. Dabei versuche ich, 24 Stunden lang Filme zu schauen. Mal sehen, wie lange ich es durchhalte. Beim Lesen habe ich immerhin 16,5 Stunden geschafft.

Mein Schatz war vor ein paar Wochen im Europapark und brachte mir dieses tolle "perolicious"-Schild mit. Dies kann man sich anscheinend dort anfertigen lassen. Ich finde es großartig - vor allem, weil es gelb ist. Damit konnte man mir eine riesige Freude machen. Wie findet ihr das?

Es ist Sommer und die Sonne scheint glücklicherweise endlich. Um die Hitze zu überstehen und gut durch den Tag zu kommen, mache ich mir öfter mal einen kalten, alkoholfreien Cocktail. Dabei mixe ich meist irgendwas zusammen. Oft verwende ich Waldmeister-Sirup, weil ich den Geschmack liebe. Aber ein besonders erfrischender Cocktail ist ein Virgin Caipirinha mit Limetten-Stücke. Am besten googelt euch gleich das Rezept und probiert es selbst aus. Es geht schnell, einfach und ist total lecker.

Eine weitere Freude wurde mir von einem befreundeten Pärchen gemacht. Und zwar gibt es ja jetzt überall Coca-Cola-Flaschen mit Namensschriftzug. Natürlich gibt es diese eher mit Namen, die es oft gibt. Pero gehört da nicht dazu. Aber - und das wusste ich nicht - man kann sich seinen eigenen Namen im Internet anfertigen lassen. Und das haben meine Freunde gemacht und mir dieses Fläschchen geschenkt. Ich finde das richtig cool. Natürlich werde ich die Cola darin austrinken, aber die Flasche werde ich auf jeden Fall - evtl. als Blumenvase oder so - behalten. Mir wird schon etwas einfallen.

Inspiriert von der Künstlerin Mariola Brillowska beschäftige ich mir momentan auch mit dem Erstellen von Animationen, die man sich dann auf YouTube anschauen kann. Den Sinn hinter diesen Animationen muss man nicht verstehen, aber ich würde mich freuen, wenn ihr sie euch anschauen würdet.

Wer weitere Bilder und Eindrücke aus meinem Leben sehen möchte, sollte mir bei instagram folgen. Dort findet man mich unter "perolicious".

Donnerstag, 18. Juli 2013

[Neu] Hausverbot

Mariola Brillowska ist eine Künstlerin, die bis zum diesen Jahr an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach lehrte. Durch Freunde von mir, die dort studieren, lernte ich diese unglaubliche Frau kennen und schätzen. Seitdem faszinieren mich ihre Performances und Animationen, durch die ich mich ebenfalls inspiriert wurde.
Als ich mir vor kurzem eine Performance der HfG-Studenten anschaute, stellte Brillowska ihren ersten Roman vor. Ich wusste bis dahin gar nicht, dass sie ein Buch herausbringen würde. Sofort schrieb ich den Verlag an und bat um ein Rezensionsexemplar. Glücklicherweise bekam ich eine positive Antwort auf meine Anfrage und halte nun "Hausverbot" von Mariola Brillowska in meinen Händen.
Ich bin sehr gespannt darauf und werde es als nächstes lesen. Natürlich berichte ich hier in meinem Blog von meinen Eindrücken.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Inferno von Dan Brown

Inhalt: Professor Robert Langdon wacht im Krankenhaus in Florenz auf und kann sich an die letzten beiden Tagen nicht erinnern. Er weiß nicht, wie er dahin gekommen ist. Als eine blonde Frau mit kurzer Igelfrisur auch noch den Arzt vor seinen Augen erschießt und eigentlich hinter Langdon her ist, flieht er mit der Hilfe einer jungen Ärztin. Nun muss er herausfinden, was dahinter steckt und warum jemand ihn töten will.

Meine Meinung: Als riesiger Brown-Fan freute ich mich sehnlichst über sein neues Werk. Nun konnte ich es endlich lesen und bin begeistert. In gewohnter Manier schafft dieses Buch mich in den Bann zu ziehen. Von der ersten Sekunde an ist es unglaublich spannend. Die Action beginnt mit dem ersten Kapitel und hält quasi bis zum Schluss an. Die Kapitel sind kurz gehalten, sodass ich nicht aufhören wollte, weiter zu lesen und mich von Kapitel zu Kapitel weiter hangelte. Wie auch schon in seinen anderen Werken, überzeugt der Autor hier mit interessanten Fakten zur Kunstgeschichte und bezieht verschiedene historische Werke der Literatur und Kunst perfekt in seine Geschichte ein. Die ausführlichen Beschreibungen mögen eventuell an eine wissenschaftliche Arbeit erinnern, dennoch finde ich sie keineswegs langweilig. Ich finde es großartig, dass Brown seinem Stil treu bleibt und trotzdem immer wieder überraschen oder sogar schockieren kann. Das Ende ließ mich nun nachdenklich zurück und ich fühle mich dazu gezwungen, im Internet zu recherchieren, ob da an dem Ausgang der Geschichte etwas Wahres dran ist. Wenn das ein Autor eines fiktionalen Romans schafft, muss er doch eine gute Leistung erbracht haben. Ich denke, Fans konspiratistischer Literatur kennen Brown sowieso und werden dieses Werk wieder so gerne lesen wie ich. Für alle anderen Thriller-Fans ist dies aber ebenfalls eine absolute Empfehlung.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 688 Seiten 
Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover); Auflage: 1. (14. Mai 2013) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3785724802 
ISBN-13: 978-3785724804

Dienstag, 16. Juli 2013

Lese-Marathon (Juli 2013)

Heute ist es endlich soweit! Ich führe meinen Lese-Marathon durch. Gerade habe ich Ferien und da haben sich meine Schlafgewohnheiten ein wenig verändert. Ich bin erst heute Morgen ins Bett und nun habe ich den ganzen Tag "verschlafen". Um wieder einigermaßen in den richtigen Rhythmus zu kommen, veranstalte ich jetzt den Lese-Marathon. Angepeilt habe ich 24 Stunden. Mal sehen, wie lange ich wirklich durchhalte. Ich versuche euch zwischendurch auf den neusten Stand zu bringen und daher aktualisiere ich diesen Eintrag hier von Zeit zu Zeit. Also vielleicht wollt ihr mich ja ein wenig begleiten?

17:07 Uhr: Jetzt haben wir kurz nach fünf und ich habe eben schon zwei Seiten von meiner jetzigen Lektüre gelesen. Ich starte meinen Marathon mit "Inferno" von Dan Brown, wo ich mich aktuell auf Seite 130 von 685 befinde. Let's go!

20:00 Uhr: Knapp drei Stunden habe ich nun gelesen und bin auf Seite 300. Das Buch ist bisher sehr, sehr spannend, wie ich es mir erhofft hatte und wie man es von Herrn Brown gewohnt ist. Ich hätte keine bessere Lektüre für diesen Lese-Marathon nehmen können, denn so bin ich höchst motiviert, weiter zu lesen. Auch wenn ich merke, dass die Augen tatsächlich ein wenig müde vom Dauerlesen werden. Aber ich halte mich wach und fitt. In dieser Zeit habe ich mir nämlich noch genüsslich einen Schoko-Erdbeer-Milschshake gemacht. Zucker putscht auf. Jetzt lese ich mal weiter und ich melde mich, wenn ich eine weitere Etappe gemeistert habe.

23:05 Uhr: Und nun sind schon sechs Stunden vergangen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich quasi ununterbrochen so lange lesen kann. Jetzt bin ich auf Seite 486 und es sind nur noch knapp 200 Seiten bis zum Ende. Trotzdem merke ich langsam, dass ich auch eine Pause brauche. Vielleicht sollte ich langsam etwas essen. Daher werde ich mir in der nächsten Etappe eine Unterbrechung gönnen. Ich werde dann noch einen Eintrag vor Beendigung des Buches schreiben. 

01:43 Uhr: Nach mehr als 8,5 Stunden bin ich auf Seite 586 angelangt. Noch 100 Seiten bis zum Ende und es ist noch immer richtig spannend. Eben habe ich eine Essenspause eingelegt und nebenbei ein wenig ferngesehen. Jetzt bin ich gestärkt für das spannende Ende von Inferno. Wenn ich damit durch bin, melde ich mich für ein kurzes Fazit und der Nennung des nächsten Buches wieder zurück. 

03:30 Uhr: Jetzt bin ich durch! Ich habe "Inferno" ausgelesen und bin begeistert. Es war richtig spannend und interessant, wie ich es von Brown-Werken kenne. Nun schreibe ich gleich meine Rezension dazu, da alles noch so frisch ist und fange dann mit dem nächsten Buch zu diesem Marathon an. Es wird "Blinde Vögel" von Ursula Poznanski sein. Darauf freue ich mich.

06:06 Uhr: Nun bin ich auf Seite 135 von "Blinde Vögel" und mir gefällt das Buch bisher sehr gut. Leider merke ich aber langsam die Müdigkeit. Vielleicht bin ich auch einfach nur "lese-satt". Ich merke, dass ich Abschnitte teilweise mehrmals lesen muss, weil ich den Faden verliere. Ich schweife mit den Gedanken ab. Daher gönne ich mir jetzt eine Lesepause und versuche danach, weiterzulesen. Ich hoffe, das gelingt mir. 

08:24 Uhr: 242 von 476 habe ich nun gelesen und ich merke, dass es immer anstrengender wird. Ich lese sehr langsam, obwohl der Krimi sehr interessant ist und ich mich frage, wie wohl die Auflösung aussehen wird. Schlafen will ich noch nicht. Ich werde wieder ein bisschen pausieren und einen kleinen Imbiss zu mir nehmen, bevor ich weiter lese. Und dann melde ich mich zu gegebener Zeit wieder. 

09:25 Uhr: Jetzt kann ich leider nicht mehr. Auf Seite 281 muss ich aufgeben. Ich breche diesen Lese-Marathon nach fast 16,5 Stunden ab. Trotzdem bin ich ganz froh, wie weit ich gekommen bin, obwohl ich davon ausging, dass ich in dieser Zeit einige Bücher lesen würde. Stattdessen habe ich einen angefangenen Wälzer zuende gelesen und ein weiteres Buch begonnen. Nun gut, vom zweiten Buch habe ich mehr als die Hälfte gelesen. So ein Lese-Marathon ist am Anfang sehr motivierend und ich hatte Spaß am Lesen. Aber ich denke, sobald es anstrengend wird, sollte man aufhören, sonst verliert man die Lust am Lesen. Und diese Lust habe ich ja gerade erst wieder gefunden. Daher lese ich bestimmt weiter, sobald ich ausgeruht bin.

Nun würde mich interessieren: Habt ihr auch schon mal so was gemacht und wie erfolgreich ward ihr dabei? Über Antworten in den Kommentaren würde ich mich sehr freuen.

Montag, 15. Juli 2013

[Film-Review] Elephant

Inhalt: Einige Schülerinnen und Schüler erleben ihren letzten Tag an ihrer Schule. Denn die beiden Jungs Alex und Eric verüben einen Amoklauf auf ihre Mitschüler und Lehrer.

Meine Meinung: Dies ist ein tiefgründiger und künstlerischer Film, der mich von Anfang an sehr fasziniert hatte. In der ersten Hälfte bzw. in den ersten zwei Drittel des Filmes folgt man denselbem Vormittag verschiedener Jugendlicher aus ihren Perspektiven. Man erlebt quasi dieselben Situationen immer wieder aus unterschiedlichen Sichten. Oft sind es einfache, gewöhnliche Situationen aus dem Schulalltag. Oft sieht man ihnen von hinten zu, wie sie durch das Schulgebäude laufen. Lange Zeit scheint nicht wirklich was zu passieren, bis zwei schwerbewaffnete Jungs die Schule betreten und anfangen, ihre Mitschüler und Lehrer abzuknallen. Das ist zutiefst schockierend. Man weiß nicht, warum sie dies tun und gerät ins Nachdenken. Besonders respektabel ist dabei die Leistung der Darsteller, die keine professionellen Schauspieler sind und sich - bis auf die beiden Amokläufer - sogar selbst darstellen. Ich finde diesen Film sehr faszinierend und kann ihn nur jedem ans Herz legen, der wie ich auf künstlerische und anspruchsvolle Filme steht. Wer einen Hollywood-Inszenierung mit viel Action und Blut erwartet, wird wohl enttäuscht sein.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Regisseur(e): Gus Van Sant 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: STUDIOCANAL 
Produktionsjahr: 2004 
Spieldauer: 78 Minuten

Sonntag, 14. Juli 2013

[Film-Review] Red Riding Hood

Inhalt: Als Valeries ältere Schwester von einem Werwolf getötet wird, möchte das ganze Dorf dem Tier an den Kragen. Sogar ein Hexen- und Werwolfjäher wird zur Hilfe geholt. Doch wer steckt hinter dem Monster? Und warum ist es hinter Valerie her?

Meine Meinung: Den Film hatte ich damals im Kino leider verpasst, aber ich war sehr an ihn interessiert. Als Märchenfan war ich auf diese Umsetzung gespannt. Um die Rotkäppchen-Geschichte wurde eine ganz schöne Handlung herum gebastelt. Das Werk ist düster und mystisch. Es spielt im Mittelalter bzw. in einer Fantasy-Welt, was mir normalerweise nicht unbedingt gefällt. Aber in diesem Fall finde ich es passend. Die ganze Zeit über überlegte ich, wer wohl hitnter dem Werwolf steckt und hatte mehrere Tipps. Als Zuschauer rätselt man selbst mit und wenn man ihn nicht alleine schaut, kann man alle mitraten lassen. Wer hat am Ende recht? Da er ab 12 Jahren frei gegeben ist, ist er nicht allzu blutig. Trotzdem hat es für Jugendliche evtl. trotzdem etwas Gruseliges. Insgesamt war es ein schaurig-schöner und zum Ende hin sogar ein ziemlich dramatischer Film. An manchen Stellen zieht er sich ein wenig, aber für Märchenfans ist er auf jeden Fall eine Empfehlung.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗  

Regisseur(e): Catherine Hardwicke 
Komponist: Brian Reitzell, Alex Heffes 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Warner Home Video - DVD
Produktionsjahr: 2011 
Spieldauer: 96 Minuten

Samstag, 13. Juli 2013

[Film-Review] Laurence Anyways

Inhalt: Laurence und Fred sind ein Paar. Doch Laurence hat ein Geheimnis, dass er nicht mehr für sich behalten kann. Er fühlt sich in seinem Körper nicht wohl und möchte eine richtige Frau sein. Wird ihre Beziehung das überstehen?

Meine Meinung: Französische Filme schaue ich sehr gerne. Und dieser klang von der Thematik her sehr gut, sodass ich ihn sehen wollte. Der Film ist auch sehr interessant und dramatisch. Die Schauspieler - vor allem die Rolle der Fred - erbringen eine großartige Leistung. Der Film ist sehr künstlerisch. Einige Situationen wurden perfekt in Szene gesetzt, sodass man sich diese gerne anschaut. Teilweise war ich von der Inszenierung so fasziniert, dass ich von den Dialogen abgelenkt war. Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich die Überlänge von mehr als zweieinhalb Stunden. Die Geschichte hätte auch ein wenig zügiger erzählt werden können. Ansonsten ist es ein wunderbarer Film.

Fazit:  4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗
Regisseur(e): Xavier Dolan 
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren 
Spieldauer: 168 Minuten 
ASIN: B00DMUWBMK

Freitag, 12. Juli 2013

[Film-Review] Die Geschichte des Richard O.

Inhalt: Richard ist ein Fotograf, dessen Beziehung in einer Krise steckt. Deshalb sucht er sich sexuelle Befriedigung mit fremden Frauen.

Meine Meinung: Diesen Film habe ich nur durch Zufall im Fernsehen gesehen. Vorher hatte ich nichts über diesen Film gehört. Doch die künstlerische Art hat mich sofort in den Bann gezogen. Ich fand die Story sehr interessant. Die Charaktere sind sehr eigen und außergewöhnlich. Ich musste mich zunächst an sie gewöhnen, doch dann sympathisierte ich mich ihnen. Besonders gut gefallen hat mir Richards Assistent, der eigentlich ziemlich ulkig aussieht, aber eine interessante Persönlichkeit aufweist. Im Film gibt es darüber hinaus einige erotische Szenen, die sogar teilweise ins Pornografische gehen, dennoch gut zum Film passen und das Künstlerische daran unterstreichen. Durch einige Aussagen der Charaktere kommt man ins Grübeln. Insgesamt ist das Werk sehr tiefgründig und anspruchsvoll.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗

Regisseur(e): Damien Odoul
FSK: Freigegeben ab 18 Jahren 
Produktionsjahr: 2007 
Spieldauer: 75 Minuten

Donnerstag, 11. Juli 2013

Challenge-Halbzeit 2013

Ein halbes Jahr ist nun um, seitdem meine Challenges laufen. Nun will ich mal den Stand der Dinge betrachten, damit ich weiß, ob ich mich bei der ein oder anderen Challenge noch mal so richtig anstrengen muss.

SuB-Challenge: Hierbei will ich versuchen, meinen Stapel ungelesener Bücher im Jahr 2013 unter 10 zu bekommen. Derzeit liegt mein SuB bei 34 Büchern. Das bedeutet, ich muss noch mindestens 25 Bücher davon runterbekommen. Das sind in knapp sechs Monaten 4-5 Bücher im Monat. Das ist für mich eine harte Herausforderung, da ich wahrscheinlich noch ein paar Bücher dazu bekommen werde und gerade nicht so viel Zeit habe, sodass ich vielleicht 4 Bücher im Monat lese. Mal sehen, ob ich es trotzdem schaffe.

Regenbogen-Challenge: Hierbei muss ich Bücher lesen, deren Cover eine ganze Farbpallette abdecken. Jeden Monat soll ein Buch einer entsprechenden Farbe gelesen werden. Anfangs war es noch leicht, da ich freie Farbauswahl hatte. Jetzt kommen langsam Farben dran, die ich nicht auf meinem SuB habe. Das heißt, ich müsste mir neue Bücher mit den entsprechenden Farben zulegen, was meiner SuB-Challenge entgegenwirkt. Bisher habe ich es aber geschafft, jeden Monat ein Buch einer anderen Farbe zu lesen.

ABC-Challenge: Alle Buchstaben des Alphabets müssen durch die Buchtitel abgedeckt werden. Das war anfangs auch sehr leicht, aber jetzt ist die Hälfte der Zeit um und ich habe auch die Hälfte der Buchstaben verbraucht. Leider sind noch solche wie C, Q, X oder Y übrig. Das wird jetzt auch noch mal schwierig werden.

Buchchallenge 20-13 oder "Kunterbunt": Mindestens 13 von 20 Punkte müssen durch das Lesen von Büchern erfüllt werden. Für eine besondere Leistung kann man sogar alle 20 schaffen. 11 habe ich bisher schon geschafft. Das heißt, ich habe ein knappes halbes Jahr, um noch mindestens zwei Punkte zu erfüllen. Das sollte zu schaffen sein.

Wälzer-Challenge: Bei dieser Challenge hatte ich mir das Ziel gesetzt, jeden Monat einen Wälzer, also mindestens 12 Wälzer, in diesem Jahr zu lesen. Ein Wälzer stellt hierbei ein Buch mit mehr als 550 Seiten dar. Bis Juni habe ich das auch gut durchgezogen. Doch derzeit bin ich in Verzug. Ich habe lediglich 5 Wälzer gelesen. Also 7 muss ich noch schaffen in diesem Jahr. Das wird knapp.

Wie man sieht, sind das tatsächlich richtige Herausforderungen für mich und ich bin gespannt, ob ich ihnen gewachsen bin.

Mittwoch, 10. Juli 2013

Gabriels Gabe von Hanif Kureishi

Inhalt: Gabriels Eltern haben sich getrennt. Die Mutter hatte das Leben als Ex-Musikstar-Ehefrau satt. Auch für ihren Sohn wünscht sie sich ein bodenständiges Leben, doch Gabriel möchte Filmemacher und Künstler werden. Doch am liebsten sähe er seine Eltern wieder vereint.

Meine Meinung: "Der Buddha aus der Vorstadt" von diesem Autor war mir ein Begriff und daher erhoffte ich mir eine ähnlich gute Geschichte. Doch worum es in diesem Werk gehen sollte, war mir nicht bewusst. Im Prinzip erfährt man einige Episoden aus dem Leben des Teenagers Gabriel und die Beziehung zu seinen Eltern. Das Ganze spielt im Künstlermilleu, was sehr interessant ist. Der Autor weiß, mit seinen Wörtern Bilder zu in meinem Kopf zu malen. Das Werk plätschert ohne große Spannungskurven vor sich her, bleibt aber stets interessant, sodass ich gerne weiter gelesen habe. Das Genre lässt sich meiner Ansicht nach schlecht beschreiben - es ist weder dramatisch oder abenteuerlich, noch eine wirkliche Liebesgeschichte. Am besten man geht mit keiner großen Erwartungshaltung an dieses Buch, wenn man es lesen möchte. Meiner Ansicht nach hat dieser Roman einen gewissen Anspruch und daher ist es sicherlich etwas für Kunst- und Kulturbegeisterte. Leute, die lediglich gut unterhalten werden möchten, werden eventuell unzufrieden mit der Geschichte sein. 

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe 
Verlag: Kindler (2001) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3463403358 
ISBN-13: 978-3463403359

Dienstag, 9. Juli 2013

[Film-Review] The Purge - Die Säuberung

Inhalt: Wie schon seit einigen Jahren, findet auch 2022 die Säuberung statt: Für 12 Stunden werden die Gesetze außer Kraft gesetzt. Familie Sadin verbarrikadiert sich in ihrem Haus. Doch damit sind sie dennoch nicht in Sicherheit.

Meine Meinung: Von der Story her klang der Film so interessant, dass ich ihn unbedingt sehen musste. Der Anfang zieht sich ziemlich hin, bis endlich etwas Interessantes passiert. Dann nimmt der Film an Fahrt zu. Bis auf zwei oder drei kurze Schreckmomente gab es kaum schockierende Szenen. Von daher würde ich den Film weniger dem Horror-Genre, sondern eher dem Thriller zuschreiben. Von der Idee her ist der Film sehr innovativ, doch die Umsetzung hätte besser sein können. Er ist vorhersehbar und ich mir mehr Spannung gewünscht. Dennoch bietet der Film Gesprächsstoff, worüber es sich diskutieren lässt.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Regisseur(e): James DeMonaco 
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren 
Studio: Universal Pictures Germany GmbH
Produktionsjahr: 2013
Spieldauer: 85 Minuten

Montag, 8. Juli 2013

[Film-Review] Freier Fall

Inhalt: Marc wird bald Vater und zieht mit seiner Frau in ein Haus. Bei einer Fortbildung lernt der Polizist Kai kennen und beginnt eine Affäre mit ihm. Damit wird sein Leben auf den Kopf gestellt.

Meine Meinung: Die Thematik fand ich interessant und der Trailer sah vielversprechend aus. Daher wollte ich den Film sehen. Das Drama ist tiefgründig und hat mich emotional ergriffen. Die Produktion und der Stil des Filmes gefallen mir sehr, da sie recht künstlerisch sind. Die Handlung kommt mit wenig Musik aus. Die Szenen sind sehr eigenständig, wirken aber nicht abgehackt oder willkürlich aneinander gereiht. Die Erotik kommt nicht zu kurz. Von der Geschichte her ist der Film zwar nicht innovativ, aber er überzeugt trotzdem, nicht zuletzt wegen den schauspielerischen Fähigkeiten der Darsteller. Insgesamt ist es ein toller Film.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Regisseur(e): Stephan Lacant
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Salzgeber & Co. Medien GmbH
Produktionsjahr: 2013 
Spieldauer: 101 Minuten

Sonntag, 7. Juli 2013

[Film-Review] Die Monster Uni

Inhalt: Der Film erzählt die Geschichte, wie sich Mike und Sulley aus der Monster AG kennenlernten. Um professioneller Erschrecker zu werden, mussten die beiden Schreckologie studieren. Doch ihr Weg war nicht ganz einfach.

Meine Meinung: Monster AG gehört zu meinen Lieblings-Animationsfilmen. Daher musste ich mir auch diesen Film unbedingt anschauen. Wie auch der erste Film ist dieser sehr unterhaltsam und ein Spaß für die ganze Familie.Besonders witzig finde ich die kurzen Stellen mit der Monsterschnecke ziemlich am Anfang des Filmes und nach dem Abspann. Aber auch die Haupthandlung ist teilweise sehr komisch. Zwar zieht sich die Handlung zum Ende hin ein wenig, aber insgesamt ist es ein wunderbarer Film. Die Animationen sind nett anzuschauen und die Synchronsprecher leisten eine gute Arbeit. Insgesamt hat der Film mir richtig gut gefallen.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Regie: Dan Scanlon
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: Walt Disney
Produktionsjahr: 2013
Spieldauer: 104 Minuten