Mittwoch, 11. Dezember 2013

Die grosse Wildnis von Piers Torday

Inhalt: Die Geschichte spielt in einer Welt, in der es nur noch sehr wenige Tiere gibt, da sie an der roten Pest sterben und die Menschen sich von einer künstlich hergestellten Paste ernähren müssen. Der stumme Kester lebt eingesperrt in einer Art Internat, als er seine Gabe entdeckt, mit Tieren sprechen zu können. Diese bitten ihn darum, ihnen zu helfen, die rote Pest zu besiegen.

Meine Meinung: Von der Aufmachung her sind das Cover und die Illustrationen innerhalb des Buches sehr gut gelungen. Daher war ich gespannt, ob auch der Inhalt das hält, was die Gestaltung verspricht. Doch schon am Anfang merkte ich, dass ich nicht so gut in die Geschichte hinein komme. Das der Ich-Erzähler nicht sprechen kann, irritierte mich und ich konnte mich nicht mit ihm identifizieren. Auch die nur wage beschriebene Welt konnte ich mir nur schwer vorstellen. Dass der Protagonist dann mit Tieren sprechen kann, fand ich nett, aber leider auch nicht mehr. Die Handlung ist düster, traurig und bedrückend. Mehr kann sie meiner Meinung nach nicht bieten. Da ich nicht in der Stimmung für ein derarti pessimistisches Buch war, langweilte ich mich sehr beim Lesen. Daran kann auch ein recht guter Schreibstil nichts ändern. Dieser sorgte lediglich dafür, dass ich das Buch sehr schnell durchlesen konnte. Besonders unzufrieden bin ich vom Ende, der eine Fortsetzung vermuten lässt. Da es aber nirgendwo kommuniziert wird, fühle ich mich ein wenig hereingelegt. Darüber hinaus ist der Titel auch irreführend, da mit der "grossen Wildnis" nicht ein Ort, sondern eine Figur aus dem Werk gemeint ist. Insgesamt ist es fad und ich bin sehr enttäuscht. Für mich ist es leider keine Empfehlung.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Gebundene Ausgabe: 384 Seiten 
Verlag: cbj (18. November 2013) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3570157962 
ISBN-13: 978-3570157961

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