Mittwoch, 6. November 2013

Das peinlichste Jahr meines Lebens von Mark Lowery

Inhalt: .Michael hatte ein wirklich peinliches Jahr hinter sich. Um dies zu verarbeiten, spricht er - mehr oder weniger - mit der Schulpschologin und einem weiteren Psychologen. Ergänzend schreibt er die Geschehnisse auf. 

Meine Meinung: Michaels Geschichte fängt schon sehr interessant an, als er eine Liste mit den peinlichen Geschehnissen des vergangenen Jahres aufstellt. Darunter gehört unter anderem das nackte Auftreten seiner Eltern in der Öffentlichkeit. Das machte mich neugierig und ich musste weiterlesen. So lernt man den Jungen und sein Leben näher kennen. Wie ein Gefangener in seinem eigenen Leben gerät er in Situationen, für die er nichts kann, aber ständig beschraft wird. Er hat einen fiesen Bruder, der ihn in unangenehme Situationen bringt, eine rücksichtsloe Mutter, die die Gefühle ihres Sohnes nicht nachvollziehen kann oder möchte und einen perversen Freund, der allen weiblichen Wesen, die es gibt, nachstellt. Und jedes Mal muss Michael die Eskapaden ausbaden. Dabei hat er ein Traume aus seiner Kindheit zu verarbeiten, welches ihn total blockiert. Insgesamt ist es ein sehr lustiger und unterhaltsamer Roman. Es ist eine leichte Lektüre, die einen wunderbar vom harten Alltag ablenken kann, sodass man sich für einige Momente entspannen kann. Ich bin begeistert von der innovativen Art des Erzählens, welche aus einer Art Tagebucheinträgen und Protokollen der Therapiesitzungen besteht, alles gespickt von Michaels Kommentaren in Fußnoten. Eventuell könnte man meinen, dass der Junge zu intelligent für sein Alter wirkt und sein Schreibstil nicht sehr authentisch wirkt. Auf der anderen Seite sollte man sich auf den wirklich spaßigen Inhalt konzentrieren und sich auf die wunderbar witzige Geschichte einlassen. Das Werk ist ein Spaß für Jung und Alt.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
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Broschiert: 240 Seiten 
Verlag: FISCHER Scherz; Auflage: 1 (25. April 2013) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3651000230 
ISBN-13: 978-3651000230

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