Mittwoch, 9. Oktober 2013

Frankfurter Buchmesse 2013 - Teil 1

Heute startete die Frankfurter Buchmesse in diesem Jahr mit ihrem ersten Tag für Fachbesucher. Meine Eindrücke dieses Tages möchte ich euch hier schildern.
Gegen Mittag betrat ich das Messegelände in Frankfurt am Main. Wie jedes Jahr ist es ein aufregendes Gefühl. An den Fachbesuchertagen ist es nicht so voll wie an den öffentlichen Tagen und daher kann man sich in Ruhe umschauen. Ich startete meine Runde in Halle 3.0, in der sich vor allem Kinder- und Jugendbücher sowie Comics und Manga befinden. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es dieses Jahr nicht so kommerziell ist wie ich es in den vergangenen Jahren kennen gelernt hatte. Bisher kannte ich es nur so, dass man von den Verlagen mit Werbetüten überhäuft wurde, in denen Flyer, Lesezeichen und andere Gimmicks wie Postkarten oder kleine Notizblöcke und Kugelschreiber verschenkt wurden. Auch an den Ständen gab es immer sehr viele Werbematerial - vor allem in Form von Lesezeichen. Dieses Jahr gab es das alles auch, aber meiner Ansicht nach in einem geringeren Maße. Man wird nicht überschüttet und erhält bei den meisten Ständen nur eine eben beschriebene Tüte, wenn man sich wahrlich für den Verlag interessiert und mit den dortigen Hostessen ins Gespräch kommt. Dies finde ich sehr gut und macht meiner Meinung nach einen professionelleren Eindruck.
Irgendwann kam ich am cbj-Verlag vorbei und dort konnte man sich Leseexemplare von zwei Werken einfach so mitnehmen. Das erste Buch ist "Die grosse Wildnis" von Piers Torday und das zweite ist "Lockwood & Co. - Die seufzende Wendeltreppe" von Jonathan Stroud. Beide klingen interessant und daher habe ich sie mitgenommen.
Als ich weiter schlenderte, entdeckt ich Enie van de Meiklokjes, die wohl gerade ein neues Buch vorgestellt hat und nun dabei war, Bücher zu signieren. Dabei habe ich ein Foto von ihr gemacht. Sie blieb bisher auch der einzige "Promi", den ich entdeckt habe. Das war letztes Jahr am ersten Tag auch anders.

Kurz darauf habe ich mich mit einer Freundin getroffen. Mit ihr erkundete ich anschließend Halle 3.1, in der sich u.a. die Belletristik befand. Dann besuchten wir auch noch Halle 4.0 und 4.1, in denen sich weitere Verlage (z.B. auch Kunstverlage) befanden. Meine Freundin zeigte mir, dass man die Leute an den Ständen auch mal nach Leseexemplaren fragen kann. Und tatsächlich bin ich so an ein paar weitere Werke gekommen: "Das peinlichste Jahr meines Lebens" von Mark Lowry, "Glits" von Robert Wolfe, "Schwarzlicht" von Horst Eckert und "Die Legenden der Blauen Meere - Dreckswetter und Morgenröte" von Geoff Rodney. Dies ist natürlich nicht förderlich, wenn ich eigentlich meinen SuB nach unten bringen möchte. Auf der anderen Seite freue ich mich über diese Bücher, da sie sehr interessant klingen.

Kurz, bevor ich unter der Bücherlast zusammen gebrochen bin und deshalb die Buchmesse schon gegen 15:00 Uhr verlassen wollte, konnte man sich amn einem Stand kostenlos "Art Attack"-Bücher mitnehmen. Damals habe ich diese Bastelsendung gerne verfolgt und da ich sicherlich Verwendung für diese Bände finde (und wenn auch nur als Geschenk), habe ich sie auch noch gepackt.

Mit einer schweren Last verließ ich dann, wie schon erwähnt, die Messe. Mindestens noch einmal werde ich dort hingehen. Wenn ich es schaffe, vielleicht auch noch zwei oder dreimal. Ich hoffe, dann auch ein paar Autoren zu sehen. Leider hatte ich heute vergessen, mir die Events auszudrucken, die ich mir ansehen wollte. Aber für einen ersten Eindruck war mein Besuch heute ausreichend. Außerdem bin ich ja nicht mit leeren Händen dort weggekommen. Von daher war der Tag ein voller Erfolg. Mal sehen, ob die anderen Besuche auch so erfolgreich sein werden.

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