Freitag, 25. Oktober 2013

[Film-Review] Tach Herr Doktor

Inhalt: Der wohlhabene Doktor Schenkberg und seine Frau neben im Haus neben den Beckers. Frau Schenkberg fühlt sich genervt von den Beckers, während Doktor Schenkberg von seiner Frau genervt ist und deshalb eine Affäre mit seiner Sekretärin hat. Diese drängt sich nun auch noch als Putzfrau auf und bringt das Leben des Doktors in durcheinander.

Meine Meinung: Familie Heinz Becker gehört meiner Meinung nach zu den besten deutschen Sitcoms. Deshalb wollte ich unbedingt auch den Film zur Serie anschauen. Leider bin ich vollkommen enttäuscht. Der Film hat nur sehr wenig von der Serie. Im Mittelpunkt steht nämlich nicht die Familie Becker, sondern deren Nachbarn Doktor Schenkberg und seine Frau, die in der Serie gar nicht auftauchen. Die Beckers spielen nur eine Nebenrolle. Sohn Stefan taucht gar nicht auf. Darüber hinaus hat der Film keine wirkliche Handlung. Zunächst denkt man, es geht um die Affäre, die Doktor Schenkberg zu seiner Sekretärin pflegt und damit seine Frau betrügt. Andererseits geht es immer wieder darum, wie sich Frau Schenkberg von Familie Becker genervt fühlt. Als dritte Handlung, welche eher nebenher erzählt wird, ist der Bau der Terasse, woran Heinz und Meier Kurt fleißig arbeiten. Ich erwartete am Ende eine Eskalation eines der Handlungen, doch es kommt zu keinem Höhepunkt der Geschichte. Der Film endet quasi, wie er angefangen hat. Den Sinn dahinter habe ich nicht verstanden. Mir hätte ein Film im Stile der Serie um einiges besser gefallen. Dieser Film ist höchstens etwas für Fans.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Regisseur(e): Gernot Roll, Gerd Dudenhöffer 
Komponist: Peter Thomas 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Senator Home Entertainment (Vertrieb Universum Film) 
Produktionsjahr: 1999 
Spieldauer: 86 Minuten

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