Freitag, 20. September 2013

Die Chemie des Todes von Simon Beckett

Inhalt: Dr. David Hunter arbeitet seit drei Jahren als Arzt in dem kleinen Dorf Manham, als plötzlich ein Mord geschieht. Und dies soll nicht der erste bleiben. Dr. Hunter wird deshalb von seiner Vergangenheit eingeholt und obwohl er nicht mehr als Forensiker arbeiten wollte, muss er sich bei der Aufklärung des Falles beteiligen.

Meine Meinung: Bisher kannte ich nur die älteren Werke von Simon Beckett, die er vor diesen Krimis rund um den Forensiker Dr. David Hunter geschrieben hatte. Diese hatten mir so gut gefallen, dass mich seine neueren Thriller auch interessiert haben. Zunächst einmal kann festgestellt werden, dass sich dieser Thriller von seinen älteren Werken zwar unterscheidet, sein Stil meiner Meinung nach dennoch gut zu erkennen ist. Ich habe schon viele Krimis in meinem Leben gelesen, aber dieser hier ist anders. Der "Ermittler" ist kein offizieller und darüber hinaus hat er seine Schwächen. Er ist nicht so abgebrüht wie die Helden aus anderen Krimis. Dies ist innovativ, wenn auch manchmal vielleicht etwas nervig. Denn David Hunter bettelt sehr oft, damit er angehört werden. Er bettelt darum, dass ein Zeuge die Wahrheit sagt, er bettelt die Polizei an, an dem Fall mitarbeiten zu dürfen und das sind nur zwei Beispiele. Auf der anderen Seite verläuft die Geschichte anders als erwartet und birgt damit viele Überraschungen. Auch das Ende ist so. Das macht sie interessant und spannend. Ein weiterer Faktor, der mich ein wenig gestört hat, ist die langatmige Erzählweise. Manchmal hätte ich mir ein wenig mehr tempo gewünscht. Trotzdem bin ich neugierig auf die anderen David-Hunter-Fälle gespannt und werde diese Thriller ebenfalls lesen.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Taschenbuch: 432 Seiten 
Verlag: rororo; Auflage: 9. Auflage (1. August 2007) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3499241978 
ISBN-13: 978-3499241970

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen