Mittwoch, 21. August 2013

Sommerwerft 2013 - Teil 1

Zum wiederholten Mal findet die Sommerwerft in Frankfurt am Main - und zwar direkt am Mainufer - statt. Für mich war es das erste Mal, dass ich dieses "Internationale Theaterfestival am Fluss" besucht habe.
Neben Theateraufführungen finden dort Performances statt, es gibt Live-Musik, Poetry-Slams, Tanz-Aufführungen, Flowmärkte, Silent-Disco-Abende und vieles mehr. Das Ganze ist kostenlos und dient einem guten Zweck. Für Essen und Trinken ist auch gesorgt - und alles nur Bio und Fair Trade.

In zwei Teilen möchte ich von meinen Erlebnissen dort erzählen und heute beginne ich mit Ginkgo - antagon TheaterAKTion. Das ist ein Tanz- und PerformanceTheater der besonderen Art.
Direkt ein Fluss wurde eine 360° Bühne aufgebaut. Das bedeutet, dass man sie von allen Seiten rundherum betrachten kann. Was mich an diesem Abend am 16. August diesen Jahres erwarten würde, hätte ich nicht gedacht.
Mit Live-Geigenmusik wird das "Stück" eingeleitet. Das Thema dieser Performance ist die ökologische Katastrophe der Gegenwart. Eigentlich wurde es in Andenken an die damalige Hiroshima-Katastrophe entwickelt. Durch Fukushima hat sie aktuell besonders an Bedeutung zugenommen. Ziemlich zu Beginn muss sogar das Publikum selbst in Aktion treten, wenn plötzlich von allen Seiten weiße Gestalten mit Gasmasken auf Stelzen bei gruseliger Musik auf die Menge zugelaufen kommt und mitten in sie hinein taucht. Da habe ich mich schon ein wenig erschrocken. Danach kann man ein visuelles Spektakel aus Akrobatik und Tanz auf der Bühne beobachten. Für mich war das sehr inspirierend und die 90 Minuten haben mich sehr gepackt.
Wer sich ein paar kleine Impressionen dieser Truppe anschauen möchte, kann sich die Ausschnitte in dem Clip anschauen:
Morgen folgt der zweite Teil, in dem ich vom dort angebotenen Open-Air-Kino berichte, bei dem ich mir einige Kurzfilme und eine Dokumentation anschauen durfte.

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