Dienstag, 27. August 2013

[Film-Review] Jitters - Schmetterlinge im Bauch

Inhalt: Nachdem Gabriel von einer Sprachlernreise in den Ferien aus England nach Island zurück kehrt, hat er sich verändert. Er erkennt langsam, dass er sich in einen Jungen verliebt hat. Aber seine Freundinnen haben ebenfalls Probleme.

Meine Meinung: Coming-of-Age-Filme interessieren mich in der Regel und als mir dieser Film in die Hände fiel, war ich gespannt darauf, wie er sein würde. Erst beim Anschalten der DVD wurde mir bewusst, dass es sich hierbei um einen isländischen Film handelt, der lediglich deutsche Untertitel aufweist. Für mich war das ein wenig gewöhnungsbedürftig. Dies könnte entweder daran liegen, dass die Isländer eine ganz andere Sprachmelodie haben, bei der die Emotionen nicht so rüber gebracht werden wie bei uns oder daran, dass die Darsteller nicht so eine gute schauspielerische Leistung erbracht haben. Wie dem auch sei, so habe ich mich eher auf die Story konzentriert, die Teenager-Probleme in höchster Dramatik darstellt. Die verschiedenen Handlungsstränge sind ziemlich interessant und der Film baut ebenfalls eine gewisse Spannung auf. Jedoch darf man ihn nicht mit Hollywood-Streifen vergleichen. Die szenische Umsetzung ist künstlerisch und bietet Raum zum Nachdenken. Ich würde sogar behaupten, er ist gewissermaßen nachhaltig, sodass man sich ihn nach dem Anschauen noch einmal Revue passieren lässt. Ich mag eine solche Filme und würde die Zielgruppe bei den typischen  3sat- und Arte-Zuschauerinnen und -Zuschauern sehen.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
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Regisseur(e): Baldvin Zophoníasson 
Komponist: Olafur Arnalds 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Salzgeber & Co. Medien GmbH
Produktionsjahr: 2010 
Spieldauer: 93 Minuten

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