Mittwoch, 10. Juli 2013

Gabriels Gabe von Hanif Kureishi

Inhalt: Gabriels Eltern haben sich getrennt. Die Mutter hatte das Leben als Ex-Musikstar-Ehefrau satt. Auch für ihren Sohn wünscht sie sich ein bodenständiges Leben, doch Gabriel möchte Filmemacher und Künstler werden. Doch am liebsten sähe er seine Eltern wieder vereint.

Meine Meinung: "Der Buddha aus der Vorstadt" von diesem Autor war mir ein Begriff und daher erhoffte ich mir eine ähnlich gute Geschichte. Doch worum es in diesem Werk gehen sollte, war mir nicht bewusst. Im Prinzip erfährt man einige Episoden aus dem Leben des Teenagers Gabriel und die Beziehung zu seinen Eltern. Das Ganze spielt im Künstlermilleu, was sehr interessant ist. Der Autor weiß, mit seinen Wörtern Bilder zu in meinem Kopf zu malen. Das Werk plätschert ohne große Spannungskurven vor sich her, bleibt aber stets interessant, sodass ich gerne weiter gelesen habe. Das Genre lässt sich meiner Ansicht nach schlecht beschreiben - es ist weder dramatisch oder abenteuerlich, noch eine wirkliche Liebesgeschichte. Am besten man geht mit keiner großen Erwartungshaltung an dieses Buch, wenn man es lesen möchte. Meiner Ansicht nach hat dieser Roman einen gewissen Anspruch und daher ist es sicherlich etwas für Kunst- und Kulturbegeisterte. Leute, die lediglich gut unterhalten werden möchten, werden eventuell unzufrieden mit der Geschichte sein. 

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe 
Verlag: Kindler (2001) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3463403358 
ISBN-13: 978-3463403359

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