Sonntag, 16. Juni 2013

[Film-Review] Keep the lights on

Inhalt: Über eine Telefonsexhotline lernt Erik Paul kennen und die beiden verlieben sich. Über mehrer Jahre erlebt ihre Beziehung ein Auf und Ab, wobei Drogen und Alkohol eine Rolle spielen.

Meine Meinung: Ich liebe künstlerische Filme und deshalb wollte ich diesen hier unbedingt sehen. Vom Inhalt und von der Story her finde ich den Film sehr gut. Er regt zum Nachdenken an. Auch die schauspielerischen Fähigkeiten der Protagonisten sind sehr gut. Allerdings bietet die Handlung mehr Potential für emotionalere Szenen, die leider nicht genutzt werden. Mich hat der Film deshalb leider nicht sehr berührt. Noch dramatischer hätten dafür die Reaktionen des Protagonisten Erik sein müssen. Es wird häufig nur angedeutet, wie er sich fühlt. Der Funke springt aber leider nicht über. Beispielsweise fängt Erik in einer Szene bitterlich zu weinen an, doch keine Tränen sind zu sehen. Zu erwähnen ist, dass der Film keine deutsche Synchronisation hat, sondern lediglich Untertitel. Der Film ist zu empfehlen für alle mehr oder weniger typischen Arte- und 3sat-Zuschauer.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Regisseur(e): Ira Sachs 
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren 
Studio: Salzgeber & Co. Medien GmbH
Produktionsjahr: 2012 
Spieldauer: 98 Minuten

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