Sonntag, 19. Mai 2013

Tintenherz von Cornelia Funke

Inhalt: Meggies Vater Mo hat die besondere Gabe und kann Figuren aus Büchern "herauslesen". Vor neun Jahren hat er dadurch böse Leute aus dem Buch "Tintenherz" herausgeholt, die nun unter der Führung von Capricorn noch mehr Macht kommen wollen. Dafür brauchen sie Meggies Vater und das Buch.

Meine Meinung: Das Buch ist ja in aller Munde und da das Genre mir gefällt, wollte ich es auch unbedingt lesen. Doch irgendwie muss ich zugeben, dass ich mir etwas ganz anderes darunter vorstellte. Die Story ist recht einfach und ich wünschte sie mir wahrscheinlich fantasievoller. Außerdem kann ich mit den Charakteren nicht viel anfangen. Meggie ist noch ganz okay, aber mit der alten Elinor oder dem Schriftsteller Fenoglio konnte ich mich nicht identifizieren. Die Geschichte an sich begann auch sehr schleppend und ich brauchte bestimmt 200 Seiten, bis ich einigermaßen drinnen war. Doch dann wurde das Buch immer spannender und ich wollte wissen, wie es weiter geht. Daher las ich es komplett durch. Das Ende enttäuschte mich dann wiederum, weil alles so abrupt vonstatten geht und für mich zu einfach aufgelöst wurde. Da hätte ich mir auch mehr erwartet. Ingseamt ist es ein ganz gutes Buch, was allerdings sehr weit unter meinen Erwartungen lag. Trotzdem denke ich, dass gerade Kinder daran Spaß haben würden.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
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Gebundene Ausgabe: 576 Seiten 
Verlag: Dressler; Auflage: 23 (August 2003) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3791504657 
ISBN-13: 978-3791504650