Samstag, 30. März 2013

3096 Tage von Natascha Kampusch

Inhalt: Als Zehnjährige wird Natascha Kampusch von Wolfgang Priklopil entführt und über acht Jahre in einem Kellerverlies festgehalten und misshandelt. Im Alter von 18 Jahren kann sie sich befreien. In diesem Buch erzählt sie ihre Geschichte.

Meine Meinung: Natürlich habe ich den Medienrummel um Natascha Kampusch damals mitbekommen. Sie tat mir sehr leid und als das Buch erschien, interessierte mich schon sehr, was sie zu erzählen hat. Ihre Erlebnisse erschüttern mich zutiefst. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, wie ich diese Zeit an ihrer Stelle überstanden hätte. Wie sie uns an ihren Erlebnissen teilhaben lässt, finde ich mutig. Ihre Schilderungen sind plastisch und dramatisch. Sie beschreibt zunächst kurz ihr Leben vor der Entführung. Anschließend schildert sie die Erlebnisse während der 3096 Tage in der Gefangenschaft und was sie dabei empfunden hat, wobei sie recht sachlich bleibt. Ich respektiere dabei ihre Entscheidungen, einige Details zurück zu halten und nur das zu berichten, was sie möchte. Es gab mir einen Einblick in diese schrecklichen acht Jahren ihres Lebens, auch wenn ich wahrscheinlich nie alles so nachvollziehen kann, was sie durchmachen musste. Es bleibt nur eine kleine Zusammenfassung ihrer Gefangenschaft, wovon sie sich hoffentlich einigermaßen erholen kann. Ich wünsche ihr für die Zukunft alles Gute.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
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Taschenbuch: 288 Seiten 
Verlag: Ullstein Taschenbuch (13. Januar 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3548374263 
ISBN-13: 978-3548374260

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