Donnerstag, 31. Mai 2012

Monatsrückblick Mai 2012

Wow! Obwohl ich nun mit dem Vorbereitungsdienst begonnen habe und ich damit wieder ziemlich ausgelastet in meinem Leben bin, habe ich sehr viel gelesen und wahrscheinlich sogar meinen Leserekord gebrochen. Vielleicht liegt es auch gerade daran, dass ich einen recht weiten Weg zur Arbeit habe und in der Zeit in der Bahn lesen kann. Wer weiß...

Folgende Bücher habe ich diesen Monat gelesen:
Das sind sage und schreibe 16 Bücher! Zugegebenermaßen sind ein paar davon sehr dünn gewesen und daher zähle ich die vier Märchenbücher der 7-Zwerge-Edition für meine Challenge (100 Bücher in einem Jahr zu lesen) als ein Buch und komme damit zu zusätzlichen 13 Büchern in diesem Monat. Somit habe ich nun die Hälfte erreicht und dieses Jahr 50 Bücher gelesen. Das bedeutet auch, dass ich einem Monat im Vorsprung bin, denn erst nächsten Monat ist die erste Hälfte von 2012 um. Ein gutes Gefühl ist das.

Einen Manga habe ich aber auch gelesen:

Mein SuB hat natürlich auch wieder ein paar Neuankömmlinge begrüßen dürfen. Dazu gehören "Der Name der Rose" von Umberto Eco, "Chemie des Todes" von Simon Beckett,  "Cupido" und "Morpheus" von Jilliane Hoffmann, "Das zweite Gedächtnis" von Ken Follett, "Vergiss mein Nicht" von Karin Slaughter, "Einmal Hans mit scharfer Soße" von Hatice Akyün sowie "Schneewittchen muss sterben" von Nele Neuhaus.
Mein Stapel ungelesener Bücher hat nun einen Stand von 54. Somit ist es gerade mal ein Buch weniger im Vergleich zum letzten Monat geworden. Auch irgenwie schade, weil ich eigentlich viel gelesen habe. Doch anscheinend habe ich viele Bücher gelesen, die ich auch erst diesen Monat bekommen habe.

Zusätzlich habe ich diesen Monat meine Verschenkung aufgelöst und ein paar LeserInnen (hoffentlich) eine Freude bereitet. Dann habe ich über den Gratiscomictag berichtet, auf dem man in einigen Comicläden kostenlose Comics abgreifen konnte. Die Autorin Petra Busch hat meinen Blog zumindest an einem Tag gefüllt und mir eine Frage beantwortet. Natürlich führte ich meinen Weekly Vlog jeden Sonntag fort.

Das war nun mein Monat Mai. Ich hoffe, bei euch war der Wonnemonat genauso erfolgreich wie bei mir.

Mittwoch, 30. Mai 2012

Von der Frau und ihrem Fischer von Otto Waalkes und Bernd Eilert

Inhalt: Zufällig angelt der Fischer einen verwunschenen Fisch, der eigentlich ein Prinz ist. Daraufhin will die Fischersfrau immer mehr Wünsche erfüllt bekommen, wodurch sie immer gieriger wird. Wohin das wohl führen wird...

Meine Meinung: Ich muss es zugeben: Ich habe eine Bildungslücke. Das Märchen kommt mir irgendwie bekannt vor, aber ich kann es nicht zuordnen. Mit anderen Worten: Die Originalvorlage zu dieser Geschichte kenne ich nicht. So habe ich keine Vergleichsmöglichkeit. An sich finde ich das Märchen aber ganz nett und sehr interessant. Das Verhalten des Fischer-Paares finde ich ziemlich amüsant. Die Geschichte baut sich nach und nach auf, sodass ich unbedingt wissen wollte, wie sie ausgeht. Ich habe mich die ganze Zeit auf die Pointe gefreut. Leider war diese dann nicht sehr befriedigend. Ich habe sie mir überraschender vorgestellt, aber das Ende war doch recht platt. Im Großen und Ganzen fand ich das Märchen aber gut und ich denke, anderen Märchen- und/oder Otto-Fans wird sie auch gefallen.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 42 Seiten 
Verlag: Baumhaus Medien; Auflage: 1., Aufl. (März 2007) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3833945559 
ISBN-13: 978-3833945557

Dienstag, 29. Mai 2012

Das tapfere Aufschneiderlein von Otto Waalkes und Bernd Eilert

Inhalt: Ein nicht allzu talentierter Schneider tötet sieben Fliegen auf einmal. Und so wird sein Motto "Sieben auf einem Schlag". Doch er erzählt niemandem von den Fliegen, sondern schmückt seine Geschichte gerne mal mit Drachen und Riesen aus, wofür er Bewunderung erntet. Doch Lügen haben kurze Beine und das muss auch das Schneiderlein lernen.

Meine Meinung: Das Märchen vom tapferen Schneiderlein wird in diesem Buch ein wenig veräppelt. Aus dem Schneiderlein wird ein Aufschneider und die Geschichte wird so auf eine witzige Weise neu erzählt. Die erste Hälfte fand ich auch ganz amüsant. Doch als etwa in der zweiten Hälfte die sieben Zwerge (aus dem gleichnamigen Film von und mit Otto Waalkes) auftauchen, wird ein wenig seltsam, aber es ist dann leider nicht mehr lustig. Mit Ironie und überspitzten Situationen soll das Märchen zum Lachen bringen. Aber dass beispielsweise eine Prinzessin zur Torhüterin wird und ihr Gemahl beim Elfmeter ermittelt wird, finde ich nicht komisch und brachte mich auch nicht einmal zum Schmunzeln. Schade eigentlich, denn die erste Hälfte war vielversprechend. Dafür sind die Illustrationen und die Aufmachen allgemein ganz nett. Im Bücherregal machen sie sich ganz schick und Fans von Otto wird dieses Büchlein sicherlich auch gefallen.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 46 Seiten 
Verlag: Baumhaus Medien; Auflage: 1., Aufl. (März 2007) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3833945532 
ISBN-13: 978-3833945533

Montag, 28. Mai 2012

Hexen- und Zaubermärchen

Inhalt: Dieser Band der Eltern Märchenedition enthält Märchen, in denen es um Magie und Zauberrei geht. In den meisten Geschichten spielen Hexen eine Rolle.

Meine Meinung: Von diesem Band der Edition bin ich nur sehr bedingt begeistert. Manche Märchen darin haben mir sehr gut gefallen. Vor allem über Rapunzel oder Hänsel und Gretel habe ich mich sehr gefreut. Diese Märchen habe ich dann auch gerne gelesen und hatte viel Spaß dabei. Doch die meisten Märchen konnten mich nicht begeistern. Bei vielen empfand ich einfach nur Langeweile, was soweit geführt hat, dass meine Gedanken abgeschweift sind und ich manche Passagen mehrmals lesen musste. Vom der Gestaltung her ist dieses Buch genau wie alle anderen der Edition. Das Hardcover ist schon, aber innen gibt es kaum Illustrationen, bis auf die Verzierung der Seitenränder oben und unten. Der Vollständigkeit halber gehört es aber dennoch in mein Bücherregal.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 224 Seiten 
Verlag: cbj (5. Oktober 2009) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3570138070 
ISBN-13: 978-3570138076

Samstag, 26. Mai 2012

Hänsel und Gretel XXL von Otto Waalkes und Bernd Eilert

Inhalt: Hänsel und Gretel essen ihren Eltern die Haare vom Kopf. So beschließen sie, ihre beiden Kinder im Wald auszusetzen. Ihr Hunger treibt die Geschwister durch den Wald, in dem sie unter anderem auf das Rotkäppchen oder Rapunzel treffen.

Meine Meinung: Jeder kennt die Hänsel-und-Gretel-Liedversionen von Otto Waalkes. Mit diesen Songs im Hinterkopf, freute ich mich auf seine schriftliche Version aus dieser "7-Zwerge-Edition". Die Idee von diesem dünnen Büchlein finde ich ganz gut. Hänsel und Gretel essen gerne und vor allem viel. Natürlich finden sie Rotläppchens prall gefüllten Korb mindestens genauso anziehend wie das Knusperhäuschen der Hexe. Leider hapert es mit der Umsetzung. An den beschriebenen Szenen finde ich nichts Lustiges. Die beiden Protagonisten sind einfach nur unsympathisch und teilweise sogar nur noch nervig. Ich hätte mir gewünscht, dass die Märchenvorlage mehr Komik bietet und zu wahnwitzigen Situationen im Märchenwald führt. Doch irgendwie ist diese kleine Geschichte nur eine Aneinanderreihung von einzelnen Szenen und Begebenheiten. Leider wüsste ich nicht, wer darüber lachen würde. Schade, denn ich bin ein großer Otto-Fan.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Gebundene Ausgabe: 45 Seiten 
Verlag: Baumhaus Medien; Auflage: 1., Aufl. (Mai 2007) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3833945583 
ISBN-13: 978-3833945588

Freitag, 25. Mai 2012

Das Maschenputtel von Otto Waalkes und Bernd Eilert

Inhalt: Wer kennt das Märchen vom Aschenputtel nicht? Doch hier wird die Geschichte ein wenig anders erzählt. Denn dem lieben Aschenputtel helfen die sieben Zwerge. Ob das gut geht? Jedenfalls haben sie erkannt, dass Frauen gewisse Maschen auf Lager haben, um ihre Wünsche durchzusetzen. Auch das liebe (M)Aschenputtel hat das drauf.

Meine Meinung: Auch wenn ich den Film "7 Zwerge" von und mit Otto Waalkes nicht so toll fand, bin ich nach wie vor ein Fan von ihm. Ich mag seinen Wortwitz und es ist nicht das erste Mal, dass er das Motiv von Märchen für sein Werk umdichtet. Daher war ich sehr gespannt darauf, wie er das Aschenputtel darstellt. Die Geschichte ist an manchen Stellen ganz lustig, auch wenn ich nicht in schallendes Gelächter gefallen bin. Man erkennt die sieben Zwerge aus dem Film wieder und kann sich die Charaktere und die dazugehörigen Schauspieler gut vorstellen. Da es sehr kurz ist, kann man das Büchlein innerhalb einer halben Stunde lesen. Die Illustrationen darin finde ich ganz witzig. Allgemein finde ich die Idee klasse. Tiefgründig und ausführlich ist die Geschichte nicht, worüber man sich bewusst sein sollte. Zu empfehlen ist dieses Werk besonders für Leute, die witzige Märchenadaptionen und Kurzgeschichten mögen.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 44 Seiten 
Verlag: Subito!; Auflage: 1., Aufl. (März 2007) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3833945540 
ISBN-13: 978-3833945540

Donnerstag, 24. Mai 2012

Eine dumme Frage ist besser als fast jede kluge Antwort von Allan und Barbara Pease

Inhalt: In diesem Buch erklären die Autoren, wie man Leute wirbt, einem Marketing-Netwerk beizutreten. Sie versprechen einen hohen Erfolg, wenn man ihre Tipps beachtet.

Meine Meinung: Ich bin sehr enttäuscht. Meine Erwartungen waren ganz anders und der Titel und der U4-Text sind absolut irreführend. Ich dachte, bei diesem Werke ginge es um Kommunikationsstrategien und wie man andere von seiner Meinung überzeugt und beispielsweise selbstbewusster Präsentationen abhält. Doch hier geht es lediglich um "Network-Marketing". Was das bedeutet, wird mit keiner Silbe genau erklärt. Für mich hatte es den Eindruck, dass man mit diesem Buch lernen soll, wie man unschuldigen Leuten, irgendwelche Versicherungen andreht, die sie nicht brauchen. Durch fast schon betrügerische Tricks und Methoden sollen die "Strategien" Menschen zu Kunden dieses "Network-Marketing" werden. Ich bin sehr skeptisch. Teilweise dachte ich hierbei, die Lektüre von Sektenmitgliedern zu lesen. Die ca. 130 Seiten waren schnell gelesen, aber ich habe das Buch nur bis zum Schluss gelesen, weil ich unterwegs war und gerade kein anderes Buch bei mir hatte. Sonst hätte ich es nach den ersten paar Seiten schon abgebrochen. Das Buch ist höchstens was für irgendwelche Vertreter, die ihr Geld damit verdienen, von Tür zu Tür zu gehen und versuchen, irgendetwas an den Mann zu bringen. Nur ich hoffe, ich falle nie auf einen solchen Vertreter herein.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Taschenbuch: 144 Seiten 
Verlag: Ullstein Taschenbuch (1. Januar 2007) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3548367453 
ISBN-13: 978-3548367453

Mittwoch, 23. Mai 2012

Last Lecture von Randy Pausch

Inhalt: Der Autor Randy Pausch war Informatik-Professor an einer amerikanischen Universität. Als er erfahren hatte, dass er wegen seiner Krebsdiagnose nur noch drei bis sechs Monate zu Leben haben werde, beschloss er, seine "Last Lecture", seine letzte Vorlesung zu geben.

Meine Meinung: Ich bin unheimlich fasziniert und unendlich bewegt worden durch dieses Buch. Als der Autor dieses Buch verfasst hatte, wusste er, dass er sehr bald sterben wird. Wenn einem diese beim Lesen bewusst ist (und das ist es, weil es sehr häufig erwähnt wird), ist man auf der einen Seite sehr bedrückt und traurig über die Umstände. Andererseits ist Randy Pausch ein sehr positiver Mensch und voller Optimismus, welche ansteckend wirkt. Seine Lektionen, die er hier in dem Buch erteilt, sind sehr wertvoll und lehrreich, sodass ich einen hohen Gewinn für mich selber herausziehen könnte. Darüber hinaus schreibt der Autor sehr interessant, sodass man seine Anekdoten mit Genuss in sich aufsaugen kann. Mir war an keiner Stelle langweilig, kein Kapitel war zu lang. Ich würde mir wünschen, dass alle Menschen eine derartig positive Einstellung zu ihrem Leben hätten - vor allem diejenigen, die noch ein langes Leben vor sich haben. Es ist schwer in wenige Zeilen zu bringen, welche Gefühle in mir ausgelöst wurden. Ich kann nur sagen, dass das ein geniales Werk ist, was unbedingt die ganze Welt gelesen haben muss.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Taschenbuch: 240 Seiten 
Verlag: Goldmann Verlag (15. Dezember 2009) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3442471370 
ISBN-13: 978-3442471379

Dienstag, 22. Mai 2012

Sailor Moon 08 von Naoko Takeuchi

Inhalt: Der Kampf gegen den Messias der Stille und Pharao 90 geht weiter. Es wird spannend und es stellt sich die Frage, ob die Welt noch gerettet werden kann.

Meine Meinung: Wow! Das kann ich nur dazu sagen. Dieser Band war absolut spannend. Ich habe ihn gerade innerhalb von nicht mal einer Stunde nahezu verschlungen. Eigentlich wollte ich nur kurz reinlinsen, aber dann habe ich den Manga auch schon komplett weggelesen gehabt. Die Zeichnungen von Naoko Takeuchi sind erneut atemberaubend. Wie die ganzen Bilder angeordnet sind, ist sehr faszinierend. Ich denke, wenn man sich alleine die Zeichnungen mal in Ruhe anschaut, hat man noch lange seinen Spaß an dem Buch. Die Unterschiede zur Anime-Serie haben mich erneut überrascht. Manche Sachen waren ganz anders in der Zeichentrickserie, aber ich finde im Manga ergibt das alles einen besseren Sinn. Für jeden Manga-Fan und Sailor-Moon-Liebhaber ist das eine absolute Empfehlung und ein Kauf-Muss!

Fazit: 5 von 5 Punken.
℗℗℗℗℗ 

Broschiert: 231 Seiten 
Verlag: Ehapa Comic Collection - Egmont Manga & Anime; Auflage: 1 (10. Mai 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3770476557 
ISBN-13: 978-3770476558

Montag, 21. Mai 2012

Sei schlau, stell dich dumm von Daniela Katzenberger

Inhalt: Daniela Katzenberger wurde bekannt durch verschiedene TV-Sendungen im Fernsehen. Ihr damaliges Markenzeichen waren die tätowierten Augenbrauen. In diesem Buch plaudert sie aus dem Nähkästchen und erzählt kleine Anekdoten von ihrem Leben.

Meine Meinung: Daniela Katzenberger ist lange Zeit an mir vorbei gegangen. Erst als dieses Buch erschien und überall zu kaufen war, wurde sie mir bewusst. Als ich schließlich ein- oder zweimal in ihre TV-Sendung reingeschaut habe, beschloss ich, ihr Buch zu lesen. Darin erzählt sie aus ihrem Leben, beispielsweise Anekdoten ihrer Kindheit und Jugend. Für einen Katzenberger-Fan sicherlich ganz interessant, jedoch für mich nicht wirklich. Manche Anekdoten sind ganz lustig, aber ansonsten nichts Besonderes. Der Schreibstil ist auch ziemlich gewöhnungsbedürftig, weil der Text so wie ihre mündliche Sprache gestaltet ist. Das brigt einige Stolpersteine. Trotzdem kann man das Buch sehr schnell durchlesen und für eine Lektüre für zwischendurch ist das Buch ganz nett. Am Ende des Buches findet man ein paar Seiten von ihrer Mutter und ihrem Team. Sie berichten darüber, wie sie Daniela sehen und empfinden. Außerdem finden sich eine Menge Fotos der Katze und insgesamt ist die Aufmachung des Buches auch nicht schlecht. Ich denke, für jeden Katzenberger-Fan ist dieses Werk sicherlich ein Muss. Für alle anderen ist es nur bedingt interessant.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗

Taschenbuch: 232 Seiten 
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 11 (22. Februar 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3404606698 
ISBN-13: 978-3404606696

Samstag, 19. Mai 2012

Eurovision Song Contest von John Kennedy O'Connor

Inhalt: Dies ist das offizielle Buch zu 50 Jahren europäischer Popgeschichte und liefert viele Bilder und Fakten zum Grand Prix d'Eurovision in den Jahren von 1956 bis 2004.

Meine Meinung: Für mich als großer Eurovision-Fan ist dieses Buch einfach ein Muss. Seit ich denken kann, schaute ich mit meiner Familie diese Sendung an. Bewusst mitfiebern tu ich aber erst seit 2003 als Sertab Erener für die Türkei den Titel mit "Everyway that I can" holte. Vorher schaute ich es mit meinen Eltern nur so nebenbei, aber seit dem Jahr fiebere ich richtig mit und das Event ist für mich ein Highlight des Jahres. Doch was ist in den 50 Jahren vorher alles passiert? Das interessierte mich sehr, vor allem bei den Anfängen. Dieses Buch lieferte mir alle Fakten und interessanten Details aller vorherigen Conteste. Begeistert und interessierte laß ich durch die Artikel und schaute mir die Bilder an. Hintergründe einzelner Veranstaltungen wurden mir bewusst, was mir teilweise einige "Aha"-Momente lieferte. Das große Format hat mich beim Lesen ein wenig gestört, aber ansonsten fand ich es richtig klasse von der Aufmachung her. Wer sich für den Eurovision-Song-Contest interessiert, sollte einen Blick in dieses Buch werfen. Für einen Fan ist dies ein absolutes Must-Have!

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Taschenbuch: 192 Seiten 
Verlag: Gondrom Verlag GmbH (März 2005) 
ISBN-10: 3811225367 
ISBN-13: 978-3811225367

Freitag, 18. Mai 2012

[SuB] Zwei neue Manga



Der neue Sailor-Moon-Band von Naoko Takeuchi ist endlich erschienen und natürlich musste ich ihn haben. Da ich durch den Amexio-Artikel (zu lesen hier im Blog) einen 10-Euro-Gutschein für Amazon bekommen habe, nutzte ich den gleich für Sailor Moon. Aber da dann noch etwas Geld übrig war und ich auch unbedingt Death Note weiter lesen wollte, habe ich mir ebenfalls den zweiten Death-Note-Band von Takeshi Obata und Tsugumi Ohba. Ich musste nur 3 Euro für beide Bände hinzuzahlen, was ich natürlich gerne gemacht habe. Jetzt bin ich gespannt, wie die beiden Storiys weiter gehen.

Donnerstag, 17. Mai 2012

Meine 247 Tage im türkischen Knast von Marco W.

Inhalt: Marco W. wurde bei einem Familienurlaub in der Türkei verhaftet, weil er angeblich ein 13-jähriges Mädchen vergewaltigt haben soll. Doch das alles entspricht nicht der Wahrheit. Marco berichtet hier darüber, was passiert war und über seine Erlebnisse im türkischen Gefängnis.

Meine Meinung: Tief erschüttert hat mich Marcos Geschichte. Dass ein Missverständnis und die Lüge eines jungen Mädchens ihn acht Monate hinter Gittern sperrte, ist eine tragische Geschichte. Dass die Zeit im Gefängnis, kein Zuckerschlecken ist, kann sich jeder vorstellen. Marco berichtet hier über seine Erlebnisse. Sie sind sehr detailreich, aber sachlich. Wer hier seine Sensationsgeilheit stillen möchte, ist mit diesem Buch an der falschen Adresse. Die traurige Realität wird bildhaft dargestellt, aber nicht in Hollywood-Blogbuster-Manier. Marco W. schildert beispielsweise unter anderem die bürokratischen Vorgänge, um so etwas Einfaches wie eine Flasche Wasser hinter Gittern zu bekommen. Seine Schilderungen ließen mich nicht mehr los. Ich konnte seine Ohnmacht regelrecht selbst fühlen. Und die ganze Zeit stellte ich mir die Frage, wie das nur sein kann? Es wäre taktlos zu sagen, ich würde dieses Buch "schön" finden. Das einzige, was ich dazu sagen möchte: Man sollte es gelesen haben.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 200 Seiten 
Verlag: Hamburger Kinderbuch; Auflage: 1 (28. November 2008) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3866310072 
ISBN-13: 978-3866310070

Mittwoch, 16. Mai 2012

Autorenfragerunde mit Petra Busch

Wieder einmal war ich so frei und bat eine Autorin darum, mir eine Frage zu beantworten. Petra Busch, die u.a. den sehr empfehlenswerten Krimi "Schweig still, mein Kind" geschrieben hat, ließ mich nicht lange warten. Hier könnt ihr nun nachlesen, was sie auf die folgenden Fragen antwortete:

Das Schreiben ist sicherlich eine große Leidenschaft für eine Autorin. Aber es ist auch mit viel Arbeit verbunden. Welche Aufgaben bereiten Ihnen weniger Spaß? Welche sind Ihnen vielleicht sogar lästig?

Petra Busch:
"Schreiben ist Leidenschaft und schafft auch Leiden, wie es so schön heißt. Dennoch: Ich sehe es in erster Linie als ganz normalen Job. Ich stehe morgens auf, füttere (wie mein Kriminalhauptkommissar Moritz Ehrlinspiel) meine beiden Katzen, dusche, trinke Kaffee, setze mich mit einer großen Kanne Tee an den Schreibtisch und fange an. Es gibt kein Warten auf eine Muse, die herbeischwebt und mich küsst. Sonst gäbe es bis heute kein einziges Buch von mir. Musen sind flatterhaft - Schreiben dagegen erfordert Sesshaftigkeit, nämlich hinter dem Rechner. Oder - zu Beginn, wenn man noch Ideen sammelt und im Kopf sortiert - auch auf dem Balkon oder dem Sofa. 

Dann geht es ans Plotten. Aus einer ersten Idee entsteht ein komplexes Handlungsgefüge. Parallel dazu entwickle ich die Figuren. Bevor das alles nicht fertig ist, schreibe ich keine Zeile. Protagonisten lebendig werden zu lassen, gehört zu meinen Lieblingsjobs. Meine Hauptcharaktere kenne ich ganz genau. Nicht nur ihr Aussehen. Sondern auch die soziale Herkunft und ihre Psyche, samt allen Licht- und Schattenseiten, Ticks, heimlichen und unheimlichen Angewohnheiten. 

Ich weiß zum Beispiel, warum mein Hauptkommissar sich den Schwachen der Gesellschaft verbunden fühlt. Weshalb Loyalität und Gerechtigkeit für ihn so wichtig sind. Dass er Rezepte für seine alten Siamkater Bentley und Bugatti erfindet und sie abends bekocht. Ich kenne seinen Freund und Kollegen Paul Freitag und dessen Sammlung skurriler Todesanzeigen. Natürlich kenne ich auch den Mörder oder die Mörderin, sein Seelenleben, seine Handlungsmotive und seine Biographie; all das, was auch diesen Menschen umtreibt und belastet.

Parallel zum Plotten und Figuren entwickeln recherchiere ich schon sehr viel. Ich habe Freunde bei der Kripo Freiburg und in der Rechtsmedizin, und das ist gut so. Denn mir ist es wichtig, dass eine Handlung so sein KÖNNTE, wie ich sie entwerfe - was keineswegs bedeutet, dass sie den Anspruch auf Realität erhebt. Doch das Vergnügen beim Krimilesen besteht ja (auch) darin, mitzurätseln, und wenn die Lösung völlig absurd wäre, ginge das nicht. Alle meine Bücher sind also fachlich gegengelesen. Recherche liebe ich sehr! Vor allem auch deshalb, weil ich bisher immer auf offene Türen gestoßen bin und meine "Quellen" mich stets mit hervorragenden Insider-Infos versorgt haben.

Nach etwa zwei bis drei Monaten geht's dann ans eigentliche Schreiben. Auch das eine geliebte Arbeit. Aber nicht immer einfach, denn es gibt Tage, das kommt man einfach nicht voran. Das ist frustrierend. Schafft Leiden, sozusagen. Plötzlich erscheint einem alles seltsam oder gar schlecht, was man da schon zu Papier gebracht hat. Zweifel kommen auf. Man hadert. Und dann plötzlich geht's wie von Zauberhand wieder weiter, manches läuft dann wie von allein. 

Das Einzige, was ich weniger gern mache, sind größere Plot-Änderungen während der Schreibphase. Es kann passieren, dass man hängt. Dass die Figuren eine Art Eigenleben entwickeln und woanders hinwollen, als der geplante Handlungsverlauf es vorsieht. Dann muss man Teile umstrukturieren und bis zum Ende des Buchs neu durchdenken. 

Summa summarum: Ob Plotten, Figuren entwickeln, Recherchieren, Schreiben, Überarbeiten - alles macht mir große Freude. Aber nur, weil es sich abwechselt, jede Phase der Buchentstehung ihre Zeit hat. Es ist halt wie überall: Die Mischung macht's."

Vielen lieben Dank, Frau Busch, dass sie sich hierfür die Zeit genommen haben!

Dienstag, 15. Mai 2012

[SuB] 1 Neues, 1 Gebrauchtes, 1 Mängelexemplar, 1 Sonderausgabe

Wieder einmal sind drei Bücher auf meinen Stapel ungelesener Bücher eingezogen. Ich weiß, ich bin unverbesserlich...
Das erste Buch ist eher ein "Spielbuch". Es nennt sich "Kokology für Verliebte" von Tadahiko Nagao und Isamo Saito. Hierbei hanelt es sich quasi um einen spielerischen Psychotest rund um das Thema Liebe, welches man zu zweit oder zu mehreren Leuten durchspielen kann. Sina von den Glimmerfeen berichtete über ihr  Kokology-Buch, was mich sehr interessierte. Jetzt fand ich dieses Exemplar für Verliebte bei Kaufhof für gerade mal einen Euro. Da musste ich es mitnehmen. Zwar ist das nicht die "normale" Version, aber das für Verliebte wird ja ähnlich sein.
Das zweite Buch entdeckte ich in einem Bücherschrank in Frankfurt. Ich war mit einer Freundin unterwegs, als wir es entdeckten und sie meinte, das Buch sei sehr gut und ich solle es ruhig mitnehmen. Zwar ist dieses Exemplar von "Einmal Hans mit scharfer Soße" von Hatice Akyün in keinem so guten Zustand mehr, aber zum einmal Durchlesen ist es noch okay.
In einem kleinen Krimskrams-Laden an dem Ort, an dem ich arbeite, habe ich zufällig ein Buch von meiner Wunschliste entdeckt. "The Last Lecture" von Randy Pausch gab es da als Mängelexemplar für 2,55 Euro und deshalb musste ich es mitnehmen.
Zu guter Letzt habe ich bei einer kleinen Verschenkung von Verena ein Exemplar von "Schneewittchen muss sterben" von Nele Neuhaus gewonnen. Dies ist allerdings die Sonderausgabe zum Welttag des Buches. Von der Autorin habe ich noch kein Buch gelesen, aber ein weiteres Werk von ihr wartet auch schon auf meinem SuB. Nun sind es zwei.
Ich freue mich über meine neuen Errungenschaften. Was haltet ihr von ihnen? Kennt ihr eines der Bücher? Habt ihr es vielleicht schon gelesen? Eure Meinung interessiert mich!

Montag, 14. Mai 2012

Sophies Geheimnis von Sharon Creech

Inhalt: Sophies größter Traum ist es, eine Seefahrt zu unternehmen. Endlich darf sie mit ihren drei Onkeln und ihren beiden Cousins eine Seereise unternehmen. Doch Sophie hat ein Geheimnis, über das sie nicht sprechen möchte.

Meine Meinung: Sharon Creech hat einen wunderbaren Schreibstil und weiß gekonnt, wie sie dem Leser die Charaktere ans Herz legt. Jede Figur hatte seine eigenen positiven und negativen Seiten und Charaktereigenschaften. Im Laufe der Geschichte lernte ich jeden einzelnen kennen und lieben. Dabei blieb es die ganze Zeit über spannend, weil ich unbedingt herausfinden wollte, welches Geheimnis Sophie in sich trägt. Ständig gab es irgendwelche Andeutungen, aber klar zur Sprache kam es erst ziemlich am Ende. Einzig und allein das Thema einer - wenn auch turbulenten - Seefahrt gefiel mir nicht so ganz. Ich kann mich mit Seefahrerei nicht wirklich identifizieren. Dieses Motiv spielt während des ganzen Werkes eine sehr große Rolle und daher war mir das teilweise ein wenig zu langweilig. Doch die zwischenmenschlichen Beziehungen drumherum laß ich gerne. Zudem ließ sich das Buch recht schnell durchlesen, da die Kapitel (im Stile von Logbuch-Einträgen) sehr kurz waren, was mir sehr gut gefallen hat.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Taschenbuch: 197 Seiten 
Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 1 (2002) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3596804051 
ISBN-13: 978-3596804054

Samstag, 12. Mai 2012

Heute ist GRATISCOMICTAG

Heute ist Gratiscomictag. An diesem schönen Tag bekommt man in teilnehmenden Comicläden kostenlos Comichefte geschenkt. Ich selbst konnte mir auch welche ergattern. Jetzt kann ich mich bald über die Lektüre von den Schlümpfen, Donald Duck und weiteren freuen. Weitere Infos zu dieser Aktion findet ihr unter:


Habt ihr euch auch welche sichern können?

Freitag, 11. Mai 2012

Märchen von Prinzen und Prinzessinnen

Inhalt: Wie der Titel schon sagt, kann man in diesem Buch einige Märchen finden, in denen Prinzen und/oder Prinzessinnen eine Rolle spielen. Unter anderem befinden sich hierin Werke von den Brüder Grimm oder Hans-Christian Andersen.

Meine Meinung: Diesen Band der Eltern Märchenedition finde ich ganz schön. Ausgesprochen gut haben mir natürlich meine favorisierten Märchen wie Aschenputtel oder Dornröschen. Vor allem lassen sich in disem Buch viele (kürzere) Werke finden, nur das letzte fand ich zu lang und demnach auch langweilig. Von allen anderen waren nur wenige dabei, die mich nicht so gut unterhalten haben. Im Großen und Ganzen wurde aber mein Horizont erweitert und meine Kenntnisse von Märchen ausgebaut. Von der Aufmachung ist das Buch genauso wie die anderen Bände der Edition. Das Hardcover ist schön. Das gleiche Bild lässt sich innen noch einmal finden, aber bis auf kleine Verzierungen der Seitenränder, findet man keine weiteren Illustrationen mehr, was ein wenig schade ist.

Mein Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 224 Seiten 
Verlag: cbj (5. Oktober 2009) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3570138089 
ISBN-13: 978-3570138083

Donnerstag, 10. Mai 2012

Lamento - Im Bann der Feenkönigin von Maggie Stiefvater

Inhalt: Deirdre ist eine begabte Harfenspielerin und lernt bei einem Konzert den mysteriösen Luke Dillon kennen. Plötzlich verändert sich ihr Leben und sie schwebt in größter Gefahr, denn Feen sind hinter ihr her. Und Feen sind leider keine netten Artgenossen.

Meine Meinung: Dieses Buch habe ich mir gekauft, weil ich die Fortsetzung "Ballade - Der Tanz der Feen" bei einem Gewinnspiel gewonnen hatte. Doch wer liest den zweiten vor dem ersten Band? Also musste ich mir dieses hier zuerst durchlesen. Im Nachhinein denke ich mir, ich hätte mir es vorher gut überlegen sollen, ob das Thema und das Genre mich überhaupt anspricht. Im Nachhinein muss ich nämlich sagen, dass ich die Lektüre ganz nett fand, aber sie im Großen und Ganzen nicht wirklich etwas für mich ist. Hierbei handelt es sich nämlich um eine kitschige Liebesgeschichte rund um Feen und andere Zauberwesen. Natürlich wird es für die Protagonistin Deirdre recht oft gefährlich, aber richtige Spannung kam bei mir nicht auf. Für mich ist das Werk an vielen Stellen nur langweilig und so bin ich mit den Gedanken oft abgeschweift, sodass ich hin und wieder den Faden verloren habe. Die einzelnen Charaktere sind mir bis jetzt noch nicht komplett klar. Wer ist gut? Welche Figuren sind böse? Jedoch könnte ich mir vorstellen, dass dieses Werk Fans von der Biss-Reihe und der Splitterherz-Trilogie gefallen könnte.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 352 Seiten 
Verlag: PAN (9. September 2009) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3426283107 
ISBN-13: 978-3426283103

Mittwoch, 9. Mai 2012

[SuB] Thriller-Überschwemmung

Eine liebe Bekannte hat bei sich ausgemistet und mir deshalb ein paar Bücher überlassen. Sie sind alle in einem guten Zustand und ich habe mich tierisch gefreut.
Leider heißt das, dass mein SuB schon wieder gewachsen ist und ich meine, die 60er-Grenze überschritten zu haben. Da bleibt nichts anderes, als fleißig zu lesen und zu lesen und zu lesen. Ich freue mich über die Schmuckstücke und auf das ein oder andere Buch bin ich besonders gespannt.
Vor allem auf die "Chemie des Todes" von Simon Beckett freue ich mich, da ich ja bereits seine älteren Werke kenne und nun endlich mit dieser Reihe beginnen kann.
Von Jilliane Hoffmann habe ich schon einiges gehört und daher ließ ich mir "Cupido" und "Morpheus" geben. Mal sehen, wie ich die Autorin finden werde.
Bei John Katzenbach verhält es sich genauso. Daher freue ich mich bald auf "Der Patient".
Ein Buch von Ken Follett hatte ich bereits einmal gelesen. Ich war nicht so überzeugt davon, aber vielleicht kann mir "Das zweite Gedächtnis" nun das Gegenteil beweisen.
Karin Slaughter gehört auch zu den Autorinnen, die mich interessieren. Leider verwechsle ich sie oft mit Joy Fielding und kann jetzt gerade nicht sagen, ob ich vielleicht schon ein Buch von ihr gelesen habe oder ich bisher nur Bücher von Joy Fielding gelesen hatte. Wie dem auch sei, auf "Vergiss mein Nicht" kann ich mich nun auch freuen.
Somit landen sechs neue Bücher auf meinem Stapel ungelesener Bücher.

Dienstag, 8. Mai 2012

Adressat unbekannt von Kressmann Taylor

Inhalt: Der deutsche Martin und der jüdische Max sind gute Freunde und haben in Amerika gemeinsam eine Galerie eröffnet. Doch Martin kehrt mit seiner Familie in sein Heimatland zurück. Von da an schreiben sich die beiden regelmäßig Briefe. Als Hitler an die Macht kommt, verändert sich jedoch Martin und will nichts mehr von Max wissen.

Meine Meinung: Dies ist ein erschütternder Briefroman, der mich zutiefst bewegt und augerüttelt hat. Für mich lässt es sich kaum beschreiben, was das Buch in mir ausgelöst hat: Schockmomente, Ärger, Verzweiflung. So müssen sich teilweise die Menschen zur Zeit des Nationalsozialismus gefühlt haben. Zunächst beginnt das Buch ganz seicht und die beiden Freunde Martin und Max schreiben sich Briefe in aller Freundschaft. Doch plötzlich schlägt die Stimmung um und der deutsche Martin will nichts mehr von seinem jüdischen Freund und Geschäftskollegen wissen. Dies allein machte mich schon traurig, aber später wird es noch dramatischer und die Ignoranz und Naivität Martins machten mich regelrecht wütend. Die Reaktionen von Max sorgten bei mir allerdings letztendlich für Genugtuung. Normalerweise lese ich ja lieber hochmoderne Literatur, aber dieses Buch hat mich trotzdem gefesselt. In seiner Kürze liefert es trotzdem alles, um meine Emotionen zu erreichen. Deshalb ist es auf jeden Fall für Leute geeignet, die gerne über das Thema Drittes Reich lesen, aber auch für diejenigen, die sich vielleicht nicht so gerne so viel lesen und trotzdem ein wenig von der damaligen Stimmung erfahren möchten. Ich bin komplett begeistert und würde mir wünschen, dass dieses Buch als Standartlektüre in den Schulen einfließt.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Taschenbuch: 64 Seiten 
Verlag: rororo; Auflage: 17 (22. Juni 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3499230933 
ISBN-13: 978-3499230936

Montag, 7. Mai 2012

Paperblanks Notizbuch

Schon länger bewundere ich die Paperblanks-Notizbücher. Ich finde sie einfach unglaublich schön, aber sie sind leider ebenfalls dementsprechend teuer.
Vor ein paar Tagen sah ich dann dieses Schmuckstück auf dem Foto in einem Laden und habe mich komplett verliebt. Leider waren mir 20 Euro für ein Notizbuch viel zu teuer. Nun hat mir mein Schatz aber das Buch gekauft. Ich finde es zwar verrückt, bin aber sehr dankbar und freue mich jetzt, da hinein schreiben zu dürfen.
Dieses Notizbuch wird jetzt mein Lernjournal fürs Studienseminar und ich werde meine Lernfortschritte darin dokumentieren.
Besitzt ihr auch so ein Notizbuch von Paperblanks?

Samstag, 5. Mai 2012

Ich bin hier bloß die Katze von Hanna Johansen

Inhalt: Die Katze Ilsebill erzählt aus ihrem Leben bei ihrer Familie und was sie alltäglich so erlebt. Sie erklärt, was sie u.a. von Hunden, Kindern, Essen und Weihnachten so hält. Ein Buch aus dem Blickwinkel einer Katze.

Meine Meinung: Katzen liebe ich und daher finde ich es sehr interessant, das Leben einer solchen aus ihrem Blickwinkel zu erfahren. Das Buch ist recht kurz und die Kapitel lassen sich auch sehr schnell lesen, sodass ich es an einem Tag komplett durch hatte. Dabei hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht und mir haben Ilsebills Anekdoten gut gefallen. Darüber hinaus sind die kleinen Illustrationen in diesem Buch total süß und werten dieses Werk zusätzlich auf. Empfehlen würde ich die Lektüre allen großen und kleinen Katzenliebhabern. Erwachsene, wie auch Kinder, können hierbei ihren Spaß haben.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Taschenbuch: 128 Seiten 
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Dezember 2009) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 342362437X 
ISBN-13: 978-3423624374

Freitag, 4. Mai 2012

Die Leber wächst mit ihren Aufgaben von Eckart von Hirschhausen

Inhalt: Dank seines Medizinstudiums kennt der Kaberettist Eckart von Hirschhausen sich sehr gut in diesem Metier aus. In witziger Manier räumt er mit Krankheits-Irrtümern auf und informiert die LeserInnen über die Wahrheit.

Meine Meinung: Ich bin restlos begeistert von diesem Buch. Es ist interessant und lustig zugleich. Zudem kann man noch etwas lernen. Das finde ich einfach klasse. Viele Dinge haben mich sehr überrascht, z.B. die Tatsache, dass man sich rein durch Kälte keine Erkältung zuzieht, sondern diese durch Viren bekommt. Teilweise war ich sehr schockiert über die Dinge, die der Autor über die Pharmaindustrie schreibt. Auf unterhaltsame Weise wurde ich mehrfach zum Denken und Refklektieren angeregt. Das ist sehr bemerkenswert. Das Beste ist, dass man mit dem Wissen aus diesem Buch bei seinen Freunden und Bekannten "angeben" kann. Ich brachte beim Lesen dieser Lektüre sogar schon einige zur Verwirrung, weil sie ihr Leben lang an Irrtümern festgehalten haben. Wer nach dem Durchlesen noch immer irgendwelche teuren Mittelchen gegen Erkältung kauft, dem ist nicht zu helfen. Alle anderen haben sicherlich viel gelernt, so wie ich. Dieses Buch ist empfehlenswert für alle, die gerne lustige Literatur lesen und gerne etwas über die Medizin erfahren wollen. Ich denke, schon im jugendlichen Alter ist das Buch verständlich. Wer mit Sachbüchern gar nichts anfangen kann, selbst wenn sie lustig geschrieben sind, sollte lieber die Finger hiervon lassen.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Taschenbuch: 224 Seiten 
Verlag: rororo; Auflage: 39 (1. April 2008) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3499623552
ISBN-13: 978-3499623554

Donnerstag, 3. Mai 2012

[SuB] Der Name der Rose und Adressat unbekannt



Zwei meiner Freunde haben ebenfalls bei der Buschschenker-Aktion zum Welttag des Buches mitgemacht. Und da sie wissen, dass ich ein großer Buchjunkie bin, haben sie mir nun jeweils eines ihrer Exemplare geschenkt.
Diese beiden Bücher sind natürlich nun auf meinem Stapel ungelesener Bücher gelandet. Zum einen hätten wir da "Der Name der Rose" von Umberto Eco und zum anderen "Adressat unbekannt" von Kressmann Taylor.
Das erstere ist ja ein ziemlich dicker Wälzer und ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob es mir zusagen wird. Das zweitere gefällt mir jetzt schon gut, da es ziemlich dünn ist und der Titel mein Interesse weckt. Mal sehen, wann ich die beiden Werke in Angriff nehme.

Mittwoch, 2. Mai 2012

Auflösung der Verschenkung

Vor einer Woche (am 23.04.2012) war der Welttag des Buches. An diesem Tag forderte ich auf, mir eine Email bis zum 30.04.2012 zuzuschicken, wenn man von mir ein Exemplar von "Am kürzeren Ende der Sonnenallee" von Thomas Brussig geschenkt haben möchte.
Ursprünglich wollte ich fünf Exemplare dieses Buches verschenken, aber da mir nur 8 Personen eine E-Mail zugeschickt haben, dachte ich mir, ich dürfe nicht 5 von ihnen bevorzugen und ausgerechnet 3 Personen leer ausgehen lassen. Also habe ich mich nun entschlossen, allen 8 eine Freude zu machen. Nun bekommen alle 8 das Buch von mir in nächster Zeit zugeschickt. Das sind diejenigen:

Aleena Büchermaus
Vanessa Z.
Nadine von 4everSthlm
Ise von dasgluekskind
Anja B.
Chaosweib
Chrisy
Maria T.

Alle Beschenkten wurden bereits per E-Mail informiert. Ich hoffe, ihr freut euch. 

Dienstag, 1. Mai 2012

Monatsrückblick April 2012

Ein ereignisreicher Monat liegt zurück und das war nun mein wohl letzter freier Monat für die nächsten Jahre, denn ab Mai geht bei mir der Ernst des Lebens wieder los und ich weiß noch nicht, wie viel ich zukünftig lesen kann. Doch nun werfe ich erst mal einen Blick zurück auf den April.

Folgende Bücher habe ich diesen Monat rezensiert:
Das macht einen Schnitt von 13 Büchern in diesem Monat. Dazu muss ich sagen, dass ich für die mir selbst aufgezwungene Challenge (100 Bücher in einem Jahr zu lesen), ein paar Werke nicht zähle, da sie einfach kaum Text aufweisen. So rechne ich "Wer das Mondlicht fängt", "Café Monsterschmaus", das Klobuch und das Janosch-Buch nicht zu den 100 Büchern. Somit sind es nur 9 Bücher, die ich zu den bisherigen 28 gelesenen Büchern in diesem Jahr hinzu rechne und landa dann bei 37 gelesenen Büchern.     

Folgende Manga habe ich gelesen:

Einige neue Bücher landeten im April ebenfalls wieder auf meinem Stapel ungelesener Bücher. Dazu gehören: "Nacht der Zaubertiere" von Dean Koontz, "So Sexy" von John Hall, "Ich bin hier bloß die Katze" von Hanna Johansen, "Sei schlau, stell dich dumm" von Daniela Katzenberger und "Meine 247 Tage im türkischen Knast" von Marco W. Natürlich kamen noch mehr Bücher hinzu, aber diese habe ich sogleich weggelesen und daher bleibt mein SuB erneut unverändert mit 55 Büchern, was sehr enttäuschend ist. Ich frage mich ehrlich, ob ich ihn jemals abbauen kann.

Neu diesen Monat auf meinem Blog ist mein Logo und der Banner. Mein Fragezeichen-"P" schmückt nun eine Feder, weil "pero" im Südslawischen "Feder" bedeutet. Das passt zu meinem Blog, wie ich finde und musste natürlich übernommen werden.
Im April war zudem der Welttag des Buches, an dem ich für treue LeserInnen fünf Exemplare zu verschenken hatte (Auslosung folgt noch!).
Dass ich meine Weekly Vlogs fortgeführt habe, brauche ich eigentlich nicht mehr zu erwähnen.
Außerdem war gestern der zweite Geburtstag meines Blogges, was ich natürlich auch feiern musste und so mein eigenes kleines Werk veröffentlicht habe.

Nun bleibt nur noch zu sagen: Mal sehen, was der Mai bringt! Einen schönen Feiertag wünsche ich allen LeserInnen!