Mittwoch, 12. Dezember 2012

Dann eben mit Gewalt von Jan de Zanger

Inhalt: Als Lex' Freundin eines abends verprügelt wird, ist es nur der Anfang. In der Schule werden ausländerfeindliche Parolen an Wände und an die Tafel geschmiert. Und der Hass gegen "Nicht-Weiße" wird schlimmer.

Meine Meinung: Der Titel und die kurze Inhaltsbeschreibung haben mich schon sehr angesprochen und daher war ich gespannt, wie mir diese eigentliche Schullektüre gefallen würde. Und die Handlung ging schon von Anfang an spannend los. Das Thema des Buches sprach mich sofort an und beim Lesen beschäftigte es mich die ganze Zeit. Zusammen mit den Protagonisten regte ich mich auf und fieberte mit ihnen mit. Und als sich die Situation der Handlung immer weiter zuspitzte, wartete ich darauf, wie die Geschichte nun ausgehen würde. Das Ende kam plötzlich und eine große Frage hinsichtlich der Liebesgeschichte, die mit eingewebt ist, blieb offen. Vom Schreibstil her fand ich es ehrlich gesagt zu wenig anspruchsvoll. Die Protagonisten sind um die 17-18jährige Gymnasiasten. Das Buch ist aber eher so geschrieben, dass es auch 14jährige Real- oder Hauptschüler verstehen würden. Diese fühlen sich aber durch die zu alten Charakter vielleicht ebenfalls nicht angesprochen. Im Großen und Ganzen gefiel mir das Buch aber trotzdem ganz gut.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Taschenbuch: 160 Seiten 
Verlag: Beltz & Gelberg; Auflage: 18 (24. Januar 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3407741014 
ISBN-13: 978-3407741011

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