Dienstag, 20. November 2012

Überman von Tommy Jaud

Inhalt: Simon Peters stürzt ab - vom Millionär zum Tellerwäscher? Dies muss er verhindern und deshalb sucht er dringend nach Ideen, wie er seine finanzielle Lage in den Griff bekommen kann. Dabei opfert er Freundschaften und seine Partnerschaft.

Meine Meinung: Ich liebe die Bücher des Autors und habe lange auf seinen neuen Roman gewartet. Dass es eine Fortsetzung von "Vollidiot" und "Millionär" wird, freute mich besonders, da man nun wieder auf alte Bekannte treffen konnte. Zwar dauerte es diesmal ca. 50 bis 70 Seiten, bis ich mich wieder auf diese Art des Humors einstellen konnte (da sie schon sehr speziell ist), aber dann fand ich es unfassbar unterhaltsam. Die ganze Geschichte ist eingebettet in die aktuelle Thematik des Weltuntergangs des 21.12.2012 und umrahmt von Anspielungen und Darstellungen populärer TV-Formate wie "Schlag den Raab" oder "Let's dance". Der Protagonist ist vollkommen durchgeknallt und die ganze Zeit fragte ich mich, ob jemand wirklich so bescheuert sein kann. Aber dieser Charakter macht das Buch für mich gerade so einzigartig. Irgendwie sympathisiert man mit dieser Figur des Simon Peters und fiebert mit ihr mit, sodass dadurch Spannung erzeugt wird und immer weiter lesen möchte. Ein wenig vermisst habe ich die verschiedenen Akzente und Dialekte, die Jaud gerne mal in seinen Werken einbaut. Nur bei der Figur der Putzfrau Lala kommt dies am Rande vor. Insgesamt kann ich das Buch mit dem tollen Cover allen empfehlen, die gerne lustige Bücher lesen.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 368 Seiten 
Verlag: Scherz Verlag; Auflage: 1 (14. November 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 365100032X 
ISBN-13: 978-3651000322

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