Samstag, 29. September 2012

Diskussion: Rezensionsexemplare für Blogger?

Eine heiße Diskussion scheint gerade unter Buch-YouTubern und -Bloggern zu entstehen. Das ganze fing mit einem Facebookkommentar von der lieben BuchlingJanine an. Dort fragte sie nämlich, ob andere Blogger und YouTuber ebenfalls die Erfahrung gemacht haben, dass es immer schwieriger wird, Rezensionsexemplare von Verlagen zu bekommen.
Aus dieser Frage entstanden viele Vermutungen, die zu großer Diskussion führten. Einige Stimmen beklagen diese Entwicklung und schieben das auf die immer größere Anzahl von Blogs und YouTubern, die schon mit kleiner Abonnenten- und Follower-Zahl ein Buch gesponsert haben möchten, was dazu führt, dass es eben nicht mehr genug Rezensionsexemplare für alle gibt - vor allem auch nicht mehr für die alteingesessenen Blogger und YouTuber.
Hier möchte ich nun meinen Senf dazu abgeben und sagen, wie ich das Ganze betrachte und ob ich der gleichen Meinung bin.
Als erstes würde ich gerne versuchen, mich in unter den Bloggern zu positionieren, die über das Thema Bücher und Lesen schreiben. Ich weiß nicht, ob man mich zu den "alten" zählen kann. Mein Blog existiert seit Ende April 2010 - also schon fast 2,5 Jahre. Zu dieser Zeit gab es schon sehr viele Blogs. Wenn ich in die Liste derer Blogs schaue, die ich vefolge, sind das mehr als 150 Bücher-Blogs. Und hierbei muss ich zugeben, dass ich bestimmt 3/4 (also ca. 100 Blogs) sofort bei der Gründung meines Blogs geklickt habe. Das zeigt, dass ich nicht einer der ersten war und dass es damals schon eine recht große Community gegeben hat. Heute sind die Zahlen wahrscheinlich noch um ein vielfaches höher.
Natürlich werden sich mittlerweile einige Blogs gegründet haben, um eben an kostenlose Rezensionsexemplare zu kommen. Das kann ich nun nicht beweisen, aber lassen wir mal die Unterstellung so stehen (wenn sie denn stimmen sollte). Hierzu möchte ich nun sagen, dass ich finde, dass das NUR denjenigen etwas angeht, der einen Blog mit solch einem Interesse eröffnet hat. Und nun liegt es in der Verantwortung der Verlage, damit umzugehen. Anscheinend passiert das jetzt und die Verlage schränken das Verteilen von Rezensionsexemplaren ein.
Wenn sich nun die "alten" Blogger und YouTuber benachteiligt fühlen, weil sie weniger beliefert werden, dann finde ich das sehr schade, so was lesen zu müssen. Da frage ich mich doch ernsthaft, ob die "alten" Blogger und YouTuber auch nur hinter den Rezensionsexemplaren her waren bzw. her sind.
Also ich für meinen Teil habe meinen Blog lediglich gegründet, weil ich meine Leidenschaft teilen möchte, mich eventuell mit anderen gerne austausche und weil es ein großes Hobby von mir ist. Dass ich gelegentlich Rezensionsexemplare von Verlagen und Autoren bekomme, ist ein netter Nebeneffekt und freut mich sehr. Aber selbst wenn ich keine mehr erhalten würde, würde ich meinem Hobby weiterhin nachgehen.
Für mich ist es Missgunst und Neid, wenn man sich jetzt beklagt, dass andere - neuere und evtl. auch kleinere - Blogs und YouTube-Kanäle von Verlagen "gesponsert" werden. Ich hingegen freue mich, dass die Community wächst, dass es immer mehr Menschen gibt, die sich über Bücher und dem Hobby Lesen austauschen möchten. In einem Forum oder einer Platform wie LovelyBooks etc. hätte man sich nie über mehr Mitglieder beklagt. Nun ist es heute so, dass jeder sich über einen eigenen Blog, einer eigenen Homepage oder einen eigenen YouTube-Kanal mitteilen kann und diese sich untereinander austauschen. Ich sehe das auch als eine Art Community an, auch wenn man sich nicht auf einer einzigen Platform austauscht, sondern jeder sein "Medium" selbst einrichten kann.
Vor einigen Jahren gab es auch noch keine Buchgurus auf YouTube - und da hätten sich doch auch schon die alteingesessenen Blogger beschweren können, warum nun YouTuber von Verlagen vielleicht bevorzugt werden - de fakto werden Videos eher mal angeschaut als Blogs gelesen. Eventuell war das damals auch so, aber die Diskussion geriet nicht in einer solchen Form an die Oberfläche.
Insgesamt bin ich der Meinung, dass JEDER das machen sollte, worauf er Lust hat - und wenn man einen Buchblog bzw. Bücherkanal auf YouTube erstellen möchte, sollte man dies tun. Am besten wäre es natürlich, wenn man dies ohne Hintergedanken macht, weil man es gerne macht und nicht weil man kostenlose Bücher abstauben kann. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass so ein Blog oder Kanal sowieso nicht sehr lange bestehen wird, da man diesem Hobby nur ernsthaft nachgehen kann, wenn es Spaß macht. Denn Rezensionen schreiben bzw. Videorezensionen drehen ist nicht so leicht, wie man denkt und macht auch ein wenig Arbeit. Aber das ist ein anderes Thema.
Meiner Ansicht nach sollte man einfach die Verlage machen lassen. Sie werden schon einen Weg finden, wie sie damit umgehen und wenn das bedeutet, dass einige keine Bücher mehr bekommen - und auch wenn ich zu diesen zählen würde - sollte man nicht traurig, enttäuscht oder sauer sein, sondern es einfach akzeptieren.

Wie ist eure Meinung zu diesem Thema? Bitte hinterlasst mir doch einen Kommentar. Ich werde sie gespannt lesen.

Kommentare:

  1. Ich kaufe mir meine Bücher. Gut, ich lese nicht so viel, wie andere, aber bei Rezensionsexemplaren würde ich mich viel zu sehr unter Druck gesetzt fühlen. Diesen Druck kann ich nur entgehen, wenn ich von niemanden abhängig bin. Wenn ich Rezensionsexemplare annehme, wird von mir ja erwaretet, daß ich etwa positives schreibe. Sollte ich es dagegen wagen, keine positive Rezension zu schreiben, besteht die Gefahr, daß ich zukünfitg keine weiteren Rezensionsexemplare bekommen werde. Es entsteht also eine Tendenz, die mich eben nicht mehr frei sein läßt, daß zu schreiben und zu sagen, was ich vielleicht tatsächlich denke. Allein aus dem Grund, lehne ich Rezensionsexemplare für mich ab.
    Liebe Grüsse vom Bodensee,
    Michaela
    www.michaela-bodensee.de

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    1. Hallo Michaela!

      Deshalb ist es bei mir so, dass ich vorher immer dem Verlag oder der Autorin/dem Autor zu verstehen gebe, dass ich meine ehrliche Meinung äußere. Trotzdem hast du recht und manchmal erwartet die Gegenseite einfach etwas Positives...

      Danke dir für deine Meinung!

      LG Pero

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  2. Zuerst einmal: Ich bin ja hier eher stiller und stummer Leser. Aber ich melde mich einmal, weil ich eine Reihe von Blogs zum Diskussionsstillstand gebracht habe...

    1. Rezensionsexemplare sagen nicht, man muss etwas positiv schreiben. Dann müsste jede Zeitung, die Leseexemplare bekommt, und sie negativ bewertet, sofortigen Entzug dieser bekommen. Dies ists nicht der Fall.

    2. Ist es Werbung oder auch Ausschlusskriterium für den Verlag.

    Um mal genauer zu erklären, für was sie da sind, hinterlasse ich jetzt mal den Link zu meinen Beitrag dazu. Er ist lang und informativ... und klärt auf, warum es Rezensionsexemplare gibt.
    Marketing via Rezensions- und Leseexemplare

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  3. Hi,

    dein Thema ist ein sehr altes und bekanntes.. das ewige Lied eben. Die Frage, die ich mir stelle ist: was war vor den Buch-Blogs? Da sind die heutigen Blogger ganz normal in die Buchhandlung gegangen, anstatt erst einmal beim Verlag anzufragen, ob er das Buch evtl. kostenlos bekommen kann... Ja, die Blogger mehren sich ungemein - wohl sicher auch aufgrund deiner genannten Unterstellung.
    Aber das wird nicht der Grund sein, wieso die Verlage weniger Leseex. verteilen bzw an kleinere und jüngere Blogs. Der Gedanke bei den Verlagen ist ein anderer: Bringt ein neuer Blog vllt. neuen Wind rein --> damit ich als Verlag damit mehr Werbung erreiche?
    Angenommen die Rezensionsexemplare würden wirklich nachlassen ... dann liegt das an der wirtschaftlichen Lage eines jeden Verlags und nicht daran, dass es immer mehr Blogger gibt und auch immer mehr, denen das Buch an sich nicht so wichtig ist ...

    Skys Beitrag: Beide Daumen hoch!!

    LG Jimmy

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  4. Hi Pero,
    spannendes Thema. Ich selbst zähle mich und meinen Blog auch zu den "neueren", habe aber damit angefangen, weil es mir Spaß macht, meine Gedanken festzuhalten und zu teilen - nicht wegen der Rezensionsexemplare.
    Ich finde es schön, wie du gesagt hast, dass das jeder für sich entscheiden muss. Diejenigen, die sich darüber ärgern, sollten sich darauf zurückbesinnen, dass sie ihren Blog schließlich auch nicht nur deshalb gegründet haben. Was mich angeht - auch ohne Rezensionsexemplare habe ich einen SuB von über 200 Büchern, da findet sich immer was zu lesen ;)
    Danke für den wertvollen Beitrag!

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    1. Das stimmt auch! Momentan habe ich auch einen SuB von ungefähr 50 Büchern, welche ich so ergattert habe. :-) Danke dir!

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  5. Ich hatte schon unter dem Video von Alice kommentiert. Ich zitiere mal den Kommentar...

    [Zitatanfang] Ich habe 2004 meine 1. Rezension geschrieben, damals noch auf Ciao. 2010 habe ich angefangen auf meinem Blog zu rezensieren und ich habe keine Probleme REs zu bekommen. Ich habe aber Mitte d. Jahres mit REs aufgehört, da die mich extrem unter Druck setzen und ich mir fast das Leben nehme, wenn ein Buch mir nicht gefällt, ich es aber dennoch rezensieren muss.

    Ich kann besser über Bücher schreiben, die mir gefallen. Ich lese nur noch was ich selbst gekauft habe und vor allem lese ich wann ich will. Und wenn mir ein Buch dazwischen nicht gefällt, dann klappe ich es einfach zu. Mit REs habe ich mich da durchgequält und regelmäßig die Lust am Lesen verloren.

    Das ist nicht der Sinn der Aktion, lesen soll ja Spaß machen. Aber zurück zum Thema: Die Verlage müssen sich nur mal die Blogs ansehen. Wenn der 2 Monate alt ist und bei Google nicht gefunden wird, ist es Humbug da Werbematerial reinzustecken. Man muss sich erstmal einen Namen machen, dann kann man anfragen.[Zitatende]
    (schade, blockquote lässt Google hier nicht zu)

    Übrigens ist das bei den Möchtegern-Produkttestern nicht anders. "Wow, das hast du umsonst bekommen? Ich glaube, ich mache auch mal einen Blog auf."

    Es gab mal einen Shop für Kinderspielzeug, der an Blogs mit sage und schreibe 0 Beiträgen teure Spielzeugkisten und Schaukelpferde rausgegeben hat, die dann bei eBay aufgetaucht sind. Sowas ist einfach nur dämlich, von dem Shop, nicht unbedingt vom Blogger. :D Aber diese Diskussionen wird es immer geben, also nicht aufregen, besser machen. ;-)

    Liebe Grüße und schönen Sonntag

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    1. Du hast selbstverständlich recht! Aber ich muss ehrlich zugeben, dass ich durch Rezensionsexemplare schon einige Taler sparen konnte. Jemand wie ich, der wenig Geld hat, hätte diese Bücher wahrscheinlich nicht (bzw. nicht sofort bei Erscheinen) gekauft. Das war ein Vorteil für mich! Wenn ich genug Geld hätte, für alle Bücher, die ich haben möchte - auch zum Neupreis - dann würde ich vielleicht auch keine Rezensionsexemplare anfordern.

      Eine andere Sache ist es, wenn ich Exemplare angeboten bekomme - von kleineren Verlagen und Autoren. Das mache ich auch ganz gerne. Denn so kann ich mal was für mich "austesten", worauf ich so wahrscheinlich nie gekommen wäre. Es wäre ja irgendwie blöd, wenn mich kleinere Verlage anschreiben würden mit dem Motto: Kauf dir mal bitte unser Buch! Da würde die Mail wohl gleich im Papierkorb landen. :-)

      Danke dir für deinen Beitrag!

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  6. hallo Pero, ich habe die Diskussion auch schon auf anderen Blogs verfolgt.Ich schreibe seit 2005 regelmäßig Rezis und hab seit einem Jahr meinen Blog. Bei den allerersten Rezensionsexemplaren habe ich mich noch schwer getan, sie schlecht zu bewerten,wenn sie mir nicht gefielen. Aber ich denke, man kann für seine Leser nur glaubwürdig bleiben,wenn man ehrlich ist. Inzwischen schrebe ich die Rezi so,wie ich es meine,unabhängig davon, ob ich das Buch gekauft habe oder es gesponsert wurde. Blöd ist manchmal,wenn man vorher mit dem Autor schon ein bißchen Kontakt hatte und dann das Buch schlecht bewerten muß..Aber nur so kann man glaubhaft bleiben....L.G. Annette

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    1. Das sehe ich genau so! Schwer fällt es mir aber auch manchmal - gerade in solchen Situationen, die du beschreibst...

      Danke dir!

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  7. sehr interesanter Beitrag :)

    Mein Blog ist auch noch relativ neu (Anfang des Jahres) und ich bekomme auch Rezei exemplare, sei es vom Verlag selbst oder z.B von BdB oder lovelybooks und darüber bin ich auch sehr froh.
    Ich bin in einer Ausbildung, in der ich kein Geld verdiene und könnte mir die neuen Bücher gar nicht leisten. Ich möchte meinen Lesern aber natürlich auch Rezensionen zu neuen Büchern bieten können und deshalb finde ich Rezi exeplare auch für kleinere Blogger gut :)

    Natürlich nur sofern die Rezensionen ehrlich und gut geschrieben sind ;)

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    1. Das sehe ich auch so, liebe Sandrina! Ich verdiene momentan ebenfalls nicht so viel Geld und muss damit haushalten. Zwar gibt es heutzutage viele Möglichkeiten, güstig an gebrauchte Bücher oder Mängelexemplare zu kommen, aber ab und zu ein neues Buch ist doch auch mal was Schönes! :-)

      Danke dir! LG Pero

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  8. Ich fand es schon immer merkwürdig, dass lieber Videos geschaut werden. Man hat einen Text doch schneller gelesen, als sich ein 9 Minuten Video anzuschauen? Aber gut, jedem das seine ;-)
    Die neue Diskussion ist mir übrigens völlig entgangen, oben sind leider auch nur alle Beiträge der Video-Leserin verlinkt, so dass man leider als Unwissender nicht stöbern gehen kann.
    Ich schreibe im Internet Rezensionen seit mehr als zehn Jahren, damals gab es noch gar nicht die Möglichkeit bzw. hat wahrscheinlich niemand von uns daran gedacht, sich die Bücher sponsern zu lassen. Und wir waren alle in Ausbildung, Schule, Studium etc. Aber wenn man ein Buch wirklich lesen will, findet man eine Möglichkeit. Und so leicht wie heute war es ja noch nie. Unzähle Tauschbörsen, noch mehr Gewinnspiele ob von Bloggern oder Verlagen, Flohmärkte, unangefragt zugeschickte Exemplare usw. Allerdings musste es damals auch noch nicht das allerneueste vom neuen sein oder die vom Marketing des Verlages auf cool gemachten Bücher. Damals haben wir einfach gelesen. Ich glaube das ist es, was mir heute am meisten fehlt. Die Sache an sich eben, heute muss es ja unbedingt eine kleine Industrie sein. Und jeder fällt auf den neuesten Markedingdeal herein, statt einfach zu lesen worauf er/sie Lust hat.
    Die Luft bei REs war für mich persönlich raus, als ich merkte, dass es eben keine kleine Auszeichnung ist, ein solches zu bekommen. Dass eben wirklich JEDER eines erhalten hat, sogar auch jene, die noch gar keinen Content hatten, der vielleicht bewiesen hätte, dass auch sie "würdig", weil fleißig und mühevoll und voller Herzblut bei der Sache sind (das kam dann ja erst im Anwachsen der Beitragsanzahl). Außerdem setzt man sich mit REs auch selbst unter Druck und da bin ich dann einfach ausgestiegen. Wie gesagt, wer ein Buch wirklich lesen will, findet eine Möglichkeit. Ich kann "ältere" Blogger (ab wann ist man denn alt?) also ein bisschen verstehen. Und warum sie selbst nicht von REs lassen? Warum sollte man auch selbst alles investieren und andere bekommen es quasi auf dem Silbertablett?
    Ich bin sehr dafür, dass Verlage an Blogger keine REs mehr vergeben, denn dann dürfte sich endlich wieder eine entspannte(ere) und ehrliche Bloggosphäre ergeben, Leute eben wie sie sind, nicht wie sie vorgeben wollen zu sein. (Und ja, ich weiß, dass das etwas provozierend klingt) Andererseits liegt es auch an uns selbst. Wenn einen bestimmte Beiträge stören (z.B. was an neuen Büchern zum jeweiligen Blogger gekommen sind), dann einfach nicht mehr anklicken.

    @Pero: Ich denke nicht, dass es alleinige Sache des jeweiligen Bloggers ist, wenn er meint, dass er nur REs abgreifen will. Denn so ein schlechtes Verhalten fällt früher oder später auf alle Blogger zurück.

    @Sky: Ich muss Dir ein klein wenig widersprechen. Natürlich freuen sich Verlage wesentlich mehr über positive Rezis. Und im bezahlten Marketing kann man sich nicht zahllose negative(re) Rezis leisten, wenn der Verlag auch Anzeigen im eigenen Magazin oder Blog schaltet. Auch ist es schon passiert, dass ein Verlag keine Exemplare mehr vergeben hat, wenn so einige Bücher eher negativ/realistisch besprochen wurden. Ich denke, es ist durchaus Praxis, dass dann lieber mal eine Rezi gar nicht veröffentlicht wird, wenn sie praktisch einen Verriss darstellt, als den Geldgeber vor den Kopf zu stoßen.

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    1. Danke dir für deinen Beitrag! :-) Du hast recht! Früher - als ich noch nicht in dieser Community unterwegs war - habe ich einfach das gelesen, worauf ich Lust hatte. Da hatte ich noch nicht mal einen Überblick, was neu erschienen ist und was evtl. schon seit Jahren auf dem Markt ist. Mein SuB besteht auch größtenteils von "älteren" Schmökern. Aber heute muss man up-to-date sein und am besten nur die neuesten Bücher rezensieren. Ich lese auch gerne neue Bücher, aber die meisten, die ich rezensiere, sind schon länger auf dem Markt.

      Übrigens hoffe ich nicht, dass das schlechte Verhalten irgendwann auf uns alle abfärbt! Das wäre wirklich schrecklich! :-(

      LG Pero

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