Donnerstag, 9. August 2012

Neue Kinderbriefe an den lieben Gott

Inhalt: Dieses Buch enthält Briefe, welche Kinder an den lieben Gott geschrieben haben.

Meine Meinung: Als mir eine Freundin dieses Buch empfohlen hatte, war ich zunächst sehr abgetan von diesem Buch. Schon alleine das Wort "Gott" im Titel, hat mir als Atheist überhaupt nicht gefallen. Doch ich habe es trotzdem gewagt und wurde positiv überrascht. Dieses Buch hat mir nämlich gezeigt, dass auch Kinder Gott nicht unkritisch für Gegeben ansehen. Sie hinterfragen ihn und sehen seine "Taten" kritisch. Sie stellen Vorderungen und zeigen ggf. auch ihren Unmut. Es zeigt sich deutlich, dass sich die meisten Kinder auch ein wenig hinters Licht geführt fühlen und nicht immer ihren Eltern glauben, wenn sie ihnen etwas von Gott vorbeten. Teilweise tun mir diese Kinder leid, da sie noch zu naiv sind, um Gott vollkommen als nicht-existent einstufen zu können, denn schließlich haben sie ein großes Vertrauen in ihren Eltern und glauben daher auch uneingeschränkt an Gott. Diese Lektüre regt auf alle Fälle zum Denken an und kann Diskussionen in Gang setzen. Auch wenn die Briefe sehr kurz sind und man das Buch innerhalb einer Viertelstunde durchgelesen hat, hält die Wirkung noch lange nach. Ich würde das Buch aber auf keinen Fall Kindern empfehlen, sondern schon eher (jungen) Erwachsenen, die einigermaßen reflektieren können.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
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Broschiert: 80 Seiten 
Verlag: Guetersloher Verlagshaus; Auflage: N.-A. (Februar 1998) 
ISBN-10: 3579009117 
ISBN-13: 978-3579009117

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