Mittwoch, 13. Juni 2012

Der Fürst des Nebels von Carlos Ruiz Zafón

Inhalt: Der Uhrenmacher Maximilian Carver zieht mit seiner Familie in ein Haus am Meer. Als sein Sohn Max erfährt, dass der Sohn des ehemaligen Bewohners unter mysteriösen Umständen ertrunken ist, gerät auch er und die ganze Familie Carver in Gefahr.

Meine Meinung: Obwohl meine Erwartungen nicht erfüllt wurden, fand ich das Buch trotzdem ganz gut. Aber dazu muss ein wenig ausholen: Schon der Titel dieses Werkes und das Cover vermitteln eine gruselige Atmosphäre. Daher vermutete ich eine spannende Horror-Geschichte in diesem Buch. Doch dies wahrscheinlich nur für ziemlich junge LeserInnen schaurig. Für mich war es eine ziemlich leichte Kost. Der Schreibstil ist sehr gut und ließ mich sehr schnell über die Seiten fliehen. Die Story braucht ein wenig Zeit, bis sie in Gang gerät. Vieles wird erzählt, aber im Prinzip gibt es nur sehr wenige Spannungsmomente. Jedoch schaffte es der Autor trotzdem, dass ich gerne weiter gelesen habe. Ich fühlte mich recht gut unterhalten und wurde an keiner Stelle gelangweilt. Insgesamt hätte ich mir zwar mehr Pepp und Tempo gewünscht, den Plot vielleicht ein wenig tiefgründiger, aber ungeachtete dessen war es sonst eine gute Lektüre.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
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Gebundene Ausgabe: 272 Seiten 
Verlag: Fischer FJB; Auflage: 2 (4. März 2010) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3841440010 
ISBN-13: 978-3841440013

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