Dienstag, 6. März 2012

Millionär von Tommy Jaud

Inhalt: Simon ist Hartz IV-Empfänger und hat den ganzen Tag nichts Besseres zu tun, als Doku-Soaps zu schauen und sich bei irgendwelchen Firmen über deren Produkte zu beschweren, damit er kostenlos "Entschädigungen" zugeschickt bekommt. Als eine reiche Tussi dann über ihn in die neue Penthouse-Wohnung einzieht, beschließt er, Millionär zu werden, damit er das Haus kaufen und die Frau loswerden kann.

Meine Meinung: Durch die ersten 100 bis 150 Seiten musste ich mich ein wenig schleppen. Die Story kam leider nicht so witzig und spritzig voran wie die anderen Bücher, die ich von Tommy Jaud schon gelesen habe. Dann wird die Handlung besser und mein Interesse wurde gesteigert. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Obwohl dies die Fortsetzung von "Vollidiot" ist, kann man diesen Roman meiner Meinung nach auch ohne Vorkenntnisse lesen, da nur an sehr wenigen Stellen Ereignisse aus dem ersten Buch des Autors angesprochen werden. Die lieb gewonnen Charaktere aus "Vollidiot" spielen leider (bis auf den Hauptprotagonisten) nur eine sehr kleine Nebenrolle. Dafür kommen neue, teilweise ziemlich lustige Charaktere hinzu. Im Großen und Ganzen ist es ein solides Werk des Autors, wenn auch nicht eines seiner besten.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Taschenbuch: 320 Seiten 
Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 1., Aufl. (7. November 2008) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3596174759 
ISBN-13: 978-3596174751

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