Montag, 31. Oktober 2011

Monatsrückblick Oktober 2010

Und wieder ist ein Monat um. Diesmal war er allerdings ziemlich produktiv für mich, da ich kurzzeitig arbeitslos war (23 Tage Hartz IV - Yeah!) und in dieser Zeit konnte ich eben unter anderem meine Freizeit mit Lesen verbringen. Besonders war bei diesen Büchern die Vorbereitung auf Halloween, bei der ich vor allem versucht habe, gruselige Werke zu lesen. Folgende Bücher waren das nun insgesamt in diesem Monat:

"Eine Woche voller Samstage" und "Am Samstag kam das Sams zurück" von Paul Maar, "Dracula" von Bram Stoker, "Frankenstein" von Mary Shelly, "Gespenstergeschichten" von Dietrich Weber (hrsg.), "Halloween" von Stewart O'Nan, "Saeculum" von Ursula Poznanski und "Sex - Deutsch, Deutsch - Sex" von Erika Berger und Lilo Wanders. So kommen wir auf acht Bücher im Oktober und das für mich ein ganz guter Schnitt. Wahrscheinlich werde ich ihn im November nicht ganz halten können.

Neue Bücher habe ich auch erhalten (manche davon sind schon gelesen). Folgene Bücher sind nun auf meinem SuB und warten darauf gelesen, zu werden:
"Numbers 2" von Rachel Ward, "Im Tal der Götter" von Wilhelm ten Haaf, "Eine unbeliebte Frau" von Nele Neuhaus, "Peter und die Sternenfänger" von Dave Barry und Ridley Pearson, "Die Tore der Welt" von Ken Follett (welches ich wahrscheinlich nicht lesen werde) und "Kleine Fische" von Ian Kopacka.
Vier Bücher habe ich aber auch ausgemistet.

Zwei weitere Besonderheiten des Monats waren auch die Frankfurter Buchmesse, auf der ich mir zwei Signaturen besorgen konnte und sehr viel Spaß hatte. Ein Aufreger hingegen war das Interview in der FAZ.

Ansonsten habe ich bei kaum einer Aktion mitgemacht, nicht mal meine eigenen habe ich fortgeführt. Nur meiner Weekly Vlogs habe ich weiterhin fleißig gedreht. Mal sehen, wie der nächste Monat nun weiter gehen wird.

Samstag, 29. Oktober 2011

[Derzeitige Lektüre] Kleine Fische

Damit ich den Wunsch des Autoren, dieses Buch zu rezensieren, schnellstmöglich nachkomme, habe ich mich entschieden, dieses Buch auf meinen Bahnfahrten mitzunehmen und unterwegs zu lesen. Ich arbeite jetzt ja wieder (als Lehrer - Yeah!) und habe jeden Morgen eine etwas weitere Bus- und Bahnfahrt vor mir (über 1,5 Stunden...). Durch den neuen Job komme ich aber nun wieder etwas weniger zum Lesen und wahrscheinlich wird mein Pensum etwas leiden.

Freitag, 28. Oktober 2011

Sex - Deusch, Deutsch - Sex von Erika Berger und Lilo Wanders

Inhalt: Hierrin befindet sich alles, was man über Sex (nicht) wissen sollte.

Meine Meinung: Die Langendscheidt-Bücher sind meist sehr lustig und bieten Unterhaltung für langweilige Momente. Auch dieses Buch bietet witzige Einblicke in die Sexualität der Menschen, enthält darüber hinaus aber auch interessante Fakten. Vieles darin weiß man allerdings schon als junger Erwachsener und dann fragt man sich, an wen sich Werk richtet - an pupertierende Teenager oder rüstige Rentner? Beispielsweise werden darin Vokabeln übersetzt, die heutzutage zum täglichen Leben gehören und jeder diese kennt. Das Wort "Blowjob" musste mir jedenfalls nicht erläutert werden. Daher fühlt man sich eventuell als Leser nicht ganz ernst genommen, wenn man solche Dinge erklärt bekommt, als würde man noch den Kindergarten besuchen. Alles in allem ist es aber eine super Lektüre für die Bahnfahrt, den Arztbesuch oder eben für das stille Örtchen.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 128 Seiten 
Verlag: Langenscheidt, Mchn. (1. Oktober 2009) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3468732228 
ISBN-13: 978-3468732225

Donnerstag, 27. Oktober 2011

[Derzeitige Lektüre] Numbers - Den Tod vor Augen

Nach Saeculum möchte ich gleich mit Jugendthrillern weiter machen und "Numbers 2" von Rachel Ward lesen. Der erste Band hatte mich ja schon sehr begeistert und daher erhoffe ich mir auch Gutes von der Fortsetzung. Ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte weiter geht und was mich in diesem Buch erwartet. Da das Buch ziemlich dick und schwer ist (trotz Pappbroschur), ist das meine Lektüre für Zuhause. Für unterwegs muss ich mir etwas anderes suchen.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

SuB-Ausmistung

Da meine Stapel ungelesener Bücher ziemlich gewachsen ist, habe ich mir sie mal angeschaut und überlegt, ob ich sie wirklich alle lesen will. Schließlich habe ich dann doch vier Bücher aussortiert, die ich wahrscheinlich nicht gelesen hätte oder die noch Ewigkeiten auf dem SuB liegen geblieben wären (diese Bücher waren gebraucht und in keinem so guten Zustand mehr, meine Schwester hatte sie mir mal geschenkt). Daher dachte ich, dass sie in dem Bücherschrank in Frankfurt mehr Sinn machen würden. Vielleicht interessiert die Bücher jemand anderen eher als mich und so hat er die Chance, sie mal zu lesen und bei mir verstauben sie nicht mehr. So wurden jetzt "The Vanished Man" von Jeffery Deaver, "The Overlook" von Michael Conelly, "Twisted" von Jonathan Kellerman und "That Way Murder Lies" von Ann Granger von meine SuB genommen.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Am Samstag kam das Sams zurück von Paul Maar

Inhalt: Herr Taschenbier wünscht sich nichts sehnlichster, als dass das Sams wieder zu ihm zurück kehrt. Er lässt nichts unversucht, bis das Sams endlich wieder in seinem Zimmer steht. Zusammen erleben sie wieder allerhand seltsame Sachen.

Meine Meinung: In dem zweiten Band der Sams-Geschichten geht es genau so lustig weiter, wie es im ersten Band begonnen hatte. Das Sams reimt wie eh und je, spielt lustige Streiche und hat immer einen frechen Spruch auf den Lippen. Jeder, der das erste Buch mochte, wird auch hierbei nicht enttäuscht werden. Ich denke, die Geschichte ist nicht nur für Kinder eine gute Unterhaltung, auch wenn Erwachsene sie wahrscheinlich sehr schnell durchgelesen haben werden. Aber als Lektüre für zwischendurch, um einfach mal etwas mit weniger Anspruch zu lesen, ist sie sehr gut geeignet.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Taschenbuch: 160 Seiten 
Verlag: Oetinger Verlag; Auflage: 33 (Februar 1980) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3789119547 
ISBN-13: 978-3789119545

Montag, 24. Oktober 2011

Saeculum von Ursula Poznanski

Inhalt: Der Medizinstudent Bastian wird von einer neuen Freundin auf ein Real-Rollenspiel eingeladen. Dieses Spiel heißt Saeculum, bei dem die Mitspieler sich zurück in die Vergangenheit versetzen und in einem Wald das Mittelalter so real getreu wie möglich nachspielen. Doch aus dem Spiel wird purer Ernst, als ein paar Mitspieler spurlos verschwinden. Es scheint, als ob ein uralter Fluch sie heimsuchen würde.

Meine Meinung: Von diesem Buch bin ich restlos begeistert. Es ist geheimnisvoll und spannend. Die Autorin schafft es auf geniale Weise den Leser in den Bann zu ziehen, sodass er das Buch gar nicht mehr zur Seite legen möchte. Die Geschichte verstrickt sich immer mehr in geheimnisvolle Begebenheiten, die man unbedingt entschlüsseln möchte. Man will die Geheimnisse entlüften und deshalb fortwährend weiter lesen, ohne aufzuhören. Der Schreibstil ist perfekt und enthält keine seltsamen Formulierungen, sodass man überhaupt nicht in Stocken gerät. Es ist düster und gefährlich, traurig und bewegend, aber auch unterhaltsam und Neugierde erweckend. Es ist einfach die beste Lektüre für kalte Tage und regnerische Stunden, um sie in seinem Bett oder auf der Couch, eingekuschelt in einer Decke, zu genießen. Meiner Meinung nach ist es ein Meisterwerk.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Broschiert: 496 Seiten 
Verlag: Loewe Verlag (2. November 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3785570287 
ISBN-13: 978-3785570289

Samstag, 22. Oktober 2011

[Derzeitige Lektüre] Saeculum

Auf der Buchmesse gekauft und signieren lassen: "Saeculum" von Ursula Poznanski. "Erebos" von dieser Autorin hatte mich schon ungemein begeistert, sodass ich nicht abwarten kann und nun dieses Buch allen anderen vorziehen muss. Ich hoffe, es kann mich auch so begeistern wie Erebos. Ich erhoffe mir viel und bin sehr gespannt.

Freitag, 21. Oktober 2011

Halloween von Stewart O'Nan

Inhalt: Einige Jugendliche verünglücken an Halloween mit dem Auto und nur zwei von ihnen überleben: Tim und Kyle, der geistig behindert bleibt. Ein Jahr später begleiten die Geister der Verstorbenen die zurückgebliebenen - darunter Tim und Kyle, Kyles trauernder Mutter und den Polizisten Brooks, der irgendwie an der ganzen Sache beteiligt ist.

Meine Meinung: Ein Buch mit 256 Seiten Fragezeichen! Die Erzählung beginnt sehr verwirrend aus der Sicht eines toten Jugendlichen, der von seinen toten Freunden begleitet wird. Zusammen scheinen sie ihre Zurückgebliebenen zu beobachten. Doch die Erzählperspektive bleibt undurchsichtig, da der Charakter, der im Fokus der Geister steht, oft mitten in einer Handlung wechselt. Am Anfang erfährt man, dass die Kids bei einem Unfall umgekommen sind, aber die genauen Hintergründe werden erst zum Schluss erklärt. Bis dahin ist es eine Geschichte von Trauerbewältigung, die ziemlich langweilig und uninteressant erzählt wird. Auf der ganzen Erzählung sitzt ein bedrückendes Gefühl und das beschwert den Lesefluss. Die eigene Stimmung wird herunter gezogen und das Lesen macht dadurch keinen Spaß. Unter dem Titel hätte ich eine gruselige Geschichte erwartet, die sich besonders als Halloween-Lektüre eignet. Wenn man mit solchen Erwartungen herangeht, kann die Lektüre nur schwer fallen. Die Geschichte ist eventuell nur geeignet, wenn man sich selbst in einer traurigen und nachdenklichen Stimmung befindet. An Halloween möchte man doch lieber gegruselt oder zumindest schaurig witzig unterhalten werden.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Gebundene Ausgabe: 256 Seiten 
Verlag: Rowohlt, Reinbek; Auflage: 2 (16. Januar 2004) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3498050338 
ISBN-13: 978-3498050337

Donnerstag, 20. Oktober 2011

[SuB] Kleine Fische

Vor einigen Tagen erreichte mich die Email eines Autors, der mich fragte, ob ich nicht Lust hätte, seinen Roman zu lesen und dann eine Rezension dazu zu schreiben. Auf Amazon laß ich mir dann die Kurzbeschreibung durch und fand die Geschichte ansprechend. Ich mag lustige Bücher und so nahm ich das Angebot gerne an. Und heute erreichte mich sodann auch das Werk. Jetzt werde ich bald "Kleine Fische" von Ian Kopacka lesen.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Frankenstein von Mary Shelley

Inhalt: Viktor Frankenstein widmet sich durch Zufall dem Studium von einer veralteten Wissenschaft, die von der derzeitigen Wissenschaft nicht mehr anerkannt wird. Trotzdem lässt er sich nicht davon abbringen und bringt es in dieser Wissenschaft sogar so weit, dass er selbst ein menschenähnliches Wesen erschaffen kann. Doch dieses Wesen gerät außer Kontrolle und wird zu einer mörderischen Gefahr für Viktors Lieben.

Meine Meinung: Sehr überrascht war ich von der Geschichte dieses Klassikers. So weit ich dachte, sollte dieses Buch von einem verrückten Wissenschaftler handeln, der ein primitives Monster erschafft. Doch die Handlung birgt viel mehr. Frankenstein ist nicht wirklich verrückt und sein Monster ist weit mehr als ein gewissenloses Wesen. Es steckt viel mehr in der Geschichte. Es ist ein Familiendrama, eine Story voller Verzweiflung und Gefühlsausbrüchen, es schockiert und bewegt. Wer puren Horror hier erwartet, wird entäuscht sein. Zwar wird es hier auf teilweise ziemlich gewalttätig, aber der Hauptaugenmerk liegt auf den Gefühlen und dem Empfinden der Protagonisten. Es werden (manchmal etwas zu) ausführlich die Beweggründe der Handlungen der Hauptcharaktere dargestellt, die schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Die Spannung hält sich durchweg, auch wenn man oft gerne ein paar Seiten überspringen möchte, weil die Beschreibungen doch sehr ausführlich werden. Aber es ist niemals so langweilig, dass man das Buch aus der Hand legen möchte, denn schließlich will man unbedingt erfahren, wie es weiter geht. Wer sich auf dieses Werk einlässt, darf keine blutige Monstergeschichte erwarten, sondern eher die Geschichte zweier trauriger Schicksale.

Mein Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 304 Seiten 
Verlag: Anaconda (27. Februar 2009) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3866473761 
ISBN-13: 978-3866473768

Dienstag, 18. Oktober 2011

FAZ-Artikel über Videoblogger

Eben schaute ich mir ein Video einer Videorezensentin auf Youtube an, die einen Artikel der FAZ verlinkte, in denen Youtubes Büchergurus auf schärfste von einem Medienwissenschaftler kritisiert werden. Dieses "Interview" verlinke ich auch mal hier.
Dies regte mich so sehr auf, dass ich einen Blog-Eintrag darüber verfassen musste.
Darin werden aber nicht nur Videoblogger kritisiert, sondern nebenbei auch diejenigen, die bei Amazon und Co. ihre Meinung zu Büchern nieder schreiben - also auch Blogger. Wir werden als deletante, subjektive Möchtegern-Rezensenten dargestellt, die eigentlich keine Ahnung von der Materie haben.
Aber mal ganz ehrlich: Vielleicht sind wir wirklich nicht professionell und schreiben oder reden eben, wie wir es möchten, ohne sich großartig darüber Gedanken zu machen, ob wir die richtigen "Termini" verwenden. Aber das ist doch gerade das Tolle an uns! Wir stellen uns nicht hin und verreißen "objektiv" ein Buch, sondern geben lediglich unsere Meinung als normaler, gewöhnlicher Leser wider. Schließlich lesen auch gewöhnliche, normale Menschen Bücher und nicht nur Literaturkritiker und andere Fachleute. Unsere Meinung teilen wir mit den Menschen, die sie gerne hören - die sich eben eine subjektive Meinung einholen möchten. Denn das ist eine Meinung, auf die man sich verlassen kann.
Angeblich objektive Kritiken... Was bedeutet das schon? Wer bestimmt, was gute Literatur ist? Literatur ist eben wie Musik, Filme, Essen und Trinken (eben alles) subjektiver Natur. Was mir gefällt, muss anderen nicht gefallen, kann aber. Ich stelle mich nicht hin und sage: "Das Buch ist hohe (gute) Literatur und das hier niedere (schlechte)." 
Zudem werden in dem Artikel die Werke unsere heißgeliebten Autoren als "Bestsellerlistenschrott" bezeichnet. Aber gerade Bestseller zeigen doch, dass sie Menschen gefallen haben. Sie haben uns berührt, bewegt, unterhalten, in Spannung versetzt, also unsere Gefühle angesprochen. Wenn das keine gute Literatur ist, was dann?
Also meine Meinung ist: Aus diesem Medienwissenschaftler sprach lediglich der pure Neid, dass wir mittlerweile wahrscheinlich mehr Leute erreichen als das Feuilleton. Und alles, was erfolgreich ist, wird eben zur Zielscheibe von Neidern. Früher oder später musste sich ja ein "Hater" zu Worte melden, aber dass er sich hinter dem Deckmantel der angeblichen Seriösität versteckt, hätte wohl keiner vermutet.

Montag, 17. Oktober 2011

Gespenstergeschichten von Dietrich Weber

Inhalt: Diese Sammlung, herausgegeben von Dietrich Weber, enthält einige Kurzgeschichten verschiedener Autorinnen und Autoren wie Goethe, Poe, Wilde, Kaschnitz und Co. Alle Geschichten behandeln das Thema "Gespenster" und sind größtenteils von gruseliger Natur.

Meine Meinung: Ich finde diese Sammlung eine tolle Zusammenstellung von Geschichten bekannter klassischer Autoren. Auf diese Weise hat man einen kleinen Schatz von gruseligen Geschichten zuhause. Für mich war es außerdem eine gute Gelegenheit, einige Autoren kennen zu lernen, von denen ich bisher noch nichts gelesen habe. Nun weiß ich ungefähr, von welchen Autoren ich mir vorstellen könnte, mal ein ganzes Buch zu lesen und von welchen nicht. Viele Geschichten sind wirklich richtig spannend, unterhaltsam und teilweise sogar lustig. Manche sind aber auch ziemlich langweilig. Aber die muss man ja nicht lesen (was der Vorteil einer Anthologie ist). Im Großen und Ganzen ist es ein gutes Buch.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 367 Seiten 
Verlag: Anaconda (31. August 2006) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3866470398 
ISBN-13: 978-3866470392

Samstag, 15. Oktober 2011

Frankfurter Buchmesse 2011

Gestern war es endlich soweit. Ich war auf der Buchmesse in Frankfurt!

Auf dem Weg dahin war ich ziemlich aufgeregt, aber nicht nur wegen der Messe selbst, sondern weil ich dort auch Karin (TheFiedlers) endlich wieder treffen sollte, auf die ich mich besonders freute. Um ca. 09:30 Uhr fanden wir uns auch endlich (nach anfänglichen Schwierigkeiten). Sie hatte noch eine Freundin mitgebracht und zusammen erkundeten wir die Buchmesse. Karin war schon am Vortag dort gewesen und daher kannte sie sich gut aus und konnte uns quasi führen. Ich darf behaupten, dass wir viel Spaß hatten und wirklich viel gelacht haben.

Kurz vor 12:00 Uhr verabschiedete ich mich dann, weil ich mir ein Interview mit Charlotte Roche anschauen wollte. Zunächst war aber noch Alice Schwarzer im Gespräch, was auch sehr interessant und unterhaltsam war. Charlotte Roche sah ich mir dann auch an (leider hatte ich aber einen Sitzplatz in ihrem Rücken…).

Gegen 13:00 Uhr kam dann auch mein Schatz auf die Buchmesse und zusammen gingen wir dann zu Sebastian Fitzek, der auch ein Interview gab und danach so freundlich war, sein neustes Buch zu signieren. Ich hatte mein Exemplar auch mitgenommen und mir eine Unterschrift ergattert.

Um 13:45 Uhr gingen wir dann zu einer kleinen Lesung von Ursula Poznanski, von deren Erebos ich sehr begeistert bin. Sie stellte ihr neues Buch „Saeculum“ vor und mein Schatz war so nett und kaufte mir spontan das Buch, sodass ich mir auch später (ab 15:00 Uhr) eine Signatur (und sogar ein Foto) von der Autorin abholen konnte.

Ansonsten schlenderten wir über die Buchmesse, schauten uns verschiedene Bücher an, sahen verschiedene Interviews und ergatterten uns das eine oder andere Gratis-Geschenk.
Der Tag war sehr schön, aber nach über acht Stunden taten mir wirklich Füße und Rücken weh, sodass wir uns gegen 17:30 Uhr auf den Heimweg machten.

Hier ist eine kleine Erklärung zu den Sachen, die wir ergattern konnten:

1. Lesezeichen (Papier)
2. Magnetlesezeichen
3. Taschenkalender mit Wackelbild
4. Türanhänger (Harry Potter)
5. Postkarte (auf der Rückseite mit Autogramm)
6. Hörgeschichten (mit Hörproben)
7. Kleine Puzzle
8. Kleines Notizbuch
9. Die Schlümpfe-Kinospecial
10. Sticker
11. Wein-Führer
12. Lern-CD-Rom
13. Ein Hoffnungs-Buch
14. Button (Oksa Pollock)
15. Kugelschreiber
16. Tasche
17. Postkarte (Alphavampir)
18. Fahrradsattel-Bezüge
19. Minibücher (Löwenzahn und Piratenweihnacht)
20. CD mit Hörproben
21. 3D-Lesezeichen
22. Lesezeichen mit Baum-Samen
23. Jojo
24. Buch: Besessenheit und Exorzismus
25. Postkarten (Tim und Struppi)

Freitag, 14. Oktober 2011

[SuB] Sex - Deutsch, Deutsch - Sex

Dieses Buch von Langenscheidt habe ich beim Hugendubel in der Mängelexemplar-Kiste gefunden. Ein Euro sollte es kosten und da habe ich es natürlich mitgenommen. Diese Langenscheidt-Bücher sind ja meist total witzig und gerade dieses hier "Sex - Deutsch, Deutsch - Sex" hat ja einen vielversprechenden Titel und wurde zudem von den Sexpertinnen Erika Berger und Lilo Wanders geschrieben. Ich freue mich auf diese Zwischendurch-Lektüre.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

[Wunschliste] ALLE Sams-Bücher

Das Sams von Paul Maar hat mich angefixt! Das erste Buch habe ich gelesen und das zweite steht in meinem Regal. Jetzt will ich unbedingt auch alle anderen Bände noch haben: "Neue Punkte für das Sams", "Ein Sams für Martin Taschenbier", "Sams in Gefahr, "Onkel Alwin und das Sams" und den neusten Band "Sams im Glück".

Mittwoch, 12. Oktober 2011

[Derzeitige Lektüren] Gespenstergeschichten und Frankenstein



Da ich vorran kommen muss für mein Halloween-Special, muss ich noch drei gruselige Bücher lesen, die ich angekündigt hatte. Um ein wenig schneller zu sein, lese ich jetzt zwei nebeinander und falls ich unterwegs bin, habe ich auch eines der beiden dabei. Zwar sind es beides Hardcover, aber trotzdem transportierbar und nicht zu schwer. Daher lese ich jetzt "Gespenstergeschichten", herausgegeben von Dietrich Weber und "Frankenstein" von Mary Shelley.

Dienstag, 11. Oktober 2011

[SuB] Fitzek und Kebekus

Ich bin so glücklich gerade! Mein Schatz und ich feierten am Sonntag unseren ersten Jahrestag und da bekam ich gleich drei Bücher geschenkt, über die ich mich sehr freute. Zunächst einmal gehen wir im November zum Comedy-Programm von Carolin Kebekus (die Karter hierfür habe ich zum Geburtstag bekommen). Und jetzt habe ich auch das Buch zum Programm: "Pussyterror". Dann wollte ich schon die ganze Zeit die beiden neusten Bücher von Sebastian Fiztek haben, aber war mir zu geizig, den Neupreis zu bezahlen. Jetzt gehören sie mir aber doch: "Der Augensammler" (als Taschenbuch) und "Der Augenjäger" (sogar als Hardcover). Ist das nicht toll?

Montag, 10. Oktober 2011

Dracula von Bram Stoker

Inhalt: Lucy leidet unter Schlafwandel und Blutarmut. Zudem hat sie schreckliche Albträume, die sie plagen. Der holländische Arzt Dr. Van Helsing wird gerufen, um ihre Krankheit zu behandeln. Dieser ahnt die schreckliche Ursache und unternimmt unorthodoxe Methoden, um sie von ihrer "Krankheit" zu heilen, hinter der in Wirklichkeit ein sehr gefährlicher Graf steckt, dem es gerne mal nach Blut dürstet.

Meine Meinung: Bram Stokers "Dracula" ist ein Klassiker und nicht ohne Grund so berühmt. Trotz der altmodischen Sprache, kann man der Geschichte sehr gut folgen. Sie ist sehr spannend und anfangs vor allem sehr gruselig. Die Geschichte hat sehr viele Wendungen und wird dadurch interessant gehalten, dass die Erzählperspektiven wechseln. Anfangs sind die verschiedenen unterschiedlichen Schicksale der Protagonisten eventuell verwirrend, aber später laufen die scheinbar unzusammenhängenden Stränge doch irgendwie zusammen und zeigen, wie sie verbunden sind. Wenn man vor der ungewohnten Sprache und den über 500 Seiten nicht abgeschreckt werden könnte, ist das nicht nur eine super Lektüre zur Halloween-Zeit. Mir hat das Werk sehr gut gefallen.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 502 Seiten 
Verlag: Anaconda (1. Oktober 2008) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3866472935 
ISBN-13: 978-3866472938

Samstag, 8. Oktober 2011

Frankfurter Buchmesse 2011

Dieses Jahr ist es endlich wieder so weit: Ich gehe auf die Buchmesse. Vor ein paar Jahren war ich schon mal dort, aber das hatte mir gar nicht gefallen, was wohl daran lag, dass ich die Sache falsch angegangen bin. Zunächst einmal war ich dort zu einer Zeit, wo ich weniger gelesen habe und auch gar nicht in dieser Bücherszene aktiv war. Ich hatte keinen Blog und keine Ahnung. So war ich dort und wusste auch nicht, was mich dort erwarten würde. Ich wusste nicht, dass auch Autoren dort sein werden und es verschiedene Veranstaltungen geben wird. Als ich dann dort war, kam mir das ganze nur wie ein riesiger Buchladen vor und sonst fand ich nicht Besonderes daran.
Diesmal ist es anders. Ich bin gut vorbereitet, weiß, was ich sehen will und was mich dort erwarten könnte.
Und dann habe ich auch noch Karten für die FACHBESUCHERTAGE! Yeah! Also ich werde am 14.10. dort sein und vielleicht ist ja jemand von euch auch am 14.10. dort! Dann würde ich mich freuen, wenn ihr mir Bescheid geben würdet und dann kann man sich dort vielleicet mal treffen.
Was mich dort dann alles erwartet hat, werde ich dann natürlich auch hier berichten.

Freitag, 7. Oktober 2011

[SuB] Weitere vier Bücher


Und wieder haben vier Bücher Einzug in mein Bücherregal genommen. Oh mann, wie soll ich so jemals meinen SuB abbauen? Zunächst einmal zogen "Die unbeliebte Frau" von Nele Neuhaus und "Die Tore der Welt" von Ken Follett ein. Nele Neuhaus interessiert mich und deshalb würde ich das Buch gerne mal lesen. Bei Ken Follett bin ich mir noch nicht so sicher. Von ihm hatte ich ja "Eisfieber" gelesen, was mir nicht so gut gefallen hat. Zudem hat dieses Buch hier über 1300 Seiten und ist zudem eine Fortsetzung, was bedeuten würde, ich müsste "Die Säulen der Erde" vorher lesen. Ich glaube, das lasse ich lieber sein. Mal sehen. Aber auf das Sams freue ich mich sehr. "Am Samstag kam das Sams zurück" von Paul Maar habe ich bei Amazon für ein paar Cent abstauben können und dafür ist die Qualität sehr gut. Es sieht fast wie neu aus. Auch Peter Pan hat es mir angetan. Den Originalband habe ich ja noch hier auf meinem SuB liegen und wenn ich den mal gelesen habe, will ich auch "Peter und die Sternenfänger" lesen, welches ich im Hugendubel für gerade mal 2,99 neu (und kein Mängelexemplar) erstanden habe. Schon alleine wegen dem Cover lohnt sich das Buch von Dave Barry und Ridley Pearson.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

[Derzeitige Lektüre] Dracula

Den Gruselmonat beginne ich mit der Lektüre des dicksten Bandes, welches ich da habe. "Dracula" von Bram Stoker hat knapp über 500 Seiten, auf denen eine ziemlich kleine Schrift vorzufinden ist. Die anderen Bücher sind dann nicht mehr so dick, weshalb ich mit diesem hier beginne. Ich hoffe, ich komme damit gut durch. Ich habe mir für jeden Tag mindestens 50 Seiten vorgenommen, sodass ich insgesamt höchstens 10 Tage für das Buch brauche. Das Pensum sollte zu schaffen sein.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

[SuB] Im Tal der Götter

Im Hugendubel hatten sie derzeit tolle Angebote. Und für 3,99 Euro habe ich mir dieses schöne Buch von Wilhelm ten Haaf mitgenommen. Zugegebenermaßen habe ich "Im Tal der Götter" nur gekauft, weil es ein schönes Cover hat und da angeblich ein Lesezeichen mit dabei sein soll. Wie es aussieht, kann ich allerdings nicht sagen, denn das Buch ist noch eingschweißt. Ich werde es erst öffnen, wenn ich es dann lese.

Dienstag, 4. Oktober 2011

[SuB] Numbers - Den Tod vor Augen

Nun habe ich den zweiten Band von "Numbers" endlich gekauft. Nach "Den Tod im Blick" musste ich auch "Den Tod vor Augen haben". Bisher war ich aber zu geizig, das Geld hierfür auszugeben. Zum Glück habe ich einen Freund, der in der Buchhandlung arbeitet und ich deshalb so fast vier Euro Rabatt bekommen habe. Da habe ich es mir doch gegönnt  - aber auch gleichzeitig sofort weiter verliehen. Wenn ich es wieder zurück habe, will ich es auch endlich lesen.

Montag, 3. Oktober 2011

Grusel-Oktober - Halloween naht!

Diesen Monat habe ich vor, ein paar schaurige Werke zu lesen. Ende des Monats ist nämlich Halloween und was würde da nicht besser passen? Vorgenommen habe ich mir "Frankenstein" von Mary Shelley, "Dracula" von Bram Stoker", "Gespenstergeschichten" von Dietrich Weber und "Halloween" von Stewart O'Nan. Ich hoffe, ich schaffe dieses Pensum bis Monats und kann euch dadurch ein paar gruselige Lesetipps geben. Eventuell habt ihr ja auch schon das ein oder andere von diesen Büchern gelesen. Da würde mich eure Meinung natürlich besonders interessieren.

Samstag, 1. Oktober 2011

Eine Woche voller Samstage von Paul Maar

Inhalt: Herrn Taschenbier kommt etwas seltsam vor: Am Sonntag schien die Sonne, am Montag kam Herr Mon mit einem Strauß Mohnblumen vorbei, am Dienstag hatte er Dienst, am Mittwoch war Mitte der Woche, am Donnerstag gab es ein fürchterliches Gewitter und am Freitag hatte er dienstfrei. Da fehlt doch nur noch der Samstag. Und plötzlich taucht ein seltsames Wesen auf. Und Herr Taschenbier wusste, es musste sich um ein Sams halten.

Meine Meinung: Schon in der Grundschule mochte ich diese Geschichte um das Sams, sodass ich sie mir heute noch mal zu Gemüte führen wollte. Und wieder war ich begeistert von der Ausgelassenheit dieses Wesens. Das Buch kann selbst für Erwachsene noch ziemlich lustig sein (auch wenn einige Sachen einem mittlerweile sehr unrealistisch vorkommen können). Der Schreibstil von Maar ist angebracht. Als Leser fliegt man nur so über die Seiten und das Buch ist somit (für einen Erwachsenen) in wenigen Stunden durchgelesen. Mit Unterbrechungen war das Buch in knapp zwei Stunden durch, was aber bedeutete, dass man enttäuscht ist, weil man am liebsten noch länger was von der Geschichte gehabt hätte. Die Woche voller Samstage hätte ich ruhig ein paar Tage mehr haben können. Aber ansonsten ist das Buch wirklich schön und nicht nur für Jung, sondern eventuell auch für Alt.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 143 Seiten 
Verlag: Oetinger Verlag; Auflage: 27., Aufl. (Februar 1973) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3789119520 
ISBN-13: 978-3789119521