Donnerstag, 30. Juni 2011

Monatsrückblick Juni 2011

Und wieder habe ich meinen persönlichen Rekord gepackt und von fünf Büchern im letzten Monat auf sieben Bücher in diesem Monat erhöht. Das ist eine gute Steigerung und ich hoffe, ich sacke nicht wieder komplett ab. Folgende Werke habe ich deshalb rezensiert:
"Föhn mich nicht zu" von Stephan Serin
"Ich knall euch ab" von Morton Rhue
"Die Welle" von Morton Rhue
"Kein Wort zu niemandem" von Jana Frey
"Jack" von A.M. Homes
"Der Märchenerzähler" von Antonia Michaelis
"Völlig durchgeknallt" von Ally Kennen

Mein Stapel ungelesener Bücher hat sich auch wieder erhöht. Ich werde wohl immer ca. 40 Bücher auf dem SuB haben, auch wenn ich hoffe, irgendwann davon runter zu kommen.

Dann war ich diesen Monat ja in Paris und habe ausführlich darüber berichtet - in einem Blogeintrag und dann natürlich auch in einem Video, denn ich führe weiterhin meinen Weekly Vlog fort.

Meine Examensfeier war auch diesen Monat, auf der mir nicht nur die "Lizenz zum Lehren" überreicht wurde, sondern auch ein Gutschein über 10 Euro vom Cornelsen-Verlag (den ich selbstverständlich auch eingelöst habe).

Dann gab es eine kleine optische Änderung hier auf meinem Blog mit meinem neuen Banner. Ich liebe ja Katzen und ich liebe Bücher. So wurde beides in einem wunderschönen Foto, das eine gute Freundin für mich inszeniert hat, vereint und als Header auf diesem Blog eingebettet.

Ich hoffe, der nächste Monat wird blogtechnisch auch so schön.

Mittwoch, 29. Juni 2011

Völlig durchgeknallt von Ally Kennen

Inhalt: Chas und seine Freunde sind Kleinkriminelle: Ob Diebstahl oder Autoknacken, so lange es Spaß macht, wird es gemacht. Aus reiner Neugier oder irgendeinem anderen Grund, den sich Chas nicht mal selbst erklären kann, möchte er eine Brieffreundschaft mit einem Mann beginnen, der in den USA in der Todeszelle sitzt. Doch plötzlich wird dieser Mann frei gelassen und steht als neuer Freund seiner Mutter in seinem Haus. Was hat das zu bedeuten?

Meine Meinung: Zunächst einmal klingt die Thematik sehr interessant: Junge beginnt eine Brieffreundschaft mit einem Todgeweihten aus der Todeszelle in den USA. Jedoch bietet diese Geschichte um Chas noch viele weitere Facetten. Chas landet selbst im Jugendknast und muss dort Schwierigkeiten meistern, dann ist er auch noch verliebt in die Schwester seines besten Freundes und Tochter eines sehr gefährlichen Mannes. Seine Mutter scheint psychisch nicht in bester Verfassung zu sein und in der Schule läuft es auch nicht problemlos. Alles klingt sehr dramatisch und spannend, aber das Buch will nicht so sein, jedenfalls nicht vollständig. Es möchte witzig und lustig sein, aber es wirkt nur albern, weil Stil und das Verhalten der Charaktere nicht zur Dramatik passen. Das widerspricht sich und daher kommt keine Ernsthaftigkeit zustande. Man kann die Geschichte nicht für voll nehmen. Daher ist dieses Jugendbuch vielleicht wirklich eher etwas für Jugendliche und weniger für Erwachsene. Trotzdem wurde ich auf irgendeine Art und Weise recht kurzweilig unterhalten.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗ 

Taschenbuch: 352 Seiten 
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Januar 2010) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 342371381X 
ISBN-13: 978-3423713818

Dienstag, 28. Juni 2011

Der Märchenerzähler von Antonia Michaelis

Inhalt: Anna verliebt sich in Tannatek, der nur polnischer Kurzwarenhändler in der Schule genannt wird. Eigentlich weiß sie nichts über ihn, aber das macht ihn wahrscheinlich so interessant. Nach und nach erfährt sie, dass er alleine mit seiner kleinen Halbschwester Micha wohnt und sie irgendwie durchbringen muss, seitdem ihre Mutter verschwunden ist. Doch das ist nicht so leicht, denn Michas Vater erhebt Anspruch auf sie und auch das Sozialamt möchte wissen, wo Michas Mutter ist. Und dann gibt es auch noch Tote.

Meine Meinung: Dies ist ein wirklich vielschichtiges Buch mit einer unglaublich umfangreichen Geschichte. Und diese Geschichte wird dann noch auf zwei Arten erzählt - einmal in der Wirklichkeit und was wirklich passiert und dann noch mal in der Form eines Märchens aus der Sicht von Tannatek, der es seiner kleinen Schwester und seiner Schulkameradin Anna (die sich sehr für ihn interessiert) erzählt. Das Besondere an dem Buch ist wirklich lediglich, dass alle Geschehnisse in einem Märchen widergespiegelt werden. Ansonsten kann man das Buch als einen gut gelungenen Thriller ansehen. Negativ anzumerken sind höchstens die oft vorkommenen romantischen Ausschmückungen von Gemütslagen und die oft vorkommenen Metaphern. Das wirkt ein wenig so, als ob die Autorin zwanghaft poetisch schreiben wollte. Leider verfehlte sie dies und daher ist die Wirkung nur kitschig. Trotzdem ein empfehlenswertes Werk.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 446 Seiten 
Verlag: Oetinger; Auflage: 1 (Februar 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3789142891 
ISBN-13: 978-3789142895

Montag, 27. Juni 2011

Neuer Banner dank siggipix.de

Die neue Woche beginnt mit einer Neuerung auf meinem Blog - und zwar habe ich einen neuen Banner. Der alte hat nun ausgedient und ein neuer muss her. Und hierfür bekam ich eine kleine Unterstützung von einer lieben Freundin. Sie ist nämlich Hobbyfotografin und fotografiert mit Leidenschaft Tiere. Und so hat sie extra ein kleines Fotoshooting mit ihren Katzen zum Thema Bücher gemacht, um mir extra ein paar Fotos für meinen Blog liefern zu können. Hier und hier könnt ihr die Fotos von dem Shooting sehen. Eines der Fotos habe ich nun auch in meinem Banner intergiert. Ich hoffe, euch gefällt es. Vielleicht wechsle ich mal zwischendurch auch wieder das Motiv, denn nun habe ich ja viele tolle Fotos zur Vorlage.
Meine Freundin Sigrid würde sich übrigens über einen Kommentar in ihrem Gästebuch sehr freuen. Also schaut auf ihrer Seite doch bitte mal vorbei:

Samstag, 25. Juni 2011

Pero im Kaufrausch

Gestern befand ich mich in einem völligen Kaufrausch. Irgendwie konnte ich mich nicht beherrschen. Zunächst einmal war ich am Frankfurter Hauptbahnhof unten im Buchladen, wo es fast ausschließlich Mängelexemplare gibt. Wie ihr ja bereits wisst, stört mich das nicht. Dort entdeckte ich dann zufällig den neusten Band der House-of-Night-Reihe auf Englisch - "Awakened" (von P.C. Cast und Kristin Cast). Den Band habe ich noch nicht gelesen und deshalb freue ich mich schon sehr darauf. Bis auf den ersten Band, habe ich ja die komplette Reihe im Original gelesen und wollte schon länger den neusten Teil haben. Jetzt fand ich ihn dort für nur 3,50 Euro.



Im Ans
chluss war ich dann an der Konstablerwache beim Cornelsen-Verlag, weil ich ja - wie bereits berichtet - zum Examen einen 10 Euro-Gutschein von der Uni bekommen habe. Beim Cornelsen-Verlag gibt es eigentlich nur Material für die Schule. Darunter natürlich auch Schullektüren. Es war wirklich schwer für mich, mich zu entscheiden. Im Endeffekt habe ich dann "About a Boy" von Nick Hornby genommen - kostet dort 9,95 Euro. Zwar habe ich die Verfilmung von dem Buch noch nicht gesehen, aber nur Gutes gehört. Und bevor ich den Film aber anschaue, lese ich vielleicht doch eher noch mal das Buch.



Dann ging es weiter zum Xenos im MyZeil in Frankfurt. Dort gibt es ja allerhand Krims-Krams. Und so lachte mich schon öfter dieses Leselämpchen an. Man kann es an sein Buch befestigen und dann auch im Dunkeln in seiner Lektüre schmökern. Und da die Lampe auf einen Euro herunter gesetzt war, nahm ich sie mit. Allerdings kommen da noch drei Batterien rein, was ich nicht bedacht hatte. Jetzt muss ich mir diese auch noch besorgen, weil ich zuhause keine da habe...






Anschließend ging ich dann noch rüber zum Hugendubel, wo ich nach einem schönen Lesezeichen für eine Freundin gesucht habe, die bald Geburtstag hat. Und da fand ich dieses schicke Metalllesezeichen und wer mich fleißig verfolgt, dass ich auch für mich schon lange nach einem Metalllesezeichen umschaue. Daher nahm ich gleich zwei davon mit. Zu welchem Preis verrate ich jetzt hier nicht, da ja meine Freundin hier lesen könnte. Auf dem Lesezeichen sind übrigens 50 Buchtitel eingestanzt, die man im seinem Leben gelesen haben sollte.
Darüber hinaus bin ich auf den Horst-Schlämmer-Comic von Joe Heinrich gestoßen. Ich mag Horst Schlämmer sehr, aber den Comic musste ich nicht unbedingt haben. Aber für einen Euro aus der Mängelkiste habe ich den dann doch mitgenommen.

So, das war es zu meiner Ausbeute.

Freitag, 24. Juni 2011

[STÖCKCHEN] Wenn ich ein Buch wäre...

Dieses Stöckchen habe ich von sternthaler75 zugeworfen bekommen und sogleich aufgefangen!

"Wenn ich nicht Ich wäre, sondern..."

... ein Buchtitel...
dann wäre ich wahrscheinlich "Mein Leben als Mensch", weil dieser Titel wirklich alles gut zusammen fasst. Mein Leben ist sehr aufregend, spannend, stressig und ich erlebe alle Höhen und Tiefen - aber das ist wohl bei allen Menschen so.

... ein Fantasybuch...
so wäre ich "Der Zauberer von Oz", weil ich 1. verpeilt sein, aber gleichzeitig schlau sein kann wie die Vogelscheuche, 2. ein harter Kerl mit einem weichen Herz bin wie der Zinnmann, 3. weil ich auch ein Löwe bin wie der Löwe (also vom Sternzeichen her) und 4. weil ich rote Schuhe habe wie Dorothea!

... ein Krimi/Thriller-Buch...
dann wäre ich "Das Spiel", weil ich oft mein Leben - trotz schwieriger Umstände - als Spiel betrachte.

... ein Historischer Roman...
so wäre ich Trix Solier von Sergej Lukianenko, weil es auf historisch macht, aber nicht ist und ich auf Geschichtslehrer mache, aber keiner bin... oder so ähnlich... (ich kenne keine historischen Romane...).

... ein Horror-Buch...
dann wäre ich Zimmer 1408, obwohl ich das Buch nicht gelesen (nur den Film gesehen) habe, aber Leute kriegen einen Schock, wenn sie das erste Mal in mein Zimmer kommen, weil ich in einer gelben Welt lebe.

... ein Buchcover...
so wäre ich "Der beste Hund der Welt", weil es genau so gelb ist, wie meine Welt!

... ein Genre...
dann wäre ich Dramedy - also eine Mischung aus Drama und Comedy.

... ein Autor...
so wäre ich vielleicht Stephan Serin, weil er auch Lehrer ist wie ich.

... ein mystisches Wesen...
dann würde ich gerne ein Plemplen (Oksa Pollock) sein, denn diese Wesen sind sehr lustig, verrückt und vielleicht auch etwas tollpatschig - und genau so bin ich auch.

... ein (Kinder)-Märchen...
dann wäre ich "Das hässliche Entlein", denn das war ich früher wirklich, aber mittlerweile bin ich sehr zufrieden mit meinem Aussehen.

... eine Buchseite...
so wäre ich wohl die Seite, bei der ein Viertel des Buches um wäre, denn ich bin nun 25 Jahre alt und hoffe, dass ich auch erst ein Viertel meines Lebens gemeistert habe! ;-)

... ein Paperback (Taschenbuch)...
dann wäre ich Männertaxi, weil ich die Farbe gelb liebe (wie kreativ ich doch heute bin...).

... ein Hardcover (gebundene Ausgabe) ...
so wäre ich "Mein Bruder, meine Schwester und ich" von Yoko Kawashima-Watkins, weil ich auch einen Bruder und eine Schwester habe.

... ein verfilmtes Buch...
so wäre ich "Der Zauberer von Oz", weil ich immer wieder tolle neue und interessante Menschen kennen lerne und mich auch manchmal so fühle, als wäre ich in einer Zauberwelt (habe viel mit Künstlern zu tun und die sind ja manchmal ein bisschen abgedreht...).

... eine Buchserie/-reihe...
dann wäre ich die Reihe rund um Harry Potter, weil mein Leben mindestens genau so spannend ist, wenn auch nicht lebensgefährlich.

Ojeee... dieses Stöckchen hat mir sehr viel Mühe bereitet. Wer Lust hat, kann ihn auch gerne machen. Viel Spaß!

Donnerstag, 23. Juni 2011

10 Euro Gutschein vom Cornelsen-Verlag

Letzten Samstag war meine Examensfeier, wo mir mein Zeugnis übergeben wurde. Ich habe nun offiziell die Lizenz zum Lehren. Aber neben einem Kugelschreiber und einem Schlüsselband der Goethe-Universität gab es noch einen 10-Euro-Gutschein vom Cornelsen-Verlag, was mich sehr gefreut hat. Zwar gibt es dort keine Romane oder dergleichen, aber bestimmt andere interessante Bücher. Deswegen werde ich die Tage dort mal vorbei schauen und gucken, was ich für die 10 Euro so bekomme.

Mittwoch, 22. Juni 2011

[Derzeitige Lektüre] Völlig durchgeknallt

Dieses Buch von Ally Kennen hatte ich ja von Stephi beim ersten Youtuber/Blogger-Treffen geschenkt bekommen. Nun habe ich es angefangen zu lesen und bis jetzt gefällt es mir ganz gut. Das ist natürlich meine Lektüre für unterwegs, da ich ja noch parallel den Märchenerzähler zuhause lese.

Dienstag, 21. Juni 2011

[SuB] Zwei Bücher geschenkt bekommen

Zwei Bücher habe ich wieder geschenkt bekommen. Ich habe weder was von "Eine dumme Frage ist besser als fast jede kluge Antwort" von Allan und Barbara Pease, noch etwas von "Strange Bedpersons" von Jennifer Crusie gehört. Aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul und deshalb werde ich sie mal austesten. Und vielleicht sind das ja echt super Bücher.

Montag, 20. Juni 2011

Jack von A.M. Homes

Inhalt: Jack ist total überfordert, als sein Vater ihm offenbart, dass er schwul ist. Nun weiß er, warum seine Eltern sich getrennt hatten. Zudem erfahren es seine Mitschüler durch seinen besten Freund. Jetzt muss Jack damit und vielen anderen Dingen klar kommen und erwachsen werden.

Meine Meinung: Jacks Geschichte ist interessant und bewegend. In dem Roman vom A.M. Homes wird man mitgenommen in das Leben von Jack und begleitet ihn quasi ein Jahr lang. In diesem Jahr passieren Jack einige Dinge, die stets die Spannung aufrecht erhalten, wie z.B. als Jack von der Homosexualität seines Vater erfährt oder wie er zum ersten Mal Gefühle für das andere Geschlecht entwickelt. Doch es gibt weitere Schicksalschläge, die Jack zu bewältigen hat. Und die Geschichte wirkt dabei nie übertrieben oder unrealistisch. Man kann sich sehr gut in Jack hinein versetzen und mit ihm mitfühlen. Ein Manko ist lediglich, dass Jack für sein Alter alles fast zu gut reflektiert und im Endeffekt selbst erkennt, dass er einen Reifungsprozess durchläuft. Anders ausgedrückt: Der Coming-of-age-Roman thematisiert nicht nur dieses Thema, sondern der Hauptcharakter expliziert es zudem noch. Aber das ist wirklich nicht schlimm und daher wirklich sehr gut zu empfehlen. Der Schreibstil ist sehr gut und man fliegt regelrecht über die Seiten.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗  

Broschiert: 249 Seiten 
Verlag: Kiepenheuer & Witsch (22. Februar 2007) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3462037854 
ISBN-13: 978-3462037852

Samstag, 18. Juni 2011

[Derzeitige Lektüren] "Der Märchenerzähler" und "Jack"

Noch vor dem Paris-Wochenende habe ich die ersten Seiten vom Märchenerzähler von Antonia Michaelis gelesen. Aber weil das Buch wieder ziemlich schwer ist, brauchte ich noch eine Lektüre für unterwegs. Auf der Busreise von Paris zurück nach Deutschland habe ich dann mit "Jack" von A.M.Homes begonnen, welches ich nun immer während den Bahnfahrten weiter lesen werde.

Freitag, 17. Juni 2011

Kein Wort zu niemandem von Jana Frey

Inhalt: Sammy und Leander sind die allerbesten Freunde, bis sich die beiden in Karlotta verlieben und Leander mit ihr zusammen kommt. Danach ist ihre Freundschaft zerbrochen. Außerdem läuft in Sammys Leben noch vieles mehr schief: Seine Oma wird krank, sein Hund wird überfahren und seine Mutter verliebt sich neu. So schließt sich Sammy der Clique um Raphael an, der andere schikaniert und bedroht.

Meine Meinung: Anfangs ist die Geschichte um Sammy sehr spannend. Sein Leben gerät aus den Fugen, seine Freundschaft droht zu zerbrechen und dann sind da all die neuen sexuellen Regungen, die er spürt. All das lässt keine Langweile aufkommen und man möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Aus der Perspektive von Sammy lässt es sich auch einfacher nachvollziehen, wie aus einem netten, normalen Jungen ein gewaltätiger Rüpel wird. Auf der einen Seite verurteilt man Sammy für die Dinge, der er tut, auf der anderen Seite empfindet man auch tiefes Mitleid mit ihm. Erst auf den letzten 30 bis 50 Seiten nimmt die Story ab und wird schwächer. Das Ende kommt abrupt und ohne großen Spannungsbogen. Da hätte ich als Leser mehr erwartet.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Broschiert: 201 Seiten 
Verlag: Arena (März 2010) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3401027565 
ISBN-13: 978-3401027562

Mittwoch, 15. Juni 2011

Reisebericht: Ein Wochenende in Paris

Am Freitagabend, 10. Juni 2011, ging es los. Um 22:15 Uhr fuhr unser Reisebus los. Zuerst wurden Koblenz und Aachen angepeilt, weil da noch einige Reisende abgeholt wurden, aber dann ging es los nach Frankreich.
Die Busfahrt war in Ordnung. Ich habe die meiste Zeit geschlafen. Unser erster Halt in Frankreich war eine Raststätte, wo wir uns schon mal an die französische Luft gewöhnen konnten. das war nach ungefähr 7 Stunden Busfahrt. Etwa eine weitere Stunde später waren wir dann auch schon in Paris.
Wir wurden in Anvers rausgelassen, was im Rotlichtviertel von Paris und in der Nähe vom Moulin Rouge liegt. Unser erster Eindruck: OMG - wie herunter gekommen! Während einige unserer Reisenden eine Stadtrundfahrt durchführten, machten wir uns auf den Weg, die Stadt schon einmal selbst auf eigene Faust zu erkunden und stiegen in die Metro Richtung Louvre.
Das Metro-System von Paris soll zu einem der einfachsten der Welt gehören. Davon konnten wir uns auch überzeugen. Man muss ein Ticket ziehen und kann dann die Schranken zum Metro-System passieren. Einmal darin, darf man so lange herum fahren, wie man möchte. Wenn man das System allerdings verlässt, muss man ein neues Ticket ziehen, um wieder hinein zu kommen. Das Gute ist, an einem Gleis fährt auch nur eine einzige Bahn ab. Das heißt, man kann gar nicht in die falsche Bahn steigen, weil da nur eine lang fährt. Will man auf ein anderes Gleis, läuft man durch verschiedene Tunnel innerhalb des Systems. Wir erstanden ein Zehnerticket für 12 Euro. das reichte uns völlig aus für den Tag (2 Personen).
Nun gut, also fuhren wir zum Louvre, der leider noch geschlossen hatte. Also vertraten wir uns für ca. eine halbe Stunde die Beine und marschierten erst einmal zur Seine.
Als wir zurück kehrten, hatte sich bereits eine meterlange Schlange vor dem Louvre gebildet. Zum Glück kamen wir dann doch noch ziemlich schnell herein. Ein weiterer Vorteil des Louvre ist: Mitglieder der EU, die noch unter 26 Jahre alt sind, kommen kostenlos in das Museum.
Endlich drinnen, eilten wir schnell zur Mona Lisa, machten dort Foto- und Filmaufnahmen und verließen das Museum dann wieder, weil wir nicht so viel Zeit hatten.
Wir schlenderten dann durch den Jardin des Tuileries und dann durch die Champs Elysees. Das Wetter war ganz gut, mal etwas kühler, dann wieder total heiß, aber ohne Regen. Klar, musste ich dann beim erstbesten Souvenier-Laden erst einmal sechs Eiffelturm-Schlüsselanhänger für 5 Euro kaufen, was sich später als blöden Einfall erwiesen hat, weil man diese weitaus günstiger überall nachgeschmissen bekommt (z.B. 6 Stück für einen Euro...).

Auf dem Weg zur Reisegruppe betraten wir aber noch einen Zara, weil wir dort schauen wollten, ob es das Parfüm, welches wir so gerne haben, vielleicht noch in Paris zu kaufen gibt (in Deutschland wird es nicht mehr hergestellt). Und wir hatten Glück - für 5,95 Euro konnten wir es erstehen. Dass mir die Dame aber 7,95 Euro pro Parfüm abgenommen hatte, habe ich erst später bemerkt...

Mit dem Reisebuss ging es daraufhin endlich in die Hotels, wo wir dann in einem ETAP-Hotel am anderen Ende von Paris eincheckten. Das Hotel war aber schön - wir hatten eine eigene Dusche, ein eigenes Klo, Fernseher (mit Sat1!) und alles war wirklich sauber. Meine bereits erstandenen Postkarten für meine Lieben beschrieb ich dann sodann im Hotelzimmer und dann ging es auch schon weiter, denn wir wollten ja was erleben.

Nach einem kleinen Einkauf in einem original Supermarché (die günstigste Flasche Mineralwasser übrigens 88 Cent) fuhren wir dann zum Eiffelturm. Uns war von vornherein klar, dass wir da nicht hoch fahren, weil wir keine zwei Stunden anstehen wollten, aber wenigstens Fotos unter dem Eiffelturm wollten wir machen. Das taten wir auch. Schließlich wurden wir dann noch von einer Frau angesprochen, die Unterschriften für Waisenkinder sammelte. Dass sie Geld von uns wollte - und zwar mindestens 10 Euro - fiel mir erst viel zu spät auf, aber ich konnte sie mit zwei Euro dann endlich fortjagen.

Anschließend fuhren wir dann zu den Katakomben, die wir unbedingt besichtigen wollten. Diese sollten bis 17 Uhr geöffnet haben. Wir kamen um 15:45 Uhr dort an und wurden wieder weggeschickt, da die Schlange zu lang geworden war. Uns wurde nicht mehr erlaubt, uns anzustellen. Super! Und am nächsten Tag hatten diese geschlossen.

Traurig und entäuscht machten wir uns auf die Suche nach etwas zu essen. Erst schlenderten wir durch eine supersüße kleine Fußgängerzone. Dort erhofften wir uns, endlich was Ordentliches in Paris essen zu können. Doch unsere lange Suche war vergeblich. Die Preise waren uns einfach zu horrend! 9,50 Euro beispielsweise für eine einfache Pizza Margherita. Nein, danke! So begnügten wir uns mit je einem belegten Baguette für 4,90 Euro...

Wir fanden auch ein kleines Einkaufszentrum mit einem Tati darin. Tati, so wurde uns erzählt, ist eine große Einkaufskette, ähnlich unserem Kik oder Woolworth. Sogar Hochzeitskleider kann man dort für Spottpreise erwerben. Leider wurden wir erneut entäuscht. Kik und Woolworth sind besser. Aber wenigstens konnten wir dort ein Jean-Paul-Gaultier-Dupe von Le Male für 4,99 Euro erstehen.

Danach ging es zum Tour Montparnasse. Das ist ein Aussichtsturm, der uns währmstens als Alternative zum Eiffelturm empfohlen wurde. Bei unserer Reiseleiterin erstanden wir schon einmal die Tickets für 8 Euro und freuten uns auf den freien Blick über Paris. Doch da war nichts mit freiem Blick. Der Turm war ein einfaches Hochhaus und wir durften für 8 Euro quasi aus im obersten Stockwerk aus dem Fenster schauen. Tolle Bilder konnte man dank der Menschenmassen da eher nicht schießen.


Erneut entäuscht fuhren wir nach unten und wollten in das berühmte Einkaufszentrum - Galleries Lafayette - gehen, welches direkt daneben war. Wir freuten uns echt, vor allem ich, der sich darin viele tolle Läden vorstellte. Angeblich soll da ja für jeden was dabei sein. Tja, anscheinend bin ich nich jeder. Außer lauter Boutiquen und einem C&A war da nicht wirklich was Spannendes darin. Und wieder waren wir entäuscht.

Nun gut, jetzt wollten wir nur noch unsere Postkarten abschicken, noch mal in einen Supermarkt und dann zurück ins Hotelzimmer. Wir hatten die Nase voll von Paris. Nach dem ich mich überall nach einer Post erkundigt hatte und stets nur ein unfreundliches "Derrière!" oder "La bas!" entgegnet bekommen habe, haben wir schließlich eine Poststelle gefunden. Diese hatte aber bereits seit einer Stunde geschlossen... Typisch! Natürlich musste uns das passieren. Also nahmen wir die geschriebenen Postkarten mit nach Deutschland und verteilen diese nun persönlich an unsere Freunde.
Total enttäuscht von der Stadt, kehrten wir auf unser Hotelzimmer züruck. Es war kurz vor acht Uhr. Wir schauten noch ein wenig TV (unter anderem die französische Version der "Les Simpsons") und schliefen gegen 22 Uhr erschöpft ein.


Am nächsten Morgen machten wir uns um 8 Uhr an das ausgiebige Frühstücksbuffet. Das war echt toll und es gab für jeden etwas. Um Viertel vor neun wurden wir dann von unserem Reisebus abgeholt und für zusätzliche 8 Euro pro Person nach Versailles gefahren, wo wir gute 3,5 Stunden Zeit hatten, um uns entweder das Schloss Versailles anzuschauen oder dort auf den Markt zu gehen und französischen Käse zu erwerben. Wir entschlossen uns zunächst für das Schloss, weil wir - da EU-Bürger und unter 26 Jahre - keine 15 Euro Eintritt zahlen sollten. Aber auch dort war die Warteschlange Kilometer lang und hätte mindestens 2 Stunden Anstehen bedeutet. Also gingen wir dann doch zum Markt, welcher eigentlich ziemlich schön war. Nur kaufen wollten wir da dann doch nichts. Übrigens gingen wir auf dem Weg zum Markt an einer schönen kleinen Bäckerei vorbei, wo wir ein original französisches Croissant aßen: Wenigstens ein kleines Highlight auf der Reise. Die restliche Zeit verbrachten wir dann in weiteren Souvenier-Shops, wo ich noch einen Kugelschreiber und ein Lesezeichen ersteigern konnte.

Um 12:30 Uhr ging es dann zurück in den Bus und auf den Weg nach good old Germany. Auf der Busreise habe ich dann wieder viel geschlafen - leider habe ich auch den Film Sakrileg verschlafen, den ich leider bisher noch nicht gesehen habe und dies echt meine Chance gewesen wäre. Nur den zweiten Film im Bus - Coco Chanell - konnte ich mir noch anschauen, aber den hatte ich ja bereits schon einmal gesehen gehabt. Gegen 21 Uhr abends erreichten wir dann endlich den Frankfurter Flughafen - endlos glücklich darüber, endlich wieder zuhause zu sein!

Montag, 13. Juni 2011

Die Welle von Morton Rhue

Inhalt: Nach dem die Klasse von Mr. Ross einen Film über den 2. Weltkrieg anschaut, behauptet sie, so etwas Schreckliches könne nie wieder passieren. Um sie vom Gegenteil zu überzeugen und ihr eine Lehre zu erteilen, wagt der Lehrer einen Versuch mit ihr. Doch das Experiment gerät außer Kontrolle.

Meine Meinung: Dies war wohl das bisher beste Buch, was ich von Morton Rhue gelesen habe. Es ist richtig spannend und ich konnte es kaum aus den Händen legen. Zudem lernt man als Leser auch selbst noch etwas dazu und wird darüber aufgeklärt, wie sich die Menschen im 2. Weltkrieg wohl beeinflussen lassen haben und wie es sozusagen erst zur Tragödie kommen konnte. Das Experiment "Die Welle" ist deshalb nicht nur innerhalb des Romans eine Lehre für die Schülerinnen und Schüler der beteiligten Schule, sondern auch eine für den Konsument dieses Werks. Ein kleines Manko ist eventuell das Ende, das ein wenig spektakulärer hätte sein können. Aber ansonsten ist es wirklich empfehlenswert.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Taschenbuch: 186 Seiten 
Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: Neuauflage. (1. Januar 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3473580082 
ISBN-13: 978-3473580088

Samstag, 11. Juni 2011

Geschenkidee: Schüler- und Lehrerwitze

Für ein Quiz, das ich mit meinen Schüler/innen durchführen will, habe ich nach Preisen gesucht und wurde gestern bei Weltbild fündig. Für 3,99 Euro habe ich dieses Buch über "Schüler- und Lehrerwitze" ergattert. Hier eine kleine Kostprobe vom U4-Text:
Die Lehrerin erklärt: "Der Verbrauch an Toilettenpapier betrug im vergangenen Jahr 3,2 Kilogramm pro Kopf." Wundert sich Petra: "Wieso pro Kopf?"
Ich finde das total witzig und denke, dass man das gut an die Kids verschenken kann. Vielleicht ist das ja auch mal eine Geschenkidee für jeden, der einem Kind eine Freude machen möchte.

Freitag, 10. Juni 2011

[SuB] Der Märchenerzähler

Von diesem Buch wurde ich dank vieler anderer Rezensionen total angefixt, sodass ich das unbedingt haben wollte. Aber momentan bin ich zu geizig, um das Geld dafür auszugeben. Günstige gebrauchte oder Mängelexemplare gibt es leider (noch) nicht. Und außerdem wollte ich nicht mehr länger warten. Zum Glück kam "Der Märchenerzähler" von Antonia Michaelis jetzt ganz neu bei uns in der Stadtbücherrei rein und ich habe es mir sofort zurück gelegt. Jetzt bin ich der erste, der es lesen darf. Da ich nur vier Wochen Zeit habe, bis ich es zurück bringen muss, werde ich es wohl sehr zeitnah lesen. Aber ich freue mich schon sehr darauf.

Donnerstag, 9. Juni 2011

Herzlesezeichen von Yves Rocher

Heute bekam ich Post! Und zwar habe ich vor kurzer Zeit was bei Yves Rocher bestellt und landete dadurch wohl in der Mailing-Liste für Werbung bei dieser Firma. Und darüber bin - zumindest seit heute - sehr erfreut. Denn kostenlos in der Werbung war dieses tolle Herz-Lesezeichen aus Metall. Ich habe mich tierisch gefreut und musste es euch deshalb hier mitteilen. Und... natürlich hat die Firma es geschafft, dass ich gleich noch etwas bestellt habe...

Mittwoch, 8. Juni 2011

[Derzeitige Lektüre] Die Welle

Nachdem ich "Ich knall euch ab" von Morton Rhue gerade fertig habe und auch schon "Boot Camp" von dem Autor gelesen habe, dachte ich mir, dass ich gleich das nächste von ihm lese, was ich auf meinem SuB stehen habe. Und das ist "Die Welle". In der 5. oder 6. Klasse hatte ich hierzu eine Verfilmung gelesen und meine mich zu erinnern, dass ich den Film nicht schlecht fand. Deshalb bin ich jetzt mal auf das Buch gespannt.

Dienstag, 7. Juni 2011

Ich knall euch ab von Morton Rhue

Inhalt: In diesem Buch geht es um zwei Jungen, die in der Turnhalle einer Schule in Middletown bei dem Abschlussball Lehrer, Schülerinnen und Schüler als Geisel nehmen und planen, diese zu erschießen und sich dann anschließend selbst zu töten.

Meine Meinung: Diese Lektüre ist anders als alle Bücher, die ich vorher gelesen habe, und das betrifft nicht nur das Thema. Schon alleine der Aufbau ist innovativ: Das Buch scheint aus Zeugenaussagen zusammen gestellt zu sein und zwischendurch lassen sich auch Chatprotokolle einzelner Protagonisten finden. An einer Stelle ist sogar ein Tagebucheintrag einer Charakterin und nicht zu vergessen sind die beiden Abschiedsbriefe der beiden jugendlichen Geiselnehmer. Schon aus diesem Grund ist das Lesen sehr interessant gewesen. Darüber ist das Thema "Geiselnahme in einer Schule" sehr spannend und man will unbedingt wissen, was passiert. Eines kann gesagt werden: Es geht nicht so aus, wie man vermutet. Allerdings war das Buch an einigen Stellen auch etwas langweilig und vielleicht auch etwas zu anspruchsvoll, da man konzentriert alle Aussagen zusammen bringen muss. Bei diesem Buch handelt es sich nicht nur um eine Lektüre, die in der Schule eingesetzt wird, sondern teilweise scheint es leider auch so, dass sie eben dafür sogar geschrieben wurde. Jedenfalls hatte ich das stets im Hinterkopf, was den Lesespaß teilweise etwas vermindert hat. Im Gr0ßen und Ganzen aber ein gutes Buch.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Taschenbuch: 159 Seiten 
Verlag: Ravensburger Buchverlag (2006) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3-473-54267-9

Montag, 6. Juni 2011

Ein neuer Award für mich

Diesen Award habe ich von Anka bekommen! Vielen lieben Dank.

Dieser Award bringt aber ein paar Bedingungen mit sich:

Erstelle einen Post, in dem du das Award-Bild postest und die Anleitung reinkopierst (=dieser Text). Außerdem solltest du zum Blog der Person verlinken, die dir den Award verliehen hat und sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, dass du den Award annimmst und ihr den Link deines Award-Posts hinterlassen.
Danach überlegst du dir 3- 5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst & die Besitzer jeweils per Kommentar-Funktion informierst, dass sie getaggt wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht.

Liebe Blogger: Das Ziel dieser Aktion ist, dass wir unbekannte, gute Blogs ans Licht bringen. Deswegen würde ich euch bitten, keine Blogs zu posten, die ohnehin schon 3000 Leser haben, sondern talentierte Anfänger & Leute, die zwar schon ne Weile bloggen, aber immer noch nicht so bekannt sind.

Außerdem soll man 10 Dinge über sich erzählen:
1. Meine Lieblingsfarbe ist gelb.
2. Mein Sternzeichen ist Löwe.
3. Ich habe zwei Kaninchen.
4. Ich habe einen Youtube-Kanal.
5. Mein Lieblingsserie ist Buffy-im Bann der Dämonen.
6. Mein Lieblingsfilm ist Findet Nemo.
7. Mein Lieblingsgetränk ist Dr. Pepper.
8. Mein Lieblingsparfüm ist Eryo von Yves Rocher.
9. Ich bin (noch) 25 Jahre alt.
10. Ich habe einen Bruder und eine Schwester.

An folgende Blogs verleihe ich diesen Award:
http://fiedlers.wordpress.com/
http://buchrezensionen-nazurka.blogspot.com/
http://ditis-buchwelt.blogspot.com/