Montag, 15. August 2011

Momo von Michael Ende

Inhalt: Wenn die Menschen in der Stadt Probleme haben, suchen sie Momo auf, die sehr gut zuhören kann. So lösen sich die Probleme fast von ganz alleine. Doch was Momo da betreibt, ist den grauen Herren von der Zeit-Spar-Kasse ein Dorn im Auge, denn sie wollen, dass die Menschen Zeit sparen. Und wenn diese aber zu Momo gehen, wird viel Zeit verschwendet. Daher muss Momo aus dem Weg geräumt werden.

Meine Meinung: Ehrlich gesagt, kann es sein, dass das Folgende nicht objektiv genug ist, denn derzeit befinde ich mich in einer Phase, wo ich am liebsten Thriller lese. Da ist mir so ein Märchen-Roman ein wenig zu langweilig. Ich habe ziemlich lange an dem Buch gesessen, obwohl es mit seinen 270 Seiten recht dünn ist. Aber die Geschichte zog sich wie Kaugummi. Zum Schluss wurde es zwar ein wenig spannender, weil man unbedingt erfahren will, ob und wenn ja, wie die Welt gerettet wird. Ansonsten ist dies ein ziemlich schönes Märchen, welches für kleinere Kinder gut geeignet erscheint. Wie in einem gewöhnlichen Märchen, verschwimmen Realistisches und Unrealistisches. Mit Logik braucht man hier nicht zu kommen. Allerdings ist die Moral eine ziemlich schöne. Aber allein weil es ein Klassiker ist, sollte man dieses Buch wahrscheinlich gelesen haben.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗ 

Taschenbuch: 302 Seiten 
Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 5 (November 2009) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3492253490 
ISBN-13: 978-3492253499

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen