Sonntag, 27. März 2011

Schweig still, mein Kind von Petra Busch


Inhalt: In der Nähe eines kleinen Dorfes findet Hanna Brock, die an einem Wanderführer arbeitet, eine tote Frau vor, aus deren Bauch ihr ungeborenes Baby heraus geschnitten worden ist. Der Polizist Moritz Ehrlinspiel beginnt die Suche nach dem Mörder und geht dabei dem Geheimnissen aus dem Dorf auf den Grund.

Meine Meinung: Von Anfang an war ich begeistert von diesem Krimi. Ehrlinspiels Fall, bei dem einer Frau das ungeborene Kind aus dem Bauch heraus gestohlen wurde, versprach viel Spannung, welche wirklich bis zum Schluss eingehalten wurde. Erst im Laufe der Geschichte fügten sich die Puzzleteile langsam zusammen. Stück für Stück wurde der Fall aufgelöst, sodass man immer mit Interesse und Spannung weiter gelesen hat. Am Ende fügte sich alles stimmig zusammen und ich muss sagen, dass ich sehr zufrieden mit dem Ende war. Oft ist es in Krimis so, dass das Ende abrupt folgt, weil der Ermittler schlussendlich die ultimative Eingebung hat. Hier verläuft es ganz anders und Ehrlinspiel ist sogar erst nach Abschluss des Falles erst vollständig im Bilde. Daher ist dieser Krimi von der Struktur her sehr gut aufgebaut. Zudem scheint der Roman sehr gut recherchiert und als Leser hat man das Gefühl, sogar noch was zu lernen (beispielsweise beinhaltet die Geschichte einen Autisten mit Inselbegabung, worüber man dann relativ viel erfährt). Für Krimifans ist das ein absolut empfehlenswerter Roman.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
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Taschenbuch: 448 Seiten 
Verlag: Knaur TB (10. September 2010) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3426505576 
ISBN-13: 978-3426505571

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