Samstag, 19. März 2011

Olfi Obermeier von Christine Nöstlinger


Inhalt: Wolfgang, genannt Olfi, lebt mit sieben Frauen zusammen - seinen beiden Schwestern, seiner Mutter, drei Tanten und seine Großmutter. Das Leben lediglich unter Frauen findet er nicht immer leicht, weshalb er endlich wissen möchte, wer sein Vater ist. So beginnt er seine Recherche, die sehr erfolgsversprechend zu sein scheint.

Meine Meinung: Olfi Obermeier ist ein Jugendbuch, welches in Österreich zu der Zeit spielt, als die Kids noch Platten anhören und noch keine Handys besitzen. Was damals hip und cool war, ist es für die heutigen Jugendlichen schon lange nicht mehr. Trotzdem fand ich die Geschichte recht interessant und lustig. Zudem habe ich einige österreichische Begriffe gelernt, die ich vorher nicht kannte. Beschrieben wird das Leben eines Jugendlichen mit seinen mehr oder minder großen Problemen: Die erste Liebe, Parties, Freundschaften und erste Erfahrungen mit Haschisch. All das wird aber nur oberflächlich angeschnitten und verharmlost. Man denkt sich zwischenzeitlich oft: "Mensch, Olfi! Übertreib' nicht! Es gibt weit aus schlimmere Probleme!" Und das nervt manchmal. Trotzdem kann man das Buch als leichte Lektüre für Zwischendurch lesen.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
 

Taschenbuch: 192 Seiten 
Verlag: Beltz; Auflage: 2., Lizenzausgabe (27. Oktober 2005) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3407789475 
ISBN-13: 978-3407789471

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