Samstag, 12. Februar 2011

Theaterbesuch: Tagebuch eines Wahnsinnigen

Vor ein paar Tagen war ich mit einem Freund im Theater - um genau zu sein im Schauspielhaus Frankfurt. Dort wurde "Tagebuch eines Wahnsinnigen" aufgeführt, was auf das Buch "Aufzeichungen eines Wahnsinnigen" von Nikolai Wassiljewitsch Gogol gestützt ist. Leider kenne ich das Buch nicht, weil mich eine solche "alte" Literatur eher nicht interessiert, aber das Theaterstück hat mir schon sehr gefallen. Es war eine Ein-Mann-Vorstellung, die sehr überraschend begonnen hat: Das Licht ging aus und nur die Bühne war zu sehen, auf dem sich ein Stuhl befand. Aber nichts passierte. Im Publikum husteten einige Zuschauer - einer davon besonders laut. Dieser beklagte sich dann darüber, warum die Vorstellung nicht endlich beginne. Zunächst genervt, aber dann überrascht, realisierte man, dass es sich bei diesem Herren über den Schauspieler handelte, der nach einiger Zeit dann zur Bühne lief und seine Vorstellung ablieferte. Seine Leistung fand ich sehr gut und hat mich sehr beeindruckt. Das Buch würde ich trotzdem wohl nicht lesen, weil die Handlung an sich sehr langweilig zu sein scheint. Einzig die Darbietung des Schauspielers fand ich so gut, dass ich das Stück sehr gerne gesehen habe.

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