Sonntag, 27. Februar 2011

Schlafen bei Licht von Wolfgang A. Gogolin


Inhalt: Der Beamte Torsten Burmester wird, als er im Krankenhaus liegt, von seiner spontanen und stürmischen Freundin verlassen, weil er ihr zu langweilig ist und sie meint, sie würden einfach nicht zusammen passen. Darauf findet sich Torsten in einer Notsituation wieder, denn er sehnt sich nach einer bestimmten Beständigkeit. So macht er sich auf die Suche nach der Frau, mit der er sein Leben bis ans Ende teilen möchte und mit der er sich die Gründung einer Familie vorstellen könnte.

Meine Meinung: Das Cover und der Titel passen gar nicht zu den Inhalt des Buches. Eigentlich hatte ich mit einem eher philosophischen Text gerechnet, auf etwas Anspruchsvolles. Doch genau der Gegenteil ist der Fall: Hierbei handelt es sich um einen humorvollen und lustigen Roman, leichte Kost, die man nebenbei lesen kann. Die knapp 140 Seiten lassen sich quasi in einem Ruck durchlesen. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und lässt keine Zeit für Langeweile aufkommen. Dennoch wusste ich die ganze Zeit nicht, worauf der Text hinaus will. Die Absicht ist nicht klar erkennbar. Aber für ein kurzweiliges Lesevergnügen würde sich die Lektüre dieses Romans auf jeden Fall lohnen. Besonders gut gefiel mir die überspitzte Darstellung von Finanzbeamten, die ja bekanntlich den ganzen Tag nur faul rumsitzen und auf Kosten des Steuerzahlers leben.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Broschiert: 140 Seiten 
Verlag: Mohland Verlag (10. Januar 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3866751451 
ISBN-13: 978-3866751453

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