Mittwoch, 23. Februar 2011

Andis Krieg von Billi Rosen


Inhalt: Das Mädchen Antigone, genannt Andi, lebt mit ihrem Bruder Paul bei ihrer Großmutter, da ihre Eltern während dem Bürgerkrieg in Griechenland als Partisanen kämpfen. In ihrem Dorf erleben sie ihren ganz eigenen Krieg.

Meine Meinung: Dieses Jugendbuch zeigt vor allem die traurigen Seiten eines Kindes, das in einem Krieg aufwachsen muss. Natürlich geschehen auch positive Dinge, doch vor allem ist das Leben durch Angst gekennzeichnet. Von der Geschichte her war das Buch sehr interessant, da der Bürgerkrieg in Griechenland nicht wirklich ein Thema in der Schule war und auch sonst nie zur Sprache kommt. Daher war diese Thematik bisher von mir unbeachtet gewesen. Leider geht das Buch nicht wirklich in die Tiefe und es werden eher inner-familiäre Konflikte und Streitigkeiten zwischen den Kindern aufgezeigt, als dass der Bürgerkrieg näher erläutert wird. Das Buch lässt sich aber sehr schnell lesen und man kann über die Zeilen fliegen, ohne den Eindruck zu bekommen, dass man was sehr Wichtiges verpasst. Das Ende ist sehr traurig und wohl bemerkt kein Happy End. Erwähnt werden sollte noch, dass man - wie angedeutet - nicht erfährt, wie der Krieg begonnen hat, aber auch nicht wirklich den Ausgang erzählt bekommt. Das ist sehr schade, denn so müsste dies selbst als Schullektüre mit zusätzlicher Sekundärliteratur erweitert werden.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
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Taschenbuch: 152 Seiten 
Verlag: Beltz; Auflage: 2. Aufl. (1. März 1995) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3407781474 
ISBN-13: 978-3407781475

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