Freitag, 31. Dezember 2010

Monatsrückblick Dezember 2010

Nun ist der Dezember auch schon wieder herum und das Jahr neigt sich dem Ende. Der Dezember wurde zum größten Teil mit einer Aktion "vollgestopft", aber auch andere Dinge kamen zuletzt doch noch zum Zuge.

Zunächst waren die ersten 24 Tage vom Dezember reserviert mit der Adventskalender-Aktion. Hierbei ging ich jeden Tag auf neues Weihnachtsgedicht ein. Ich hoffe dadurch das Interesse für Gedichte geweckt und allgemein den Lesern ein paar Weihnachtsgedichte näher gebracht zu haben. Am letzten Tag der Aktion habe ich sogar ein eigenes Weihnachtsgedicht veröffentlicht.

Nach Weihnachten kam dann auch die einzige Rezension für diesen Monat: "Das Spiel" von Richard Laymon. Ziemlich wenig, aber ich hoffe, im neuen Jahr wird es wieder mehr.

Die Aktion zu den Weekly Events, die ich versäumt hatte, wurden auch nachgeholft.

Zuletzt wurde mein SuB mit zwei Büchern - "Glück kommt selten allein" und "Oksa Pollock: Die Unverhoffte" - aufgestockt.

Damit endet der Dezember und ich wünsche all meinen Followern einen guten Rutsch ins neue Jahr 2011!

Donnerstag, 30. Dezember 2010

[SuB] Oksa Pollock: Die Unverhoffte

Dieses Buch hat mir der Oetinger-Verlag zum Vorablesen zugeschickt. Es erscheint erst im März und davor werde ich nicht so viel darüber verraten. Aber nur so viel: "Oksa Pollock: Die Unverhoffte" von Cendrine Wolf und Anne Plichota landet auf meinem SuB! Außerdem bin ich gerade dabei, es zu lesen.

Mittwoch, 29. Dezember 2010

[SuB] Glück kommt selten allein

Am 10. Dezember habe ich mit ein paar Freunden gewichtelt. Mein Geschenk war dieses Buch: "Glück kommt selten allein" von Eckart von Hirschhausen. Ich habe zwar seinen ersten Bestseller nicht gelesen ("Die Leber wächst mit ihren Aufgaben"), aber nur Gutes davon gehört, sodass ich mich auf diesen Schmöker richtig freue.

Dienstag, 28. Dezember 2010

Weekly Events 21-24

Hiermit hole ich nun alle verpassten Weekly Events nach:

"Welche Bücherrituale hast du?"


Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich so was nicht habe. Ich habe weder eine bestimmte Zeit, wann ich lese, noch einen bestimmten Ort, wo ich lese oder irgendeine Art, wie ich ans Lesen heran gehe. Ich kann nur sagen, dass ich beim Lesen das Buch auf jeden Fall chronologisch vorgehe (d.h. z.B. auch nicht das Ende vorher zu lesen). Manche holen sich ja auch viele Infos über das Internet über das Buch. Das mache ich höchstens, wenn ich das Buch gelesen habe und nicht vorher. Ansonsten könnte ich noch sagen, dass ich meine Bücher stets mit meinem Stempel versehe und nach dem Lesen hier meinen Blog mit einer Rezension versorge.

"Welche Bücher wünschst du dir zu Weihnachten?"

Weihnachten ist ja leider schon längst vorbei. Aber ich hatte sowieso keine wirklichen Buchwünsche. Ich kann lediglich sagen, dass ich über mein Wichtelgeschenk ("Glück kommt selten allein" von Eckert von Hirschhausen) ganz froh bin.

"Eine Geschichte über Bücher, was lest ihr gerade bzw. wollt ihr lesen oder welche Projekte habt ihr euch für das kommende Jahr auf eurem Blog vorgenommen?"

Oje... ich plane eigentlich nicht so gerne. Aber so viel sei gesagt: Ich möchte meinen SuB verringern und die Bücher, die sich gerade darauf befinden, lesen. Zudem möchte ich weiterhin die Projekte verfolgen, an die ich momentan dran bin. Vielleicht kann noch gesagt werden, dass ich weiterhin Verlage um Rezensionsexemplare bitten möchte. So viel zu meinen Plänen für das kommende Jahr.

"Zeigt uns eure Errungenschaften an Weihnachten!!"

Ich habe nicht wirklich zu Weihnachten ein Buch geschenkt bekommen. Ich kann höchstens angeben, dass ich zum Wichteln "Glück kommt selten allein" (wie oben erwähnt) bekommen habe und an Heilig Abend ein Buch vom Pendragon-Verlag mich erreicht hatte ("Stille und Tod "von Hans Herbst), aber auch das war nicht wirklich ein Weihnachtsgeschenk.



Montag, 27. Dezember 2010

"Das Spiel" von Richard Laymon

Inhalt: Jane ist Bibliothekarin und findet plötzlich einen Umschlag mit ihrem Namen auf ihrem Arbeitsplatz. Darin befinden sich Geld und eine Notiz. Die Notiz bedeutete ihr an einem Spiel teilzunehmen, bei der sich das Geld in dem Umschlag jedes Mal verdoppelt, wenn sie eine Aufgabe gemeistert hat. Zunächst ist Jane erstaunt, doch schon bald befindet sie sich in einem Spiel, bei dem es um Leben und Tod geht.

Meine Meinung: Ein wenig erinnert das Buch ja schon an die Saw-Filme, nur das die Mitspielerin hier freiwillig mitspielt. Und darin liegt der Haken des Buches: Man versteht einfach nicht, warum sich die Protagonistin darauf einlässt. Sie ist keine konsequente Figur und es scheint, als würde sie ihre Meinung ständig ändern und nicht wissen, was sie überhaupt will. Das macht sie zu keinem überzeugenden Charakter. Das Buch ist außerdem auf den ersten 300 Seiten ziemlich langweilig und es passiert nichts Spannendes. Erst in den letzten 200 Seiten steigt die Spannung und man kann das Buch kaum aus den Händen legen. Doch das Ende ist dann leider auch wieder sehr unbefriedigend. Im Großen und Ganzen ist der Inhalt sehr an den Haaren herbei gezogen, an vielen Stellen wird es obszön, auch wenn es eigentlich nicht sein müsste. Zudem gefällt mir der Schreibstil auch nicht sonderlich.

Fazit: 2 von 5 Punkten
℗℗ 

Taschenbuch: 496 Seiten 
Verlag: Heyne Verlag (5. März 2007) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3453675355 
ISBN-13: 978-3453675353

Freitag, 24. Dezember 2010

[Adventskalender 2010] Winterfest

Heute präsentiere ich euch ein eigenes Gedicht von mir, womit ich euch allen ein frohes Fest wünschen möchte!










"Winterfest" von Pero

Draußen liegt der Schnee,

alles ist weiß.

Gefror'n ist der See

Zu glasklarem Eis.


Liebe Freunde und Verwandte,

Bruder, Schwester, Mama und Papa,

Vom Glück Hergesandte,

Ihr seid alle nun da!


Heute gibt es keine Hiebe,

Nun kommt endlich herein!

Denn wir feiern die Liebe

Und das traute Beisammensein.


Endlich ist es soweit,

Kommt herein, liebe Gäst'!

Es ist wieder Zeit,

Darum feiern wir dies' Fest!


Vergessen sind die Sorgen des vergangen' Jahr,

Heute feiern wir das Winterfest, alles klar?



Wie gefällt euch dieses Gedicht?

Donnerstag, 23. Dezember 2010

[Adventskalender 2010] Heilige Nacht

"Heilige Nacht" von Gerhard von Amyntor

Morgen ist Heiligabend. An diesem Abend sitzt man meist mit seiner Familie zusammen und lässt sich ein Festmahl schmecken.
Anschließend werden dann die Geschenke ausgetauscht. Besonders schnulzig-romantische Familien singen Weihnachtslieder und spielen irgendwelche Spiele.
Wie das bei mir so verlaufen wird, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht so recht. Aber man freut sich ja jedes Jahr darauf.
Und anschließend folgen noch zwei frohe Weihnachtsfeiertage und dann ist der ganze Trubel auch schon wieder vorbei.

Was macht ihr an Heiligabend?

Mittwoch, 22. Dezember 2010

[Adventskalender 2010] Weihnachtswunder

"Weihnachtswunder" von Gustav Falke

Dieses Gedicht spricht im Speziellen von der Geburt als Weihnachtswunder - wahrscheinlich handelt es sich um die Geburt Jesus Christi.
Aber allgemein kann man ja die Geburt als ein Wunder ansehen, ob nun Jesus' Geburt gemeint ist oder die eines anderen Kindes.
Das Leben sollte man immer als Wunder anerkennen und es zu schätzen wissen. Gerade an den Weihnachtstagen kann man sich seines Lebens besinnen und an die Dinge denken, die wirklich zählen. Wir sollten alle glücklich und zufrieden mit dem sein, was wir haben, denn andere ist dieses Glück nicht vergönnt. Daher genieße jeden Tag.

Welche Wunder sind euch vielleicht passiert?

Dienstag, 21. Dezember 2010

[Adventskalender 2010] Der Traum

"Der Traum" von Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Diese Gedicht handelt von einem Kind, das von Weihnachten träumt. Hier wird wieder die Vorfreude vor dem Fest ausgedrückt.
Als Kind habe ich mir auch immer die tollsten Sachen an Weihnachten vorgestellt und mir vorher quasi alles ausgemalt, was passieren und was ich alles geschenkt bekommen würde.
Leider ist es dann nie so gekommen, wie ich es mir erhofft hatte. Aber das ist nicht weiter tragisch, denn heißt es nicht: "Die schönste Freude ist die Vorfreude?" Wenn das Ereignis dann selber nicht so wird, wie man gedacht hat, dann ist das zwar entäuschend, aber besser als wenn man die ganze Zeit negativ denkt und man zu keiner Zeit Freude empfindet.

Oder welcher Ansicht seid ihr?

Montag, 20. Dezember 2010

[Adventskalender 2010] Schneeflocken

"Schneeflocken" von Alfred Henschke

Ein sehr pikantes Thema dieses Jahr ist der Schnee. Während dieses Gedicht eine sehr romantische Vorstellung von Schneeflocken vermittelt, haben viele derzeit von dem Schneetreiben die Nase voll. Also ich mag es auch nicht, wenn mir der Schnee ständig ins Gesicht fällt. Allerdings sieht der Schneefall vor dem Fenster, wenn man in der warmen Stube sitzt, echt schön aus.
Ich bin heilfroh nicht Schnee schippen oder streuen zu müssen. Mir reicht es schon, wenn ich durch die Schneemassen stapfen muss, wenn ich das Haus verlasse. Deswegen versuche ich, so gut es geht, zuhause zu bleiben.

Verlasst ihr das Haus derzeit gerne?

Sonntag, 19. Dezember 2010

[Adventskalender 2010] Verse zum Advent

"Verse zum Advent" von Theodor Fontane

Und schon ist der vierte Advent da. Wie schnell die Adventszeit wieder um ist. Alles schien wie im Fluge vergangen zu sein. Und bald ist auch schon Weihnachten da.
Das vierte Licht wird heute angezündet. Na gut, ich habe gar keinen Adventskranz, aber früher liebte ich es, die Kerzen anzuzünden, aber noch viel lieber, sie wieder auszupusten und damit meiner Familie die Nerven zu rauben, weil der Rauch von den Kerzen furchtbar stank.
Ansonsten weiß ich nicht viel über die Adventstage zu sagen, außer dass sie so eine Art Countdown für Weihnachten darstellen.

Was bedeuten die Adventstage für euch?

Samstag, 18. Dezember 2010

[Adventskalender 2010] Nun wandelt auf verschneiten Wegen

"Nun wandelt auf verschneiten Wegen" von Victor Blüthgen

Dieses Gedicht erinnert mich an die Hektik in Einkauszentren und Fußgängerzonen. Die Leute huschen umher, um nach den letzten Geschenken für Weihnachten Ausschau zu halten.
Normalerweise sollte ja Weihnachten das Fest der Besinnlichkeit sein, davon ist aber an den Tagen zuvor nichts zu merken, wenn man mal raus geht. Die Leute laufen wie fremdgesteuert durch die Gegend und kaufen - um es mal auf Gut-Deutsch zu sagen - jeden Scheiß! Keine Spur von der wirklichen "Botschaft" von Weihnachten, sondern nur Gehetze und Hektik. Das Fest der Liebe wird zum Fest des Stresses.

Oder wie findet ihr die Stimmung auf den Straßen?

Freitag, 17. Dezember 2010

[Adventskalender 2010] Schnee fällt

"Schnee fällt" von Johannes R. Becher

Ja, der Schnee fällt und fällt undfällt... Bei uns schneit es fast nonstop und bedeckt alles unter einer weißen Decke. Gestern trieb bei uns auch noch Tief Petra ihr Unwesen und es stürmte schon fast ein wenig. Vor die Tür gehen mag man da nicht.
Aber warum sich beklagen? Normalerweise jammerten wir immer, gerade weil wir nie Schnee an Weihnachten hatten. Wenn es diesmal anders kommen sollte, wäre das doch toll. Eine weiße Weihnacht wünscht man sich doch.
Und damit der Schnee nicht bis nächste Woche schmilzt, sollte weiterhin der Schnee fallen.

Wie fällt der Schnee bei euch?

Donnerstag, 16. Dezember 2010

[Adventskalender 2010] Denkt Euch ich habe das Christkind gesehen

"Denkt Euch ich habe das Christkind gesehen" von Anna Ritter

Dieses Gedicht handelt vom Christkind und ich habe es an dieser Stelle gewählt, um an etwas zu erinnern. Ein großes Irrtum ist, dass man denkt, der Weihnachtsmann sei derjenige, der an Weihnachten kommt. Dabei ist es in Wirklichkeit das Christkind, das die Geschenke bringt. Der Nikolaus kommt ja bereits am 6. Dezember. Was es mit dem Weihnachtsmann nun auf sich hat, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Und wie die Sage um ihn entstanden ist, kann ich auch nicht sagen. Aber warum er rot trägt, weiß ich! Das haben wir der Coca-Cola-Company zu verdanken.

Wisst ihr auch die Wahrheit über irgendwelche Irrtümer?

Mittwoch, 15. Dezember 2010

[Adventskalender 2010] Das Christkind in der Fremde

"Das Christkind in der Fremde" von Moritz von Strachwitz

Das Gedicht ist aus der Sicht eines Waisenkindes geschrieben, dass sich nichts sehnlicher wünscht, als nicht mehr Waise zu sein.
Dies ist ein sehr trauriges Gedicht, welches ich hier nun ausgewählt habe, um sich daran zu erinnern, wie gut es einem geht und wie schlecht es wohl anderen gehen mag - vor allem den Kindern, die kein schönes Weihnachtsfest haben, sich alleine fühlen oder womöglich noch nicht mal was zu essen haben. Die Weihnachtszeit ist eine Zeit der Besinnung und an solche Sachen sollte man auch mal denken. Vielleicht kann man Plätzchen backen und im Krankenhaus verteilen, oder mal an der Tür der alten Nachbarsfrau klopfen und ihr ein Stück selbstgebackenen Kuchen vorbei bringen... Das sind nur Kleinigkeiten, aber wenigstens etwas Gutes, was man gerade in dieser Zeit machen könnte.

Habt ihr noch weitere Ideen?

Dienstag, 14. Dezember 2010

[Advebtsjalender 2010] Weihnachtslied

"Weihnachtslied" von Heinrich Hoffmann von Fallersleben

"Morgen kommt der Weihnachtsmann..." Hach, ich höre das Liedchen schon in meinen Ohren erklingen. Irgendwie sind klassische, volkstümliche Weihnachtslieder total kitschig. Aber andererseits haben sie auch etwas Romantisches. Als Kind habe ich sie gerne in der Schule gesungen, und zuhause hatte ich sogar eine Kassette mit Weihnachtsliedern und Weihnachtsgeschichten. Dahingegen kann ich "Last Christmas" schon nicht mehr hören. Die Melodie von diesem Gedicht hat aber doch jeder im Ohr und auch wenn man es nicht zugeben mag, hat es doch etwas Schönes.

Oder was hört ihr so ein Weihnachten für Musik?

Montag, 13. Dezember 2010

[Adventskalender 2010] Winter

"Winter" von Matthias Claudius

Dieses Gedicht personifiziert die Jahreszeit Wintet und stellt ihn als Menschen dar, der die Kälte liebt und diese auch genießt.
Doch die Kälte ist gerade das, was viele nicht am Winter mögen. Die meisten hassen es zu frieren und in der Kälte morgens zur Arbeit zu fahren oder abends noch mal mit dem Hund raus zu müssen.
Aber irgendwie hat die Kälte des Winters doch auch was Schönes. Sie verleitet uns für gemütliche Abende unter der Kuscheldecke - vielleicht sogar mit einem guten Buch in der Hand. Also ich finde, der Winter ist eine Jahreszeit der Gemütlichkeit, wo man mal abgesehen von dem Weihnachtsstress, die Hektik des restlichen Jahres vergisst. Man kuschelt viel lieber mit seinem Schatz, wärmt sich gegenseitig und genießt die traute Zweisamkeit. Also der Winter hat doch auch was Gutes.

Oder wie findet ihr den Winter so?

Sonntag, 12. Dezember 2010

[Adventskalender 2010] Immer ein Lichtlein mehr

"Immer ein Lichtlein mehr" von Matthias Claudius

Und heute ist schon der dritte Advent und man kann die dritte Kerze auf dem Adventskranz anzünden, ggf. man hat so etwas.
Ich muss gestehen, dass ich dieses Jahr gar keine Weihnachtsdeko habe, was wohl daran liegt, dass ich total im Stress bin. Na gut, ich hatte noch nie wirklich Weihnachtsdeko, seitdem ich von zuhause ausgezogen bin. Aber ich nehme es mir auf jeden Fall für stressfreiere Zeiten mal vor, meine Wohnung zu dekorieren. So leuchtende Kerzen auf dem Wohnzimmertisch - vor allem abends, wenn es dunkel ist - hat doch was Schönes und Romantisches. Die Stimmung ist dann etwas besinnlicher.

Was für eine weihnachtliche Deko habt ihr denn so?

Samstag, 11. Dezember 2010

[Adventskalender 2010] Vorfreude auf Weihnachten

"Vorfreude auf Weihnachten" von Joachim Ringelnatz

Wie der Titel des Gedichtes schön verrät, geht es darin um die Vorfreude, die man vor Weihnachten verspührt. Vor allem Kinder freuen sich auf den Weihnachtsabend (wenn auch eher wegen den Geschenken).
Ich selbst muss zugeben, dass mich Weihnachten selbst nicht so erfreut (weil es, wie ich schon mal erwähnt hatte, bei uns nicht wirklich groß gefeiert wird). Aber ich mag die ganze Vorweihnachtszeit sehr: Wie es überall geschmückt ist, wenn es nach Zimt und Glühwein riecht, wenn der Weihnachtsmarkt eröffnet wird etc. Das ist für mich das Besondere an Weihnachten und nicht das Fest selbst.

Wie hoch ist denn eure Vorfreude?

Freitag, 10. Dezember 2010

[Adventskalender 2010] Eisblumen

"Eisblumen" vom Kalr Krolow

Dieses Gedicht handelt von Blumen im Winter. Das Bild von Eisblumen wift hier auf eine Art traurige, aber andererseits auch wunderschöne Bilder ins Gedächtnis.
Eisblumen haben eine besondere Schönheit, weil sie im Lichte wunderschön glänzen und glitzern. Ich kann mir diese Schönheit wirklich sehr gut vorstellen. Doch am Ende des Gedichts wird auch gesagt, dass diese Schönheit sehr schnell vergeht, was sehr melancholisch wirkt. Aber die schönsten Dinge haben nun mal ein Ende (wie auch Weihnachten selbst). Das Gute ist, dass es aber immer wieder kehrt und wir uns dann auch nächstes Jahr auf sie freuen können.

Was findet ihr besonders schön zu dieser Jahreszeit?

Donnerstag, 9. Dezember 2010

[Adventskalender 2010] Der kleine Nimmersatt

"Der kleine Nimmersatt" von Heinrich Seidel

Dieses Gedicht finde ich richtig lustig und es beschreibt auf herrliche Weise das Kommerzielle an Weihnachten! Mit viel Witz und Charme wird hierbei eine Kritik an die Gesellschaft gerichtet, die ich sehr gut nachvollziehen kann.
Und es wird immer schlimmer? Damals haben sich Kinder über eine Actionfigur oder eine Puppe gefreut. Heute muss es am besten eine mindestens 300 Euro teure Spielkonsole sein (welches ich zudem noch nicht mal der einzige Wunsch dann wahrscheinlich ist)! Ich finde das eine Katastrophe.
Worum es wirklich an Weihnachten geht, geht dabei verloren. Ich finde das Schenken ja in Maßen okay ist, aber nicht so krass übertrieben werden soll.

Oder was ist eure Meinung dazu?

Mittwoch, 8. Dezember 2010

[Adventskalender 2010] Der Stern

"Der Stern" von Wilhelm Busch

Ich muss ja hier nicht noch mal erwähnen, dass ich nicht gläubig bin. Trotzdem mag ich das Gedicht von Wilhelm Busch (bekannt durch seine beiden Lausbuben Max und Morizt). Sterne schaue ich mir allgemein sehr gerne an. Und ich verbinde das Licht und den Glanz der Sterne mit meiner leider schon verstorbenen Mutter (siehe mein Gedicht "In der Stille der Nacht"). Und irgendwie, auch wenn ich nicht gläubig bin, muss ich an meine Mutter denken, wenn ich nachts den Himmel anschaue (für mich ist daher der Besuch des Friedhofes unnötig). Sterne sind allgemein sehr schön anzusehen, besonders bei einer schönen klaren Winternacht.

Oder was fühlt ihr beim Anblick der Sterne?

Dienstag, 7. Dezember 2010

[Adventskalender 2010] Lied des Nussknacker

"Lied des Nussknacker" von Heinrich Hoffmann

Und heute präsentiere ich euch ein Gedicht, das von dem König der Nussknacker handelt. Beim Lesen musste ich an diese hölzernen Soldaten mit ihren roten Uniformen denken, mit deren Münder man Nüsse zerknacken konnte. Kennt ihr diese?
Aber ich bin ja nicht so der Walnuss-Fan. Dann doch lieber Mandeln oder gleich lieber Schokolode! Was ich auch mag, ist Lebkuchen oder alle Arten von Weihnachtsplätzchen (vor allem Butterspekulatius). Christstollen esse ich aber auch gerne... Ach ja, Weihnachten und die Kalorien... Das ist wohl ein Kapitel für sich. Aber für das neue Jahr kann man sich ja ganz feste eine Diät vornehmen (mal wieder...).

Und was sind eure liebsten Weihnachtsleckereien?

Montag, 6. Dezember 2010

[Adventskalender 2010] Schenken

"Schenken" von Joachim Ringelnatz

Heute ist Nikolaus und auch da werden oft schon Geschenke ausgetauscht. Allerhand Schokonikoläuse werden wohl von einer Hand zur anderen gereicht... Ach ja, das Schenken spielt eine große Rolle an Weihnachten.
Kritiker würden nun sagen, dass das alles zu kommerziell ist, womit sie auch Recht haben. Andererseits ist es schön die strahlenden Augen des Beschenkten zu sehen, wenn er sein Geschenk in den Händen hält (und er sich ausnahmsweise wirklich freut...).
Ich selber tu mich immer richtig schwer, die passenden Geschenke zu finden, weshalb dieses Jahr die Beschenkten sich etwas selbst wünschen dürften. Das hat auch geklappt - bis auf das Wichteln mit Freunden. Da musste ich mir angestrengt Gedanken machen und hoffe nun, dass das Geschenk gut angenommen wird...

Was verschenkt ihr denn dieses Jahr so?

Sonntag, 5. Dezember 2010

[Adventskalender 2010] Des Kindes erstes Weihnachtsfest

"Des Kindes erstes Weihnachtsfest" von Joseph Maria Fasbender

Dieses Gedicht handelt von dem ersten Weihnachtsfest. Könnt ihr euch noch daran erinnern? Also ehrlich gesagt kann ich das nicht mehr. Aber ich kann mich allgemein an Weihnachten meiner Kindheit erinnern. Zwar haben wir das nicht so ausgiebig gefeiert, wie die anderen Familien (z.B. meiner Freunde), was mich teilweise sehr traurig machte, aber andererseit gab es trotzdem viele Dinge, die mich erfreut hatten. Ich kann mich zum Beispiel an ein Weihnachten erinnern, als ich noch gan klein war. Da habe ich ein aufziehbares Spielzeugmotorrad (mit Fahrer) geschenkt bekommen. Das war zu einer Zeit, als wir in unserer Wohnung gerade renovierten und quasi kaum Möbel im Wohnzimmer vorhanden waren, außer der Couch. Das heißt, ich hatte das ganze Zimmer zum Spielen und lies mein Motorrad durchs ganze Zimmer sausen. Das ist vielleicht für viele nichts Besonderes, aber für mich dennoch eine schöne Erinnerung!

Wie war eure erste Weihnacht?

Samstag, 4. Dezember 2010

[Adventskalender 2010] Schnee


"Schnee" von Francisca Stoecklin

Ach, wie schön wäre eine weiße Weihnacht. Bisher sieht es ja ganz gut aus - jedenfalls bei uns fällt der Schnee und bleibt liegen. Ich finde es wirklich wunderschön, wie es aussieht, wenn der Schnee auf den Dächern der Häuser liegt und die Bäume in Zuckerpflanzen verwandelt. Irgendwie hat es ja schon was Romantisches, auch wenn sich das vielleicht nun ein wenig kitschig anhört. Aber wie oft hatten wir uns in den vergangenen Jahren den Schnee herbei gewünscht, weil er kaum da war und wenn er mal gefallen ist, nur Matsch auf den Straßen hinterließ? Also ich finde es garade echt schön und das Gedicht vermittelt diese Schönheit sehr gut.

Oder wie denkt ihr über den Schnee?

Freitag, 3. Dezember 2010

[Adventskalender 2010] An den Winter

"An den Winter" von Elisabeth Kulmann

Dieses schöne Gedicht ist an den Winter adressiert. Das lyrische Ich spricht den Winter direkt an und sagt ihm, wie toll er eigentlich ist. Es ist fast schon ein kleines Liebesgedicht.
Auch ich finde den Winter auf seine Art und Weise schön, gerade dieses Jahr. Der erste Schnee ist gefallen und man hofft, dass es an Weihnachten selbst auch noch so schön weiß ist.
Diese prächtige Schönheit lässt auch die Kälte vergessen. Genau so wie das lyrische Ich hofft man aber natürlich, dass es nicht noch stürmischer wird, damit man den Schnee auch genießen kann und sich vor die Tür trauen kann. Wenn das Wetter zu heftig wird, ist es natürlich dann zu viel des Guten.
Aber so kann man doch den Winter genießen, findet ihr nicht?

Was meint ihr dazu?

Donnerstag, 2. Dezember 2010

[Adventskalender 2010] Das Tännlein

"Das Tännlein" von Albert Sergel

Habt ihr einen Tannebaum bei euch in der Wohnung oder im Hause stehen? Also wir hatten das schon vor vielen Jahren abgeschafft, als wir damals einen Kater bekommen hatten und der diesem immer an die Nadeln wollte. Zwar hatten wir dann ein paar Jahre auch hin und wieder einen Mini-Baum, aber das ist nicht dasselbe.
Ich erinnere mich gerne zurück an die Zeit, als wir noch einen Baum stehen hatten: Wie wir die bunten Kugeln aufgehängt (und hin und wieder eine zerbrochen haben), wie wir die Lichterkette angebracht und uns im Lametta verheddert haben.
Großartig Geschenke unter dem Tannenbaum hatten wir nicht, weil das Geld einfach nicht da war. Aber dafür hatten wir auch Schokolade am Baum hängen und ich konnte mich kaum beherrschen, meine Finger davon zu lassen.
Das Gedicht lässt mich an diese Zeit zurück denken.

Wie sieht es bei euch aus?

Mittwoch, 1. Dezember 2010

[Adventskalender 2010] Alles still!

"Alles still!" von Theodor Fontane

Es fängt gruselig an, was ich eigentlich nicht unbedingt wollte, aber irgendwie ist es besser, am Anfang der weihnachtlichen Stimmung zu diesem Gedicht zu kommen, als später. Umso näher man dem Fest kommt, desto besinnlicher und irgendwie romantischer soll es doch werden.

In diesem Gedicht geht es um die Stille und Dunkelheit, die der Winter mit sich bringt. Beim lesen stelle ich mir die Nacht vor, Schnee im Dunkeln und wie dieser auf den Straßen und Häusern liegt.
Es ist ruhig, keine Menschenseele, da sich alle in der Wärme ihrer Häuser zurück gezogen haben. Grabesruhe ist es fast schon und ich kann mir bildhaft wirklich die Stadt wie einen Friedhof vorstellen.
Aber andererseits freut man sich, wenn das Fest näher rückt und die Leute beginnen, ihre Fenster mit Lichtern zu schmücken. Und das ist es auch vorbei mit dieser Dunkelheit und es beginnt, romantisch zu werden. Auf Marktplätzen und Hauptstraßen werden ja auch meist Tannenbäume aufgestellt, die dann alles mit ihren Lichtern erleuchten.
Dieses Gedicht kann man also quasi als Ruhe vor dem Sturm ansehen.

Was meint ihr?